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Sonntag, 30.11.2025

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Studio LCB

    Die Preisverleihung des Wilhelm Raabe-Literaturpreises 2025 an Jonas Lüscher
    Festakt und Lesung des Preisträgers
    Der Wilhelm Raabe-Literaturpreis wird vom Deutschlandfunk und der Stadt Braunschweig vergeben

  • 02:00 Uhr

    Nachrichten

  • Die Schriftstellerin Anja Kampmann
    Hart und poetisch. Anja Kampmann kombiniert jahrelange Archivrecherchen mit ihrer beeindruckenden Sprachkunst.
    (Wdh. v. Deutschlandfunk)

    "Wenn ich an Texte rangehe, dann müssen sie auch klingen", sagt Anja Kampmann in einem Interview für NDR Kultur. Für ihr neuestes Buch recherchierte sie unter anderem im Oral History Archiv in Hamburg und lauschte Tondokumenten aus der Nazizeit. "Die Wut ist ein heller Stern" heißt der Roman, der eine Artistin unter Naziherrschaft im Reeperbahn-Milieu begleitet. Anja Kampmann wurde selbst 1983 in Hamburg geboren. Sie studierte in ihrer Heimatstadt und am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig, wo sie heute lebt. Ihr Debüt gab sie als Lyrikerin. 2016 erschien der Gedichtband "Proben von Stein und Licht". Mit dem ersten Roman "Wie hoch die Wasser steigen" über eine Männerfreundschaft auf Ölbohrinseln wurde sie u.a. für den National Book Award nominiert, einer der renommiertesten Literaturpreise der USA.

  • 03:00 Uhr

    Nachrichten

  • 03:05 Uhr

    Tonart

    Urban
    Moderation: Christoph Reimann

    04:00 Uhr  
    Nachrichten
    05:00 Uhr  
    Nachrichten
    06:00 Uhr  
    Nachrichten
  • Die Christengemeinschaft

  • 07:00 Uhr

    Nachrichten

  • 07:05 Uhr

    Feiertag

    Das Leben und volle Genüge: Dionysus und Jesus
    Von Pfarrer Thomas Dörken-Kucharz, Frankfurt am Main
    Evangelische Kirche

  • Wie entsteht Schokolade?
    Von Moritz Chelius und Almut Ochsmann
    Moderation: Patricia Pantel

    Fast jeder mag Schokolade. Egal, ob als Tafel, Schokoriegel oder als Trinkschokolade: Fast alle Kinder lieben Schokolade! Der Ursprung dieser Köstlichkeit ist aus dem Samen des Kakaobaums gemacht - der Kakaobohne. Wie daraus dann Schokolade wird, erfahrt ihr in diesem neuen Kakadu-Eure-Fragen-Podcast.

  • 08:05 Uhr

    Kakadu

    Kinderhörspiel und Geschichten
    ZACK - mein Piratenabenteuer
    Von Volker Schmitt
    Ab 6 Jahre
    Deutschlandfunk Kultur 2025
    (Ursendung)

    Warum der Nikolaus erst am 6. Dezember kommt.
    Von Beate Dölling
    Ab 6 Jahre
    Deutschlandradio Kultur 2012

    Moderation: Patricia Pantel

    Bonny entdeckt am Strand einen gestrandeten Riesen, der sich als Pirat entpuppt, und Lukas Opa erzählt gern Geschichten. Anders als seine kleine Schwester Marie weiß Lukas inzwischen, dass sie selten wahr sind.

    Am Strand entdeckt Bonny einen schnarchenden Mann, der sich an nichts erinnern kann. Nicht einmal an seinen Namen. Aber mit seinem feurigen Bart und nur einem Bein muss er einfach ein Pirat sein. Und als solcher, so viel ist Bonny klar, braucht er einen Namen, ein Schiff und - ganz wichtig - eine Crew.
    Ehe der gestrandete Riese sich´s versieht, tauft Bobby ihn ZACK, und die beiden setzen gemeinsam Segel im Kurs auf ein wildschönes Piratenabenteuer.

    Opa wohnt in einem alten, windschiefen Haus am Waldrand. Immer wenn Lukas und seine kleine Schwester Marie ihren Opa besuchen, erfindet er allerhand Quatsch. Diesmal behauptet er dreist, dass der Nikolaus früher bereits am 1. Dezember zu den Kindern gekommen wäre. Und dass er nur deshalb inzwischen am 6. Dezember kommt, weil ihm damals, als Opa und sein Bruder jung waren, eine etwas peinliche Geschichte passiert ist. Denn der Nikolaus hätte damals ein paar Schnäpse zu viel getrunken, dadurch in der Nacht die Kontrolle über seinen Schlitten verloren und wäre - rumms - in Opas Schornstein gelandet. Lukas kennt seinen Opa inzwischen und weiß, dessen Geschichten sind selten wahr. Aber solange sie ihn gut unterhalten, soll ihm das egal sein.

    Volker Schmitt lebt mitlerweile in Hamburg wo es Möwen gibt. Und Abenteuergeschichten begleiten ihn seit seiner Kindheit, die er bei den Pfadfindern und mit Rollenspielen verbracht hat.

    Beate Dölling, geb. 1961 in Osnabrück, lebt heute in Spanien und Berlin. Die frühere Hörfunk-Journalistin wurde vor allem mit ihren Kinder- und Jugendbüchern bekannt und erhielt diverse Auszeichnungen und Stipendien.

  • 09:04 Uhr

    Kakadu

    Magazin
    Moderation: Patricia Pantel
    08 00 22 54 22 54

  • Moderation: Ralf Bei der Kellen
    sonntagsraetsel@deutschlandfunkkultur.de

  • 10:00 Uhr

    Nachrichten

  • 10:05 Uhr

    Plus Eins

    Folgen früher Parentifizierung - Meine Mama, ihre Depression und ich

    Eigentlich sollten Eltern ihren Kindern eine Stütze sein. Bei Franziska Hohmann war es andersrum. Schon als Kindergartenkind kocht sie für ihre schwer depressive alleinerziehende Mutter. Die Folgen dieser Rollenumkehr spürt Franziska Hohmann bis ins Erwachsenenalter, sucht vergeblich Halt im Alkohol. Frieden findet sie erst nach dem Tod ihrer Mutter. Und überschreibt ihre Geschichte mit dem Titel: “Gut, dass Du nicht mehr da bist”

    Späte Spurensuche einer Afrodeutschen (Wiederholung)

    Jutta Weber kommt 1964 als Tochter einer weißen Deutschen zur Welt. Ihren jamaikanischen Vater kennt sie nicht. Dass Jutta Schwarz ist und ihr Vater abwesend, ist für sie lange kein Thema. Das ändert sich erst, als sie selbst Kinder bekommt.

    11:00 Uhr  
    Nachrichten
  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • Themen des Tages
    Moderation: Stephan Karkowsky

  • Verwaiste Kirchen
    Ist das heilig oder kann das weg?
    Von Philipp Lemmerich
    (Wdh. v. 22.12.2024)

    Rund 40.000 Kirchen gibt es in Deutschland, aber immer weniger Gottesdienst-Besucher.  Jede dritte könnte deshalb in den nächsten Jahren geschlossen werden. Was tun mit den verwaisten Kirchengebäuden? Altar raus, neue Nutzungsideen rein - von Kampfsport-Vereinen bis Fahrradwerkstätten ist da vieles möglich. Aber wie kommt das in den Gemeinden an?

  • 13:00 Uhr

    Nachrichten

  • Das Philosophiemagazin
    Moderation: Catherine Newmark

    Zum 50. Todestag von Hannah Arendt: Denkerin der Demokratie und der Krise
    Gespräch mit Grit Strassenberger

    Freitod der Kessler-Zwillinge - Wie viel Planbarkeit ist gut?
    Von Petra Gehring

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:05 Uhr

    Religionen

    Moderation:  Kirsten Dietrich

    Engel, Gold, Kalaschnikow - Religionen und der Kitsch

    Engel: süßliche Boten des kleinsten gemeinsamen spirituellen Nenners?
    Von Gerd Brendel

    Nicht nur zur Weihnachtszeit: Religion und ihre Neigung zum Kitsch
    Gespräch mit der Pfarrerin und Theologin Maraike Heymann
     
    Knarre vor Sonnenuntergang - der Kitsch islamistischer Jihadisten-Videos
    Von Joseph Röhmel

    Grellbunte Götter - Hinduistische Devotionalien zwischen Verehrung und Kitsch
    Von Antje Stiebitz

  • 15:00 Uhr

    Nachrichten

  • Spielmanns letzter Gesang
    Die "Königskinder" von Engelbert Humperdinck
    Gast: Jens Malte Fischer, Publizist
    Moderation: Olaf Wilhelmer

    Einst so berühmt wie "Hänsel und Gretel", dann fast vergessen: Humperdincks Märchenoper ist eine Rarität mit ungewöhnlicher Geschichte.

    Alle Jahre wieder kommen "Hänsel und Gretel" auf die Weihnachtsspielpläne von Deutschlands Opernhäusern. Das Münchner Gärtnerplatztheater etwa hat seine Inszenierung mehr als 500 Mal unverändert gezeigt. Humperdincks Oper "Königskinder" sucht man dagegen in fast allen Opernhäusern vergebens. 1910 war das anders: da wurde das Werk an der New Yorker Metropolitan Opera triumphal aufgeführt und fand seinen Weg auf andere große Bühnen. Eine erste Fassung der "Königskinder" hatte ein gutes Jahrzehnt früher zu Problemen geführt, weil Humperdinck hier mit Sprechgesang experimentiert hatte. Vom Melodram zur Oper, vom Welterfolg zur Rarität: Die "Königskinder" haben manche Veränderung erlebt und zugleich immer bedeutende Sänger in ihren Bann gezogen.

    16:00 Uhr  
    Nachrichten
  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • Themen des Tages
    Moderation: Stephan Karkowsky

  • 17:30 Uhr

    Nachspiel

    Das Sportmagazin

    Alle am Board - Para-Dart ist inklusiver, als vermutet
    Von Heinz Schindler

    Selbstverteidigung für Krankenhaus-Mitarbeitende: Wenn Patienten ausrasten
    Von Elmar Krämer

    Wiedersehen macht Freude - Das Traditionstreffen der Alt-Tasmanen
    Von Thomas Wheeler

    18:00 Uhr  
    Nachrichten
    18:05 Uhr   Nachspiel. Feature

    Heimat Hansa
    Der Rostocker Fußballverein wird 60
    Von Jörn Pissowotzki

    Der Klub war in der Zeit nach der Wende, in dieser Phase der großen Unsicherheit, ein Anker für viele Menschen. „Identitätsstiftend“, fasst es der Direktor der Rostocker Kunsthalle Jörg-Uwe Neumann zusammen. In seinem Haus hat es eine erfolgreiche Ausstellung zum runden Vereinsjubiläum gegeben. Hansa Rostock lässt viele Leute im Nordosten nicht kalt. Faktisch ist der Verein amtierender DDR-Meister (wenn es sein Herkunftsland noch gäbe). In den 1990er-Jahren wurde hier 1. Bundesliga gespielt. Und heute? Hansa ist in der dritten Fußballliga angekommen. Fanausschreitungen dominieren das Bild des Klubs in der medialen deutschlandweiten Wahrnehmung. Der Traditionsverein weiß um die Herausforderungen und geht sie offensiv an.

  • 18:30 Uhr

    Hörspiel

    Aminadab (2/3)
    Von Maurice Blanchot
    Übersetzung aus dem Französischen: Marco Gutjahr
    Bearbeitung und Regie: Klaus Buhlert
    Mit: Jens Harzer, Bibiana Beglau, Dimitrij Schaad, Manuel Harder, Johannes Silberschneider, Marina Galic, Franz Pätzold, Wolfram Koch, Jan Bülow, Manfred Zapatka
    Komposition: Klaus Buhlert
    Ton und Technik: Martin Eichberg, Jan Fraune, Philipp Adelmann und Klaus Buhlert
    Regieassistenz: Lena Demke
    Dramaturgie: Christine Grimm
    Deutschlandfunk Kultur 2022
    Länge: 83'45

    Teil 3 am 07.12.2025, 18.30-20.00 Uhr

    Protagonist Thomas begibt sich in die Anderswelt eines ihm unbekannten Hauses. Bald ist er gefangen in einem Labyrinth aus Räumen. Ziel seiner Suche ist zunächst ein junges Mädchen, von dem er meint, es habe ihm zugewinkt.

    Ein zentrales Motiv in Maurice Blanchots Text ist die Wirkung literarischer Effekte, die für die Hausbewohner nicht Vergnügen, sondern Arbeit - ja, mehr noch: Bestrafung, Folter, Pein ist. Sprachbilder werden aneinandergereiht, chaotisch wie die Räume, durch die Thomas sich bewegt, und die ihn ebenso durcheinander zurücklassen. Die Worte hallen in uns Hörenden wider, fremd, die Wahrheit berührend, der wir versuchen näherzukommen, ohne sie fassen zu können.

    Maurice Blanchot (1907−2003) war ein französischer Journalist, Literaturtheoretiker und Schriftsteller, der wegweisend für die postmoderne französische Theorie wurde. Sein Schaffen beschäftigt sich unter anderem mit der Erfahrung des Lesens und Schreibens.

  • 20:00 Uhr

    Konzert

    Pierre Boulez Saal, Berlin
    Aufzeichnung vom 28.10.2025

    Ein Festival für Emilie Mayer

    Emilie Mayer
    Ouvertüre Nr. 2 D-Dur
    Konzert für Klavier und kleines Orchester B-Dur
    Sinfonie Nr. 3 C-Dur "Militaire"

    Alexander Melnikov, Klavier
    Akademie für Alte Musik Berlin
    Leitung: Bernhard Forck

  • 22:00 Uhr

    Nachrichten

  • 22:05 Uhr

    Literatur

    Literatur im Gespräch
    Wo Hannah Arendt in die Gegenwart zielt
    Mit der Philosophin Eva von Redecker
    Moderation: René Aguigah

    Die Philosophin Hannah Arendt hat die unterschiedlichsten Anhänger: Linke und Rechte, Feministen und Nichtfeministinnen, Zionisten und Antizionisten und viele mehr.

    Von Hannah Arendt kursieren heute, fünfzig Jahre nach ihrem Tod, die unterschiedlichsten Vorstellungen. Da sind Konservative, die mit ihr den Kommunismus bekämpfen; da sind Linke, die in ihr eine Verbündete gegen Imperialismus oder ökonomische Ungleichheit sehen. Feministen wie erklärte Nichtfeministinnen reklamieren sie jeweils für sich. Zionisten und Antizionisten zitieren ihre Schriften. Manche lesen sie, um den Kolonialrassismus besser zu verstehen, andere beklagen, dass Arendts eigenes Denken rassistischen Mustern verhaftet blieb. Die Philosophin Eva von Redecker, bekannt geworden mit Büchern wie „Revolution für das Leben“ oder „Bleibefreiheit“, lässt sich seit langem von Hannah Arendt anregen. In „Literatur im Gespräch“ schlägt sie Arendts erstes großes Buch wieder auf, „Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft“. Was geschieht, wenn man dieser monumentalen Studie, die kurz nach dem Zweiten Weltkrieg entstand, heute begegnet? Die Jahrzehnte, die das Buch auf dem Buckel hat, sind offensichtlich umso unheimlicher, wie direkt es an manchen Stellen zu uns spricht. Nur ein Beispiel: Totalitäre Führer sind verlogen, aber nicht geheimniskrämerisch, wie Hannah Arendt schreibt? Man muss nicht lange durch die Plattformen von heute scrollen, um mit einem Hinweis wie diesem etwas anzufangen. Und um dann ins Nachdenken zu geraten.

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    Moderation: Britta Bürger

    Lems "Eine Minute der Menschheit" inszeniert am Deutschen Theater Berlin von Anita Vulesica 
    Gespräch mit André Mumot

    Fritz Kreislers Kaiserinnen-Operette "Sissy" am Theater Bremen
    Gespräch mit Uwe Friedrich

    Morgen nimmt Schiedsgericht die Arbeit auf zu NS-Raubkunst
    Gespräch mit Stefan Koldehoff