Seit 16:30 Uhr Kulturnachrichten

Dienstag, 22.10.2019
 
Seit 16:30 Uhr Kulturnachrichten
Tagesprogramm Freitag, 27. April 2018
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Klangkunst

Raung Raya - Das große Brüllen
Von Esther Schelander, Jan Rohlf und Rabih Beaini
Mit: Karinding Attack, Otto Sidharta, Rabih Beaini, Tarawangsawelas, Moondog for Gamelan
Produktion: DISK / CTM / Deutschlandfunk Kultur 2018
Länge: 56'39
(Ursendung)

Musik aus Indonesien: Lebendige Traditionen treffen auf radikale Avantgardekultur.

In Indonesien trifft eine außergewöhnliche Vielfalt lebendiger Musiktraditionen auf eine brodelnde Szene experimenteller musikalischer Subkulturen. Die vom libanesischen Musiker und Produzenten Rabih Beaini konzipierte Konzertreihe Raung Raya (in etwa ‚großes Brüllen‘, umgangssprachlich auch ‚Verkehrsstau‘) erkundet Berührungspunkte und Austauschprozesse zwischen diesen scheinbar unterschiedlichen Musikpraktiken. Die Autoren stellen indonesische Künstler vor, die musikalische Tradition und Moderne in Einklang bringen wollen.

Jan Rohlf, geboren 1975 in Tübingen, lebt in Berlin. Er ist Musikkurator und Teil des künstlerischen Leitungsteams des CTM Festivals Berlin.

Rabih Beaini, Musiker, Produzent und Kurator aus Beirut, lebt und arbeitet heute in Berlin. Mit seinem Label "Morphine" sucht er den Dialog zwischen zeitgenössischer Avantgarde, elektronischer Subkultur und traditionellen Musiken. 2016 war er als Ko-Kurator für das Programm des CTM Festivals mitverantwortlich. Seine Reihe "Raung Raya" entstand in Zusammenarbeit mit dem belgischen Musik- und Kunstfestival Europalia, das 2017 und 2018 dem Land Indonesien gewidmet ist.

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

Tonart

Weltmusik
Moderation: Wolfgang Meyering

02:00 Nachrichten

03:00 Nachrichten

04:00 Nachrichten

05:00 Uhr

Nachrichten

05:05 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Morgen
Moderation: Liane von Billerbeck

u.a. Kalenderblatt
Vor 25 Jahren: Der Schriftsteller Hans Sahl gestorben

05:30 Nachrichten

05:50 Aus den Feuilletons

06:00 Nachrichten

06:20 Wort zum Tage

Pfarrer Thomas Jeutner
Evangelische Kirche

06:30 Nachrichten

07:00 Nachrichten

07:20 Politisches Feuilleton

Marx' Ideologiekritik:
Vom Instrument der Kritik zum Gummihammer
Von Dietmar Dath

07:30 Nachrichten

07:40 Alltag anders

Autodiebe
Von Matthias Baxmann und Matthias Eckoldt

07:50 Interview

Der dritte Korea-Gipfel
Beginn einer neuen Sonnenscheinpolitik?
Gespräch mit Prof. Eun-Jeung Lee, Institutsleiterin für Koreastudien, FU Berlin

08:00 Nachrichten

08:20 Neue Krimis

"Tiefenscharf" von Roland Spranger
Vorgestellt von Kolja Mensing

08:30 Nachrichten

08:50 Buchkritik

"Jetzt. Die Physik der Zeit" von Richard A. Muller
Rezensiert von Gerrit Stratmann

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Im Gespräch

Anwalt vergessener Komponisten
Susanne Führer im Gespräch mit Leon Botstein
(Wdhlg vom 21.04.2016)

"Der Student ist im Nebenberuf Musiker", schrieb Hannah Arendt über den 20-jährigen Doktoranden Leon Botstein. Das ist jetzt über 50 Jahre her. Auch heute noch ist Leon Botstein ein Mann mit vielen Interessen und Posten: Chefdirigent des American Symphony Orchestra, Ehrendirigent des Jerusalem Symphony Orchestra, Herausgeber des Musical Quarterly, Autor musikgeschichtlicher und philosophischer Bücher und Präsident des Bard College in New York.
Geboren wurde er vor 71 Jahren in der Schweiz, in New York wuchs er als jüngstes Kind jüdischer Einwanderer auf. Am Familientisch wurde viel diskutiert. Das schärfte seinen kritischen und analytischen Blick auf die Welt. Heute gilt Botsteins musikalische und wissenschaftliche Leidenschaft vergessenen Komponisten wie Bruno Walter, Paul Dessau oder Ernst Toch.

Über seine Erinnerungen an Hannah Arendt, das Erlernen von eigenständigem Denken und das Studium von Partituren sprach Susanne Führer mit dem Universalgelehrten Leon Botstein.
Dieses Gespräch ist eine Wiederholung.

10:00 Uhr

Nachrichten

10:05 Uhr

Lesart

Das Literaturmagazin
Moderation: Frank Meyer

Aus den Listen:
"Ein Sommer in Sommerby" von Kirsten Boie
Von Kim Kindermann

"Unresolved"
Bilder aus Israel und Gaza jenseits der Nachrichten
Gespräch mit dem Fotografen Meinrad Schade

"Writing in Migration"
Festival afrikanischer Literatur in Berlin
Von Sophie Elmenthaler

Mein '68 - Monika Maron erzählt

Buchkritik:
"Handbuch der Zeiten" von Stefan Agiopan
Rezensiert von Jörg Plath

Straßenkritik:
"Grand Prix" von Martin Walker
Von Jule Hoffmann

Ihr Buchhändler empfiehlt:
Buchhandlung Peterknecht in Erfurt
Gespräch mit Peter Peterknecht

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Tonart

Das Musikmagazin am Vormittag
Moderation: Carsten Beyer

Musikpreis Amadeus in Österreich: Bühne für politische Ansagen?
Gespräch mit Paul Lohberger

Das muss man gehört haben...oder auch nicht
Von Carsten Rochow

Zurückgespult - Die Woche in der Musik
Von Ina Plodroch

11:30 Musiktipps

11:45 Unsere roc-Ensembles

Start eines Bohuslav Martinů-Zyklus beim Deutschen Symphonie-Orchester Berlin (DSO)
Von Rainer Pöllmann

12:00 Uhr

Nachrichten

12:05 Uhr

Studio 9 - Der Tag mit ...

Andreas Rosenfelder, Feuilletonchef der WELT-Gruppe
Moderation: Anke Schaefer

12:50 Besser essen

Sarah Wieners Speisekammer
Insekten als Nahrungsmittel

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Länderreport

Moderation: Andre Hatting

Marx-Mania in Trier
Wie die Stadt ihren berühmtesten Philosophen feiert
Von Anke Petermann

Macht Marx noch mobil?
Die Deutschen und Karl Marx
Gespräch mit Prof. Dr. Wolfgang Haug, Philosoph und Verleger

14:00 Uhr

Nachrichten

14:05 Uhr

Kompressor

Das Kulturmagazin
Moderation: Shanli Anwar

Musik und Zeitachsen:
Wider dem 4/4-Takt!
Gespräch mit Stefan Goldmann, Kurator und Musiker

Das Lesen der Anderen:
Theater der Zeit
Gespräch mit dem Redakteur Jakob Hayner

Exzessiver Dytopiker:
Comic-Künstler Hariton Pushwagner ist tot
Gespräch mit Jana Jakoubek, künstlerische Leiterin d. internationalen Fumetto-Comicfestivals in Luzern

14:30 Kulturnachrichten

Von Ben Ebeling

15:00 Uhr

Kakadu

15:00 Nachrichten für Kinder

15:05 Entdeckertag

Moderation: Patricia Pantel

Ein Land, zwei Völker, viel Streit
Die Staatsgründung Israels und ihre Folgen
Von Brigitte Jünger

Am 14. Mai 1948 rief der erste Ministerpräsident David Ben Gurion den modernen Staat Israel aus. Für viele Juden, die in Ost- und Westeuropa verfolgt worden waren, ging damit ein Traum in Erfüllung. Endlich konnten sie in einem Staat leben, der ihnen gehörte und wo ihre Vorfahren schon 2000 Jahre zuvor gelebt hatten. Doch dieses Palästina, aus dem nun Israel wurde, war kein leerer Landstrich. Viele Völker hatten das Land im Laufe der Zeit erobert und schon seit mindestens 1300 Jahren lebten dort Araber. Als die Vereinten Nationen beschlossen, das Land zwischen Juden und Arabern zu teilen, waren die Araber nicht damit einverstanden. Kriege wurden geführt und bis heute ist keine Lösung gefunden. Warum genau wird eigentlich seit 70 Jahren in Israel gestritten - um Religion oder um Land? Wer hat welche Argumente und wie könnte eine Lösung aussehen?

15:30 Uhr

Tonart

Das Musikmagazin am Nachmittag
Moderation: Martin Böttcher

Zu Gast im Studio:
Max Gruber von Drangsal mit Livesong

Aus der Zukunft in die Gegenwart:
Janelle Monáes neues Album "Dirty Computer"
Von Elissa Hiersemann

Das muss man gehört haben...oder auch nicht (Pop)
Von Carsten Rochow

"Cool School - The Music Of Michael Franks"
Von Eric Leimann

Zurückgespult - Die Woche in der Musik
Von Mike Herstreuth

16:00 Nachrichten

16:30 Musiktipps

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Abend
Moderation: Vladimir Balzer und Axel Rahmlow

17:30 Kulturnachrichten

Von Ben Ebeling

18:00 Uhr

Nachrichten

18:05 Uhr

Wortwechsel

Mehr Geld für Rüstung und Entwicklungshilfe: In welcherRolle sieht sich Deutschland in der Welt?

Über diese und andere Fragen diskutieren im Wortwechsel:

Claudia Major, Sicherheitsexpertin der Stiftung Wissenschaft und Politik
Jörn Grävingholt, Deutsches Institut für Entwicklungspolitik
Fritz Felgentreu, SPD-Obmann im Verteidigungsausschuss
Matthias Höhn, für die Linkspartei im Verteidigungsausschuss des Bundestages

Moderation: Elke Durak

Im Koalitionsvertrag ist festgelegt, dass der Rüstungsetat künftig an den Etat für wirtschaftliche Zusammenarbeit gekoppelt ist. Wenn die Bundeswehr mehr Geld bekommt, müssen die Ausgaben für staatliche Entwicklungshilfe entsprechend steigen. Die Bundeswehr hat bereits angekündigt, für eine halbe Milliarde Euro neue Waffen und Geräte kaufen zu wollen, die sie wieder einsatzfähig macht. Und Bundesentwicklungsminister Gerd Müller hat eine Milliarde Euro zusätzlich für sein Ressort gefordert.

Was bedeutet das für die deutsche Außen-, Verteidigungs- und Entwicklungspolitik? Muss Entwicklungspolitik mit Sicherheitspolitik zusammen gedacht werden? Welche Rolle will Deutschland in der Welt einnehmen?

19:00 Uhr

Nachrichten

19:05 Uhr

Aus der jüdischen Welt mit "Shabbat"

Moderation: Gerald Beyrodt

Rent a Jew
Junge Juden plaudern vor Schulklassen aus ihrem Leben
Von Anna Lena Meinheit

Tagung zu Antisemitismus in Frankreich und Deutschland
In Frankreich ist der Antisemitismus massiv. Viele Juden sind nach Israel ausgewandert. Was ist nötig, damit es in Deutschland nicht so weit kommt?
Von Jens Rosbach

Schulfach Menschlichkeit
Pariser Schule bekämpft Hass mit Religionskunde
Von Bettina Kaps

Zum Schabbat:
Kantor Isaak Sheffer mit dem 23. Psalm
Eine chassidische Melodie, bearbeitet von Ben Zion Shenker

19:30 Uhr

Zeitfragen. Literatur

Städte lesen
Der Schatten des Krieges
Die Literaturszene im ukrainischen Charkiw
Von Katrin Hillgruber

Charkiw ist eine ukrainische Frontstadt, der Krieg im Donbass nah. Doch die literarische Szene ist lebendig. Nicht nur Serhij Zhadan lebt hier.

In seinem ‚Kleinen Lexikon intimer Städte‘ nennt Juri Andruchowitsch das ostukrainische Charkiw ein tragisches Museum. Man dürfe in ihm alles anfassen, nur bleibe immer etwas an den Händen kleben. Bereits die Schreibweise der Industrie- und Universitätsstadt nahe des seit Jahren umkämpften Donbass-Gebiets ist politisch aufgeladen: Die Russen bleiben bei Charkow, während die offizielle Schreibweise Charkiw lautet. In der Kapitale der Ukrainischen Sozialistischen Sowjetrepublik (1919 - 1934) tagte 1930 die Konferenz der revolutionären Schriftsteller, die durch die erste stalinistische Säuberung fast alle liquidiert wurden. Doch ihr futuristisches Erbe ist in der Literaturszene lebendig: Neben dem Romancier und Musiker Serhij Zhadan künden vor allem eigenwillige Lyrikerinnen und Lyriker von Charkiws besonderem Charakter.

20:00 Uhr

Nachrichten

20:03 Uhr

Konzert

Gewandhaus Leipzig
Aufzeichnung vom 25.04.2018

Luis de Pablo
"Cesuras" für sechs Instrumente

Bruno Maderna
"Musica su due dimensioni" für Flöte und Tonband

Luis de Pablo
"Movil I" für zwei Klaviere

Luigi Nono
"…sofferte onde serene…" für Klavier und Tonband

Luis de Pablo
"Prosodia" für Ensemble

Bruno Maderna
"Notturno", elektronische Musik

Luigi Nono
"Polifonica - Monodia - Ritmica" für Ensemble (Urfassung)

Ralf Mielke, Flöte
Ipke Starke, Klangregie
Ensemble Avantgarde
Leitung, Klavier und Moderation: Steffen Schleiermacher

22:00 Uhr

Einstand

"Das Publikum soll weinen, nicht der Künstler“
Der Geiger Michael Barenboim
Von Carola Malter

Michael Barenboim ist Konzertmeister des West-Eastern Divan Orchestras, seit Kurzem unterrichtet er und leitet die Kammermusikabteilung der Barenboim-Said-Akademie und spielt als Solist mit Weltklasse-Orchestern. Seine Karriere begann nicht, wie so oft, als Teenager mit einem spektakulären Preis auf einem internationalen Wettbewerb. Der Geiger startete spät, denn fast hätte er sich für die Philosophie entschieden. Doch mit Anfang 30 stellt sich auch für Michael Barenboim die Frage: Wie plant und baut man man eine erfüllte, glückliche Karriere, wenn das Wettbewerbsalter längst hinter einem und die Zeit als Musikerlegende noch in weiter Ferne liegt?

22:30 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages
Moderation: Miriam Rossius

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage
Moderation: Andrea Gerk

Lola 2018: Der Deutsche Filmpreis wurde verliehen
Von Patrick Wellinski

Auftritt in London:
Chris Dercon über "Die Krise des europäischen Theaters"
Gespräch mit Marten Hahn

Bénédicte Savoy und das Humboldt Forum - Kommunikations-GAU in Berlin
Von Jochen Stöckmann

Andreas Kriegenburg inszeniert in Dresden „Yerma“ von Federico García Lorca
Gespräch mit Eberhard Spreng

"Mein Staat als Freund und Geliebte" - Johannes Kreidlers neue Oper in Halle
Gespräch mit Uwe Friedrich

Nora Abdel-Maksoud inszeniert in Zürich ihr neues Stück „Café Populaire“
Gespräch mit Christian Gampert

Kulturpresseschau
Von Ulrike Timm

23:30 Kulturnachrichten

April 2018
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Reihe: Menschen und SubstanzenTake half a hit
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