Seit 11:05 Uhr Tonart

Mittwoch, 20.11.2019
 
Seit 11:05 Uhr Tonart
Tagesprogramm Freitag, 30. Dezember 2016
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Klangkunst

Calendario - Klänge für 12 Monate
Von Stefano Giannotti
Realisation: der Autor
Mit: Andreas Friedrich Müller
Weitere Stimmen: Robyn Ravlich, Mariola Krajczewska, Matilde Giannotti, Annalise Pace, Martin Wilkening, Pirkku Koskinen, Johanna Strohe, Mohsen Yousefi, Maria Soledad, Luce Simini
Drehorgel: Alberto Bertolino
Lochkartenstanzer: Marco Giannotti
Autorenproduktion für DeutschlandRadio Berlin 2002
Länge: 49'02
(Wdh. v. 07.06.2002)

Zeitzeugnisse und Lebenszyklen: von Verdis Geburtstag über die Bombe von Hiroshima bis hin zu ersten Schritten auf dem Mond.

'Calendario' widmet sich der Zeit, den Zeitzeugnissen und den Lebenszyklen. "Die Protagonisten von Calendario könnten eigentlich die Überlebenden einer letzten Schlacht sein, die auf einem einsamen Berg Schutz gesucht haben und von dort aus der nachfolgenden Generation etwas hinterlassen wollen." (Stefano Giannotti) Auf musikalische Weise notiert der Klangkünstler Stefano Giannotti Ereignisse, die die Menschheit geprägt, schockiert oder erfreut haben: Verdis Geburtstag, die Bombe von Hiroshima, der erste Geburtstagskuchen, der erste Schritt auf dem Mond.

Stefano Giannotti, geboren 1963 in Lucca, Italien, ist Radiokomponist. Für "Geologica" (Deutschlandradio Kultur 2007) erhielt er zum zweiten Mal den Karl-Sczuka-Preis. Zuletzt für Deutschlandradio Kultur: "Bürotifulcrazy" (2014).

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

Tonart

Weltmusik
Moderation: Kerstin Poppendieck

02:00 Nachrichten

03:00 Nachrichten

04:00 Nachrichten

05:00 Uhr

Nachrichten

05:07 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Morgen
Moderation: Nana Brink

05:30 Nachrichten

05:50 Kalenderblatt

Vor 100 Jahren: Der russische Wanderprediger Grigorij Jefimowitsch Rasputin wird ermordet

06:00 Nachrichten

06:20 Wort zum Tage

Pastoralreferent Martin Wolf
Katholische Kirche

06:30 Nachrichten

06:40 Aus den Feuilletons

07:00 Nachrichten

07:20 Politisches Feuilleton

Der entgeisterte Weltgeist
Von Florian Goldberg

07:30 Nachrichten

07:40 Alltag anders

Von Matthias Baxmann und Matthias Eckoldt
Rotlichtviertel

07:50 Interview

Das Bankgeheimnis fällt - was wird aus der intimen Symbiose Mensch-Geld?
Prof. Dr. Christoph Türcke, Autor des Buches „Mehr! Philosophie des Geldes“

08:00 Nachrichten

08:20 Frühkritik

Patti Smith wird 70

08:30 Nachrichten

08:50 Buchkritik

"Die Revolution im Kopf" von Gerd Kempermann

09:00 Uhr

Nachrichten

09:07 Uhr

Im Gespräch

Kirche sollte ein Dialograum sein
Susanne Führer im Gespräch mit Helmut Haug, Stadtdekan der katholischen Kirche Augsburg

"Ist der Architekt katholisch?", wollte der erzkonservative Bischof Mixa als erstes wissen, als Pfarrer Helmut Haug ihm die Umbaupläne für die zweitälteste Kirche in Augsburg vorlegte. Haug und die Augsburger Kirchenreformer favorisierten einen Methodisten, den britischen Stararchitekten John Pawson; und sie setzten sich durch. Pawson, der Meister der reduzierten Ästhetik, der Konzentration auf das Wesentliche, gestaltete vier Jahre lang die mit Relikten verschiedenster Stilepochen vollgestopfte, dunkle Innenstadtkirche um. Entstanden ist eine spektakuläre Komposition in weiß, eine Kathedrale des Lichtes, ein modernes Gotteshaus, das nicht nur gläubige Katholiken anzieht. Die Zahl der Besucher habe sich seit der Modernisierung der St. Moritz Kirche verdoppelt, behaupten Beobachter. Wenn Haug predigt, bleibt kein Platz frei. Der 52-jährige ist inzwischen zum Stadtdekan der katholischen Kirche Augsburg aufgestiegen und verfolgt weiter seine Vision einer Kirche der Ökumene.

Warum favorisierte er für die Umgestaltung der St. Moritz Kirche den Stararchitekten John Pawson , worin sieht er Gemeinsamkeiten zwischen Kirche und Kunst, hat er es jemals bereut, Priester zu sein und wieso ist ihm Ökumene so wichtig?

10:00 Uhr

Nachrichten

10:07 Uhr

Lesart

Das Literaturmagazin
Moderation: Joachim Scholl

Figuren des Flüchtigen: Klaus Reichert und Florian Illies über Wolken
Gespräch mit Klaus Reichert, ehemals Präsident der Dt. Akademie für Sprache und Dichtung und
Florian Illies, als Kunsthistoriker z.Zt. "Experte" bei der Villa Grisebach, ab Januar übernimmt er dort die Leitung.

"Signor Hoffman" von Eduardo Halfon

Straßenkritik: "Vertraue ohne Zweifel auf Allah" von Uğur Koşar
Mops des Monats Dezember

Ihr Buchhändler empfiehlt: Marga Schöller Bücherstube, Berlin

11:00 Uhr

Nachrichten

11:07 Uhr

Tonart

Das Musikmagazin am Vormittag
Moderation: Olga Hochweis

Das muss man gehört haben - oder auch nicht/ CD-Boxen

Rückblick (4) 2016: Kaputte Popmusik für eine kaputte Welt?

Heimspiel revisited (4) - Les Yeux d'la tête

11:30 Musiktipps

11:35 Klassik

Das "Musikalische Forellenmenü" des Consortium Vocale Leipzig

12:00 Uhr

Nachrichten

Moderation: Olga Hochweis

12:07 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Mittag
Moderation: Anke Schaefer

12:50 Mahlzeit

Von Udo Pollmer

13:00 Nachrichten

13:30 Uhr

Länderreport

Querfeldein - Wer zuletzt lacht...
Von Maximilian Klein, Michael Watzke, Henry Bernhard und Thilo Schmidt

Noch einmal wenigstens, bevor dieses Jahr zu Ende geht, wollen wir leise lachen. Nicht über die Länder aber mit ihnen. Die Autoren dieser Sendung hatten die Wahl nach dem zu suchen, was das Jahr in der Republik so an Kuriositäten hinterlassen hat. Oder hinterlassen wird! Sie haben sich fast ausnahmslos dafür entschieden, lieber in die Zukunft zu schauen. 2017 ist bei uns also irgendwie heute schon. Und wenig verwunderlich - dass wir im Jahr, in dem die Fakten verschwanden, nicht mithilfe schnöder Jahresvorschauen seriöser Quellen arbeiten, sondern mit dem guten alten Horoskop.

14:00 Uhr

Nachrichten

14:07 Uhr

Kompressor

Das Kulturmagazin
Moderation: Stephan Karkowsky

Frage des Tages: Abschied vom CCC

Das Lesen der anderen: sofrischsogut.com
Gespräch mit Annekathrin Kohout

Renaissance-Malerei zum Tanzen gebracht - "Silent Confrontation"

14:30 Kulturnachrichten

15:00 Uhr

Kakadu

15:00 Nachrichten für Kinder

15:05 Entdeckertag

Kakadus Jahresrückblick
Von Lydia Heller
Moderation: Tim Wiese

15:30 Uhr

Tonart

Das Musikmagazin am Nachmittag
Moderation: Vivian Perkovic

Zu Patti Smiths 70.: Altern im Pop, ohne sich neu erfinden zu müssen
Gespräch mit Jenni Zylka

Rum, Tango und Vinyl - Die urigen Bars von Medellin

16:00 Nachrichten

17:00 Uhr

Nachrichten

17:07 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Abend
Moderation: Vladimir Balzer und Axel Rahmlow

17:30 Kulturnachrichten

18:00 Uhr

Nachrichten

18:07 Uhr

Wortwechsel

Fremde Freunde? - Deutsche und Türken in Zeiten politischer Unruhe

Gesprächsgäste:
- Ciğdem Toprak, Autorin und Journalistin
- Reinhard Baumgarten, Türkei-Korrespondent für den ARD-Hörfunk
- Ludwig Schulz, Politikwissenschaftler am Centrum für angewandte Politikforschung der LMU München
- Yahya Kılıçaslan, Bauunternehmer

Moderation: Susanne Führer

Seit Jahrzehnten stellen Türken die größte Migrantengruppe in Deutschland. Nachkommen türkischer Einwanderer sind in nahezu allen gesellschaftlichen Positionen zu finden. Trotzdem fühlen sich viele türkeistämmige Menschen in Deutschland nicht anerkannt, und vielen Deutschen ist die türkische Kultur fremd geblieben. Der gescheiterte Putsch in der Türkei sowie das Vorgehen Erdogans gegen tatsächliche und vermeintliche Putschisten haben die Fremdheit noch verstärkt und alte Konflikte neu befeuert. Doch der politische Streit wird nicht nur zwischen Türken einerseits und Deutschen andererseits ausgetragen, sondern auch innerhalb dieser Gruppen.
Welche Folgen hat der Putschversuch für die Gesellschaft in der Türkei und die türkeistämmige Gemeinschaft in Deutschland?
Warum sehen viele Deutschtürken Erdogan als ihren Präsidenten?
Warum scheint eine Auseinandersetzung zwischen Erdogan-Anhängern und - Gegnern kaum möglich?
Und wer wäre in der Lage, neue Brücken zu bauen?

19:00 Uhr

Nachrichten

19:07 Uhr

Aus der jüdischen Welt mit "Shabbat"

Transsexualität im Judentum
Transsexuelle erfahren im Leben Ablehnung und Anfeindungen. Auch für viele Juden ist Transsexualität ein Problem.
Von Gerald Beyrodt

Theater Größenwahn
Am 14. Dezember ist Dan Lahav gestorben. Der leidenschaftliche Theatermann gründete das deutsch-jüdische Theater Bimah, welches später zum Theater Größenwahn wurde. 
Von Alice Lanzke
(Wdh. v. 04.12.2015)

19:30 Uhr

Zeitfragen. Literatur

"Dann schlafe ich halt nicht"
Rituale von Viellesern
Von Astrid Mayerle

Wie gehen Bookaholics mit ihrer Bücher- und Lesesucht um, deren Nebenwirkungen, bis auf den Schlafmangel, zum Glück gering sind?

Im 18. Jahrhundert zählte das Lesen zu den gefährlichen Tätigkeiten - vor allem für Kinder und Frauen. Heute dagegen gilt sogar die Lesesucht als eine begrüßenswerte Rauscherfahrung, weil nur geringe Nebenwirkungen zu erwarten sind: etwa die Folgen freiwilligen Schlafentzugs. Wie glücklich müssen all jene sein, bei denen Droge und Profession in eins fallen, etwa Verleger, Lektoren, Buchhändler, Schriftsteller, Kritiker oder Literaturagenten? Also berufliche Bookaholics. Wie wählen sie ihren Stoff? Wie sortieren sie ihre Bücherstapel, legen sie Leselisten an, wie viele Bücher schaffen sie parallel? Wann, wo und wie kultivieren sie ihre Leidenschaft? Die Sendung erzählt von Leseritualen, komatösem Leserausch und findigen Tricks, die es ermöglichen, den Lesefluss möglichst lange nicht zu unterbrechen.

20:00 Uhr

Nachrichten

20:03 Uhr

Konzert

Historische Aufnahmen
"Ich höre nie auf zu suchen!"
Ein Porträt des Dirigenten Frieder Weissmann

Werke von
Paul Abraham
Giacomo Puccini
Richard Wagner
Carl Maria von Weber

Gast: Rainer Bunz, Weissmann-Biograf
Moderation: Stefan Lang

Schallplattenpionier und seinerzeit wohl einer der produktivsten Schallplatten-Dirigenten Deutschlands - heute ein Vergessener.

Frieder Weissmann war Hausdirigent der Berliner Lindström AG, des damals größten Plattenlabels in Europa. Er hat die erste Gesamteinspielung der Beethoven-Sinfonien dirigiert, arbeitete bis 1933 mit Lotte Lehmann, Meta Seinemeyer, Lauritz Melchior, Richard Tauber oder Emanuel Feuermann zusammen. 1933 dann der große Schnitt. Mit der Machtübernahme der Nazis war seine Karriere in Deutschland beendet. Aber Frieder Weissmann war bestens vernetzt und machte in der Fremde zum zweiten Mal Karriere, in Holland und Argentinien, später in Nord- und Lateinamerika. Aber auch dort wurde er infolge des Kriegsausbruchs ausgebremst. Seine Lebensleistung ist gewaltig, quantitativ und qualitativ. Weissmann hat vor dem Schalltrichter dirigiert und später digital aufgenommen, er hat für Kino, Radio und Fernsehen gearbeitet, er war in der Operette zu Hause und hat eine Brücke von der Klassik zur Seriellen Musik geschlagen, Jazz war ihm nicht fremd, er kannte die Popmusik der 80er-Jahre.

22:00 Uhr

Einstand

Mit Musik in ein neues Leben
"Sonidos Unidos", ein deutsch-peruanisches Musik-Sozialprojekt
Von Jutta Petermann

22:30 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage
Moderation: Britta Bürger

Postfaktische populistische Hate-Speech: Der Netzthemenjahresrückblick 2016

Das Reden der Anderen: Das Syrian Expat Philharmonic Orchestra

Kulturnachrichten

Kulturpresseschau

23:30 Kulturnachrichten

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