Seit 17:00 Uhr Nachrichten
Freitag, 16.04.2021
 
Seit 17:00 Uhr Nachrichten
Tagesprogramm Samstag, 23. Januar 2021
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Lange Nacht

Der Traum eines großen Poeten
Die Lange Nacht über den Polarforscher Alfred Wegener
Von Günther Wessel
Regie: Klaus Michael Klingsporn

In drei Stunden kann viel passieren. Europa bewegt sich etwa 0,004 Millimeter nach Osten, der Atlantik wächst um 0,01 Millimeter, der Pazifik schrumpft minimal, und Indien schiebt sich den Bruchteil eines Millimeters weiter in den Eurasischen Kontinent hinein. Kontinentalverschiebung. Erstmals sprach Alfred Wegener 1912 davon, der am 1. November 1880 geborene und im November 1930 bei einer Polarexpedition auf Grönland verstorbene Meteorologe und Geowissenschaftler. Arktisforschung und Kontinentalverschiebung - das sind die beiden Pole, zwischen denen sich das wissenschaftliche und auch sehr abenteuerliche Leben Wegeners bewegte. Seine physikalischen und meteorologischen Erkenntnisse aus der Arktis wurden bewundert - Wegener unternahm lange Forschungsreisen auf Grönland und baute die ersten meteorologischen Stationen dort auf. Er durchquerte die arktische Insel mit Skiern und Schlitten, vermaß die Küste bis zum 8. Breitengrad und schrieb eindringliche Reiseberichte. Lange hingegen belächelte die Fachwelt seine Arbeiten zur Kontinentalverschiebung. Dass unsere Kontinente auf Platten liegen, dass die Festländer nicht fest sind, dass sie auseinandertreiben, es einen Urkontinent gab, der vor Jahrmillionen zerbrach, war für die damaligen Fachwissenschaftler unvorstellbar. 1915 erschien Wegeners Schrift „Entstehung der Kontinente und Ozeane“. „Seine Theorie ist ein wunderbarer Traum von Schönheit und Anmut“, schrieb bewundernd der Direktor des französischen Amtes für geologische Landesaufnahme Pierre-Marie Temier. „Der Traum eines großen Poeten.“ Das war die freundlichste aller ablehnenden Stellungnahmen aus der Fachwissenschaft. Heute ist Alfred Wegeners Theorie der Kontinentalverschiebung als Plattentektonik anerkannt. Martin Meschede, Professor für Geologie: „Alles, was irgendwie an Prozessen auf der Erdoberfläche abläuft, hängt letzten Endes ursächlich mit der Plattentektonik zusammen.“

01:00 Nachrichten

02:00 Nachrichten

03:00 Uhr

Nachrichten

03:05 Uhr

Tonart

Filmmusik
Moderation: Vincent Neumann

04:00 Nachrichten

05:00 Uhr

Nachrichten

05:05 Uhr

Aus den Archiven

Die USA und Berlin
Geschichte einer Freundschaft
Von Hanno Kremer
DeutschlandRadio Berlin 1994
Vorgestellt von Michael Groth

06:00 Uhr

Nachrichten

06:05 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Morgen
Moderation: Dieter Kassel

06:20 Wort zum Tage

Rainer Dvorak, Würzburg
Katholische Kirche

06:30 Nachrichten

06:40 Aus den Feuilletons

07:00 Nachrichten

07:30 Nachrichten

07:40 Interview

Eine "Bombe für Putin
Schafft Nawalny die Mobilisierung der Massen in Russland?
Gespräch mit Prof. Dr. Ulrich Schmid, Universität St. Gallen

08:00 Nachrichten

08:30 Nachrichten

08:50 Buchkritik

"Beirut für wilde Mädchen" von Chaza Charafeddine
Rezensiert von Insa Wilke

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Im Gespräch

Genesen, aber nicht gesund: Corona und die Spätfolgen

Gäste: Dr. Jördis Frommhold, Chefärztin der Abteilung für Atemwegserkrankungen und Allergien an der Median Klinik Heiligendamm -
und Birgit Birner, Covid 19-Patientin
Moderation: Katrin Heise

Live mit Hörern
08 00 22 54 22 54
gespraech@deutschlandfunkkultur.de

Statistisch gelten sie als genesen. Doch viele Corona-Patienten klagen noch Monate nach der akuten Phase über Spätfolgen wie Erschöpfung, Atem- und Bewegungsprobleme. Was können Betroffene tun? Was wissen wir mittlerweile über die Krankheit?

10:00 Nachrichten

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Lesart

Das politische Buch
Moderation:Christian Rabhansl

Verleihung des WISSEN!-Sachbuchpreises der Wissenschaftlichen Buchgesellschaft

12:00 Uhr

Nachrichten

12:05 Uhr

Studio 9 - Der Tag mit ...

Prof. Dr. Thorsten Faas, Politikwissenschaftler
Moderation: Jana Münkel

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Breitband

Medien und digitale Kultur
Moderation: Jenny Genzmer und Dennis Kogel

Clubhouse
Mehr Aufmerksamkeit für ohnehin Prominente oder Ort für neue Stimmen
Gespräch mit Malcolm Ohanwe

OSINT - Ein wichtiges Recherchetool für Journalist:innen

OSINT - Wenn es schiefläuft wird es zur Gefahr

Physische Spiele online
Lässt sich der Spaß ins Digitale übertragen?
Von Marcus Richter

14:00 Uhr

Nachrichten

14:05 Uhr

Rang 1

Das Theatermagazin
Moderation: André Mumot

Die Kunst der Versammlung
Neues Gesprächsformat am Wiener Brut
Gespräch mit Flroian Malzacher

Dramatischer Betriebsausflug
Laura Naumann beginnt wieder zu rauchen
Von Laura Naumann

14:30 Uhr

Vollbild

Das Filmmagazin
Moderation: Susanne Burg

Top Five: Die Kunst des Martin Sheens
Gespräch mit Hartwig Tegeler

A Night with the President
Martin Sheen über das Präsidentenamt
Von Stefan Stuckmann

Online-Treff für den deutschsprachigen Nachwuchsfilm
Das Max Ophüls Festival
Gespräch mit Oliver Baumgarten

Konfliktkosmos einer Gefängnisschule in "Fuchs im Bau"
Gespräch mit Arman T. Riahi, Filmregisseur

Leben nach Gewalterfahrung in "Nico"
Gespräch mit Eline Gehring

Übergriffiges Casting
Der Dokumentarfilm "The Case You"
Gespräch mit Alison Kuhn

Corona-Ticker
Alles im Juni. Gibt es den Festival-Sommer?
Von Christian Berndt

15:00 Nachrichten

16:00 Uhr

Nachrichten

16:05 Uhr

Echtzeit

Das Magazin für Lebensart
Moderation: Katja Bigalke

Eröffnungskolumne: Einblicke und Ausblicke
Von David Tschöpe

Gaffen erlaubt! Ein Lob auf die Aussicht
Von Matthias Finger

Stefie Steden über "Zimmerreisen" in der Coronazeit

Live on Tape:
Slime - Einblicke in ein klebriges Hobby
Gespräch mit Ulrike Jährling

"Isolated Cinema"
Gespräch mit Jonas Holmberg vom Göteborg Filmfestival

Serie "Couchsurfing in Saudi-Arabien" 01: Beim Wüsten-Rave
Von Martin Böttcher

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages

17:30 Uhr

Tacheles

Einsamkeit im Lockdown
Dr. Janosch Schobin, Soziologe, Universität Kassel, stellt sich den Fragen von Patrick Garber

Der Corona-Lockdown bedeutet für viele bittere Einsamkeit. Neben den Älteren leiden darunter auch Kinder, so der Soziologe Janosch Schobin. Immerhin: Einsamkeit werde nun nicht mehr nur als privates, sondern als gesellschaftliches Problem erkannt.

18:00 Uhr

Nachrichten

18:05 Uhr

Feature

Einsamkeit: Leben mit einem Stigma
Von Egon Koch
Regie: Matthias Kapohl
Mit: Lou Strenger, Andreas Laurenz Meier, Sigrid Burkholder und Markus Bachmann
Ton: Gerd Nesgen
Produktion: WDR 2020
Länge: 53'00

Einsamkeit galt lange Zeit als Privatsache. Zwölf Prozent der Deutschen fühlen sich ständig oder häufig einsam. Überraschenderweise vor allem junge Erwachsene. Welche Ursachen hat Einsamkeit? Welche Strategien gibt es gegen sie?

Neben Individualisierung und Digitalisierung führen in den westlichen Gesellschaften steigende Arbeitsbelastung, das Alleinerziehen von Kindern, Alter und Armut zur Vereinzelung. Die Einsamen erleben ihr Dasein als Stigma und täuschen aus Scham vor, sozial integriert zu sein. Nicht nur in Deutschland. Großbritannien reagierte auf die Entwicklungen mit der Einsetzung einer Ministerin für Einsamkeit und der Gründung der Aktionsgruppe Einsamkeit. In Deutschland wird bislang eher auf Initiativen auf kommunaler Ebene gesetzt. Doch selbst wenn das Problem inzwischen erkannt ist, bleibt eine Umkehr dieser gesellschaftlichen Tendenz schwierig. Die aktuelle Corona-Pandemie verstärkt die Einsamkeit zwar, könnte aber auch eine Chance sein, die Einsamen von ihrem Stigma zu befreien.

Egon Koch, geboren 1955 in Bühl/Baden, schreibt Romane, Hörspiele und macht Radiofeatures. Seine Sendungen wurden auf mehreren Festivals aufgeführt. 2013 erhielt er den RIAS Radiopreis für „Im Kampf gegen die Öl-Lobby“ (WDR 2012), 2015 den Diakonie Journalistenpreis für „Der brennt! Das Fanal des Kaveh Yazdani“ (WDR 2015) und den Karibik Journalistenpreis für „Voodoo der Rückkehr“ (SWR 2015). Zuletzt: „Wo geht’s lang? Vom Orientieren und Verirren“ (SWR 2020).

19:00 Uhr

Nachrichten

19:05 Uhr

Konzert

Ultraschall Berlin - Festival für neue Musik
Live aus dem Radialsystem V

Emre Dündar
"Récit ductile“ für Klarinette und Streichquartett (2017-2019)

"Vagabond III" für Flöte, Akkordeon und Violoncello (2020)

Parergon zu "De vulgari eloquentia“ für Sprecher, Kontrabasssklarinette, Keyboard und Elektronik (2021)
Uraufführung

"Soirée gothique" auf Gedichte von Emily Dickinson für Sopran und Ensemble (2018)

Eva Resch, Sopran
Emre Dündar, Rezitation, Gesang
Theo Nabicht, Kontrabassklarinette
Ensemble KNM Berlin
Leitung: Titus Engel

ca. 21.40

Stefan Keller
"Schaukel" für Klavier, Violine und Violoncello (2015)
"Breathe" für Klavier, E-Gitarre, Akkordeon und Live-Elektronik (2016)

Riccardo Nova / Stefan Keller
"Ma’s Sequence 7" für Trompete, Tabla, Congas und Percussion Setup (2004-05)

Stefan Keller
"Stück für Klavier" (2009)

"hybrid gaits" für Drumset, Keyboard, E-Gitarre, Altsaxofon, Trompete und Posaune (2017)

Daniel Eichholz, Drumset
Florian Hoelscher, Klavier
Markus Schwind, Trompete
Ensemble ascolta
Leitung: Yalda Zamani (hybrid gaits)

Moderation: Leonie Reineke und Rainer Pöllmann

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage
Moderation: Marietta Schwarz

Demonstrationen in Russland
Was kann Nawalny erreichen?
Gespräch mit Ewgeniy Kasakow, Auswandererhaus Bremen

Meister des Geplänkels im Fernsehen
Larry King ist tot
Von Katharina Wilhelm

Wichtigstes Festival für den Nachwuchs
Zum Abschluß des Max Ophüls Festivals
Gespräch mit Patrick Wellinski

Rauchen
Die Dramatikerin Laura Naumann ist Corona-müde, und nicht nur sie

Back to the Roots
Galerie Bastian kommt wieder nach Berlin
Gespräch mit Aeneas Bastian

Kunst am Ort, wo es wehtut 1
Besuch im Impfzentrum Straubing in Bayern
Von Susanne Lettenbauer

Kunst am Ort, wo es wehtut 2
Besuch im Impfzentrum Bottrop in NRW
Von Berit Hempel

23:30 Kulturnachrichten

Von Ulrike Stengel

23:50 Kulturpresseschau

Wochenrückblick
Von Ulrike Timm

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Verdis Oper "Otello" aus BarcelonaEifersucht auf Bestellung
Eine Sängerin und ein Sänger in dramatischer Haltung auf der Bühne

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Wurfsendungen werfen wir werktäglich sechsmal, an Samstagen und Sonntagen dreimal ins Programm. Viele einzelne Sendungen eines Tages können Sie auf der Wurfsendungsseite direkt nachhören.
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Interview

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Fazit

Pressefoto des JahresEine Umarmung mit Symbolcharakter
Das Foto des Jahres 2021 "The First Embrace" (Die erste Umarmung) zeigt zwei Frauen, die sich - getrennt von einer Plastikfolie - umarmen. (imago images / Politiken / Mads Nissen)

Das Pressefoto des Jahres ist oft mit den prägenden Themen der Gegenwart verbunden: Mit dem Siegerfoto 2021 beschreibe der Däne Mads Nissen die Pandemie und die damit verbundenen Erfahrungen in einem Bild, sagt die Kunsthistorikerin Karen Fromm.Mehr

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