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Sonntag, 13.09.2026

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Neue Musik

    Musikalische Chimären
    Die virtuose Kombinatorik des Komponisten Ming Tsao
    Von Matthias Richard Entreß
    (Wdh. v. 08.09.2026)

    Der Amerikaner Ming Tsao betrachtet das Komponieren fast wie eine spekulative Form der Musikethnologie.

  • 01:00 Uhr

    Nachrichten

  • 01:05 Uhr

    Diskurs

    Denkzettelwahl in Sachsen-Anhalt -
    Sollte die Bundesregierung Kurs halten?

    Es diskutieren:
    - Helene Bubrowski, table.media
    - Regina Pöll, ORF
    - Hannes Koch, die tageszeitung

    Moderation: Jan Garvert
    (Wdh. vom 11.09.2026 - Wortwechsel)

    Der Wahlsieg der AfD in Magdeburg war ein Denkzettel für die schwarz-rote Bundesregierung in Berlin. Doch was folgt daraus? Hält schwarz-rot Kurs bei den Reformen?

  • 02:00 Uhr

    Nachrichten

  • Am Mikrofon: die Übersetzerin Karin Krieger
    (Wdh. v. Deutschlandfunk)

    Sprache ist für sie Klang, Bewegung, Musik. Ihre ersten Übersetzungen waren Songtexte.

  • 03:00 Uhr

    Nachrichten

  • 03:05 Uhr

    Tonart

    Urban
    Moderation: Martin Risel

    04:00 Uhr  
    Nachrichten
    05:00 Uhr  
    Nachrichten
    06:00 Uhr  
    Nachrichten
  • Sikh Gemeinde

  • 07:00 Uhr

    Nachrichten

  • 07:05 Uhr

    Feiertag

    Großmama Gott
    Umarmt in den Krisen des Lebens
    Von Pfarrerin Almut Bellmann, Berlin
    Evangelische Kirche

  • Warum sind Aale so besonders?
    Von Patricia Pantel
    Moderation: Ulrike Jährling

    Sie sind ein bisschen wie Wunderwesen: Aale. Fische, die lang sind wie eine Schlange. Und die wandern! Sie schwimmen bis zu 5.000 Kilometer in den Sargassosee, um sich fortzupflanzen. Und man fragt sich: Woher kennen sie den Weg? Und warum essen sie während der Reise nichts? Und wenn die neuen kleinen Aale dann groß genug sind, dann schwimmen sie wieder zurück bzw. wandern sogar wirklich - um in ihr Lieblingsgewässer zu kommen, können sie auch über Land kriechen. Wir kriegen alles über sie raus: Warum sie Aas fressen, warum sie in Süß- und in Salzwasser leben können, und warum Aale auf Wanderschaft gehen. Wer A sagt - muss auch Kakadu hören.

  • 08:05 Uhr

    Kakadu

    Kinderhörspiel und Geschichten
    Moderation: Ulrike Jährling

    "Ich bin ein echtes Sommerkind"
    Von Sigrid Zeevaert
    Gelesen von Laura Maire
    Ab 7 Jahre
    Deutschlandradio Kultur 2013

    "Mit Freunden hält man alles aus″
    Gedichte zum Thema Freundschaft von Friedrich Rückert, Wilhelm Busch, Manfred Mai, Heike Trefflich, Arne Rautenberg, Guntram Vesper u.a.
    Von Karin Hahn
    Gelesen von Friedhelm Ptok
    Deutschlandfunk Kultur 2018

    In den Sommerferien umziehen zu müssen, ist gemein - da will man ins Freibad, anstatt Kisten zu packen. Doch ein Umzug ist auch ein abenteuerlicher Neuanfang.
    "Aber die neidlos ein Glück dir gönnen, die darfst du wahrlich 'Freunde' nennen″, dichtete Paul Heyse. Kinder beschäftigen sich mit Gedichten über Freundschaft und was sie so besonders macht.

    Weil der Vater einen neuen Job in einer anderen Stadt gefunden hat, muss die Familie umziehen. Nun heißt es für die drei Kinder Abschied nehmen, die Kisten packen, um woanders neu anzufangen. Aber warum sollte die neue Nachbarin Lena nicht eine ebenso gute Freundin werden, wie es Luisa bisher war? Der Sommer ist noch lange nicht vorbei.

    Jungen wie Mädchen sind glücklich, wenn sie seit Kindergartenzeiten, in der Nachbarschaft oder in der Klasse einen richtig guten Freund oder eine gute Freundin gefunden haben. Dann spielen sie zusammen, bauen Sandburgen, schaukeln auf dem Pausenhof, zeichnen Sonnenuntergänge, verbringen die Nachmittage miteinander, kicken mit dem Ball oder reden einfach nur. Von diesen ganz verschiedenen Arten der Freundschaft, ob nun zwischen „Trumelchen und Mumelchen“ von Arne Rautenberg, den „Drei Spatzen“ von Christian Morgenstern oder den Freunden, die zusammen Kuchen essen bei Georg Bydlinski, erzählen alle Gedichte. Wie immer machen sich Kinder so ihre Gedanken - auch über Verse von Friedrich Rückert, Wilhelm Busch oder Manfred Mai.

  • 09:04 Uhr

    Kakadu

    Magazin
    Moderation: Ulrike Jährling
    08 00 22 54 22 54

  • Moderation: Ralf Bei der Kellen
    sonntagsraetsel@deutschlandfunkkultur.de

  • 10:00 Uhr

    Nachrichten

  • 10:05 Uhr

    Plus Eins

    Leben mit kaputter Niere - "Ich habe einfach die Willenskraft"
    Gesa Ufer im Gespräch mit Tommy Rieß

    Tommy Rieß, 39, liebt es, vor der Kamera zu stehen, zu tanzen, Vater einer Tochter zu sein und seinen Beruf als Handwerker auszuüben. Eine schwere Nierenerkrankung und stundenlange Dialyse-Prozeduren schränken ihn allerdings ein.



    Per Zufall Liebe - Falsch verbunden, richtig verliebt
    Gesa Ufer im Gespräch mit Sarah Mahlberg

    Reiseleiterin Christina sitzt Silvester 1997 allein am Strand von Teneriffa und will einem alten Freund einen guten Rutsch wünschen. Sie verwählt sich und landet bei einem völlig Fremden. Sie quatschen, lachen und telefonieren am nächsten Tag wieder. Aus dem Zufall wird eine zweieinhalbjährige Telefonfreundschaft: Christina auf Teneriffa, Uwe in Hamburg. Dann treffen die beiden sich zum ersten Mal - und aus Freundschaft wird Liebe.

    11:00 Uhr  
    Nachrichten
  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • Themen des Tages
    Moderation: Vera Linß

  • Wellness als Wettkampf
    Die WM der MasseurInnen
    Von Heiner Kiesel

    Eine Massage ist eine hochindividuelle Angelegenheit. Massierende und Massierte müssen zusammenpassen, die kundigen Hände finden, wo der richtige Druck ausgeübt werden muss. Auch das Ambiente spielt bei der Massage eine Rolle. Das alles spricht gegen Massage als Wettkampfdisziplin. Und trotzdem: Jedes Jahr treffen sich in der dänischen Hauptstadt Kopenhagen die ambitioniertesten und besten Masseure der Welt, um gegeneinander anzutreten. Wie misst man das, wie fühlt sich das an? Unser Reporter Heiner Kiesel taucht ein in eine fremdartige Welt der Wellnessexperten und unerwarteter Situationen. 

  • 13:00 Uhr

    Nachrichten

  • Das Philosophiemagazin
    Moderation: Catherine Newmark

    "Tag des positiven Denkens“: Ohne Hoffnung sind wir blind
    Von Christine Bratu

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:05 Uhr

    Religionen

    Moderation: Anne Françoise Weber

    Von der Jazzmesse zum Sacropop
    Singt dem Herrn ein neues Lied! Aber welches?
    Die Entwicklung der modernen Kirchen(pop)musik von den 1950er bis in die 1980er Jahre anhand von historischen Hörfunk-Beiträgen und Musikstücken
    (Wdh. v. 28.07.2024)

  • 15:00 Uhr

    Nachrichten

  • Im Bund mit dem Unsterblichen
    Der Dirigent Bruno Walter (1876 - 1962)
    Gast: Michael Stegemann, Musikwissenschaftler
    Moderation: Olaf Wilhelmer

    Mozart modern, Mahler aus erster Hand: Bruno Walter war einer der größten Dirigenten des 20. Jahrhunderts.

    Von den berühmten Dirigenten der Geschichte ist Bruno Walter der, der am leichtesten unterschätzt wird. Einen „bescheidenen Apostel der Musik“ nannte er sich selbst in seiner literarisch anspruchsvollen Autobiografie „Thema und Variationen“. Als „conductor of humanity“ wurde er in den USA adressiert, der gesanglich fließende Tonfall seiner Interpretationen wurde ebenso bewundert wie belächelt. Bei genauerem Hinhören erweist sich Walter aus heutiger Perspektive als Musiker von visionärer Kraft: Die schlanke Transparenz seiner Mozart- und Wagner-Interpretationen hebt ihn über den spätromantischen Geist seiner Zeit hinaus, seine straff gespannten und vollkommen unsentimentalen Aufnahmen der Werke Gustav Mahlers sind unübertroffen. Als Weggefährte Mahlers, als Pionier für die Musik von Hans Pfitzner und Dmitrij Schostakowitsch und als Emigrant im „Zeitalter der Extreme“ ist Bruno Walter eine Jahrhundertfigur.

    16:00 Uhr  
    Nachrichten
  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • Themen des Tages
    Moderation: Vera Linß

  • 17:30 Uhr

    Nachspiel

    Das Sportmagazin
    Am Mikrofon: Sabine Lerche

    Die Körbe hängen hoch - Amateur-Rollstuhl-Basketballer fehlt das Geld
    Von Thorsten Philips

    Mit neuer Niere zum Turnier - Premiere beim Transplant Football World Cup
    Gespräch mit Stefanie Neuhäuser

    Adams Acht - Die Film-Biografie des Ruder-Trainers Karl Adam
    Von Wolf-Sören Treusch

    18:00 Uhr  
    Nachrichten
    18:05 Uhr   Nachspiel. Feature

    Vergiss, was du aus Krimis kennst
    Die Pistole als Sportgerät
    Von Fritz Schütte

    Lutz ist 86 Jahre alt. Als Kind suchte er in den Ruinen Berlins nach Schrott - und fand dabei manchmal sogar alte Wehrmachtspistolen. Als Polizisten ihn beim Rumballern erwischten, nahmen sie ihn mit auf den Schießstand. Es war der Beginn einer außergewöhnlichen Sportkarriere. Mit rund 1,35 Millionen Mitgliedern ist der Schützenbund einer der größten Sportverbände Deutschlands. Sportschießen gehört zudem zu den wenigen Disziplinen, die seit den ersten Olympischen Spielen der Neuzeit 1896 olympisch sind. Eine besondere Faszination übt die Pistole aus. Ob Klein- oder Großkaliber: Nur konsequentes Training führt zum Erfolg.

  • 18:30 Uhr

    Hörspiel

    German Diaries (1/4)
    Von Samuel Beckett
    Bearbeitung und Übersetzung: Gaby Hartel
    Regie: Gaby Hartel, zeitblom
    Mit: Sabin Tambrea
    Komposition: zeitblom
    Ton und Technik: Thomas Monnerjahn, Susanne Beyer
    Regieassistenz: Marie Permantier
    Dramaturgie: Sabine Küchler
    Deutschlandfunk 2026
    Länge: 52'55

    (Teil 2 am 16.09.2026, 22.05 Uhr)

    Samuel Beckett hat nur einmal in seinem Leben über längere Zeit Tagebuch geführt, nämlich auf seiner großen Deutschlandreise von September 1936 bis April 1937, die ihn u. a. nach Hamburg, Berlin, Dresden und München führte.

    Im Herbst 1936 hat der dreißigjährige Beckett seine Karriere als Literaturprofessor abgebrochen, eine Psychotherapie vorzeitig beendet und erfolglos versucht, seinen ersten Roman „Murphy“ unterzubringen. Er bricht auf nach Deutschland, um Kunst zu sehen und sich neu zu erfinden. Schon auf der ersten Station Hamburg wird er Zeuge einer Gesellschaft, die sich auf dem Weg in die Gleichschaltung des gesamten öffentlichen Lebens befindet. Er begegnet Künstlern und Sammlern, notiert schockiert die Repressalien gegen jüdische Bürger und wird zum aufmerksamen Beobachter des Alltagslebens im Dritten Reich.

    Samuel Beckett (1906 in Dublin geboren, 1989 in Paris gestorben) zählt zu den bedeutendsten Schriftstellern des 20. Jahrhunderts. 1969 erhielt er den Literaturnobelpreis. Beckett ist dem breiten Publikum hauptsächlich durch seine Dramen, insbesondere „Warten auf Godot“, bekannt, verfasste aber auch Prosa und Lyrik.

  • 20:00 Uhr

    Konzert

    20 Jahre Internationaler Aeolus Bläserwettbewerb
    Preisträgerkonzert aus der Tonhalle Düsseldorf
    Aufzeichnung vom 13.09.2026

    Ferdinand David
    Concerto für Posaune

    Raph Vaughan Williams
    Tuba Concerto

    Oskar Böhme
    Konzert f-Moll für Trompete und Orchester

    Düsseldorfer Symphoniker
    Leitung: Kyrian Friedenberg

    Für Posaune, Tuba und Trompete ist der Wettbewerb in diesem Jahr ausgeschrieben - zum 20. Jubiläum. Konzertraritäten stehen auf dem Programm der finalen Wettbewerbsrunde. Die Sieger, die aus den jeweiligen Instrumentengruppen in den Vorrunden hervorgegangen sind, spielen um die drei ersten Platzierungen. Junge Musiker mit herausragenden Leistungen sind aus der ganzen Welt zusammenkommen, um sich einer erlesenen Fachjury zu stellen und dem Publikum, das seinen eigenen Favoriten küren kann. In dieser Sendung hören wir die Preisträger und erfahren das Votum von Jury und Konzertbesuchern.
    Einen Rückblick auf 20 Jahre Aeolus und die Relevanz des Wettbewerbs senden wir im Anschluss.

  • 22:00 Uhr

    Nachrichten

  • 22:05 Uhr

    Literatur

    Überleben im Dreißigjährigen Krieg
    Ein Nachtstück zu Grimmelshausens "Simplicissimus Teutsch“
    Von Holger Teschke
    (Wdh. v. 20.05.2018)

    Der erste deutschsprachige Abenteuerroman erzählt vom grausamen 30-jährigen Krieg, und sein Verfasser Grimmelshausen erhält späten, beunruhigenden Besuch. Ein Nachtstück.

    Nach der Zerstörung des elterlichen Hofs verschleppten Söldner den Knaben. Bis zum Ende des 30-jährigen Krieges musste er durch viele deutsche Lande marschieren. Im Jahr 1667 ist Hans Jacob Christoph von Grimmelshausen, zuletzt Regimentsschreiber, endlich als Gastwirt im Württembergischen sesshaft geworden. Gerade hat er seinen Roman ‚Der abenteuerliche Simplicissimus‘ beendet, da betritt ein Student seine Gaststube und bittet um ein Nachtquartier. Der unerwartete Gast scheint Grimmelshausen der ideale erste Zuhörer für sein Buch zu sein. Aber am Ende der langen Nacht wird sich herausstellen, dass der junge Mann alles andere als ein Student ist … Ein Nachtgespräch über Krieg und Frieden, Glauben und Geschäfte, Heimat und Fremde und über Liebe und Tod - zum 350. Todestag von Grimmelshausen im August dieses Jahres.

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    Moderation: Britta Bürger

    Oper zu Schulmassaker: Kaija Saariahos Welterfolg "Innocence" in Bremen
    Gespräch mit Jörn Florian Fuchs

    Handbuch für Wolkengucker: Ein Besuch beim Autor des ungewöhnlichen Werks
    Von Tobias Wenzel