Seit 19:30 Uhr Zeitfragen. Feature

Montag, 24.06.2019
 
Seit 19:30 Uhr Zeitfragen. Feature
Tagesprogramm Samstag, 5. Dezember 2015
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Lange Nacht

Mein Leipzig lob ich dir
Eine Lange Nacht über eine tausendjährige Stadt zwischen Größe und Größenwahn
Von Tobias Barth, Lorenz Hoffmann und Hartmut Schade
Regie: Tobias Barth

April 2003: Messestadt, Buchstadt, Musikstadt war Leipzig schon. Nun wollte man auch Olympiastadt werden. Mit Verwunderung, Amüsement und leichter Herablassung verfolgte die Öffentlichkeit die Leipziger Bewerbung für ein Weltsportereignis: Bescheidenheit gepaart mit leichtem Größenwahn. Diese Stadt, die in diesem Jahr ihr Tausendjähriges feiert, die immer stolz war auf ihre weltstädtischen Traditionen, maß sich gern mit den großen Metropolen der Welt, was manchmal - auf dem Gebiet der Literatur im 18. und dem der Musik im 19. Jahrhundert - tatsächlich gelang. Und so es nicht gelang, hatte man doch wenigstens den Versuch unternommen - wenn nicht Paris, dann war man wenigstens 'Klein-Paris'. Leipzig hat sich in 1000 Jahren immer wieder neu erfunden, zog und zieht seine Kraft aus Visionen und dem Glauben, sie umsetzen zu können. Ob als Welthauptstadt des Buchdrucks und Buchhandels, des Pelzhandels und der Parfümindustrie. In Leipzig wurde der Notendruck erfunden, die erste europäische Ferneisenbahnstrecke gebaut. Hier gönnt man sich das größte Orchester und den größten Denkmalsbau der Welt. In Leipzig gab es den ersten Atomunfall der Geschichte, hier wurde der buddhistische Missionsverein für Deutschland gegründet. Oder wie der Leipziger Kabarettist Bernd-Lutz Lange es ausdrückt: "Wenn man richtig guckt, kommt ja eigentlich alles aus Leipzig."

01:00 Nachrichten

02:00 Nachrichten

03:00 Uhr

Nachrichten

03:05 Uhr

Tonart

Filmmusik
Henry Mancini
Without A Clue (Genie und Schnauze)

William Alwyn
Penn of Pensylvania, Suite
(Der Gouverneur von Pennsylvanien)

The Running Man, Suite
(Der zweite Mann)
BBC Philharmonic
Dirigent: Rumon Gamba

Mark Isham
Dolphin Tale (Mein Freund, der Delfin)
Dirigent: James Shearman

Jerry Goldsmith, Morton Stevens, Gerald Fried u.a.
Musik aus The Man from U.N.C.L.E - Spielfilmen
Moderation: Birgit Kahle

In Wirklichkeit verhält es sich so, dass der scharfsinnige, brillante Dr. Watson das Genie ist, das sich diesen Sherlock Holmes bloß ausgedacht hat. So die Prämisse in „Without A Clue“, einer hübschen Parodie auf unsere populären Helden, die unterhaltsam begleitet werden von Henry Mancinis üppiger und teilweise sehr eleganter Partitur. - William Alwyns vielseitiges kompositorisches Schaffen umfasst auch an die 200 Filmmusik-Partituren. Seine erste und seine letzte Arbeit für einen Spielfilm hat Rumon Gamba mit der BBC Philharmonic in Suitenform eingespielt: „Penn From Pennsylvania“ und „The Running Man“. - Eine anrührende Kino-Erzählung für die ganze Familie ist „Dolphin Tale“. Beschrieben wird die Freundschaft zwischen einem Jungen und einem schwer verletzten Delfin. Mark Isham entwarf hierfür eine differenzierte, optimistische Musik. - Acht Spielf ilme gingen aus der legendären „The Man from U.N.C.L.E.“- Fernseh-Serie hervor. Jerry Goldsmith, Morton Stevens und Gerald Fried bewiesen sich (neben anderen) als musikalische Unterstützer einer geheimdienstlichen amerikanisch-russischen Zusammenarbeit mitten im Kalten Krieg.

04:00 Nachrichten

05:00 Uhr

Nachrichten

05:05 Uhr

Aus den Archiven

Elvis Presley: King (5/8)
Von Barry Graves
RIAS 1984
Vorgestellt von Michael Groth
(Teil 6 am 02.01.2016)

'Elvis Presley: King' nannte Barry Graves 1984 sein zehnteiliges RIAS-Feature über den Rock 'n' Roll-Sänger. In Folge fünf erleben wir den Protagonisten zunächst in Deutschland. Hier leistet Elvis seinen Dienst bei der US Army. Zu jener Zeit, 1958, hat der legendäre Manager Colonel Parker die Kontrolle über den Künstler übernommen. Parker, eine zwielichtige Figur, regelt jedes noch so kleine Detail im Leben des Künstlers. Nicht immer zu Elvis' Vorteil. Der King genießt indes seinen Ruhm - aber er ist einsam. Er heiratet, doch seine Frau Priscilla brennt mit einem Karatelehrer durch. Presley findet Trost in Tabletten.

06:00 Uhr

Nachrichten

06:07 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Morgen
Moderation: Ute Welty

06:20 Wort zum Tage

Beate Hirt
Katholische Kirche

06:30 Nachrichten

06:40 Aus den Feuilletons

07:00 Nachrichten

07:20 Kommentar der Woche

Bundeswehr-Mission in Syrien:
Dieser Militäreinsatz ist bittere Notwendigkeit
Von Martin Steinhage

07:30 Nachrichten

07:40 Interview

150 Jahre nach der Abschaffung in den USA: Sklaverei heute
Gespräch mit Martin Schneider, Politikwissenschaftler, Autor und freier Dozent für Erwachsenenbildung

08:00 Nachrichten

08:20 Frühkritik

08:30 Nachrichten

08:50 N/A

"Die Jahre im Zoo" von Durs Grünbein
Rezensiert von Helmut Böttiger

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Im Gespräch

Live mit Hörern
0 08 00.22 54 22 54
gespraech@deutschlandradiokultur.de

Klimawandel: Können - oder wollen wir nichts tun?
Klaus Pokatzky im Gespräch mit Prof. Dr. Mojiib Latif, Klimaforscher und Leiter des Forschungsbereiches: Ozeanzirkulation und Klimadynamik am GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel

10:00 Nachrichten

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Lesart

Das politische Buch
Moderation: Christian Rabhansl

Rudolf Egg:
"Die (un)heimlichen Richter"
Wie Gutachter die Strafjustiz beeinflussen
Gespräch mit Rudolf Egg, Vorstand d. Kriminologischen Zentralstelle e.V.

Geir Lippestad:
"Ich verteidigte Anders Breivik. Warum?"
Meine schwierigste Strafverteidigung
Rezensiert von Dr. Martin Tschechne

Tania Kambouri:
"Deutschland im Blaulicht"
Notruf einer Polizistin
Gespräch mit der Autorin

Adventskalender
Von Jörg Magenau

12:00 Uhr

Nachrichten

12:05 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages  
Moderation: Axel Flemming

12:30 Uhr

Schlaglichter

Der Wochenrückblick

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Breitband

Medien und digitale Kultur

14:00 Uhr

Nachrichten

14:05 Uhr

Rang 1

Das Theatermagazin
Moderation: André Mumot

Innere Sicherheit: Alexander Eisenach über französische Autoren-Neuentdeckung

Theater in der Ukraine - ein Festivalbericht aus Kiew
Von Oliver Kranz

14:30 Uhr

Vollbild

Das Filmmagazin
Moderation: Susanne Burg

Das Gedächtnis des Wassers und Chiles Geschichte: "Der Perlmuttknopf"
Gespräch mit Patricio Guzman

Vorgespult: "Dämonen und Wunder", "Mistress America" und "Sand Dollars"
Vorgestellt von Christian Berndt

"Heidi" und "Der kleine Prinz": Sollten Kinderklassiker neu verfilmt werden?
Gespräch mit Katrin Hoffmann, Kritikerin leitet das Kinderfilmfest München

Das Kino von Morgen: der Bundeskongress kommunaler Kinos
Von Vanja Budde

Auf den Hund gekommen: der türkische Oscar-Beitrag "Sivas"
Gespräch mit dem Filmemacher Kaan Müjdeci

Vergangenheitsbewältigung im spanischen Film - 40 Jahre nach Francos Tod
Von Wolfgang Martin Hamdorf

Top Five: Die Arthouse-Charts
Von Hrtwig Tegeler

15:00 Nachrichten

16:00 Uhr

Nachrichten

16:05 Uhr

Echtzeit

Das Magazin für Lebensart
"Was bleibt"
Moderation: Martin Böttcher

Erhalten was vergeht:
Die Präparatorin und Gallensteinsammlerin Navena Widulin
Von Katja Bigalke

Die Auflösung der Auflösung: Billy Hutter und sein "Karlheinz"
Von Pascal Fischer

Von der Medienkrise ins Bestattungsgewerbe
Gespräch mit der Grabrednerin Louise Brown

Mexikos Heilige für die Gestrandeten der Gesellschaft: Santa Muerte
Von Anne-Katrin Mellmann

Doku-Soap: Der Baum ist wie Tadasana nur auf einem Bein, Folge 6
Von Katja Bigalke

Der November als Monat des Totengedenkens ist zwar vorbei, doch gestorben wird immer, auch wenn wir das nicht wahrhaben wollen... Die Echtzeit versucht es auch bei diesem Thema mal mit Unbeschwertheit, erzählt Geschichten vom Abschied und Neuanfang, vom Sterben und Überleben, von dem "Was bleibt".
Wir sprechen mit einer Journalistenkollegin, die die Medienkrise ins Bestattungsgewerbe befördert hat, wagen den letzten Blick ins Lager des Mannheimer Schriftstellers und Haushaltsauflösers Billy Hutter, der Ende des Jahres mit dem Auflösen aufhört. Wir schauen Navena Widulin über die Schultern, sie ist Präparatorin an der Berliner Charité, kennt sich mit Leichen bestens aus und sammelt nebenbei Gallensteine. Und schließlich finden wir eine unechte Heilige in Mexiko, die vor allen Dingen von Verbrechern, Tunichtguten, Gefallenen, kurzum: den Außenseitern der Gesellschaft, verehrt wird. Sie heißt, wie könnte es anders sein: Santa Muerte.

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages mit Sport
Moderation: Axel Flemming

17:30 Uhr

Tacheles

Überwindung der verteidigungspolitischen Kleinstaaterei
Hans-Peter Bartels, SPD, Wehrbeauftragter, stellt sich den Fragen von Burkhard Birke

Die Entsendung von Einheiten der Bundeswehr in den Kampf gegen den Islamischen Staat markiert das Ende einer selbstauferlegten militärischen Zurückhaltung in Nahost. Wird Deutschland in einen regelrechten Krieg hineingezogen? Wie gefährlich ist der Einsatz für die Truppe? Ist die Bundeswehr personell und materialtechnisch dafür gerüstet? Wie kann und muss der Terror im Inneren bekämpft werden? Welche Rolle kann und soll die Bundeswehr dabei spielen? Wie ist es um Moral und Selbstverständnis der Soldaten bestellt?

18:00 Uhr

Nachrichten

18:05 Uhr

Feature

Die Frau auf dem Eis
Von Rikke Houd
Aus dem Dänischen von: Heinz Kulas
Regie: Rikke Houd, Jens Jarisch
Mit: Judica Albrecht, Katrin Jaehne, Christian Schmidt
Ton: Bodo Pasternak
Produktion: RBB/Third Ear 2015
Länge: 54’30

1932 verschwand die dänische Krankenpflegerin Karen Roos in Ostgrönland. Die Autorin begibt sich 80 Jahre später auf Spurensuche.

Die junge dänische Krankenpflegerin Karen Roos wurde 1932 in das ferne Ostgrönland entsandt - als erste und einzige medizinische Fachkraft für die damalige dänische Kolonie. In der dünn besiedelten Gegend war sie weitgehend auf sich allein gestellt, für die Versorgung von Kranken musste sie oft weite Strecken zurücklegen. Nach einem halben Jahr verschwand sie. Die einzige Spur von ihr blieben Fußabdrücke im Schnee, die an den Rand des Eises führten, und ein Tagebuch, aus dem die letzten Seiten herausgerissen waren. Über 80 Jahre später macht sich Rikke Houd auf die Reise, um die Hintergründe dieses Verschwindens erneut zu untersuchen.

Rikke Houd arbeitet seit 1998 als Radioautorin und Produzentin. Initiatorin verschiedener Projekte, die sich mit Radiodokumentationen beschäftigen, lebt in Dänemark. Ihre Arbeiten waren u.a. für The Dark Sheffield International Audio Award, den Prix Europa und den Prix Italia nominiert.

19:00 Uhr

Nachrichten

19:05 Uhr

Oper

Bayreuther Festspiele
Festspielhaus
Aufzeichnung vom 30.07.2015

Richard Wagner
"Siegfried"
Zweiter Tag des Bühnenfestspiels
"Der Ring des Nibelungen"

Siegfried - Stefan Vinke, Tenor
Mime - Andreas Conrad, Tenor
Der Wanderer - Wolfgang Koch, Bariton
Alberich - Albert Dohmen, Bassbariton
Fafner - Andreas Hörl, Bass
Erda - Nadine Weissmann, Mezzosopran
Brünhilde - Catherine Foster, Sopran
Waldvogel - Mirella Hagen, Sopran
Orchester der Bayreuther Festspiele
Leitung: Kirill Petrenko

Er ist einer unserer Helden schlechthin, Nibelungenrecke und Drachenbezwinger - Siegfried ohne Furcht und Schrecken, treu und stark - charakterlich schnell zu vereinnahmen, für politische Deutungen und seelische Auslegungen bestens geeignet!

12.12.2015, 19:05 - 24:00
"Götterdämmerung"
Dritter Tag des Bühnenfestspiels

Dezember 2015
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Auf der Suche nach einem verlorenen Freund (EyeEm / Luka Milanovic)

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