Seit 17:30 Uhr Tacheles

Samstag, 24.08.2019
 
Seit 17:30 Uhr Tacheles
Tagesprogramm Sonntag, 14. Januar 2018
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Literatur

Literarische Wunderkinder
Unerhört - in diesem Alter!
Von Barbara Sichtermann und Joachim Scholl
(Wdh. v. 22.02.2004)

Sie waren noch keine 17 und schrieben schon meisterhaft. Der junge, 1752 geborene Thomas Chatterton kopierte als Lehrling Akten in einer Anwaltskanzlei, nachts schrieb er unter Pseudonym Gedichte und Sagen, die die literarische Welt entzückten. Als Jugendlicher verfasste Arthur Rimbaud in nur zwei Jahren ein Werk von Weltrang. In Wiener Literatenkreisen raunte man sich begeistert den Namen Loris zu, hinter dem der 16-jährige Schüler Hugo von Hofmannsthal steckte. Immer wieder hat es in der Literaturgeschichte diese verblüffenden Wunderkinder gegeben. Doch die frühreife Begabung bringt selten das Glück einer langen, erfüllten Künstlerschaft: Chatterton beging mit 18 Jahren Selbstmord, Rimbaud verstummte mit 19. Nur Hugo von Hofmannsthal wurde zu einem Erwachsenen und Klassiker. Dennoch litt er zeitlebens unter dem Fluch des Frühvollendeten: Das Image des Wunderkinds wurde er nie los. „Es ist unerhört in diesem Alter”, schrieb Arthur Schnitzler nach der ersten Begegnung mit dem jungen Talent im berühmten Wiener Café Griensteidl. Hofmannsthals Vater begleitete den Sohn. Der Dichter durfte noch nicht allein in ein Lokal.

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

Tonart

Chansons und Balladen
Moderation: Uwe Golz

02:00 Nachrichten

03:00 Nachrichten

04:00 Uhr

Nachrichten

04:05 Uhr

Tonart

Clublounge
Moderation: Mathias Mauersberger

05:00 Nachrichten

06:00 Nachrichten

06:55 Uhr

Wort zum Tage

Hindu-Gemeinde

07:00 Uhr

Nachrichten

07:05 Uhr

Feiertag

Himmelsschrift und Heilige Schrift.
Das babylonische Weltbild als Herausforderung des Christentums
Von Gunnar Lammert-Türk
Evangelische Kirche

Alle Kulturen der Welt haben ihren Ursprung in Mesopotamien, vor allem in Babylon. So die These einer Gruppe deutscher Altorientalisten im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts. Die „Panbaylonisten“, wie sie von ihren Kritikern genannt wurden,
traten grundsätzlich für die Gleichwertigkeit aller Kulturen ein. Besondere Auswirkungen hatte die Quellensuche im Zweistromland auf die Bewertung der Bibel.

07:30 Uhr

Kakadu für Frühaufsteher

Erzähltag
Lidia und das Drama mit Mister Blue
Von Mara Schindler
Gelesen von Bettina Kurth
Ab 6 Jahren
Produktion: Deutschlandradio Kultur 2015
Moderation: Ulrike Jährling

Der neue Fisch für Papas Aquarium ist leider ein Raubfisch, wie Lidia entsetzt feststellt, als alle anderen Fische plötzlich verschwunden sind.

Leider hat Lidia nicht aufgepasst, was für einen Fisch sie da für Papas Aquarium gekauft hat. Sie fand, der sah einfach toll aus. So blau und stattlich und rund, mit kleinen durchsichtigen Flossen und roten Punkten am Bauch. Der würde ein bisschen Schwung in Papas Aquarium bringen, hatte Lidia gedacht. Ihr Papa würde sich sicher darüber freuen, wenn er von seiner Dienstreise zurückkommen würde und sie endlich alle zusammen seinen Geburtstag nachfeiern könnten. Dass Mister Blue, wie Lidia den Fisch getauft hatte, alle anderen Fische in Papas Aquarium einfach auffressen würde, damit war doch wirklich nicht zu rechnen. Und als Lidia in den Zooladen rannte, um von der Verkäuferin Ersatzfische einzufordern, sagte die nur: „Tut mir leid, das war dein eigenes Risiko, für den Schaden kommen wir nicht auf!” und verweist auf das Schild: Gemeiner Linksflossenbläuling, Raubfisch, Einzelhaltung wird empfohlen. Zum Glück trifft Lidia Benjamin, der eine Idee hat.

08:00 Uhr

Nachrichten

08:05 Uhr

Kakadu

Hörspieltag
Das singende, springende Löweneckerchen
Von Barbara Honigmann
Nach dem gleichnamigen Märchen der Brüder Grimm
Ab 7 Jahren
Regie: Uwe Haacke
Komposition: Herwart Höpfner
Mit: Blanche Kommerell, Hans Oldenbürger, Christoph Engel, Evelyn Opoczynski, Marina Erdmann, Joachim Dittmann, Friederike Aust, Georg Helge, Gerd Michael Henneberg, u.a.
Produktion: Rundfunk der DDR 1980
Länge: 41'03

Moderation: Ulrike Jährling

Hanna hat sich von ihrem Vater, einem reichen Kaufmann, das singende, springende Löweneckerchen gewünscht, und er bringt es ihr auch von einer weiten Reise mit.

Hanna ist überglücklich, denn sie besitzt das singende, springende Löweneckerchen. Doch da verliert sie den Liebsten. Viel Mut und Kraft braucht sie, um seiner Spur zu folgen. Als sie ihn endlich gefunden hat, da gehört er einer anderen. Mit List erlöst sie ihn aus den Armen der Lindwurmprinzessin.

Barbara Honigmann, geboren 1949 in Berlin, lebt als freie Autorin in Straßburg, schreibt Erzählungen, Theaterstücke und Hörspiele.

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Sonntagmorgen

Das Rätselmagazin
Schokolade
Moderation: Olga Hochweis
sonntagmorgen@deutschlandfunkkultur.de

Musikalische Histörchen
Von Uwe Golz

10:00 Nachrichten

10:30 Sonntagsrätsel

Moderation: Ralf Bei der Kellen
sonntagsraetsel@deutschlandfunkkultur.de

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Deutschlandrundfahrt

Spaziergänge mit Prominenten
Renate Schönfelder unterwegs mit der Filmproduzentin Regina Ziegler in Berlin

Rote Teppiche, Stars und Glamour sind die Welt der Regina Ziegler. Im letzten Jahr kam ihr Film ‚Rückkehr nach Montauk‘ in die Kinos. Im Rampenlicht standen dabei Regisseur Volker Schlöndorff und die Schauspielerin Nina Hoss. Doch obwohl Regina Ziegler nicht vor der Kamera steht, nicht einmal dahinter, umgibt die Unternehmerin, die Produzentin die Aura einer Grande Dame. Sie agiert im Hintergrund, besorgt das Geld und macht solche Filme oder Fernsehserien wie ‚Weissensee‘ oder die Krimireihe ‚Mordkommission Istanbul‘ erst möglich.
Ihre Mutter war einst Lokalreporterin im Weserbergland. Zu Filmpremieren durfte Regina Ziegler sie ins örtliche Kino begleiten und mochte damals schon die Filmwelt. Nach ein paar Umwegen landete sie beim Sender Freies Berlin als Assistentin. Sie arbeitete und andere ernteten die Lorbeeren. Darum machte sie sich selbstständig, begann Filme zu produzieren und zählt mittlerweile zu den bekanntesten Produzentinnen Deutschlands. Das Museum of Modern Art in New York widmete ihr sogar eine Retrospektive.

11:59 Uhr

Freiheitsglocke

12:00 Uhr

Nachrichten

12:05 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages
Moderation: Birgit Kolkmann

12:30 Uhr

Die Reportage

Einflussreich in 30 Tagen
Ein Selbstversuch bei Instagram
Von Verena Fücker

Seit sieben Jahren ist unsere Autorin bei Instagram angemeldet. Sie hat dort 640 Follower, das sind in der Instagram-Währung vernichtend wenig. Und das, obwohl sie jeden Tag mehrfach die Posts anderer Instagramer checkt und regelmäßig selbst Fotos hochlädt. Jetzt will sie es wissen und binnen vier Wochen ein „Influencer“ auf Instagram werden. Sie will endlich die 1000 Follower-Marke knacken und eine Mode-Firma so weit kriegen, dass sie mit dem eigenen Profil Geld verdienen kann. Die Reportage verfolgt, ob sie das schafft.

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Sein und Streit

Das Philosophiemagazin
Moderation: Stephanie Rohde

Woko: J'accuse - Eine Ehrenrettung des Skandals
Kommentar von Nils Markwardt

Plädoyer für's gut Mensch sein
Gespräch mit Prof. em. Gernot Böhme, Institut für Praktische Philosophie Darmstadt

Buen Vivir - indigene Perspektiven auf das gute Leben
Von Sophia Boddenberg

14:00 Uhr

Nachrichten

14:05 Uhr

Religionen

Religion und Radikalisierung, christliche Kirche zwischen gestern und heute
Moderation: Thorsten Jabs

Religion und Radikalisierung
Ein neue Studie beginnt
Thorsten Jabs spricht mit Fabian Srowig, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung an der Universität Bielefeld

Die „Männer des Heiligen Josef“
Kirchliche Männerinitiativen in Polen
Von Marta Kupiec

Die Erfindung der Konfirmation
Die Ziegenhainer Zuchtordnung war der Beginn einer weltweiten Erfolgsgeschichte
Von Adolf Stock

Die Kirche im Dorf lassen?
Ländliche Gemeinden kämpfen ums Überleben
Von Michael Hollenbach

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Interpretationen

Lieder ohne Worte?
Johann Sebastian Bachs Klavierkonzerte BWV 1052 und BWV 1053
Gast: Schaghajegh Nosrati, Pianistin
Moderation: Olaf Wilhelmer

16:00 Nachrichten

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages mit Sport
Moderation: Birgit Kolkmann

17:30 Uhr

Nachspiel

Das Sportmagazin
Moderation: Hanns Ostermann

Warum Sportlern das Aufhören schwerfällt?
Das Beispiel Handballer Dieter Löffelmann
Von Heinz Schindler

Sportler nach ihrer Karriere
Gespräch mit Tanz-Weltmeisterin Silvana Drewes

Auf den Spuren einer Olympiasiegerin
Skispringerin Carina Vogt
Von Gerd Michalek

Einwurf:
Sind Profifußballer wirklich so unbelesen, wie Nils Petersen behauptet?
Kommentar von Stefan Osterhaus

18:00 Nachrichten

18:05 Nachspiel

Der schönste Sport der Welt
Die Ästhetik des Tennisspiels
Von Jutta Heeß
(Wdh. v. 18.11.2016)

Was haben Anne-Sophie Mutter, Lars Eidinger und Ilija Trojanow gemeinsam? Man kann mit ihnen wunderbar über ihre Leidenschaft und ihre Faszination für Tennis reden. Die Geigerin vergleicht Tennis und ganz besonders die einhändige Rückhand mit dem Geigenspiel. Sie ist ein großer Fan von Roger Federer. Der Schauspieler ließ seinen ‚Hamlet‘ fechten, als ob er Tennis spielte. Und der Schriftsteller, als Zehnjähriger kenianischer Meister im Tennis, träumte jahrelang von Ballwechseln. Tennis ist also Kunst? Was macht sie aus? Kann der Sport, der in den 80er-Jahren ganz Deutschland begeisterte und dann von der Bildfläche verschwand, durch die Erfolge von Angelique Kerber oder Alexander Zverev wieder an Attraktivität und Beliebtheit gewinnen?

18:30 Uhr

Hörspiel

"Was mit uns los ist kann doch kein Mensch verstehen"
Eine synthetisierte Mono-Oper inspiriert von Jean Cocteaus Mono-Drama "La voix humaine"
Von wittmann/zeitblom
Übersetzung (Textauszüge): Barbara Engelhardt
Mit: Jule Böwe, Alice Dwyer, Yuko Matsuyama, Hitomi Makino, Blake Worrell
Komposition und Regie: wittmann/zeitblom
Ton: Bernd Friebel
Produktion: Deutschlandradio Kultur 2016
Länge: 52'12
(Wdh. v. 04.12.2016)

"Many ways to leave your lover". Abgehängt. Eine Trennung über Telefon.

Das Autorenduo wittmann/zeitblom konfrontiert Motive aus Cocteaus Stück von 1930 mit heutiger Lebenswirklichkeit. In einer Montage von Alltags-Samples, chorischen Loops, klangmanipulierten Stimmen und rhythmisierten Sprachfragmenten entsteht eine synthetisierte Mono-Oper.
Cocteaus Monodrama, das einseitige Telefongespräch einer verlassenen und lebensmüden Geliebten, wurde 1930 uraufgeführt und vielfach mit herausragenden Schauspielerinnen inszeniert - auf dem Theater wie im Radio. ‚Die geliebte Stimme‘ oder ‚Die menschliche Stimme‘ ist ein Klassiker. 1959 wurde ‚La Voix Humaine' auch als Oper von Francis Poulenc uraufgeführt.

Christian Wittmann, Schauspieler und Regisseur, geboren 1967 in München, nach dem Schauspielstudium zunächst feste Engagements an Staatstheatern, dann Arbeit für freie Theaterproduktionen, für TV- und Hörfunk, nach 2000 vermehrt mit experimentellen freien Ensembles, u.a. dem ensemble für städtebewohner Wien/Berlin und norton.commander.productions Dresden, sowie in Kooperationen mit dem HAU Berlin, Mousonturm Frankfurt/Main, FFT Düsseldorf, Festspielhaus Hellerau Dresden, dem Schauspielhaus Wien, dem Theater am Neumarkt Zürich. Seit 2000 führt Christian Wittmann auch Regie (Theater und Hörspiel) u.a. am Landestheater Linz, Schauspielhaus Düsseldorf, Landestheater Schleswig-Holstein, Kunsthaus Tacheles Berlin.

zeitblom (Georg S. Falk-Huber), geboren 1962 in Rosenheim, studierte Musik (Bassist), arbeitet als Komponist, Performancekünstler, Produzent im Bereich Hörspiel-, Theater-, Ballett- und Filmmusik und tritt in verschiedenen Gruppierungen als Live-Musiker auf, z.B. spielte er 2008-2011 mit den beiden australischen Schlagzeugern Tony Buck und Steve Heather und mit dem Wiener Gitarristen Martin Siewert in der experimentellen Psychedelic Blues Band "Heaven And". Ende 2011 gründete er mit Jochen Arbeit und Boris Wilsdorf von den "Einstürzenden Neubauten" und Achim Färber von Projekt Pitchfork die Band "Automat". zeitblom komponierte die Musik bei vielen ausgezeichneten Hörspielen.

Wittmann und zeitblom produzieren zusammen Hörspiele und Features: "Die Existenz der Haut"(DKultur 2014) und "Gadji Beri #2016 - eine DADA-Radio-Oper"(DLF/NDR/SWR/WDR 2 016, Hörspiel des Monats Februar).

19:25 Uhr

Die besondere Aufnahme

Sächsische Wunderharfe
Zum 90. Geburtstag der Harfenistin Jutta Zoff

Die Dresdner Harfenvirtuosin spielt und erzählt aus ihrem Leben.

20:00 Uhr

Nachrichten

20:03 Uhr

Konzert

Philharmonie Berlin
Aufzeichnung vom 14.01.2018

Jean Sibelius
Sinfonie Nr. 6 d-Moll op. 104

Jean Sibelius
Sinfonie Nr. 7 C-Dur op. 105

Sergej Rachmaninow
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 3 d-Moll op. 30

Anna Vinnitskaya, Klavier
Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
Leitung: Jukka-Pekka Saraste

Surround Sound - Dolby Digital 5.1

22:00 Uhr

Musikfeuilleton

Inspiriert durch raue Landschaften
Die Komponisten Islands
Von Corinna Thaon

Isländische Komponisten zwischen Volksmusiktradition und internationalen Strömungen.

Erst vor 70 Jahren entwickelte sich im dünn besiedelten Island ein Musikleben im klassischen Bereich. Isländische Komponisten gibt es dennoch überraschend viele. Sie orientieren sich an der lebendigen Volksmusiktradition Islands und an internationalen Strömungen. Eine besondere Inspirationsquelle ist schon immer die Natur des Landes. Viele Komponisten wollen diese nicht missen. Sie studieren im Ausland und kehren dann in die Heimat zurück. Dabei bringen sie ihre neuen Erfahrungen in die isländische Musikszene ein.

22:30 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages mit Sport
Moderation: Kerstin Hildebrandt

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage
Moderation: Vladimir Balzer

u.a.
fontane.200: Rainald Grebe Jubiläums-Vorbereitung an der Schaubühne Berlin
Gespräch mit Peter Claus

Brigitte Fassbaender inszeniert Strauss' "Capriccio" in Frankfurt a.M.
Von Natascha Pflaumbaum

Kulturpresseschau
Von Ulrich Müller-Burkhard

Januar 2018
MO DI MI DO FR SA SO
1 2 3 4 5 6 7
8 9 10 11 12 13 14
15 16 17 18 19 20 21
22 23 24 25 26 27 28
29 30 31 1 2 3 4

Unsere Empfehlung heute

weitere Beiträge

Wurfsendung

Wurfsendung (Deutschlandradio)

Wurfsendungen werfen wir werktäglich sechsmal, an Samstagen und Sonntagen dreimal ins Programm. Viele einzelne Sendungen eines Tages können Sie auf der Wurfsendungsseite direkt nachhören.
Mehr

Interview

weitere Beiträge

Fazit

weitere Beiträge

Entdecken Sie Deutschlandfunk Kultur