Seit 01:05 Uhr Tonart

Montag, 23.09.2019
 
Seit 01:05 Uhr Tonart
Tagesprogramm Sonntag, 10. März 2019
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Literatur

Literatur trifft Wissenschaft
Ich ringe wie die Droste um jedes Wort
Die Autorinnen Karen Duve und Zsuzsa Bánk und der Droste-Forscher Jochen Grywatsch
Aufzeichnung vom 20.02.2019 aus dem Literaturhaus Berlin
Moderation: Dorothea Westphal

Wie nähert man sich einer Dichterin aus dem 19. Jahrhundert an - literarisch und wissenschaftlich?

In ‚Fräulein Nettes kurzer Sommer‘ stellt Karen Duve die Schriftstellerin Annette von Droste-Hülshoff als eine Frau vor, die sich unerschrocken in Männergespräche einmischte, deren Schreiben aber von ihrem Umfeld nicht ernst genommen wurde. In dem Briefroman ‚Schlafen werden wir später‘ von Zsuzsa Bánk ringt die Lehrerin Johanna für ihre Doktorarbeit mit dem Werk der Droste. Und in Münster befasst sich die Literaturkommission für Westfalen (LWL) aus wissenschaftlicher Perspektive damit.
Doch wie nähert man sich einer Dichterin aus dem 19. Jahrhundert? Über Annette von Droste-Hülshoff, die Recherche, das Schreiben sowie über die Bedingungen weiblichen Schreibens unterhalten sich zwei Autorinnen mit dem Droste-Forscher Jochen Grywatsch.

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

Tonart

Chansons und Balladen
Moderation: Wolfgang Meyering

02:00 Nachrichten

03:00 Nachrichten

04:00 Uhr

Nachrichten

04:05 Uhr

Tonart

Clublounge
Moderation: Christoph Reimann

05:00 Nachrichten

06:00 Nachrichten

06:55 Uhr

Wort zum Tage

Moschee-Gemeinde (Ahmadiyya Lahore)

07:00 Uhr

Nachrichten

07:05 Uhr

Feiertag

Unterwegs mit den Suchenden
Exerzitien für Atheisten
Von Andreas Brauns
Katholische Kirche

07:30 Uhr

Kakadu für Frühaufsteher

Erzähltag
Die magischen Schnürsenkel
Von Werner Färber
Gelesen von Ole Lagerpusch
Ab 6 Jahre
Produktion: Deutschlandradio Kultur 2015
Moderation: Tim Wiese

Marvins neue Schnürsenkel entwickeln überraschend ein Eigenleben. Sollten die bunten Senkel etwa magisch sein?

Marvins neue Schnürsenkel aus dem Ein-Euro-Laden entwickeln unvermittelt ein Eigenleben. Sie fädeln sich selbst in die Ösen der Schuhe ein, binden sich von allein und wechseln die Farbe. Besonders merkwürdig verhalten sie sich jedoch, als das Trio um Ole, Sören und Cem es wieder einmal auf Marvin abgesehen hat, oder als es darum geht, Lea anzusprechen, das tollste Mädchen, dem er je begegnet ist.

Der 1959 geborene Kinderbuchautor Werner Färber wollte zunächst Jourmalist werden, landete jedoch in einem Lehramtsstudium, das er jedoch nie abschloss. Denn inzwischen hatte er das Schreiben für sich entdeckt. Nach Jahren in England lebt er wieder in Hamburg.

08:00 Uhr

Nachrichten

08:05 Uhr

Kakadu

Hörspieltag
Thabo - Detektiv und Gentleman: Der Nashornfall
Von Angela Gerrits
Nach dem Kinderbuch von Kirsten Boie
Ab 7 Jahre
Regie: Janine Lüttmann
Komposition: Jan-Peter Pflug
Mit: Felix Lengenfelder, Jonathan Ohlrogge, Julia Bareither, Lientje Fischhold, Alma Bahr, Katharina Matz, Martin Seifert, Peter Kaempfe, Julian Greis, Helmut Zierl, Uli Pleßmann, Marko Pauli, Benjamin Utzerath, Jürgen Uter, Uta Stammer
Produktion: NDR 2018
Länge: 53'52
Moderation: Tim Wiese

Thabo aus dem afrikanischen Dorf Hlatikulu will Privatdetektiv werden. Im angrenzenden Safaripark wird ein Nashorn getötet und Thabo und seine Freunde gehen der Sache nach.

Der wahre Gentleman ist immer ein Junge der Tat. Thabo will später Gentleman werden oder aber Privatdetektiv. Dumm nur, dass es im afrikanischen Örtchen Hlatikulu noch nie einen Kriminalfall gab. Doch dann passiert etwas: Im angrenzenden Safaripark wird ein Nashorn getötet. Nur wegen seines kostbaren Horns musste das prächtige Tier sterben. Und ausgerechnet Vusi, Thabos Onkel gerät in Verdacht. Nun liegt es an Thabo und seinen Freunden den wahren Täter zu ermitteln.
Mit der spannenden Krimihandlung und ihrem Helden Thabo ermöglicht Kirsten Boie Einblick in den Lebensalltag der Menschen im Südosten Afrikas.

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Sonntagmorgen

Das Rätselmagazin
Moderation: Olga Hochweis
sonntagmorgen@deutschlandfunkkultur.de

10:00 Nachrichten

10:30 Sonntagsrätsel

Moderation: Ralf Bei der Kellen
sonntagsraetsel@deutschlandfunkkultur.de

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Deutschlandrundfahrt

Spaziergänge mit Prominenten
Liane von Billerbeck unterwegs mit dem Schriftsteller Ingo Schulze in Altenburg

Der Vater Physiker, die Mutter Ärztin, der gemeinsame Sohn, Ingo, will immer schreiben. Heute sind seine Erzählungen, Romane und Kinderbücher in mehr als 30 Sprachen übersetzt. Mehrfach wird er für den Deutschen Buchpreis nominiert, für den Roman ‚Peter Holtz’ zum Beispiel. Ingo Schulze, geboren 1962 in Dresden, zählt für DIE ZEIT „zu den wichtigsten literarischen Stimmen aus den neuen Bundesländern“. Die DDR „habe ich nicht geliebt. Trotzdem war es das Land, für das ich mich mitverantwortlich fühlte. Sonst wäre ich gegangen.“ In der Wendezeit engagiert sich Schulze in der Bürgerbewegung ‚Neues Forum’. Den Begriff der Wende würde er wahrscheinlich streichen, überhaupt blickt der heute 56-Jährige kritisch auf die Zeit von 1989/90. „Wende, das ist ein Begriff, den ich nicht benutze. Und die Wiedervereinigung gab es nicht, das war ein Beitritt.“ Das Ende der DDR, die frühen 90er-Jahre, diese Zeit ist festgehalten in Schulzes Büchern. In ‚Simple Storys’, ‚Neue Leben’ oder ‚Adam und Evelyn’. „Ich schreibe halt über die Zeiten, die ich erlebt habe. Ich käme nie auf die Idee, etwas über die Bundesrepublik vor ‘89 zu erzählen.“
30 Jahre nach dem Mauerfall ist Schulzes Roman ‚Adam und Evelyn’ für das Kino verfilmt worden. Es ist die Geschichte von einem Paar, das in den Westen geht. Doch die Erzählung endet nicht mit der Flucht. „Diese Geschichte handelt nicht nur von der DDR, sondern auch von dem Neuen, das danach kommt. Die DDR für sich genommen hat mich nie interessiert, der Wechsel von Abhängigkeiten und Freiheiten ist das eigentlich Interessante!“

Schulze selbst lebt zu Beginn der 90er-Jahre im thüringischen Altenburg, arbeitet als Dramaturg am Landestheater und ist einer der Gründer vom 'Altenburger Wochenblatt'. Weil diese Zeit so prägend war, will er mit Deutschlandfunk Kultur unbedingt nach Altenburg. Was er zeigen will? Auf jeden Fall das „Theater, den Marktplatz, das Neubaugebiet, in dem ich gewohnt habe“.

11:59 Uhr

Freiheitsglocke

12:00 Uhr

Nachrichten

12:05 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages
Moderation: Marianne Allweiss

12:30 Uhr

Die Reportage

Arbeitsplatz Autobahn
Eine Nacht auf dem Rastplatz
Von Stephan Beuting

Ein Rastplatz. Schnell auf Toilette, Tanken, Kaffee trinken, Füße vertreten und dann nichts wie weiter. So macht das der Autofahrer. Fernfahrer hingegen müssen bleiben. Sie übernachten in ihrem Truck an der Raststätte und müssen froh sein, wenn sie einen Parkplatz ergattern. Unerwünscht sind die Fahrer mit ihren Brummis auf anderen Parkplätzen, wie z. B. in nahe gelegenen Gewerbegebieten. Die Fernfahrer, selbst keine Großverdiener, müssen die horrenden Preise für Kaffee oder Schnitzel an der Raststätte zahlen - genauso wie alle anderen, die notgedrungen an einer Autobahnraststätte landen.

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Sein und Streit

Das Philosophiemagazin
Moderation: René Aguigah

Umweltpolitik
Warum der Konservatismus seine eigenen Prinzipien verrät
Von Nils Markwardt

Entspannt Euch!
Hilft Humanismus gegen moralischen Dogmatismus?
Gespräch mit Dr. Michael Schmidt-Salomon, Sprecher der Giordano-Bruno-Stiftung

Über das Staunen
Eine akustische Reise zum Ursprung der Philosophie
Von Etienne Roeder

14:00 Uhr

Nachrichten

14:05 Uhr

Religionen

Moderation: Anne Françoise Weber

Bitte möglichst lange bauen
In St Denis soll ein Kirchturm auf einer mittelalterlichen Baustelle entstehen
Von Bettina Kaps

"Laizität ist keine Meinung, sondern die Freiheit, eine Meinung zu haben"
Interview mit Jean-Christophe Peaucelle, Berater für religiöse Angelegenheiten im französisches Außenministerium

Gemeinsam gegen den Hass
Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus wird ausgezeichnet
Von Igal Avidan

Alle Sünden werden reingewaschen. Kumbha Mela, das große Pilgerfest am Ganges
Von Antje Stiebitz

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Interpretationen

Launig im Ton, frei in der Form
Die "Bagatellen" für Klavier von Ludwig van Beethoven
Gast: Mathias Hansen, Musikwissenschaftler
Moderation: Michael Dasche

16:00 Nachrichten

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages
Moderation: Marianne Allweiss

17:30 Uhr

Nachspiel

Das Sportmagazin
Moderation: Jörg Degenhardt

18:00 Nachrichten

18:05 Nachspiel

Online gegen Großmeister
Fernschach ohne Briefporto
Von Fritz Schütte

16. September 1981. Im UEFA-Pokal ist Borussia Möchengladbach zu Gast beim 1. FC Magdeburg. Frank lernt einen Fußball-Fan aus dem Westen kennen. Es entwickelt sich ein reger Briefkontakt, denn beide mögen eine in der DDR äußerst beliebte Sportart: Fernschach. Viereinhalb Jahre nach ihrem Untergang gewinnt die DDR im Fernschach sogar noch eine Bronzemedaille. Das Turnier hatte acht Jahre zuvor begonnen.
Zwar können Fernschachpartien immer noch Jahre dauern, aber dank des Internets hat das Tempo merklich angezogen. Sogar Blitzschachpartien mit streng limitierter Bedenkzeit werden heute ohne direktes Gegenüber gespielt. Auf einigen Online-Plattformen können Laien sogar gegen Großmeister antreten.

18:30 Uhr

Hörspiel

100 Jahre Bauhaus / Kunststücke
Genesis - Bildnerische Polyphonie
Nach Paul Klee: "Pädagogisches Skizzenbuch"
Von Nadja Schöning
Bearbeitung und Realisation: Nadja Schöning
Mit: Max von Pufendorf, Evamaria Salcher, Konstantin Bühler, Barbara Becker
Ton (Wortaufnahme): Hermann Leppich
Produktion: Deutschlandradio Kultur 2015
Länge: 54'17

Das Stück ist inspiriert vom Punkt über die Linie zur Fläche, zum Mehrdimensionalen bis hin zur 'unendlichen Bewegung' im spektralen Farbkreis.

Anschließend:
Der Maler Paul Klee
Von Carola Giedion-Welcker
Regie: Otto Düben
Mit: Marianne Mosa, Herbert Fleischmann
Produktion: Deutschlandfunk 1964
Länge: 28'06
(Wdh. v. 12.04.1964)

Paul Klees 'Pädagogisches Skizzenbuch' von 1925 ist ein komprimiertes Dokument seiner 'Bildnerischen Formlehre' am Bauhaus Weimar 1921/22. Im Hörstück wird es zur dialogisch-bilderschaffenden Textebene. Inspiriert von den einzelnen Kapiteln, vom Punkt über die Linie zur Fläche, zum Mehrdimensionalen bis hin zur "unendlichen Bewegung" im spektralen Farbkreis, entstehen polyphone Klang-Bilder einer Genesis.

Nadja Schöning, geboren 1975 in Köln, Medienkünstlerin, Regisseurin und Komponistin. Für Deutschlandradio Kultur (2008): "… or the Loves of Painting and Music - SoundPainting nach William Turner" (Hörspiel des Monats April 2008).

20:00 Uhr

Nachrichten

20:03 Uhr

Konzert

Philharmonie Berlin
Aufzeichnung vom 17.02.2019

Carl Maria von Weber
Ouvertüre zur Oper "Oberon“

Ludwig van Beethoven
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 4 G-Dur op. 58

Robert Schumann
Sinfonie Nr. 1 B-Dur op. 38 "Frühlingssinfonie“

Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
Lahav Shani, Klavier und Leitung

22:00 Uhr

Musikfeuilleton

Von der Klavierbegleitung zum Raumklang
125 Jahre Filmmusik
Von Josef Kloppenburg

22:30 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages
Moderation: Vera Linß

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage
Moderation: Eckhard Roelcke

Auferstanden
Drei Tage "Palast der Republik"- Festival: Rückblick auf Utopien
Von Ulrike Nehring

Mittel der Diplomatie?
Kyrill Serebrennikow inszeniert "Nabucco" in Hamburg
Von Jürgen Liebing

Congo Stars
Kunst aus dem Kongo in der Kunsthalle Tübingen
Von Rudolf Schmitz

Der Erfinder des Aldi Logos
Günter Fruhtrunk im Kunstmuseum Ahlen
Von Michael Köhler

Aufstand gegen Bouteflika
Haltung algerischer Intellektueller zu den Protesten
Von Dirk Fuhrig

Kulturpresseschau
Von Paul Stänner

März 2019
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