Programm
Sonntag, 05.04.2026
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00:00 Uhr
Nachrichten
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00:05 Uhr
Neue Musik
"Mit allen Ohren, mit allen Sinnen sein"
Der polnische Komponist Wojtek Blecharz
Von Thomas Groetz
(Wdh. v. 31.03.2026)
Mit seinen multimedialen Installationen möchte der Komponist die "hörenden Körper freilegen", damit sie "ganz Ohr werden". -
01:00 Uhr
Nachrichten
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01:05 Uhr
Diskurs
Untot und unvergangen - Der Angriff der Virtual Reality auf die Vergangenheit
Ein Vortrag der Autorin und Übersetzerin Anne Weber an der Universität Wien
(Wdh. v. 16.11.2025)Bislang lebten Tote nur in unserer Vorstellung und in unseren Träumen fort. Heute erlauben Virtuelle Realitäten längst das digitale Weiterleben Verstorbener. Das prägt unser Bild von der Vergangenheit, wie wir sie heute und in Zukunft betrachten.
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02:00 Uhr
Nachrichten
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02:05 Uhr
Klassik-Pop-et cetera
Am Mikrofon: Radsportlegende Olaf Ludwig
(Wdh. v. Deutschlandfunk)
Rennradfahren ist seine Leidenschaft. Welche Musik hat den 65-Jährigen in den wichtigen Momenten seines Lebens begleitet? -
03:00 Uhr
Nachrichten
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03:05 Uhr
Tonart
Urban
Moderation: Martin Risel04:00 UhrNachrichten05:00 UhrNachrichten06:00 UhrNachrichten -
06:55 Uhr
Wort zum Tage
Die Christengemeinschaft
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07:00 Uhr
Nachrichten
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07:05 Uhr
Feiertag
Feiern, klettern, arbeiten.
Neues Leben in alten Kirchen
Von Uwe Birnstein, Garbsen
Evangelische Kirche -
07:30 Uhr
Kakadu für Frühaufsteher
Wozu sind unsere Zehen gut?
Von Nicole Silbermann
Moderation: Tim WieseMit unseren Zehen können wir wackeln und super Löcher in Socken machen. Aber wozu brauchen wir sie sonst noch? Ist der große Zeh eigentlich immer der größte Zeh? Und was brauchen unsere Zehen, damit es ihnen gut geht? Und dann wäre da noch die Sache mit den passenden Schuhen - welche sind die richtigen für uns? Welche machen unsere Füße glücklich? Wir finden es raus. Kakadu macht sich auf die Socken!
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08:00 Uhr
Kakadu Kindernachrichten
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08:05 Uhr
Kakadu
Kinderhörspiel und Geschichten
Moderation: Tim Wiese
Unterm Baum im grünen Gras, sitzt ein kleiner Osterhas‘
Von Karin Hahn
Ab 6 Jahre
Deutschlandfunk Kultur 2018
Der Osterhund
Von Matthias Kröner
ab 6 Jahren
Deutschlandfunk Kultur 2026
Kinder präsentieren Ostergedichte von Eduard Mörike, Heinz Erhardt, Anett Helbig, Arne Rautenberg, Mascha Kaléko u.a. Und Esther hat Herrn Schmitt, dem Hund ihrer Tante, das Apportieren beigebracht. Nur leider hat Herr Schmitt ganz eigene Vorstellungen, was er bringen soll.Der Frühling hat Geburtstag heut
Ich war im Wald und sah's!
Er trägt ein nagelneues Kleid
Aus seidengrünem Gras
(Mascha Kaléko)
Die Tage werden länger, es grünt und blüht an allen Orten, der Frühling kündigt sich an und das Osterfest steht vor der Tür. Doch wer bringt nun wirklich die Ostereier? In vielen Gedichten übernimmt das ein Hase, denn im Frühjahr ist er auf den Feldern am häufigsten zu sehen. Und vor allem ist er blitzschnell. Nur der Hase schafft es angeblich, die Eier zu verstecken, ohne entdeckt zu werden. Von lauen Frühlingslüften, flinken Osterhasen, Eiern in allen Farben und natürlich Schokoladenosterhasen erzählen die Gedichte von Arne Rautenberg, Eduard Mörike, Heinz Erhardt, August Heinrich Hoffmann von Fallersleben oder Mascha Kaléko.
Ostern bei Tante Emmi auf dem Dorf bedeutet für Esther immer keine Eltern, eine nette Tante und viel Zeit mit Herrn Schmitt, dem Hund ihrer Tante. Diesmal bringt Esther Herrn Schmitt das Apportieren bei. Nur leider zeigt sich dann am Ostersonntagmorgen, dass Herr Schmitt das Apportieren offenbar zu gut gelernt hat. -
09:00 Uhr
Kakadu Kindernachrichten
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09:04 Uhr
Kakadu
Magazin
Ostereiersuche mit Tim
Moderation: Tim Wiese
08 00 22 54 22 54 -
09:30 Uhr
Sonntagsrätsel
Moderation: Ralf Bei der Kellen
sonntagsraetsel@deutschlandfunkkultur.de -
10:00 Uhr
Nachrichten
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10:05 Uhr
Plus Eins
NVA-Offizier, Philosoph und Bauer - “Mein roter Faden ist das Kümmern”
Gesa Ufer im Gespräch mit Holger Siemann
Holger Siemann war Offizier in der NVA, Schauspieler, Schäfer und Schriftsteller und hat einen Abschluss in Philosophie - wegen der Sehnsucht dazuzughören, sagt er selbst. Derzeit plant der 64-Jährige eine queerfreundliche Alters-WG auf dem Land - um den Lebensabend selbstbestimmt, umgeben von Freunden und vor allem anders als der eigene Vater, zu verbringen.
Zwangsheirat
„Ich möchte den auf jeden Fall nicht“
(Wiederholung vom 05.11.2021)
Gesa Ufer im Gespräch mit Marius Elfering
Hülya wächst mit den strengen Regeln ihrer Mutter auf. Sie muss Kopftuch tragen, besucht die Koranschule und soll mit 17 verheiratet werden. Schließlich löst sie sich von ihrer Mutter. Doch dann erfährt sie, dass ihre Schwester zwangsverheiratet werden soll.11:00 UhrNachrichten -
11:59 Uhr
Freiheitsglocke
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12:00 Uhr
Nachrichten
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12:05 Uhr
Studio 9 kompakt
Themen des Tages
Moderation: Birgit Kolkmann -
12:30 Uhr
Die Reportage
Obdachloser Kommunalpolitiker
Straße trifft Rathaus
Von Franz Paul HelmsWenn Politikerinnen und Politiker schon nicht gut vernetzt sind oder wichtige Jobs haben, haben sie zumindest ein Dach über dem Kopf. Aber Steven Braun hat nichts davon. Trotzdem sitzt der 29 Jahre alte Obdachlose seit einem Jahr in der Stralsunder Bürgerschaft. Seine Kandidatur war ursprünglich eine „Schnapsidee“. Nie hätte er gedacht, tatsächlich ins Rathaus einzuziehen. Aber als ein Parteikollege zurücktrat, rückte Braun nach - und war plötzlich Kommunalpolitiker. Seitdem engagiert er sich für obdachlose Menschen. Wie ist es für jemanden am Rande der Gesellschaft in die Politik einzusteigen? Was bedeutet politische Verantwortung, wenn man selbst von ihr im Stich gelassen wurde?
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13:00 Uhr
Nachrichten
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13:05 Uhr
Sein und Streit
Das Philosophiemagazin
Moderation: Stephanie Rohde
Philosophie des Opfers: Zwischen Anerkennung und Überhöhung
Gespräch mit Prof. Dr. Maria-Sybilla Lotter
Kulturgeschichte der Auferstehung: Die Sehnsucht nach dem ewigen Leben
Von Christian Berndt -
14:00 Uhr
Nachrichten
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14:05 Uhr
Religionen
Moderation: Ralf Bei der Kellen
Zankapfel im Kalten Krieg
Religion im RIAS & Rundfunk der DDR 1948 - 1960 -
15:00 Uhr
Nachrichten
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15:05 Uhr
Interpretationen
Vorecho der Romantik
Ludwig van Beethovens Vierte Sinfonie
Moderation: Ulrike Timm
Sie ist die "untypische" und vergleichsweise selten gespielte Sinfonie Beethovens. Viele Komponisten bewunderten sie - sollten wir es ihnen gleichtun?Zwischen den energetischen und dichten Sinfonien Drei und Fünf nimmt sich Ludwig van Beethovens Vierte viel Zeit für Entwicklung und Entfaltung des Klangs. Immer wieder scheint ein Schleier gelüftet zu werden, denn Beethovens Harmonien neigen in diesem Werk aus dem Jahr 1806 dazu, sich in einem dunklen Ungefähr zu kristallisieren. Das verleiht der Vierten Sinfonie eine „romantische“ Anmutung, und es ist nicht verwunderlich, dass etwa Robert Schumann dieses Werk bewunderte und sich die langsame Einleitung abschrieb, die in seinem Schaffen tiefe Spuren hinterließ. Aber ist das „Romantische“ nicht auch eine Hürde für die Interpretation eines Werks, das eindeutig der Klassik angehört?
16:00 UhrNachrichten -
17:00 Uhr
Nachrichten
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17:05 Uhr
Studio 9 kompakt
Themen des Tages
Moderation: Birgit Kolkmann -
17:30 Uhr
Nachspiel
Das Sportmagazin
Moderation: Thomas Jaedicke
Inmitten eisiger Geopolitik: Grönlands Nationalsport Hundeschlitten-Rennen
Von Jens Rosbach
"Tore, Tränen und Triumphe" - eine Geschichte der Fußballweltmeisterschaften
Von Knut Benzner
Vor 25 Jahren: Erstes deutsches Bundesligateam tritt ohne Deutsche an
Von Stefan Hudemann18:00 UhrNachrichten18:05 Uhr Nachspiel. FeatureSport kontra Schlaganfall
Wie Bewegungsangebote helfen können
Von Thomas WheelerRund 270.000 Menschen erleiden jährlich einen Schlaganfall in Deutschland. Unter den Betroffenen sind auch Leistungssportlerinnen und -sportler wie die frühere Ruderin und heutige Para-Ruderin Kathrin Marchand. Nach einem Schlaganfall war Reha-Sport für sie wichtig, wie für jeden anderen Patienten auch. Zudem ist er sinnvoll, um die Bewegungsfähigkeit wiederherzustellen und das Gleichgewicht, die Koordination und die Kognition zu verbessern. Anders als für Menschen mit Herzproblemen gibt es hierzulande jedoch kaum Kurse, die auf Bewegungsangebote für Schlaganfallpatienten spezialisiert sind. Ein Beispiel ist das Projekt „Sport nach Schlag“ in Nordrhein-Westfalen - eine Initiative der Deutschen Schlaganfall-Hilfe und des Behinderten- und Rehabilitationssportverbands.
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18:30 Uhr
Hörspiel
Stolz und Vorurteil (2/3)
Nach dem Roman von Jane Austen
Übersetzung: Manfred Allié und Gabriele Kempf-Allié
Bearbeitung und Regie: Kai Grehn
Mit: Maeve Metelka, Alexander Fehling, Marie-Luise Stockinger, Dagmar Manzel, Josef Ostendorf, Jule Böwe, Marek Harloff, Sebastian Blomberg, Astrid Meyerfeldt, Katharina Schüttler, Pascal Lalo, Laura Balzer, Hanna Plaß, Jannik Schümann, Claudia Graue, Sebastian Urzendowsky, Eva Weißenborn, Linn Reusse, Fleurie Malburg, Kai Grehn, Aenne Schwarz
Musiker: Murat Parlak (Klavier), Cristian Braica (Kontrabass), Michael Höfele (Oboe), Peter Zelienka (Violine), Ulrich Horn (Violoncello), Claudia Graue, Maeve Metelka und Hanna Plaß (Gesang)
Komposition: Murat Parlak
Musikproduktion: Philipp Knop, Lisa Harnest und Lutz Keller
Ton: Jean Szymczak
Produktion: HR/Deutschlandfunk Kultur/Hörverlag 2022
Länge: 83'15
Teil 3 am 06.04.2026, 18.30 Uhr
Nicht weniger als fünf Töchter haben die Bennets unter die Haube zu bringen. Das ist alles andere als leicht für eine Familie, die nur über ein bescheidenes Vermögen verfügt. Der Klassiker der Weltliteratur als dreiteiliges Hörspiel.Die älteste Tochter der Bennets ist ausnehmend hübsch, sanft und besonnen. Die zweitälteste, Elizabeth, hingegen leuchtet mit ihrer Intelligenz und ihrem frischen Humor aus der Geschwisterriege heraus. Der dritten Tochter Mary, ernst und strebsam, kommt im Hörspiel die Rolle einer Erzählerin zu, und die beiden jüngsten, Lydia und Kitty, kompromittieren mit ihrer Unbedarftheit und unüberlegten Handlungen die ganze Familie.
Hinter den romantischen Abenteuern der fünf jungen Frauen schildert Jane Austen geistreich und witzig die starren Konventionen der englischen Gesellschaft an der Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert. Der Hauptfigur Elizabeth Bennet gelingt es schließlich, einen Kompromiss zwischen den strengen Regeln und ihren eigenen Bedürfnissen zu finden.
Jane Austen (1775 - 1817) war eine englische Schriftstellerin, deren scharf beobachtende, ironische Gesellschaftsromane „Stolz und Vorurteil“ und „Emma“ heute zu den Klassikern der Weltliteratur zählen. -
20:00 Uhr
Konzert
Philharmonie Berlin
Aufzeichnung vom 28.03.2026
Samy Moussa
Neues Werk für Orchester (Uraufführung - Auftragswerk des DSO)
Ludwig van Beethoven
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 3 c-Moll op. 37
Antonín Dvořák
Sinfonie Nr. 9 e-Moll op. 95 "Aus der Neuen Welt"
Mao Fujita, Klavier
Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
Leitung: Kent Nagano -
22:00 Uhr
Nachrichten
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22:05 Uhr
Literatur
Oobliadooh!
Die deutsche Literatur und der Jazz
Von Helmut Böttiger
Zu Synkopen lässt sich schlecht marschieren - die deutschen Schriftsteller setzen nach 1945 auf den Jazz.Auf den Jazz reagierte man im Deutschland der Nachkriegszeit genauso aggressiv wie im Nationalsozialismus: Da war rassistisch von „Urwald“ und von „Dschungel“ die Rede. Die auflagenstarke Zeitschrift „Hörzu“ startete eine massive Kampagne gegen „antideutsche Rhythmen“, nachdem der NWDR „Ein Abend mit dem Radiotanzorchester“ und mildem Bigband-Swing ausgestrahlt hatte. Der ungeheure Wirbel, den der Roman „Die Blechtrommel“ von Günter Grass im Jahr 1959 entfachte, ist nur vor diesem Hintergrund zu erklären. Der kleine Oskar Matzerath versteckt sich mit seiner Trommel unter der Tribüne einer Nazikundgebung und bringt die Marschmusik mit gegenläufigen Jazzrhythmen durcheinander: Jazz war Ausdruck des Widerstands gegen Kleinbürgertum und NS-Ideologie. „Denn unser Herz und unser Hirn haben denselben heißkalten Rhythmus: den erregten, verrückten und hektischen, den hemmungslosen“, heißt es in Wolfgang Borcherts aufrüttelndem „Das ist unser Manifest“ vom Frühjahr 1947. Es ist ein aufregendes Kapitel der deutschen Literatur nach 1945 bis heute, wie sie den Jazz einsetzt.
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23:00 Uhr
Nachrichten
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23:05 Uhr
Fazit
Was bleibt von der Manifesta 14 in Pristina?
Eine Recherche von Susanne Burkhardt
(Wdh. v. 25.12.2025)
Die Manifesta ist eine Wanderbiennale, die alle zwei Jahre in einer anderen Stadt stattfindet und sich auf die Fahnen geschrieben hat, "radikal lokal" zu sein. Das schließt Bürgerbeteiligung ein und will besonders nachhaltig sein. Aber was bleibt wirklich von so einem Event? Eine Recherche drei Jahre nach der Manifesta 14 in Pristina.






