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Montag, 21.10.2019
 
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Tagesprogramm Mittwoch, 4. November 2015
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Feature

Die Stasi war mein Eckermann oder: mein Leben mit der Wanze
Als Schriftsteller überwacht in Leipzig
Von Erich Loest
Regie: Hans-Peter Klausenitzer
Mit: Andreas Jürgen, Bernt Hahn, Renate Fuhrmann
Ton: Hans-Martin Renz
Produktion: DLF 1990
Länge: ca. 54‘30

Die Stasi-Akten von Erich Loest zeigen, wie skrupellos auch Kollegen und Freunde über den Schriftsteller berichteten.

1990 wurden Erich Loest von ehemaligen Stasi-Mitarbeitern 300 Blatt Aktenkopien angeboten, die sich als echt erwiesen. Es waren Wanzenberichte, die jedes Wort festhielten, das im Hause Loest gesprochen worden war. Darüber hinaus enthielt die Akte Beschlüsse, Telegramme, Spitzelberichte und immer wieder 'Informationen', die die Telefonüberwachung der Abteilungen 26A und 26B gesammelt hatte. Die Geheimdienstdossiers zeigen, wie skrupellos auch Kollegen und Freunde über Loest berichteten. Wir senden einen Querschnitt des ursprünglich dreiteiligen Features.

Erich Loest, am 24. Februar 1926 in Mittweida/Sachsen geboren, Schriftsteller in Leipzig. Politisch verfolgt und sieben Jahre Haft in Bautzen II. 1981 Ausreise in den Westen, Rückkehr nach der Wende. Freitod am 12. September 2013. Zu seinen bedeutendsten Werken zählen 'Völkerschlachtdenkmal' (1984) und 'Nikolaikirche' (1995).

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

Tonart

Americana
Moderation: Uwe Golz

02:00 Nachrichten

03:00 Nachrichten

04:00 Nachrichten

05:00 Uhr

Nachrichten

05:07 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Morgen
Moderation: Korbinian Frenzel

05:30 Nachrichten

05:50 Kalenderblatt

Vor 100 Jahren: Albert Einstein stellt erstmals seine "Allgemeine Relativitätstheorie" vor

06:00 Nachrichten

06:20 Wort zum Tage

Sr. Cosima Kiesner CJ
Katholische Kirche

06:30 Nachrichten

06:40 Aus den Feuilletons

07:00 Nachrichten

07:20 Politisches Feuilleton

Flüchtlinge - Oberlehrer entscheiden Integration
Von Gesine Palmer

07:30 Nachrichten

07:40 Interview

Vom Tod der Friedenshoffnung: Der Mord an Yitzchak Rabin vor 20 Jahren
Gespräch mit Prof. Dr. Shlomo Avineri, Prof. em. für Politologie an der Hebräischen Universität Jerusalem

08:00 Nachrichten

08:20 Frühkritik

Gefährliche Liebschaften
Die Kunst des Rokoko im Liebieghaus Frankfurt
Von Rudolf Schmitz

08:30 Nachrichten

08:50 Buchkritik

"Die digitale Bildungsrevolution" von Jörg Dräger und Ralph Müller-Eiselt
Rezensiert von Vera Linß

09:00 Uhr

Nachrichten

09:07 Uhr

Im Gespräch

Wie hat sich Ihre Musik seit Auflösung der „Biermösl Blosn“ verändert?
Katrin Heise im Gespräch mit dem Musiker Hans Well

10:00 Uhr

Nachrichten

10:07 Uhr

Lesart

Das Literaturmagazin
Moderation: Frank Meyer

Prix Goncourt geht an Mathias Énard
Gespräch mit Dirk Fuhrig

"Briefe!" - das neue Buch von Simon Garfield

"Glantz und Gloria" von Henning Ahrens
Rezensiert von Wolfgang Schneider

Straßenkritik: "Heißer Frühling" von Sahar Khalifa

11:00 Uhr

Nachrichten

11:07 Uhr

Tonart

Das Musikmagazin am Vormittag
Moderation: Olga Hochweis

Kiran Ahluwalia - indische Musik trifft auf nordafrikanischen Desert-Blues

11:30 Chor der Woche

Projektchor Les Amis de Claudio

11:35 Folk

Keine Anspruch auf Perfektion - Das neue Boy & Bear Album

12:00 Uhr

Nachrichten

12:07 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Mittag
Moderation: Marianne Allweiss und André Hatting

13:00 Nachrichten

13:30 Uhr

Länderreport

Musik
Wie klingt Nürnberg?
Von Katja Bigalke

Der Länderreport Musik Spezial blickt heute nach Nürnberg. Die Frankenmetropole ist Dank Richard Wagners Oper von den Meistersingern Klassikfans auf der ganzen Welt ein Begriff und mit der Staatsphilharmonie Nürnberg und den Nürnberger Symphonikern im Klassikbereich hervorragend aufgestellt. Doch wie sieht es mit der Rock- und Popszene in Nürnberg aus? Diese Frage stellen wir Sebastian Wild, dem stellvertretenden Geschäftsführer der Musikzentrale Nürnberg, einem Verein zur Förderung der regionalen Musikszene, und Tommy Wurm von der Band Wrongkong, die 2012 den Kulturförderpreis der Stadt Nürnberg verliehen bekam.

14:00 Uhr

Nachrichten

14:07 Uhr

Kompressor

Das Kulturmagazin
Moderation: Max Oppel

Frage des Tages:
Legitim? Benimmregeln für Journalisten im US-Wahlkampf
Gespräch mit Christoph von Marschall, Der Tagesspiegel

Schulbuch "Ökonomie und Gesellschaft" - zu Recht gestoppt?
Gespräch mit Stefan Maas

"Deutsche Pop-Zustände" - Geschichte rechter Musik
Gespräch mit Dietmar Post, Regisseur

Adaption statt Integration? Syrische Künstler in Bulgarien
Gespräch mit Enzio Wetzel, Goethe-Institut Sofia

Vorgespult: Die Filme der Woche
'Hotelzimmer', 'Die Gewählten', 'El Club'

14:30 Kulturnachrichten

15:00 Uhr

Kakadu

15:00 Nachrichten für Kinder

15:05 Musiktag

u.a. Klangohr CD-Test
Von Rüdiger Bischoff
Moderation: Ulrike Jährling

15:30 Uhr

Tonart

Das Musikmagazin am Nachmittag
Moderation: Oliver Schwesig

"Das ist niemals vorbei"
Die hannoversche Band U3000 und die ewige Jugend

James Bond - Songs der letzten 50 Jahre
Gespräch mit Vincent Neumann

16:00 Nachrichten

17:00 Uhr

Nachrichten

17:07 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Abend
Moderation: Vladimir Balzer und Axel Rahmlow

Abgastests, die EU und Lobbyarbeit
Gespräch mit Thomas Otto

Der Erfolg von Tesla
Von Wolfgang Stuflesser

17:20 Kommentar

Flüchtlingsverteilung in der EU
Von Annette Riedel

17:30 Kulturnachrichten

18:00 Nachrichten

18:30 Uhr

Weltzeit

Am Limit - Schweden korrigiert seine Flüchtlingspolitik
Von Norbert Hansen

Neue Regierung mit Rechtsdrall - Minderheitenpolitik in Finnland

Moderation: Isabella Kolar

Neue Regierung mit Rechtsdrall - Minderheitenpolitik in Finnland
Finnland galt lange Zeit als Vorbild für den Umgang mit Minderheiten. Etwa fünf Prozent beträgt der Anteil der Finnland-Schweden, hinzukommen noch kleinere Gruppen wie Samen und Migranten, vor allem aus dem ehemaligen Jugoslawien und aus Äthiopien. Ein klassisches Einwanderungsland ist Finnland nie gewesen - "und das soll auch so bleiben", betont der Parteichef der rechtspopulistischen "Finnen-Partei", der neue finnische Außenminister Soini. Gerade einmal 3620 Asylsuchende nahm Finnland letztes Jahr auf, im Nachbarland Schweden waren es knapp 82.000.

19:00 Uhr

Nachrichten

19:07 Uhr

Zeitfragen. Kultur und Geschichte

Magazin
Moderation: Philipp Schnee

"Tolerant, aber..." - Aus dem Alltag einer Barfrau
Von Katja Bigalke

Der Nationalsozialimus und der Islam
Von David Motadel

Tagung: Die NS-Belastung der Innenministerien
Von Christiane Habermalz

19:30 Zeitfragen. Feature

"Dulden heißt beleidigen"
Der Toleranzgedanke und seine Grenzen
Von Walter van Rossum

"Toleranz sollte eigentlich nur eine vorübergehende Gesinnung sein; sie muß zur Anerkennung führen", schrieb Goethe vor fast 200 Jahren.

Sind wir tolerant, wenn wir uns über das bunte Treiben im multikulturellen Kreuzberg freuen? "Wenn wir an dem, was andere tun oder denken, nichts auszusetzen haben und das freudig als etwas Fremdes und Bereicherndes begrüßen, dann ist das nicht Toleranz", sagt der Philosoph Rainer Forst und ergänzt: "Aber es gibt einen Kern des Begriffs: Wir tolerieren nur dann Dinge, die andere tun oder sagen, wenn das, was sie sagen oder tun, uns stört." Wie weit wir von dieser Toleranz entfernt sind, zeigt sich im bundesdeutschen Alltag - mehr als wir gemeinhin wahrnehmen.

20:00 Uhr

Nachrichten

20:03 Uhr

Konzert

Begegnungen mit Helmut Lachenmann (2/4)
Die Entwicklung der Musique concrète instrumentale
Rainer Pöllmann im Gespräch mit Helmut Lachenmann
(Wdh. v. 30.07.2014)
(Teil 3 am 11.11.2015)

21:30 Uhr

Hörspiel

Dienstfahrt eines Lektors
Von Erich Loest
Regie: Horst Liepach
Mit: Dietrich Körner, Günter Naumann, Carola Braunbock u.a.
Ton: Rosemarie Schumann
Produktion: Rundfunk der DDR 1975
Länge: 43'12

Wie sag ich’s meinem Autor: Erfahrung des Verlagslektors Gabler mit einem Pumpenwärter, der einen unbrauchbaren Roman geschrieben hat.

Anschließend:
Und am Ende gibt’s Champagner für alle
Über den Schriftsteller Erich Loest
Von Jan Decker und Ingo Kottkamp

Verlagslektor Gabler sucht einen Mann auf, der ein unbrauchbares Romanmanuskript eingeschickt hat, um ihm zu sagen, dass es nichts taugt. Die Familienchronik umfasst 420 Seiten, handgeschrieben in fein säuberlicher Sütterlinschrift. Die Begegnung mit dem Verfasser, einem Pumpenwärter in einem Tagebau, der viel erlebt hat, aber nicht darüber zu schreiben versteht, überwältigt den Lektor derart, dass er den Mut zur Absage nicht findet.

Erich Loest (1926-2013, Schriftsteller aus Mittweida/Sachsen. Die kritische Auseinandersetzung mit der DDR prägte sein Leben und viele seiner Werke. Zahlreiche Hörspiele, z.B.: 'Froschkonzert' (WDR 1985), 'Gute Genossen' (MDR 1999), 'Ratzel speist im Falco' (MDR 2009).

22:30 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages
Moderation: Christopher Ricke

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage
Moderation: Elena Gorgis

Filme der Woche:
'Spectre' und 'Die Schüler der Madame Anne'
Von Hans-Ulrich Pönack

Vom Sportreporter zum Festivalleiter des Jazzfest Berlin
Gespräch mit dem neuen Leiter Richard Williams

Kabinett bringt das umstrittene Kulturgutschutzgesetz auf den Weg
Von Christiane Habermalz

"Hans Mommsen ist einer der genialsten Menschen, die ich kennenlernte"
Gespräch mit Lutz Niethammer, Historiker

23:30 Kulturnachrichten

November 2015
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