Seit 20:03 Uhr Konzert
Freitag, 16.04.2021
 
Seit 20:03 Uhr Konzert
Tagesprogramm Mittwoch, 21. April 2021
00:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

00:05 Uhr

Chormusikaufnehmen

Ludwig van Beethoven
Missa solemnis D-Dur op. 123 (Auszüge)

Polina Pastirchak, Sopran
Sophie Harmsen, Mezzosopran
Steve Davislim, Tenor
Johannes Weisser, Bass
RIAS Kammerchor Berlin
Freiburger Barockorchester
Leitung: René Jacobs

Gast: René Jacobs, Dirigent und Sänger
Moderation: Ruth Jarre

00:55 Chor der Woche 

01:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

01:05 Uhr

Tonartaufnehmen

Americana
Moderation: Michael Groth

02:00 Nachrichten 

03:00 Nachrichten 

04:00 Nachrichten 

05:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

05:05 Uhr

Studio 9aufnehmen

Kultur und Politik am Morgen

05:30 Nachrichten 

05:50 Aus den Feuilletons 

06:00 Nachrichten 

06:20 Wort zum Tage 

Pfarrerin Angelika Scholte-Reh, Kroppen
Evangelische Kirche

06:30 Nachrichten 

07:00 Nachrichten 

07:20 Politisches Feuilleton 

07:30 Nachrichten 

07:40 Interview 

08:00 Nachrichten 

08:30 Nachrichten 

08:50 Buchkritik 

09:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

09:05 Uhr

Im Gesprächaufnehmen

Schriftsteller*in Else Buschheuer im Gespräch mit Katrin Heise

10:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

10:05 Uhr

Lesartaufnehmen

Das Literaturmagazin

11:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

11:05 Uhr

Tonartaufnehmen

Das Musikmagazin am Vormittag

11:30 Musiktipps 

11:45 Rubrik: Folk 

12:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

12:05 Uhr

Studio 9 - Der Tag mit ...aufnehmen

13:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

13:05 Uhr

Länderreportaufnehmen

14:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

14:05 Uhr

Kompressoraufnehmen

Das Popkulturmagazin

14:30 Kulturnachrichten 

15:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

15:05 Uhr

Tonartaufnehmen

Das Musikmagazin am Nachmittag

15:30 Musiktipps 

15:40 Live Session 

16:00 Nachrichten 

16:30 Kulturnachrichten 

17:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

17:05 Uhr

Studio 9aufnehmen

Kultur und Politik am Abend

17:30 Kulturnachrichten 

18:00 Nachrichten 

18:30 Uhr

Weltzeitaufnehmen

Moderation: Margarete Wohlan

Ausschreitungen in Nordirland
Steckt der Brexit dahinter?
Von Julia Smirnova

Die Spannungen in der früheren Bürgerkriegsregion haben sich seit Anfang April wieder erhöht. Zwar scheint der Brexit der Auslöser zu sein - leere Regale in Supermärkten, Kontrollen für Waren aus Großbritannien - , aber ist er auch der Grund für die schwersten Ausschreitungen seit Jahren? Fakt ist: Pro-britische Loyalisten fühlen sich benachteiligt und fürchten eine Wiedervereinigung Irlands. Doch die Krawalle machen deutlich, was im Laufe des Friedensprozesses in Nordirland misslungen ist. Auch 23 Jahren nach der Unterzeichnung des Karfreitagsabkommens haben pro-irische Republikaner und pro-britische Unionisten ganz unterschiedliche Vorstellungen davon, wie die politische Zukunft Nordirlands nach dem Brexit aussehen soll.

19:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

19:05 Uhr

Zeitfragen. Kultur und Geschichteaufnehmen

Magazin

19:30 Zeitfragen. Feature 

Der rebellische Vier-Sterne-General
Die Filmlegende George S. Patton
Von Jürgen Kalwa

Geschichten aus dem Zweiten Weltkrieg waren in Hollywood über Jahrzehnte vor allem eines: optische Spektakel mit schlichten Plots und Figuren, die das Soldatentum idealisierten. Kritische Stoffe über die Vernichtungsmaschine und deren Auswirkungen auf die Protagonisten bildeten die Ausnahme. Doch dann erschien - vor einem halben Jahrhundert - „Patton” im Kino, Biografie und zugleich Charakterstudie eines getriebenen, selbstverliebten Heerführers voller innerer Widersprüche. Sein Erfolg geht auf das Konto vieler Beteiligter, nicht nur auf das von Hauptdarsteller George C. Scott. Was in dem Film steckte, der auf dem Höhepunkt des Vietnamkriegs sogar Pazifisten ansprach, zeigte sich in den Jahren danach durch seinen Einfluss auf das Genre.

20:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

20:03 Uhr

Konzertaufnehmen

Sulmtalhalle in Erlenbach
Aufzeichnungen vom 16.-19.03.2021

Joseph Haydn
Konzert für Orgel und Orchester C-Dur Hob. XVIII:1
Konzert für Cembalo und Orchester F-Dur Hob. XVIII:3
Konzert für Klavier und Orchester D-Dur Hob. XVIII:11

Württembergisches Kammerorchester Heilbronn
Matthias Kirschnereit, Klavier und Leitung

21:30 Uhr

Alte Musikaufnehmen

Vater der Harmonielehre
Jean-Philippe Rameau (1683-1764)
Von Yvonne Petitpierre

Zeitlebens steht er im regen Austausch mit prominenten Philosophen und Naturwissenschaftlern seiner Zeit. „Ihre Musik ist bewundernswert, aber sie macht Ihnen auch grausame Feinde”, schreibt Voltaire 1733 an Jean-Philippe Rameau, der als Komponist wie auch als Theoretiker die Musikgeschichte des „Ancien Régime” maßgeblich prägt. Schlagartige Berühmtheit erlangt er, als 1722 in Paris sein epochemachendes Werk der Musiktheorie „Traité de l’harmonie” erscheint. Damit legt Rameau das Fundament zum Verständnis der tonalen Musik. Mit hochvirtuoser und vielfältiger Cembalomusik reiht er sich unter die großen Meister der Tastenmusik ein, wenngleich sein Herz immer auch für die Oper schlägt. Als zentraler Vertreter der „Tragédie lyrique” sorgt er immer wieder für Aufsehen, auch wenn seine Werke für teilweise lebhafte Diskussionen zu ästhetischen Fragen sorgen.

22:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

22:03 Uhr

Hörspielaufnehmen

es gibt diese namen / es gibt diese wut
Von Kollektiv HALM
Mit: Rosalia Warnke, Lea Taake, Josefine Hochbruck, Leon Rüttinger
Komposition: Dean Ruddock
Ton: Samson Fischer
Produktion: Autorinnen und Autoren 2020
Länge: 22'29

Sexismus im Literaturbetrieb, subtil oder klar sichtbar - Studierende des Studiengangs für Sprachkunst an der Universität für angewandte Kunst in Wien zeichnen ihre Gedanken dazu auf.

Anschließend:
A Woman’s Work
Von ongoing project
Mit: Ebow, Leila A., Yaso G, Hengameh Yaghoobifarah, Tina K., dem Frauenbeirat Stadtplanung Mitte, Jumoke Adeyanju, Clara Wellner Bou, Sarah Awad, Frida und Olivia Peters, Faseeha Chughtai, Rachel Cooker
Musik: René Flächsenhaar
Ton: die Autor:innen
Produktion: Autor:innenproduktion/RBB 2019
Länge: 28‘24

In einem Open-Air-Studio in Berlin Wedding werden Frauen, die schon im Berufsleben stehen, von Jüngeren interviewt. Gefragt sind ihre Erfahrungen mit Arbeitsverhältnissen, Diskriminierung und Aktivismus.

Sexismus im Literaturbetrieb - begünstigt durch Networking, das hilfreich, sogar unerlässlich ist, wenn man dabei sein will. Viele junge Autorinnen und Autoren machen schmerzhafte Erfahrungen mit dem Thema. Studierende des Studiengangs für Sprachkunst an der Universität für angewandte Kunst in Wien haben ihre Erfahrungen und Gedanken dazu aufgeschrieben. Entstanden ist eine Stimmen­collage über Victimblaming, Täterinnen und Täter, Angst und Scham. Über Seilschaften, Vernetzung und Ausgrenzung. Über das Sagen und das Nichtsagen. Über misogyne Aussagen. Über Verletzung. Über Wut. Das Stück wurde von den Studierenden während des Lockdowns im Frühjahr 2020 via Google Docs zusammen entwickelt und geschrieben.

Kollektiv HALM: Maë Schwinghammer (*1993), Autorin, Lyrikerin; Anouk Doujak (*1998), Autorin, Grafikerin; Hannah Bründl (*1996), Autorin für Theater, Hörspiel und Multimediaprojekte; Laura Bärtle (*1999), Autorin, Lyrikerin. Sie alle studieren Sprachkunst an der Universität für angewandte Kunst in Wien.
„es gibt diese Namen / es gibt diese Wut“ wurde von den Studierenden in Kooperation mit dem studio brut in Wien produziert.

A Woman’s Work:
„Bist du Feministin?“, fragt die junge Rapperin Ebow. Sie sitzt in einem Open-Air-Studio mitten im Wedding, gebaut von Mädchen und jungen Frauen mit Mitgliedern von Baufachfrauen e.V. aus der Nachbarschaft. Während eines Workshops interviewen die Teilnehmerinnen Frauen* aus unterschiedlichen Tätigkeitsbereichen (Journalismus, Gastronomie, Stadtplanung) und fragen, was es bedeutet, heute eine Frau zu sein. Sie sprechen über prekäre Arbeitsverhältnisse, Diskriminierung, Aktivismus und darüber, warum Hip-Hop noch immer von Männern dominiert wird. Entstanden ist ein Potpourri aus Stimmen - und schließlich ein Rap, denn: „Wenn du ganz normal redest, gucken die dich an und gehen weiter, aber wenn du es rappst und eine Nachricht rausbringst, dann hören sie dir zu.“

Das Kollektiv ongoing project, bestehend aus Lisa Schwalb, Alma Wellner Bou, Alexander Bauer, Chris Herzog, Ferdinand Klüsener, gründete sich 2009 am Institut für Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen. Seit 2014 realisieren sie Projekte im Bereich Performance, Soziokultur und Interdisziplinären Kunst im In- und Ausland. Schwerpunkt all ihrer Arbeiten ist die Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Fragen und die Kritik an bestehenden Verhältnissen.
„A Woman’s Work“ ist in Kooperation mit MÄDEA/Stiftung SPI entstanden, gefördert vom „Berliner Projektfonds kulturelle Bildung“ und dem Deutschen Kinderhilfswerk.

23:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

23:05 Uhr

Fazitaufnehmen

Kultur vom Tage

23:30 Kulturnachrichten 

23:50 Kulturpresseschau 

April 2021
MO DI MI DO FR SA SO
29 30 31 1 2 3 4
5 6 7 8 9 10 11
12 13 14 15 16 17 18
19 20 21 22 23 24 25
26 27 28 29 30 1 2

App: Dlf Audiothek

Die neue Dlf Audiothek App ist ab sofort in den Appstores von Apple und Google zum kostenlosen Download erhältlich (Deutschlandradio)

Entdecken Sie mit der Dlf Audiothek die Vielfalt unserer drei Programme, abonnieren Sie Ihre Lieblingssendungen, wählen Sie aus Themenkanälen und machen daraus Ihr eigenes Radioprogramm.


Jetzt kostenlos herunterladen

Unsere Empfehlung heute

Charles Baudelaire und die MusikAbendharmonie
Nachkoloriertes Männerporträt mit lichtem, grauen Haar und dunkelrot gebundener Schleife am Halsunterhalb eines weißen Kragens. (IMAGO /  Costa / Leemage)

Der Dichter Charles Baudelaire (1821-1867) gehört zu den Leitfiguren der Moderne. Seine Gedichte aus dem Zyklus "Die Blumen des Bösen" wurden unzählige Male vertont: von Claude Debussy bis Karlheinz Stockhausen. Baudelaire selbst war ein großer Wagnerianer.Mehr

Verdis Oper "Otello" aus BarcelonaEifersucht auf Bestellung
Eine Sängerin und ein Sänger in dramatischer Haltung auf der Bühne

Sie gehört zu den dunkleren, komplizierten Opern des Meisters. Der "Otello" ist ein Spätwerk Giuseppe Verdis - Gustavo Dudamel dirigierte eine aktuelle Aufführung am Gran Teatre del Liceu in Barcelona, Gregory Kunde gab den Othello, Krassimira Stoyanova die Desdemona.Mehr

weitere Beiträge

Wurfsendung

Wurfsendung (Deutschlandradio)

Wurfsendungen werfen wir werktäglich sechsmal, an Samstagen und Sonntagen dreimal ins Programm. Viele einzelne Sendungen eines Tages können Sie auf der Wurfsendungsseite direkt nachhören.
Mehr

Interview

weitere Beiträge

Fazit

Pressefoto des JahresEine Umarmung mit Symbolcharakter
Das Foto des Jahres 2021 "The First Embrace" (Die erste Umarmung) zeigt zwei Frauen, die sich - getrennt von einer Plastikfolie - umarmen. (imago images / Politiken / Mads Nissen)

Das Pressefoto des Jahres ist oft mit den prägenden Themen der Gegenwart verbunden: Mit dem Siegerfoto 2021 beschreibe der Däne Mads Nissen die Pandemie und die damit verbundenen Erfahrungen in einem Bild, sagt die Kunsthistorikerin Karen Fromm.Mehr

weitere Beiträge

Entdecken Sie Deutschlandfunk Kultur