Seit 15:05 Uhr Tonart
Dienstag, 24.11.2020
 
Seit 15:05 Uhr Tonart
Tagesprogramm Samstag, 16. November 2013
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Lange Nacht

Sechs Generationen auf Bücherjagd
Eine Lange Nacht über Jürgen Kuczynski und seine Familienbibliothek
Von Eleftheria Yuanidis
Regie: Rita Höhne

Was macht man, wenn man eine fast 200jährige Privatbibliothek mit 70.000 Bänden erbt? Vor dieser Frage standen 1997 die Kinder von Prof. Dr. Jürgen Kuczynski (1904 - 1997), einem weltweit bekannten DDR-Wirtschaftswissenschaftler. 2002 erwarb die Zentral- und Landesbibliothek Berlin diese Privatbibliothek, die zu den größten ihrer Art in Europa zählt. Sie überstand in hundert Jahren mehrfach Exile und konnte trotz schmerzlicher Verluste in ihrem Kern zusammengehalten und erweitert werden. Ihr „letzter Bibliothekar“ Jürgen Kuczynski blieb einem breiten Publikum, nicht nur in Ostdeutschland, deshalb in Erinnerung, weil er neben einer übergroßen Zahl von Veröffentlichungen auch ein Faible für das Paradoxe hatte: Er entstammte einer linksliberalen bürgerlichen Gelehrtenfamilie und wurde dennoch Kommunist. Er war seiner Partei immer loyal ergeben und brachte doch ihre Führer durch seine kritischen Fragen und Bemerkungen in Rage.

Über ihn und seine Bibliothek sprechen in der "Langen Nacht" Zeitzeugen, Familienmitglieder, Wissenschaftler, Bibliothekare und Jürgen Kuczynski selbst.

01:00 Nachrichten

02:00 Nachrichten

03:00 Uhr

Nachrichten

03:05 Uhr

Tonart

Filmmusik
Moderation: Vincent Neumann

04:00 Nachrichten

05:00 Uhr

Nachrichten

05:05 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages

05:30 Aus den Feuilletons

05:45 Kalenderblatt

Vor 20 Jahren: Die Sopranistin Lucia Popp gestorben

05:50 Presseschau

06:00 Nachrichten

06:15 Länderreport

06:23 Wort zum Tage

Dietrich Heyde

06:30 Kulturnachrichten

06:50 Interview

07:00 Nachrichten

07:20 Wochenkommentar

07:30 Kulturnachrichten

07:50 Interview

08:00 Nachrichten

08:10 Netscout

08:20 Reportage

Ballett mit Bauer - Blitzschach im Schmuddelkiez
Von Thomas Jaedicke

Seit dem 7. November kämpfen in der südindischen Millionenstadt Chennai Titelverteidiger Viswanathan Anand aus Indien und sein norwegischer Herausforderer Magnus Carlsen, der 22jährige Weltranglistenerste, um die Schachweltmeisterschaft. Diese beiden Stars sind wie viele andere Spitzenspieler immer wieder in der Schachbundesliga aktiv, weil die deutschen Vereine im internationalen Vergleich ziemlich viel bezahlen können. Aber obwohl in vielen deutschen Städten Spitzenschach geboten wird, nimmt davon kaum jemand Notiz. Auch beim Blitzturnierabend des Bundesligaclubs "Schachfreunde Berlin" bleiben die Spieler fast unter sich.

08:30 Kulturnachrichten

08:50 Kulturtipp

"Das Weiße Album" der Beatles
Liederabend im Schauspiel Hannover
Musik-Tpp von Volkhard App

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Radiofeuilleton - Im Gespräch

Live mit Hörern
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09:30 Kulturnachrichten

10:00 Nachrichten

10:30 Kulturnachrichten

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Radiofeuilleton - Wissenschaft und Technik

11:05 Thema

11:15 Musik

11:30 Kulturnachrichten

11:33 Buchkritik

11:40 Musik

11:50 Mahlzeit

Udo Pollmer, Ernährungsexperte

12:00 Uhr

Nachrichten

12:05 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages

12:30 Uhr

Schlaglichter

Der Wochenrückblick

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Tacheles

Aufbruchstimmung in der katholischen Kirche?
Patrick Garber im Gespräch mit dem Schweizer Theologen Hans Küng

Mit Papst Franziskus hat ein neuer Stil Einzug gehalten im Vatikan, Strukturveränderungen werden angegangen, an der Basis mischt sich Hoffnung auf Erneuerung mit Protest gegen missliebige Kirchenführer wie den Bischof von Limburg. Hans Küng, katholischer Priester, gemaßregelter Theologe und wortgewaltiger Kritiker seiner Kirche blickt im Herbst seines Lebens mit Sympathie auf den neuen Papst, warnt aber auch vor Widerständen konservativer Kräfte in der Hierarchie. Und mit Thesen zum selbstbestimmten Sterben fordert er einmal mehr die offizielle Lehre der Kirche heraus. Was will Papst Franziskus tatsächlich ändern in der katholischen Kirche - und was kann er? Stehen althergebrachte Positionen zum Pflicht-Zölibat oder zur Stellung der Frau in der Kirche zur Disposition? Übt sich die römisch-katholische Kirche gar in Basisdemokratie? Wie stark sind die Kräfte des Beharrens? Sind die monotheistischen Religionen Friedensstifter oder notorisch intolerant? Und gehört zur Freiheit eines Christenmenschen auch die Entscheidung darüber, wann und wie er sterben will - bis hin zu aktiver Sterbehilfe?

13:30 Uhr

Kakadu

Entdeckertag für Kinder
Nicht nur zum Fürchten
Von Monstern und Ungeheuern
Von Tim Wiese
Moderation: Dominik Schottner

Ein Knarzen im Schrank, ein Poltern in der Nacht - fast jeder hat sich schon einmal vor Monstern gegruselt. Schon in uralten Erzählungen kämpfen Menschen gegen Ungeheuer. Im Kino oder Fernsehen zerstören sie ganze Städte oder lauern in der Dunkelheit. Doch Monster verbreiten nicht nur Schrecken. Mit dem Riesenaffen King Kong kann man auch Mitleid haben und über das Krümelmonster sogar lachen. Gibt es Monster wirklich und was macht man, wenn unter dem Bett verdächtige Geräusche zu hören sind? Kakadu begibt sich zusammen mit Tim mutig auf Spurensuche. Die beiden treffen einen Monsterforscher, erfahren im Theater, wie Schauspieler zu den unheimlichen Wesen verwandelt werden und wie man Monster selbst baut.

Tim Wiese arbeitet für mehrere öffentlich-rechtliche Sender. Beim Deutschlandradio Kultur moderiert der Diplom Journalist die Sendung „Kakadu", gestaltet aber auch als Autor und Reporter Sendungen für Erwachsene mit.

14:00 Uhr

Nachrichten

14:05 Uhr

Breitband

Medien und digitale Kultur

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Deutschlandrundfahrt

Reizen, drücken, kloppen
Die Skatstadt Altenburg in Thüringen
Von Paul Stänner

Seit 200 Jahren wird auf den Tisch gehauen. "18 - 20 - 22": Jeweils drei Teilnehmer werfen Zahlenfolgen in die Runde, um einander zu reizen - ein Verhalten, das für Außenstehende völlig undurchsichtig ist. Dann werden hageldicht die Karten auf die Platte gepfeffert. Wenig wird gesprochen, und das ist nicht immer fein. Skat heißt das Spiel, und das Herz dieses geselligen Umtriebs aus Karten, Zahlen und Emotionen schlägt im thüringischen Altenburg. Hier wurde Skat 1813 erfunden, hier wurden die Regeln geschrieben. Von einem Juristen, denn Skat ist eine ernste Sache. Sogar ein weltweit zuständiges Gericht tagt hier. Ein Besuch in einer Stadt, in der jährlich Millionen von Spielkarten gedruckt und gedroschen werden.

16:00 Uhr

Nachrichten

16:05 Uhr

Religionen

Evangelische Kontroversen?
Bilanz der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland
Von Philipp Gessler

Eine Insel der Toleranz
Die Studentengemeinde in Cottbus
Josefine Janert

Allahs Narren. Wie der Islamismus die Welt erobert
Interview mit dem algerischen Schriftsteller Boualem Sansal
Von Barbara Wahlster

Kaserne statt Religionsschule
Wie die israelische Armee die Ultraorthodoxen integrieren will
Von Igal Avidan

Moderation: Kirsten Dietrich

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages mit Sport

17:30 Uhr

Lesung

Aus "Schöne neue Welt" von Aldous Huxley
Gelesen von Friedhelm Ptok

18:00 Uhr

Nachrichten

18:05 Uhr

Feature

Lola und der rote Fiaker vor der Votivkirche
Von Kaye Mortley
Regie: die Autorin
Mit: Cathlen Gawlich, Eva-Maria Kurz, Chris Pichler u.a.
Ton: Michel Creïs, Lutz Pahl
Produktion: DKultur/ORF 2013
Länge: 54‘30
(Ursendung)

Die jüdische Malerin Lola Carr, 1938 aus Wien geflohen, bewahrt in ihren Bildern das verlorene Paradies der Kindheit.

Lola Carr, 1915 geboren, war Malerin. Sie war weder berühmt, noch bekannt, ihre Werke stellte sie kaum aus. Doch niemals hörte sie auf, ihr Leben in Bildern wiederzugeben. Vielleicht, um zu überleben, vielleicht um die Erinnerungen an ihre Heimatstadt Wien wachzuhalten, die sie 1938 verloren hatte. Die Bilder erzählen von Reisen in einem roten Fiaker, zwischen Wien, London, Paris und Tel Aviv. Der Himmel ist voller Raubvögel. Der Salon in der Wiener Semperstraße 18 ist der ruhende Pol in Lolas Welt, auch auf den Bildern: die Mutter spielt Klavier, der Vater sitzt am Schreibtisch: verlorenes Paradies. Es ist Lolas Geschichte und die Geschichte aller, die ihre Heimat verlassen mussten.

Kaye Mortley, 1943 in Sydney/Australien geboren, lebt in Frankreich. Ihre klanglich anspruchsvollen Features gewannen viele Preise, z.B. den Prix Futura, Prix Europa und den Prix Italia. Zuletzt: "L'entre-vu, L'Atelier de la création" (France Culture 2012).

19:00 Uhr

Nachrichten

19:05 Uhr

Oper

Euroradio-Opernsaison 2013-2014
Teatro Regio, Turin
Aufzeichnung vom 07.11.2013

Gioachino Rossini
"Il barbiere de Siviglia"
Komische Oper in zwei Aufzügen
Libretto: Cesare Sterbini nach der Komödie von Pierre Augustin Caron de Beaumarchais

Rosina - Laura Polverelli
Doktor Bartolo - Paolo Bordogna
Graf Almaviva - Antonino Siragusa
Figaro - Vito Priante
Fiorillo - Ryan Milstead
Don Basilio - Nicola Ulivieri
Berta - Giovanna Donadini
Offizier - n.n.
Chor des Teatro Regio
Teatri Regio Orchestra
Leitung: Alessandro De Marchi

nach Ende der Oper ca. 21.49 Nachrichten

22:00 Uhr

Die besondere Aufnahme

Johannes Brahms
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 d-Moll op. 15

Tzimon Barto, Klavier
Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
Leitung: Christoph Eschenbach

Produktion: Deutschlandradio Kultur 2012

22:30 Uhr

Erotikon

Lesung zur Nacht
Aus "Die Vorleserin" von Raymond Jean
Gelesen von Cathlen Gawlich
(Wdh. v. 25.07.2009)

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage

November 2013
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