Verbrechen des Klassenfeinds

Die Auschwitzprozesse in der DDR

29:24 Minuten
Der Angeklagte Horst Fischer (rechts) bei Prozessbeginn im Jahr 1966 in einer historischen Aufnahme. Vor dem Obersten Gericht der Sowjetzone in Ost-Berlin wird der Prozess gegen den ehemaligen Arzt des Konzentrationslagers Auschwitz eröffnet.
Horst Fischer (rechts) wurde nach einem kurzen Prozess zum Tode verurteilt. Danach wurden in der DDR keine Verfahren gegen weitere NS-Verbrecher eröffnet © picture alliance / dpa / UPI
Kusch, Regina; Beckmann, Andreas |
Audio herunterladen
In der DDR galt der Holocaust als aufgearbeitet, Schuld sah man im Westen. Doch als ein früherer Auschwitz-Arzt als Täter enttarnt wurde, geriet dieses Selbstbild ins Wanken. Wegen breiter Ablehnung stoppte die Partei weitere NS-Verfahren. (Erstsendung am 29.06.2016)
Mehr zur DDR