Seit 20:00 Uhr Nachrichten

Freitag, 20.09.2019
 
Seit 20:00 Uhr Nachrichten
Tagesprogramm Samstag, 2. Januar 2016
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Lange Nacht

Lagos tanzt
Die Lange Nacht über Afrobeat
Von Susanne Amatosero
Regie: Jan Tengeler

Lagos in Aufbruchstimmung. Eine Hauptstadt feiert ihre politische Unabhängigkeit, und Fela Kuti, gerade von einem Studium der klassischen Musik aus London zurückgekehrt, komponiert die dazu passende, elektrisierende Tanzmusik. Er gründet die Band Africa 70 und entwickelt zusammen mit dem genialen Schlagzeuger Tony Allen einen neuen musikalischen Stil, den Afrobeat. Aber Afrobeat ist mehr als Tanzmusik, und Fela Kuti ist mehr als ein Komponist. Er ist Bandleader, Saxofonist, Dichter, Sänger, Entertainer und seit einer Tournee durch Amerika mit den politischen Zielen der schwarzen Befreiungsbewegung vertraut. Zurück in Nigeria, beginnt er die neu entstehenden politischen Eliten seines Landes zu attackieren. Er wirft ihnen Korruption und einseitige Orientierung am Lebensstil des Westens vor. Er macht sich zum Sprachrohr der Unterdrückten und deklariert seinen Club und das dazugehörige Gelände zur freien Republik. 1983 greift die Armee ein. Das Gelände wird bombardiert und geräumt. Fela Kuti wird festgenommen, und nur wegen seiner internationalen Bekanntheit überhaupt wieder aus der Haft entlassen. Fela Kuti hat mit seinen Texten das politische Denken in ganz Westafrika geprägt. Seine Lieder sind auch heute hochaktuell.

01:00 Nachrichten

02:00 Nachrichten

03:00 Uhr

Nachrichten

03:05 Uhr

Tonart

Filmmusik

Ennio Morricone
Guns for San Sebastian (Die Hölle von San Sebastian)
Leitung: Ennio Morricone

Ennio Morricone
Queimada (Insel des Schreckens)
Leitung: Bruno Nicolai

Bernard Herrmann
The Trouble With Harry (Immer Ärger mit Harry)
Leitung: Joel McNeely
Royal Scottish National Orchestra

Moderation: Birgit Kahle

Ennio Morricone liebt die menschliche Stimme, die er oft ohne Worte einsetzt. So auch in seiner lebendigen, farbigen Filmmusik fŸr Henri Verneuils Drama ãGuns for San SebstianÒ. Morricones eklektizistische Mischung mit unorthodoxen musikalischen Effekten ist ein integraler Bestandteil des Filmes, in dem die christliche Bevšlkerung eines mexikanischen Dorfes sich in einen Konflikt eingebunden sieht zwischen den Indianern und der fernen spanischen Regierung. - In Gillo Pontecorvos allegorischem Spielfilm ãQueimadaÒ, der vielleicht allzu sehr in die politische Gegenwart des Jahres 1969 weist, geht es Mitte des 19. Jahrhunderts um widerstreitende britische und portugiesische Kolonialinteressen. Energetische KlŠnge und eine interessante Zusammenstellung verschiedener Elemente (treibende Percussion, die Orgel und menschliche Stimmen in religišsem Kontext) charakterisieren die Musik, die Ennio Morricone diesem Actionfilm zur Seite stellte. - Bernard Herrmann kommentiert trocken Alfred Hitchkocks von einem genŸ§lich zelebrierten schwarzen Humor durchzogene Komšdie ãThe Trouble with HarryÒ mit einer lustvoll pointierten Musik. Licht-erfŸllt, teilweise idyllisch anmutend und unbekŸmmert.

04:00 Nachrichten

05:00 Uhr

Nachrichten

05:05 Uhr

Aus den Archiven

Elvis Presley: King (6/8)
RIAS 1984
Von Barry Graves
Vorgestellt von Michael Groth
(Teil 7 am 06.02.2016)

In der sechsten Folge geht es vor allem um die Schattenseiten des Stars. Wir schreiben das Ende der 60er-Jahre. Elvis spielt in banalen Filmen mit und tritt in Las Vegas auf. Er flieht vor seinen Fans, er zieht sich zurück, er traut nur noch seinen Hofschranzen in Memphis. Medikamentenmissbrauch kommt hinzu. Das Ende ist nah.

06:00 Uhr

Nachrichten

06:07 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Morgen
Moderation: Ute Welty

06:20 Wort zum Tage

Winfried Engel
Katholische Kirche

06:30 Nachrichten

06:40 Aus den Feuilletons

07:00 Nachrichten

07:20 Kommentar der Woche

07:30 Nachrichten

07:40 Interview

08:00 Nachrichten

08:20 Frühkritik

Till-Schweiger-Doppel-Tatort am 1.1. und 3.1.
Von Matthias Dell

08:30 Nachrichten

08:50 N/A

"Absalom, Absalom" von William Faulkner
Rezensiert von Edelgard Abenstein

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Im Gespräch

Live mit Hörern
0 08 00.22 54 22 54
gespraech@deutschlandradiokultur.de

Woher kommen unsere Namen?
Gisela Steinhauer im Gespräch mit Prof. Dr. Jürgen Udolph, Deutschlands bekanntester Namensforscher

10:00 Nachrichten

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Lesart

Das politische Buch
Moderation: Ernst Rommeney

Kurt Biedenkopf
Von Bonn nach Dresden
Aus meinem Tagebuch Juni 1989 - November 1990
und
Ein neues Land entsteht
Aus meinem Tagebuch November 1990 - August 1992
und
Ringen um die innere Freiheit
Aus meinem Tagebuch August 1992 - September 1994
Siedler-Verlag München
Rezensiert von Sergej Lochthofen

Klaus von Beyme
Bruchstücke der Erinnerung eines Sozialwissenschaftlers
Springer (Buch-) Verlag Heidelberg
Rezensiert von Eckhard Jesse

kurz und kritisch
Albrecht von Lucke
Die Schwarze Republik und das Versagen der Linken
Droemer Knaur Verlag München
und
Emmanuel Todd
Wer ist Charlie?
Die Anschläge von Paris und die Verlogenheit des Westens
Aus dem Französischen von Enrico Heinemann
C.H. Beck Verlag München
und
Fritz Stern
Zu Hause in der Ferne
Historische Essays
C.H. Beck Verlag München

Willy Brandt, Helmut Schmidt
Partner und Rivalen
Der Briefwechsel (1958- 1992)
Herausgegeben und eingeleitet von Meik Woyke
Verlag J.H.W. Dietz
Rezensiert von Stefan Berkholz

12:00 Uhr

Nachrichten

12:05 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages  

12:30 Uhr

Schlaglichter

Der Kulturschock
Moderation: Andre Zantow

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Breitband

Medien und digitale Kultur

14:00 Uhr

Nachrichten

14:05 Uhr

Rang 1

Das Theatermagazin
Moderation: André Mumot

14:30 Uhr

Vollbild

Das Filmmagazin
Moderation: Patrick Wellinski

Wie eine Familie zerfällt: "Louder than Bombs"
Gespräch mit dem Regisseur Joachim Trier

Vorgespult: "The Revenant - Der Rückkehrer", "The Danish Girl" und "Lichtgestalten"
Vorgestellt von Thomas Hartmann

Japanischer Sinn für Harmonie und Glück: "Kirschblüten und rote Bohnen"
Gespräch mit Naomi Kawase

Was das Filmjahr 2016 bringt
Von Anna Wollner

"Je Suis Charlie" Dokumentarfilm
Gespräch mit den Regisseuren Daniel und Emmanuel Leconte

Trubel um Dilwale
Von Chrisdtian Berndt

Top Five: Die Arthouse-Charts
Von Hartwig Tegeler

15:00 Nachrichten

16:00 Uhr

Nachrichten

16:05 Uhr

Echtzeit

Das Magazin für Lebensart
Moderation: Marietta Schwarz

Eröffnungskolumne: "Dieses Jahr bleibt alles anders"
Von David Tschöpe

Und was wird 2016 gegessen?
Von Mike Herbstreuth

Neu oder Altes aufgewärmt?
Gespräch mit der Trendforscherin mit Lola Güldenberg

Und was wird 2016 angezogen?
Von Gesine Kühne

Und jetzt mal im Ernst: was passiert denn 2016?
Von Pascal Fischer

Serie: Der Baum ist wie Tadasana nur auf einem Bein, Teil 9
Von Katja Bigalke

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages mit Sport

17:30 Uhr

Tacheles

"Die Schuldenbremse wirkt wie eine Wachstumsbremse"
Professsor Gustav Horn, Direktor des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) in der Hans Böckler Stiftung, stellt sich den Fragen von Ulrich Ziegler

Gustav Horn, Direktor des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung in der Hans Böckler Stiftung, fordert mehr staatliche Investitionen in Bildung, in neue Technologien und in den flächendeckenden Ausbau der Breitbandnetze. Nur so könne die Wirtschaftsfähigkeit des Landes gesichert werden. „Investitionen zu unterlassen, das rächt sich bitter“, so Horn. Da der Bundesfinanzminister, dank der Geldpolitik der Europäischen Zentralbank, „das Geld quasi umsonst auf dem Markt bekommt“, sei der Zeitpunkt für Investitionen ideal.

Die Schuldenbremse jedenfalls wirke wie eine Wachstumsgrenze. Da diese aber verfassungsrechtlich verankert ist, empfiehlt er eine Erhöhung der Erbschaftssteuer und die Wiedereinführung der Vermögenssteuer.

„Auch aus einer gesamtwirtschaftlichen Perspektive ist es nützlich, die Ungleichheit zu vermindern“, denn wachsende Ungleichheit schade letztendlich auch dem Wirtschaftswachstum. Deshalb, so Horn, sei es falsch „Wachstum gegen Umverteilung auszuspielen. Das ist altes Denken.“ Gerade gute Lohnabschlüsse und eine gerechtere Verteilung der Vermögen seien eine wichtige Voraussetzung, um die gesamtwirtschaftliche Stabilität zu wahren.

18:00 Uhr

Nachrichten

18:05 Uhr

Feature

Grandhotel für Alle!
Flüchtlinge, Künstler und Hotelgäste unter einem Dach
Von Marianne Weil
Regie: die Autorin
Mit: Gabriele Blum
Ton: Alexander Brennecke
Produktion: Deutschlandradio Kultur 2014
Länge: 54‘09
(Wdh. v. 10.05.2014)

Im Augsburger Grandhotel Cosmopolis treffen sich Asylbewerber und Hotelgäste auf den Fluren, als wären alle frei und gleich. Die Autorin hat das Projekt begleitet.

So etwas gab es noch nie. Im Augsburger Grandhotel Cosmopolis gilt das Motto: Wir sind alle Reisende auf dieser Erde, jeder ist willkommen, ganz gleich woher er kommt. Eine basisdemokratisch organisierte, ziemlich bunte Gruppe hat diese Utopie in die Welt gesetzt. Nicht in einer Inszenierung im Theater, sondern in einem realen Experiment: Im Augsburger Springergässchen treffen sich Asylbewerber und Hotelgäste auf den Fluren und an der Bar, als wären alle frei und gleich. Das Projekt ist inzwischen berühmt geworden und wird mit Preisen überhäuft. Doch es findet nicht im luftleeren Raum statt. Das öffentliche Schulterklopfen fängt die Aktivisten an zu schmerzen, denn ihre Idee stößt an die Mauern der europäischen Flüchtlingspolitik. Die Autorin hat sich mehrfach im Grandhotel einquartiert, erst auf der Baustelle, dann in einem realen Hotelzimmer.

Marianne Weil, 1947 in Darmstadt geboren, lebt in Berlin. Autorin und Regisseurin von Hörspiel-Montagen und Features über Menschen, Tiere und Pflanzen. Sezierte, inszenierte und montierte in zahlreichen Stücken die Rhetorik des Kalten Krieges. Zuerst in: 'Dem ...eutschen ...olke' (SR/SFB 1995, ausgezeichnet mit dem Publikumspreis 'Lautsprecher' der Akademie der Künste Berlin). Zuletzt in: 'Transitraum - Übergang' (DKultur/RB/SR 2012).

'Grandhotel für Alle!' wurde mit dem Robert-Geisendörfer-Preis 2015 ausgezeichnet.

19:00 Uhr

Nachrichten

19:05 Uhr

Oper

Historische Aufnahmen
Titania Palast Berlin
Aufnahme vom 21.09.1952

George Gershwin
"Porgy and Bess"
American Folk Opera in drei Akten

Porgy - William Warfield, Bassbariton
Bess - Leontyne Price, Sopran
Sporting Life - Cab Calloway, Tenor
Crown - John McCurry, Bariton
Jake -Joseph James, Bariton
Clara - Helen Colbert, Sopran
Robbins - Howard Roberts, Tenor
Serena - Helen Thigpen, Sopran
Mitglieder des Eva-Jessye-Chores
RIAS-Unterhaltungsorchester
Leitung: Alexander Smallens

"Dieser Abend wird als ein besonderes Ereignis der Berliner Festwochen im Gedächtnis bleiben!" Die Berliner Presse war sich einig, und sie lag richtig. Es war die erste Begegnung mit Gershwins Volksoper 'Porgy and Bess' in der authentischen Darstellung der American National Theatre and Academy. Die Besetzung ist sensationell - und international: Mit Leontyne Price, William Warfield, Cab Calloway, John McCurry, Joseph James und Helen Colbert waren legendäre Sänger als Solisten verpflichtet, es wirkten Mitglieder des Eve-Jessye-Chores mit sowie das RIAS-Unterhaltungsorchester.

21:45 Uhr

Die besondere Aufnahme

Ein amerikanischer Europäer
Die zwei Leben des Dirigenten Hans Schwieger

Gespräche und Musik zum Buch von Peter Lange

Hans Schwieger dirigiert die Wiener Philharmoniker, das RSO Stuttgart, das Kansas City Philharmonic, wir hören Musik von Georg Friedrich Händel, Alexander Glasunow und Alexander Tscherepnin.

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage
Moderation: Britta Bürger

Schöne Paare: Ungewöhnliche Kulturbeziehungen (2/5)
Kunst-Lab Max Planck Institut in Frankfurt a.M.
Von Rudokf Schmitz

"Conducta" - ein ungewöhnlich kritischer Film aus Kuba
Von Wolfgang-Martin Hamdorf

Kulturpresseschau-Wochenrückblick
Von Arno Orzessek

Januar 2016
MO DI MI DO FR SA SO
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