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Mittwoch, 04.03.2026

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Chormusik

    Joseph Haydn
    "Die sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuz", Oratorium für Soli, Chor und Orchester

    Kateryna Kasper, Sopran
    Katie Bray, Alt
    Robert Murray, Tenor
    Hanno Müller-Brachmann, Bass
    RIAS Kammerchor Berlin
    Konzerthausorchester Berlin
    Leitung: Justin Doyle

    Deutschlandfunk Kultur / harmonia mundi 2026

  • 01:00 Uhr

    Nachrichten

  • 01:05 Uhr

    Tonart

    Americana
    Moderation: Kerstin Poppendieck

    02:00 Uhr  
    Nachrichten
    03:00 Uhr  
    Nachrichten
    04:00 Uhr  
    Nachrichten
  • 05:00 Uhr

    Nachrichten

  • 05:05 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Morgen
    Mit Buchkritik
    Moderation: Dieter Kassel

    06:00 Uhr  
    Nachrichten
    06:20 Uhr   Wort zum Tage

    Pfarrerin Sabrina Fabian, Berlin
    Evangelische Kirche

    06:30 Uhr  
    Nachrichten
    07:00 Uhr  
    Nachrichten
    07:30 Uhr  
    Nachrichten
    07:40 Uhr   Interview

    Bereit für Ministerpräsidenten mit Migrationshintergrund? - Comedian Özcan Cosar

    08:00 Uhr  
    Nachrichten
    08:30 Uhr  
    Nachrichten
  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • Sozialarbeiterin Miriam Peters im Gespräch mit Britta Bürger
    Undercover durch die Dörfer

    Miriam Peters gründete das Hilfsprojekt “Land-Grazien“ für Frauen, die häusliche Gewalt auf dem Land erleben. Mit einem als Handwerkerbus getarnten Beratungsmobil bringt sie unauffällig Hilfe für die Betroffenen - die fernab der Städte oft fehlt.

  • 10:00 Uhr

    Nachrichten

  • 10:05 Uhr

    Lesart

    Das Literaturmagazin
    Moderation: Andrea Gerk

    "Fake Gucci-Jogginghose auf der Lesebühne"
    Gespräch mit Dinçer Gücyeter

    Never Again is Now - Ein Abend in Los Angeles zum Kinderbuch über Eva Szepesi
    Von Kerstin Zilm

    Buchkritik:
    "Pfingsten. Erinnerungen an ein Ende der Welt" von Miroslav Hlaučo
    Rezensiert von Olga Hochweis

    Buchhandlung Sternkopf & Hübel in Celle
    Gespräch mit Stefan Jakubik

    Porträt Argentinische Autorin Dolores
    Von Victoria Eglau

  • 11:00 Uhr

    Nachrichten

  • 11:05 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Vormittag
    Moderation: Marie König

    Das Musikprogramm bei den jüdisch-israelischen Kulturtagen in Thüringen
    Gespräch mit Johannes Gräßer

    Album der Woche: Bill Callahan - My Days of 58

    Das muss man gehört haben ... oder auch nicht: Klassik
    Von Rainer Pöllmann

    Musikalischer Spätstarter: Joshua Idehen "This is the place"
    Von Christoph Möller

    Zwischen Klarheit und Exzentrismus: Pat Metheny mit "Side-Eye III"
    Von Niklas Wandt

  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • Clara Pfeffer, RTL
    Moderation: Korbinian Frenzel

  • 13:00 Uhr

    Nachrichten

  • Moderation: André Hatting

    Brandenburg - Neuer Koalitionsvertrag wird vorgestellt
    Gespräch mit Christoph Richter

    Zebrastreifen über Fahrradwege
    Von Magdalena Neubig

    Start-Ups sollen für Jobs sorgen - Baden-Württemberg fördert Gesundheitsbranche
    Von Katharina Thoms

    Carrera-Hochburg Itzehoe
    Von Jörn Schaar

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:05 Uhr

    Kompressor

    Das Popkulturmagazin
    Moderation: Massimo Maio

    Me Too im Hard-Techno -eine Szene muss sich unangenehme Fragen stellen
    Gespräch mit Maximilian Fritz

    Türkisches Kino zwischen politischem Mut und Repression
    Von Christian Berndt

    Svadba - kroatischer Erfolgsfilm schlägt postjugoslawische Brücken
    Gespräch mit Oliver Soos

  • 15:00 Uhr

    Nachrichten

  • 15:05 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Nachmittag
    Moderation: Andreas Müller

    Musikalischer Spätstarter: Joshua Idehen "This is the place"
    Von Christoph Möller

    Wahl-Berliner Kabeaushé mit neuem Album auf Tour
    Gespräch mit Kabochi Gitau

    Das muss man gehört haben ... oder auch nicht: Klassik
    Von Rainer Pöllmann

    GritPop aus Brighton: Das Duo Snake Eyes
    Von Martin Risel

    16:00 Uhr  
    Nachrichten
  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:05 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Abend
    Moderation: Nicole Dittmer

    18:00 Uhr  
    Nachrichten
  • 18:30 Uhr

    Weltzeit

    Moderation: Yana Adu und Andre Zantow

    Screen Time in Japan
    Zwei Stunden in der Freizeit reichen
    Von Felix Lill

    Rund 70.000 Einwohner leben in Toyoake. Die Stadt hat internationele Aufmerksamkeit erregt, weil der Bürgermeister und die Verwaltung den Bewohnern eine Obergrenze für ihre Bildschirmzeit verordnet haben. Außerhalb von Arbeit und Schule sollen es zwei Stunden am Tag vor dem Laptop oder Smartphone sein. Damit sollen die Menschen vor Internetsucht bewahrt werden. Strafen gibt es keine. Es ist vor allem als Apell gedacht, mehr darüber nachzudenken, was man da eigentlich die ganze Zeit tut vor dem Bildschirm. Eine Diskussion wurde losgetreten in einem Land, wo Technik und Monitore allgegenwärtig sind.

  • 19:00 Uhr

    Nachrichten

  • 19:05 Uhr

    Zeitfragen

    Kultur und Geschichte - Magazin
    Moderation: Lydia Heller

    Sexarbeit - Wirkt das nordische Modell gegen Menschenhandel?
    Von Sabina Zollner

    DDR-Unrecht - Wie der SED-Staat gegen "Asoziale" vorging
    Von Isabel Fannrich-Lautenschläger

  • "Kampfreserve der Partei"
    Pubertät im Blauhemd - Die Freie Deutsche Jugend in der DDR
    Von Alexa Hennings

    Am 7. März 1946 gründete sich die "Freie Deutsche Jugend". Die FDJ sollte die Jugendlichen der DDR organisieren und der SED ihren Nachwuchs sichern. Gezielte Propaganda-Aktionen gehörten daher genauso zum Programm wie Jugendklubs, eine eigene Reiseagentur und "Rock für den Frieden".

    Nahezu jeder, der in der DDR aufgewachsen ist, war Mitglied der FDJ: 1989 sind 88 Prozent aller 14- bis 25-Jährigen Mitglied der sozialistischen Jugendorganisation. Die wurde vor 80 Jahren gegründet, noch bevor es die SED und die DDR gab: am 7. März 1946. Zwischen dem Festakt zur Gründung am Schweriner Theater und dem Abgesang auf die FDJ in einer legendären Inszenierung am selben Ort lagen 40 Jahre „frohes Jugendleben“ zwischen echter Zustimmung und „freiwilligem Zwang“. Wie war es, ein FDJler zu sein? Nicht mehr der gutgläubige Pionier, sondern einer, der langsam Dinge durchschaut und hinterfragt, dennoch immer weiter mitläuft, um Abi oder Studienplatz nicht zu gefährden? Erinnerungen an Pflicht und Kür: politische Schulung, Funktionen, Zwänge, aber auch Reisen mit Jugendtourist, FDJ-Studentensommer und Pfingsttreffen mit coolen Konzerten. An deren Rand man allerdings auch verhaftet werden konnte, wenn man nicht dazugehörte.

  • 20:00 Uhr

    Konzert

    Heiligkreuzkirche, Berlin
    Aufzeichnung vom 01.03.2026

    Domenico Scarlatti
    "Stabat Mater"

    James MacMillan
    "Miserere"

    John Tavener
    "Svyati"

    Mischa Meyer, Violoncello
    Andreas Arend, Chitarrone
    Bettina Pieck, Truhenorgel
    Schola des Rundfunkchors und Mitglieder des Rundfunkchors Berlin
    Leitung: Justus Barleben

  • 22:00 Uhr

    Nachrichten

  • 22:05 Uhr

    Hörspiel

    Blaupause Scheuklappe
    Von Gesche Piening
    Regie: die Autorin
    Mit: Michael Emanuel Bauer, Sebastian Brandes, Elsa Büsing, Katja Huber, Michael Kranz, Raphaela Möst, David Pätsch, Gesche Piening, Christoph Süß und David Zimmerschied
    Komposition: Michael Emanuel Bauer und David Pätsch
    Musik und Gesang: Wolfgang Petters, Robert Koller, Leopold Gmelch, Nobert Bürger, Michael Emanuel Bauer, Ralf Funk und David Pätsch
    Ton und Technik: Gregor Kuschel und David Pätsch
    Dramaturgie: Katja Huber
    Künstlerische Produktionsplattform von Gesche Piening 2025
    Länge: ca. 54'40

    Trotz aller Krisen: Als Spezialisten fürs Blenden und Ausblenden sind wir bisher doch ganz gut gefahren. Warum die Scheuklappen ablegen, wenn es nichts als Verunsicherung, Hilflosigkeit und Ohnmacht zu gewinnen gibt?

    Das Psychogramm einer Gesellschaft von saturierten Individuen, die sich auf ihrem Weg in die Zukunft aufs Blenden und Ausblenden spezialisiert haben und damit gut gefahren sind - bisher jedenfalls. Warum also ausgerechnet jetzt die wohlige Bequemlichkeit riskieren und den lieb gewonnenen Wohlstand aufgeben? Das Phlegma hat sich bewährt, deshalb werden die potenziell verstörenden, sich wandelnden gesellschaftlichen Realitäten wie Demokratieabbau, Entsolidarisierung und Rechtsruck aus dem eigenen Blickfeld verwiesen.

    Gesche Piening, geboren 1978 in Hamburg, Schauspielerin, Theatermacherin und Dozentin. Autorin und Regisseurin von Features und Hörspielen. Für ihre künstlerischen Arbeiten wurde sie mehrfach ausgezeichnet.

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    Moderation: Gabi Wuttke

    Filme der Woche:
    The Chronology of Water / The Bride! Es lebe die Braut
    Gespräch mit Anke Leweke

    Start der "Kommission für historisch belastetes Kulturerbe“ in Genf
    Von Kathrin Hondl