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Sonntag, 10.05.2026

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Neue Musik

    Überholt und doch lebendig
    Werke für Ondes Martenot gespielt von Cécile Lartigau
    Von Hubert Steins

    Die Ondes Martenot ist das einzige elektronische Spielinstrument aus den Pioniertagen der Elektronik, für das ein nennenswertes Repertoire existiert, das bis heute gespielt wird.

  • 01:00 Uhr

    Nachrichten

  • 01:05 Uhr

    Diskurs

    Digitale Souveränität der EU - machbar oder Illusion?

    Es diskutieren:
    - Prof. Dr. Dennis-Kenji Kipker, wissenschaftlicher Direktor des cyberintelligence.institute in Frankfurt a.M., Experte für IT-Sicherheitsrecht
    - Alexander Rabe, Geschäftsführer des Verbandes der Internetwirtschaft (eco)
    - Jutta Horstmann, Co-Geschäftsführerin Heinlein Support, Open Source-Expertin

    Moderation: Birgit Kolkmann
    (WDH v. 08.05.2026 - Wortwechsel)

    Unser Alltag ist längst digital - ohne die Dienste der US-amerikanischen Techn-Firmen läuft hierzulande nichts. Eine fatale Abhängigkeit, die sich einmal mehr angesichts der erratischen Politik des US-Präsidenten zeigt. Europa will digital souveräner werden. Wie stehen die Chancen?

  • 02:00 Uhr

    Nachrichten

  • Am Mikrofon: Die Autorin und Buchhändlerin Petra Hartlieb
    (Wdh. v. Deutschlandfunk)

    Könnte auch ein Roman sein: Petra Hartlieb kaufte spontan eine Buchhandlung und schrieb darüber einen Bestseller.

  • 03:00 Uhr

    Nachrichten

  • 03:05 Uhr

    Tonart

    Urban
    Moderation: Carsten Rochow

    04:00 Uhr  
    Nachrichten
    05:00 Uhr  
    Nachrichten
    06:00 Uhr  
    Nachrichten
  • Sufi-Zentrum Rabbaniyya

  • 07:00 Uhr

    Nachrichten

  • 07:05 Uhr

    Feiertag

    Schiefe Klänge. Jede:r singt anders, trotzdem gemeinsam
    Von Pfarrer Bertram Schirr, Berlin
    Evangelische Kirche

  • Alles Käse - oder was?
    Wie wird eigentlich Käse gemacht?
    Von Nicole Silbermann
    Moderation: Fabian Schmitz

    Mögt ihr Käse? Gehört ihr zur Gruppe „Mmh, wie lecker!“ oder eher: „Puh, igitt!“? Ganz egal, ob ihr Käse liebt oder nicht, spannend wird es heute auf jeden Fall! Wie wird Käse gemacht? Und wie kommen die Löcher da rein? Warum stinkt Käse? Und: Mögen Mäuse Käse wirklich? Der Kakadu ist mutig und kostet Stinkekäse. Also auf die Plätze, Käse, los!

  • 08:05 Uhr

    Kakadu

    Kinderhörspiel
    Die Angsthasen-AG
    Von Max Urlacher, Angela Lucke
    Ab 8 Jahre
    Regie: Cordula Dickmeiß
    Komposition: Tilman Ehrhorn
    Mit: Helene Herwig, Johanna Gerber, Matti Altgeld, Keno Lilie, Julika Jenkins, Britta Steffenhagen, Cathlen Gawlich, Michael Rotschopf, Inka Löwendorf, Florian Lukas, Jan Uplegger, Torsten Föste, Monika Oschek, Matthias Rheinheimer und Christian Gaul
    Deutschlandfunk Kultur 2022
    Moderation: Fabian Schmitz

    Ein neues Unterrichtsfach wird derzeit an Deutschlands Schulen getestet. Im G-A-S-A-P (Gute-Angst-Schlechte-Angst-Programm) sollen Schülerinnen und Schüler lernen, dass sie keine Angst und auch keine Angst vor der Angst zu haben brauchen.

    Immer mehr Menschen in Deutschland sind angeblich inzwischen von Angst erfüllt. Unsere europäischen Nachbarländer haben dafür sogar einen eigenen Begriff: German Angst. Damit meinen sie eine grundlose Angst, die als typisch deutsch empfunden wird. Doch egal, ob diese deutschen Ängste begründet sind oder nicht, mit einem speziellen Anti-Angst-Programm soll nun an Deutschlands Schulen den Schülerinnen und Schülern beigebracht werden, dass man keine Angst und auch keine Angst vor der Angst zu haben braucht. Denn was Hänschen gelernt hat, braucht Hans nimmermehr zu lernen, so begründet der verantwortliche Bildungsminister Dr. Sülzmeier sein neues Projekt. Sollte das G-A-S-A-P (Gute-Angst-Schlechte-Angst-Programm) in der Pilotphase erfolgreich sein, können sich bald alle Schülerinnen und Schüler an Deutschlands Grundschulen auf neue Fächer freuen wie „Muckies machen mutig”, „Die Kraft der Mut-Schreie” und „Muntere Gedanken als Angstvertreiber”.
    Dass zum Bestehen der Abschlussprüfung die Kinder eine Art Freiluft-Geisterbahn mit diversen Gruselstationen durchlaufen müssen, sollte auch für besorgte Eltern kein Grund zur Angst sein. Selbst wenn die Zeitungen mit den großen Buchstaben den Grusel-Parcours panisch als „Stationen des Horrors” bezeichnen.

    Max Urlacher, geboren 1971, ist Schauspieler, Autor und Dokumentarfilmer, er schreibt Romane und Hörspiele für Kinder, für „Märchentherapie“ bekam er den Deutschen Kinderhörspielpreis 2013.

  • 09:04 Uhr

    Kakadu

    Magazin
    Moderation: Fabian Schmitz
    08 00 22 54 22 54

  • Moderation: Ralf Bei der Kellen
    sonntagsraetsel@deutschlandfunkkultur.de

  • 10:00 Uhr

    Nachrichten

  • 10:05 Uhr

    Plus Eins

    Mutters Geheimnis
    "Sie hat es in ihrem Herzen verschlossen und Schlüssel weg"

    Caro Korneli im Gespräch mit Massuda Kassem

    Massuda Kassem wächst alleine bei ihrer Mutter auf. Über den Vater spricht sie nie. Als 16-Jährige findet Massuda ihn zufällig in einem Restaurant um die Ecke. Doch sie musste erst selbst Mutter werden bis sie das Geheimnis ihrer Kindheit lüftet.


    Flucht und Zusammenhalt - Heimat ist, wo mich Polina liebt

    Caro Korneli im Gespräch mit Sabina Zollner

    Polina und Yulia begegnen sich 2019 in Moskau und verlieben sich ineinander. Polina ist Russin, Yulia Ukrainerin, aber ihre Nationalitäten spielen bis Februar 2022 keine Rolle. Mit dem Kriegsbeginn allerdings zerbricht ihr Alltag und sie fliehen nach Berlin. Inmitten von Verlust, Unsicherheit und Neuanfang wird ihre Liebe zu dem Ort, der ihnen Heimat gibt.

    11:00 Uhr  
    Nachrichten
  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • Themen des Tages
    Moderation: Vera Linß

  • Deutsche in Texas
    Bach, Bier, Business as usual?
    Von Eberhard Schade
    (Wdh. vom 07.12.2025)

    Fast zehn Prozent aller Texaner haben deutsche Wurzeln. Relativ viel weiß man heute über die ersten Siedler, ihre Traditionen prägen die Kultur von Ortschaften wie New Braunfels und Fredericksburg im sogenannten „German Belt“ bis heute. Wie aber leben Ex-Pats, die nach dem Fall der Mauer gekommen sind, heute in Texas? Was ist geblieben von dem großen Freiheitsversprechen nach einem Aufwachsen in der DDR? Was lockt wiederum andere ausgerechnet jetzt hierher? Und: wenn die neue Heimat zunehmend autoritäre Züge annimmt - bleibt man dann trotzdem? 

  • 13:00 Uhr

    Nachrichten

  • Das Philosophiemagazin

    Konservatives Denken heute: Bollwerk oder Steigbügelhalter?
    Gespräch mit Prof. Dr. Thomas Biebricher und Dr. phil. Michael Kühnlein

    Philosophischer Wochenkommentar
    Von Catherine Newmark

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:05 Uhr

    Religionen

    Moderation: Kirsten Dietrich

    Helden - opferbereit oder selbstherrlich?

    Leben im Schatten eines Glaubenshelden - Elisabeth Groß
    Von Brigitte Jünger

    Mit der Kraft der Göttin gegen die Briten - Rani Lakshmibai
    Gespräch mit Antje Stiebitz

    War der Buddha ein Held? Buddhismus und Heldentum
    Von Mechthild Klein

    Der Esel als Antiheld - Opfer, Helden, Heilige
    Gespräch mit Martin Ramb, katholischer Theologe und im Bistum Limburg in der kulturellen Bildung tätig

  • 15:00 Uhr

    Nachrichten

  • Keine Note zu viel, keine Note zu wenig
    Federico Mompou und seine Klaviermusik
    Gast: Jens Rosteck, Musikpublizist
    Moderation: Michael Struck-Schloen
    Deutschlandfunk Kultur 2021

    Konzentrierte und stille Musik: Der Katalane Federico Mompou (1893 - 1987) schuf eine Gegenwelt zu rauschhafter Virtuosität.

    Unter den vielen Einzelgängern, die die Musik des 20. Jahrhunderts hervorgebracht hat, war Federico Mompou einer der stillsten. 1893 in Barcelona geboren, suchte er vor allem in Paris musikalische Anregungen. Er war befreundet mit Komponisten wie Poulenc und Milhaud, die sich in der Öffentlichkeit Gehör zu verschaffen wussten. Von seiner Musik und seinem Charakter her zog es ihn aber eher zu Erik Satie, dessen Erbe er gewissermaßen antrat: fast ausschließlich Klaviermusik, kleine Stücke, schmucklose Miniaturen von äußerster Konzentration. Als er 1987 starb, war seine Musik bestenfalls ein Geheimtipp, obwohl sich ein Pianist wie Arthur Rubinstein dafür interessierte. Heute widmen sich mehr Interpreten seinem Schaffen, etwa Daniil Trifonov und Arkadi Volodos. „Geheim“ ist diese Musik nicht mehr, ein besonderer Tipp bleibt sie allemal.

    16:00 Uhr  
    Nachrichten
  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • Themen des Tages
    Moderation: Vera Linß

  • 17:30 Uhr

    Nachspiel

    Das Sportmagazin
    Moderation: Jörg Degenhardt

    Im politischen Meinungsaustausch - die beiden Fenster von Energie Cottbus
    Von Mathias Liebing

    Einwurf: Dresscode im Stadion. - Stadion- und Kleiderordnung beim Fußball
    Von Heinz Schindler

    WM-Serie: Wie das Wirtschaftsmacht Fußball-WM das System Infantino stabilisiert
    Von Chaled Nahar

    Laufen, laufen, laufen: Die sportliche Liebe von Marion Sarasa
    Von Thomas Wheeler

    18:00 Uhr  
    Nachrichten
    18:05 Uhr   Nachspiel. Feature

    Mehr als nur die Borussia
    Die Sportstadt Mönchengladbach
    Von Stefan Osterhaus

    Mönchengladbach ist eine Stadt mit einer großen Sporttradition. Die Borussia, fünfmaliger deutscher Meister und zweimaliger UEFA-Cup-Sieger, die in den 1970er-Jahren zu einem der populärsten europäischen Clubs avancierte, wurde vor 125 Jahren gegründet. Auch der älteste deutsche Trabrennverein ist in Mönchengladbach beheimatet.
    Der Hockeypark in Mönchengladbach zählt zu den bedeutendsten Austragungsstätten für Hockeyturniere in Europa und bietet 10.000 Zuschauern Platz. Mats Grambusch, der über viele Jahre Kapitän der deutschen Nationalmannschaft war, beendete dort - in seiner Heimatstadt - 2025 seine Karriere mit einem EM-Sieg.
    Doch trotz der großen Tradition stehen die Vereine vor Herausforderungen: Während die Borussia nach Jahren des Erfolgs gegen das Mittelmaß und zeitweise sogar gegen den Abstieg kämpft, bangen die Traber um die Existenz ihrer Rennbahn.

  • 18:30 Uhr

    Hörspiel

    Untergang des Egoisten Fatzer
    Ein Fragment
    Nach dem gleichnamigen Schauspiel von Bertolt Brecht
    Bearbeitung und Regie: Heiner Müller
    Mit: Heiner Müller, Jörg-Michael Koerbl, Werner Hennrich, Frank Castorf, Ulrich Zieger, Iduna Hegen, Regina Menzel, Knut Hirche, Wolfgang Krause, Jochen Menzel, Johanna Schall
    Komposition: Blixa Bargeld
    Musik: Einstürzende Neubauten
    Ton und Technik: Peter Kainz, Andreas Meinetsberger
    Regieassistenz: Matthias Thalheim, Wolfgang Rindfleisch
    Rundfunk der DDR 1987
    Länge: 78'45

    Ein Lehrstück über das radikale Scheitern von Gemeinschaft: Vier Deserteure verstecken sich im Krieg und warten auf die Revolution. Doch Hunger, Begehren und Angst zersetzen jede Solidarität. Ein Tribunal beendet den Zusammenhalt: Es wird beschlossen, einen aus dem Kollektiv zu opfern.

  • 20:00 Uhr

    Konzert

    Rumänisches Athenäum Bukarest
    Aufzeichnung vom 21.04.2026

    Johannes Brahms
    Streichquartett c-Moll op. 51, 1

    Streichquartett a-Moll op. 51, 2

    Arcadia String Quartet:
    Ana Török, Violine
    Rãsvan Dumitru, Violine
    Traian Boalã, Viola
    Zsolt Török, Violoncello

  • 22:00 Uhr

    Nachrichten

  • 22:05 Uhr

    Literatur

    Literatur und Wissenschaft im LCB
    Perfektion und Psyche
    Mit Helene Bukowski und Wolfgang Lessing
    Moderation: Miriam Zeh

    Talentiert, gefördert und zerbrochen - der Freitod einer Pianistin.

    In den Spezialschulen der DDR hatte Kindheit einen Stundenplan und Begabung eine Zielvorgabe. Kaum ein System band musikalisches Talent so früh und so konsequent an Leistung. In ihrem Roman „Wer möchte nicht im Leben bleiben“ (Claassen, 2026), der für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert ist, zeigt Helene Bukowski, welchen Preis die junge Pianistin Christina dafür bezahlt. Sie besucht die Spezialschule für Musik in Ostberlin, studiert am Tschaikowski-Konservatorium in Moskau und nimmt sich kurz darauf, mit 24 Jahren, das Leben. Wo sich Helene Bukowski hochempathisch, reflektiert und mit künstlerischen Mitteln einem Einzelschicksal nähert, hat der Musikpädagoge Wolfang Lessing (Hochschule für Musik Freiburg) den „Erfahrungsraum Spezialschule“ sozialwissenschaftlich rekonstruiert. Beide sprechen mit Miriam Zeh über einen Alltag aus Bewertung, Vergleich und Wettbewerb, über die Schönheit der Musik und die Psyche unterm Perfektionsdiktat.

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    Moderation: Britta Bürger

    Uraufführung der Oper "Of One Blood" von Brett Dean in München
    Gespräch mit Jörn Florian Fuchs

    Zeitgenössische Kunst in Brügge - Die Eröffnung der Kunsthalle BRUSK
    Von Sabine Oelze

    "Die Kids sind nicht alright!" - Eine Ost-Ausstellung kommt ins Ruhrgebiet
    Von Meta Marina Beeck