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Sonntag, 21.06.2026

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Neue Musik

    Klang erzeugt Spuren
    Reinhard Gupfinger zwischen Skulptur, Klang- und Medienkunst
    Von Florian Neuner
    (Wdh. v. 16.06.2026)

    In seiner künstlerischen Arbeit erweitert Gupfinger die Grenzen von hybrider Klangkunst, Skulptur und Technologie, um ein Bewusstsein für die klangliche Umgebung zu schaffen.

  • 01:00 Uhr

    Nachrichten

  • 01:05 Uhr

    Diskurs

    Raul Hilberg: Zum 100. Geburtstag des Pioniers der Holocaustforschung

    Mit:
    - Prof. Dr. Bernward Dörner, Förderverein Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen
    - Andreas Beckmann, Deutschlandfunk
    - Manuel Harder, Schauspieler
    - Dr. René Schlott, Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam

    (Aufzeichnung vom 28.05.2026, Deutsches Theater Berlin)

    Zum 100. Geburtstag des Pioniers der Holocaustforschung Raul Hilberg hat das Deutsche Theater den Historiker René Schlott, der die erste Biographie über Raul Hilberg vorgelegt hat, den Journalisten Andreas Beckmann, der eine Lange Nacht über ihn gestaltet hat, und den Schauspieler Manuel Harder eingeladen. Der „Diskurs“ bietet einen Zusammenschnitt des Abends. Es moderiert Bernward Dörner.

  • 02:00 Uhr

    Nachrichten

  • Am Mikrofon: Dirigent, Organist und Cembalist Ton Koopman
    (Wdh. v. Deutschlandfunk)

    Auch mit 81 Jahren jettet der Barock-Spezialist zu Konzerten um die Welt. Sein Maßstab bis heute: das Musizieren aus dem Herzen.

  • 03:00 Uhr

    Nachrichten

  • 03:05 Uhr

    Tonart

    Urban
    Moderation: Oliver Schwesig

    04:00 Uhr  
    Nachrichten
    05:00 Uhr  
    Nachrichten
    06:00 Uhr  
    Nachrichten
  • Gemeinde der Berliner Moschee (Ahmadiyya Lahore)

  • 07:00 Uhr

    Nachrichten

  • 07:05 Uhr

    Feiertag

    Mittsommer - Jahreszeit trifft Lebensgefühl
    Von Pfarrer Reinhold Truß-Trautwein, Berlin
    Evangelische Kirche

  • Was ist eigentlich KI?
    Von Anna Pataczek
    Moderation: Ulrike Jährling

    KI ist die Abkürzung für künstliche Intelligenz. Doch was genau bedeutet das eigentlich? Können Computer wirklich lernen, so zu denken wie Menschen? Und wenn dem so ist, wie funktionieren dann diese neuen, superschlauen Computerprogramme? Wir beantworten diese Fragen mit unserer KI - der Kakadu-Intelligenz.

  • 08:05 Uhr

    Kakadu

    Kinderhörspiel und Geschichten
    Sommer auf Balkonien (Teil 1 + 2)
    Von Rusalka Reh
    Deutschlandfunk Kultur 2013
    Moderation: Ulrike Jährling

    Da sie nicht in die Ferien fahren können, dürfen Pontus und Lenka den großen Balkon den Sommer über ganz für sich allein haben. Sie mussten Mama und Papa nur versprechen, nicht hinunterzuspringen.

    Pontus und Lenka bleiben in den Ferien zu Hause. Und weil das so ist, dürfen sie den großen Balkon ganz für sich allein haben. Sie schleppen alles Mögliche hinaus: Sitzkissen, einen Nacktengel, Muscheln und Pflanzen. Als Balkonien richtig schön geworden ist, setzen sie ihre Kronen auf und regieren ihr Reich. Alles könnte sehr friedlich sein, wenn der Neue im Nachbarhaus nicht so nervig wäre und wenn die Eltern nicht ständig streiten würden.

    Da muss was getan werden. Auf der nächsten Insel im Luftmeer, den Vereinigten Salatigen Emiraten, ist Frau Lattich Königin. Gemeinsam mit ihr schmieden Pontus und Lenka einen Plan. Zudem sollen sie ein Sommerfest in ihrem Königreich feiern. Sämtliche Regenten der umliegenden Königreiche sollen kommen. Natürlich haben sie auch Mama und Papa eingeladen. Vielleicht hören die beiden dann endlich auf, sich zu streiten.

    Rusalka Reh wurde in Australien geboren und arbeitete viele Jahre mit Kindern und Jugendlichen. Als freie Schriftstellerin schreibt sie Romane, Erzählungen, Lyrik und Hörspiele für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Ihre Bücher wurden vielfach übersetzt, und sie selbst übersetzt sehr gern Literatur aus dem Englischen.

  • 09:04 Uhr

    Kakadu

    Magazin
    Moderation: Ulrike Jährling
    08 00 22 54 22 54

  • Moderation: Ralf Bei der Kellen
    sonntagsraetsel@deutschlandfunkkultur.de

  • 10:00 Uhr

    Nachrichten

  • 10:05 Uhr

    Plus Eins

    Mein Leben als Künstler - “Ich bin eigentlich ein Eremit”
    Caro Korneli im Gespräch mit Wolfgang Betke

    Wolfgang Betke wollte sich die Finger dreckig machen: Deshalb hat er die Konzeptkunst an den Nagel gehängt, sich in eine Bude in Berlin-Prenzlauer Berg eingeschlossen und gemalt, gemalt, gemalt. Bis er seinen Stil gefunden hat. Heute verkauft der Künstler seine großformatigen Werke in die ganze Welt.


    Ex-Neonazi trainiert Geflüchtete - “Gebt mir diese zweite Chance”
    Caro Korneli im Gespräch mit Loraine Blumenthal

    Im mecklenburgischen Torgelow trainiert der FC Pio: eine Hobby-Fußballmannschaft von Geflüchteten. Der Trainer: ein Aussteiger aus der rechten Szene. Für ihren Dokumentarfilm “Im Osten was Neues” hat Loraine Blumenthal Team und Trainer begleitet. Bei Plus Eins erzählt die Filmemacherin über Perspektivlosigkeit und Hoffnung, Brüche und Annäherungen einer ganz besonderen Mannschaft.

    11:00 Uhr  
    Nachrichten
  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • Themen des Tages
    Moderation: Thomas Jaedicke

  • Helfer am Himmel
    Seenotretter wachen übers Mittelmeer
    Von Bartholomäus Laffert

    Die Fluchtroute über das Mittelmeer ist gefährlich. Tausende Menschen sind beim Versuch, über den Seeweg nach Europa zu kommen, bereits ertrunken oder gelten als vermisst. Italien setzt Schiffe von zivilen Seenotrettern seit einiger Zeit vermehrt fest. Hilfsorganisationen betreiben aber auch Flugzeuge, die über dem Mittelmeer patrouillieren. Die Crew der Seabird besteht aus Freiwilligen, die Ausschau halten nach Booten in Seenot und versuchen, rechtzeitig Hilfe zu holen. Dabei geraten sie an physische und psychische Grenzen.

  • 13:00 Uhr

    Nachrichten

  • Das Philosophiemagazin
    Moderation: René Aguigah

    Dipesh Chakrabarty über den "zweiten Niedergang des Westens"

    Philosophischer Wochenkommentar
    Von Andrea Roedig

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:05 Uhr

    Religionen

    Moderation: Kirsten Dietrich

    Katastrophe - göttliche Strafe oder ethischer Weckruf?  
     
    Nach der Sintflut - Wiederaufbau 5 Jahre nach der Flut in Bad Münstereifel
    Von Cornelia Wegerhoff

    Von Gottesstrafe zu Verschwörungsglauben - Seuche und Religion
    Von Gerd Brendel

    Sintflut und Erdbeben - Gott in der Katastrophe
    Gespräch mit der islamischen Theologin Naciye Kamcili-Yildiz

    Lust am Untergang - Der Boom der Apokalypse
    Von Christian Berndt

  • 15:00 Uhr

    Nachrichten

  • Schwergewicht mit Leichtigkeit
    Das Tubakonzert von Ralph Vaughan Williams
    Gast: Sebastian Wagemann, Tubist
    Moderation: Hannah Bernitt

    Die Tuba als Soloinstrument - kann das gutgehen? Der englische Komponist Ralph Vaughan Williams wagte das Experiment 1954.

    Mit dem Tubakonzert betritt Ralph Vaughan Williams 1954 musikalisches Neuland - und bleibt sich doch treu. Der Komponist, Schlüsselfigur der britischen Musikrenaissance, erhebt ein Instrument in eine solistische Rolle, das als Bassinstrument bis dahin ein Schattendasein geführt hatte. Entstanden für den Tubisten Philip Catelinet und uraufgeführt in der Londoner Royal Albert Hall, verbindet das Werk spielerische Leichtigkeit mit klanglicher Raffinesse. Zwischen Volksmusik, modaler Harmonik und feinem Humor steht dieses Konzert, das die Tuba neu erfindet - als bewegliches, lyrisches und überraschend charaktervolles Soloinstrument. Traditionen der englischen Brass- und Militärkapellen, die Vaughan Williams im Ersten Weltkrieg prägten, treffen auf die Innovationsfreude des Komponisten. Was aus dieser Begegnung geworden ist, wird im Gespräch mit Sebastian Wagemann erörtert. Er ist Tubist im Orchester der Komischen Oper Berlin und unterrichtet an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ sowie an der Universität der Künste Berlin.

    16:00 Uhr  
    Nachrichten
  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • Themen des Tages
    Moderation: Thomas Jaedicke

  • 17:30 Uhr

    Nachspiel

    Das Sportmagazin

    La Lutte - Ringen ist in Senegal Nationasport
    Von Ronny Blaschke

    Sepak Takraw statt Fußball - In Laos wird diese Art Fußvolleyball gespielt
    Von Dr. Felix Lill

    18:00 Uhr  
    Nachrichten
    18:05 Uhr   Nachspiel. Feature

    Mister Fußball - das System Gianni Infantino (3/5)
    Von Matthias Friebe und Maximilian Rieger
    Teil 4 am 28.06.2026

    Seit zehn Jahren ist der Schweizer Gianni Infantino Präsident des Weltfußballverbands FIFA. Damals schlitterte die FIFA von einer Krise zur nächsten, Höhepunkt: die Festnahme zahlreicher Spitzenfunktionäre in einem Luxushotel in Zürich. Als Reformer und neuer starker Mann an der Spitze übernahm Infantino und hat seitdem seine Macht gesichert und ausgebaut wie kein FIFA-Präsident zuvor. Vor der anstehenden Fußball-WM in den USA, Kanada und Mexiko präsentiert er sich immer wieder in größter Nähe zu US-Präsident Trump. „Players“ beleuchtet bisher nicht bekannte Hintergründe der WM und blickt tief in das raffinierte System Gianni Infantino.

  • 18:30 Uhr

    Hörspiel

    Chronik der Nähe
    Nach dem Roman von Annette Pehnt
    Bearbeitung und Regie: Beatrix Ackers
    Mit: Meike Droste, Cristin König und Jutta Wachowiak
    Komposition: Sabine Worthmann
    Ton und Technik: Andreas Narr und Gunda Herke
    Regieassistenz: Susanne Franzmeyer
    Deutschlandfunk Kultur 2013
    Länge: 77'53

    Großmutter, Mutter und Tochter, die Geschichte einer Familie zwischen Liebe und Hass. Wortgewaltige Lästermäuler, Plaudertaschen. Schwierig wird es nur, wenn das Schweigen ausbricht. Ob der Ausflug nach Rügen hält, was sich die Tochter von ihm verspricht?

  • 20:00 Uhr

    Konzert

    Kammermusikfest Spannungen
    RWE Kraftwerk Heimbach
    Aufzeichnung vom 16.06.2026

    Joseph Haydn
    Trio für Klavier, Violine und Violoncello es-Moll, Hob.XV:31 („Jakobs Traum“)
    Andante cantabile
    Allegro
    Martin Helmchen, Klavier
    Antje Weithaas, Violine

    Olivier Messiaen
    „Thème et variations“ für Violine und Klavier
    Antje Weithaas, Violine
    Kiveli Dörken, Klavier

    Benjamin Britten
    „Lachrymae“ für Viola und Klavier, op. 48
    Barbara Buntrock, Viola
    Alexander Lonquich, Klavier

    George Enescu
    Oktett C-Dur für Streicher (vier Violinen, zwei Violen und zwei Violoncelli), op. 7

    John Storgårds, Violine
    Florian Donderer, Violine
    Christian Tetzlaff, Violine
    Antje Weithaas, Violine
    Jan Larsen, Viola
    Barbara Buntrock, Viola
    Tanja Tetzlaff, Violoncello
    Gustav Rivinius, Violoncello

    Den Aufstieg auf einer Himmelsleiter malte sich Joseph Haydn in seinem Klaviertrio aus, das den Namen „Jakobs Traum“ erhielt. Ein heikles Unterfangen für das Cello, das beim symbolischen Klettern schnell mal aus dem Tritt geraten kann. Bejamin Brittens „Lachrymae“ klingt vorab bereits wie eine Klage über Scheitern, Sterben und Tod. Von geradezu monumentaler Zuversichtlichkeit dagegen schwelgt George Enescus Oktett aus dem Jahr 1900. Es spiegelt das aufstrebende Paris, die unersättliche Neugier der Metropole und die Technikeuphorie rund um die Weltausstellung. Das Motto des diesjährigen Festivals könnte nicht besser passen: Das Heilige und das Profane.

  • 22:00 Uhr

    Nachrichten

  • 22:05 Uhr

    Literatur

    Berliner Rede zur Poesie 2026
    Long Lines, Long Days
    Von Valzhyna Mort

    Bekannte Lyrikerinnen und Lyriker aus aller Welt denken in der „Berliner Rede zur Poesie“ über ihre Dichtung nach.

    Ein Foto einer alten Frau, die mit einem Kind auf dem Arm vor den Überflutungen nach der Zerstörung des ukrainischen Kachowka-Staudamms durch die russische Armee flüchtet, nennt Valzhyna Mort als Anlass für ihre „Berliner Rede zur Poesie“. Begonnen hat sie das Prosagedicht vor drei Jahren, am 8. Juni 2023, während eines Aufenthaltsstipendiums in Umbrien. Seine verdichtete Bildsprache weist zurück in ihre Kindheit und weit darüber hinaus: zur Großmutter Yanya, die als Waisenkind den Zweiten Weltkrieg überlebte, und zur Urgroßmutter Yusefa, die jung starb, kurz nachdem das Gehöft, auf dem sie lebte, zwangsgeräumt worden war. Der grüne Hügel, an dessen Stelle Alexandrowitschi einst stand, ist von Padljaddse aus zu sehen, dem Ort, in dem Mort die Sommer ihrer Kindheit verbrachte. Padljaddses Horizontlinie, damals ihr „Probehorizont, ein kinderkompatibles Ende der Welt“, wird zum Ausgangspunkt ihrer Gedichte und zum Maßstab ihres Schreibens: „Alles, was ich schrieb, maß ich an dieser von Jusefas rundem Gesicht gehaltenen Horizontlinie.“ Valzhyna Mort, 1981 geboren in Minsk, Belarus, lebt seit 2005 in den USA. Sie schreibt auf Belarussisch und Englisch und wurde zuletzt mit einem der wichtigsten Preise für Poesie ausgezeichnet, dem International Griffin Poetry Prize.

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    Moderation: Marietta Schwarz

    Auftaktbericht von Theater der Welt in Chemnitz
    Von Susanne Burkhardt