Seit 22:03 Uhr Hörspiel
Mittwoch, 03.03.2021
 
Seit 22:03 Uhr Hörspiel
Tagesprogramm Freitag, 5. März 2021
00:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

00:05 Uhr

Klangkunstaufnehmen

Schwerpunkt: Hier is woanders
You Will Go Away One Day But I Will Not
Von Maria Thereza Alves und Lucrecia Dalt
Produktion: Deutschlandfunk Kultur / Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften / Botanischer Garten und Botanisches Museum Berlin / Junge Akademie / CTM Festival 2020
Länge: 48'01

Die Pflanzenwelt spricht Latein. Zumindest benennen westliche Wissenschaftler Lebewesen seit Jahrhunderten mit lateinischen Namen. Nun forschen zwei Künstlerinnen nach indigenen Bezeichnungen für Pflanzen aus dem Botanischen Garten in Berlin.

Auf den ersten Blick sieht sie aus wie eine zarte Seerose. Mit ihren filigranen Blüten bevölkert sie Sümpfe und Wasserflächen in Südamerika. Die westliche Wissenschaft nennt sie: Nymphoides humboldtiana, Humboldts Seekanne. Mindestens ebenso gut steht ihr aber der Name Yvoty mboporã pónhuregua: „Fünfblättrige Blume des Geistes der Felder und Wälder: Du wirst eines Tages fortgehen, aber ich nicht.“ Diese Bezeichnung stammt von dem Guarani-Lehrer Maximino Rodrigues. Seine Vorfahren lebten in Südamerika, lange bevor Humboldt dort auftauchte. Bitte mit Kopfhörern genießen!

Maria Thereza Alves, geboren 1961 in São Paulo, lebt als Künstlerin in Berlin. In ihrem Werk erforscht sie soziologische und kulturelle Phänomene. Zentrale Themen sind die Auswirkungen der spanischen Eroberung Mittel- und Südamerikas sowie die des portugiesischen Kolonialismus auf die indigenen Völker Brasiliens. Alves stellt Bezüge zwischen Ökologie, Heimatgeschichte, Stadtentwicklung und Naturausbeutung her. Seit 1980 arbeitet sie mit Guarani aus dem Jaguapiru-Reservat in Dourados (Mato Grosso do Sul) in Brasilien.

Lucrecia Dalt, geboren 1980 in Pereira, Kolumbien, studierte Bauingenieurwesen. Heute lebt und arbeitet sie als Musikerin, Klangkünstlerin und Radiomacherin in Berlin. Sie veröffentlicht Alben und spielt Konzerte zwischen Avantgarde und zeitgenössischer elektronischer Musik. Zuletzt für Deutschlandfunk Kultur: „Catábasis“ (gemeinsam mit Regina de Miguel, 2019).

01:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

01:05 Uhr

Tonartaufnehmen

Weltmusik
Moderation: Olga Hochweis

02:00 Nachrichten 

03:00 Nachrichten 

04:00 Nachrichten 

05:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

05:05 Uhr

Studio 9aufnehmen

Kultur und Politik am Morgen

05:30 Nachrichten 

05:50 Aus den Feuilletons 

06:00 Nachrichten 

06:20 Wort zum Tage 

Johanna Vering, Langenberg
Katholische Kirche

06:30 Nachrichten 

07:00 Nachrichten 

07:20 Politisches Feuilleton 

07:30 Nachrichten 

07:40 Alltag anders 

Von Matthias Baxmann und Matthias Eckoldt

07:50 Interview 

08:00 Nachrichten 

08:20 Neue Krimis 

08:30 Nachrichten 

08:50 Buchkritik 

09:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

09:05 Uhr

Im Gesprächaufnehmen

Autor Klaus-Peter Wolf im Gespräch mit Tim Wiese

10:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

10:05 Uhr

Lesartaufnehmen

Das Literaturmagazin

11:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

11:05 Uhr

Tonartaufnehmen

Das Musikmagazin am Vormittag

11:30 Musiktipps 

11:45 Unsere roc-Ensembles 

12:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

12:05 Uhr

Studio 9 - Der Tag mit ...aufnehmen

13:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

13:05 Uhr

Länderreportaufnehmen

14:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

14:05 Uhr

Kompressoraufnehmen

Das Popkulturmagazin

14:30 Kulturnachrichten 

15:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

15:05 Uhr

Tonartaufnehmen

Das Musikmagazin am Nachmittag

15:30 Musiktipps 

15:40 Live Session 

16:00 Nachrichten 

16:30 Kulturnachrichten 

17:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

17:05 Uhr

Studio 9aufnehmen

Kultur und Politik am Abend

17:30 Kulturnachrichten 

18:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

18:05 Uhr

Wortwechselaufnehmen

Aufbruch aus der Krise - Experimente wagen?
Moderation: Annette Riedel

19:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

19:05 Uhr

Aus der jüdischen Welt mit "Shabbat"aufnehmen

19:30 Uhr

Zeitfragen. Literaturaufnehmen

Dann schlafe ich halt nicht
Rituale von Vielleserinnen und Viellesern
Von Astrid Mayerle
(Wdh. v. 30.12.2016)

Wie gehen Bookaholics mit ihrer Bücher- und Lesesucht um, deren Nebenwirkungen, bis auf den Schlafmangel, zum Glück gering sind?

Im 18. Jahrhundert zählte das Lesen zu den gefährlichen Tätigkeiten - vor allem für Kinder und Frauen. Heute dagegen gilt sogar die Lesesucht als eine begrüßenswerte Rauscherfahrung, weil nur geringe Nebenwirkungen zu erwarten sind: etwa die Folgen freiwilligen Schlafentzugs. Wie glücklich müssen all jene sein, bei denen Droge und Profession in eins fallen, etwa Verleger, Lektoren, Buchhändler, Schriftsteller, Kritiker oder Literaturagenten? Also berufliche Bookaholics. Wie wählen sie ihren Stoff? Wie sortieren sie ihre Bücherstapel, legen sie Leselisten an, wie viele Bücher schaffen sie parallel? Wann, wo und wie kultivieren sie ihre Leidenschaft? Die Sendung erzählt von Leseritualen, komatösem Leserausch und findigen Tricks, die es ermöglichen, den Lesefluss möglichst lange nicht zu unterbrechen.

20:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

20:03 Uhr

Konzertaufnehmen

Athenaeum, Bukarest
Aufzeichnung vom 08.01.2021

Ludwig van Beethoven
Ouvertüre zu "Egmont" op. 84

Doru Popovici
Auszüge aus der "Codex Caioni-Suite" op. 33/2 für Streicher und Pauken

George Enescu
Vier Stücke für Violine and Orchester

Dan Dediu
"Codex Brassoviensis" für Streicher

Béla Bartók
Sechs Rumänische Volkstänze Sz. 56

George Enescu
"Pavane" aus der Klaviersuite Nr. 2 D-Dur op. 10

Rafael Butaru, Violine
Andrei Licaret, Klavier
George Enescu Philharmonisches Orchester
Leitung: Horia Andreescu

22:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

22:03 Uhr

Musikfeuilletonaufnehmen

"Meine Musik riecht nach Tango"
Astor Piazzolla zum 100. Geburtstag
Von Bettina Brand

Astor Piazzolla sprengte die Grenzen zwischen "U"- und "E"-Musik. Sein durchkomponierter "Tango Nuevo" ist nicht tanzbar und wurde von der orthodoxen Tangoszene geradezu als Verrat am nationalen Kulturerbe angesehen. Piazzolla begeisterte sich für Johann Sebastian Bach und den Jazz, studierte Komposition bei Alberto Ginastera und Nadia Boulanger und Dirigieren bei Hermann Scherchen. Im Spannungsfeld zwischen traditionellem Tango und "klassischem Komponieren" entwickelte er seinen unverkennbar eigenen Stil.

23:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

23:05 Uhr

Fazitaufnehmen

Kultur vom Tage

23:30 Kulturnachrichten 

23:50 Kulturpresseschau 

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