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Mittwoch, 13.05.2026

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Chormusik

    Johann Kuhnau
    "Lobet, ihr Himmel, den Herrn"
    Kantate zu Christi Himmelfahrt

    Opella Musica
    camerata lipsiensis
    Leitung: Gregor Meyer

    Johann Sebastian Bach
    "Lobet Gott in seinen Reichen" BWV 11
    Oratorium zu Christi Himmelfahrt

    Vox Luminis
    Freiburger Barockorchester
    Leitung: Lionel Meunier

  • 01:00 Uhr

    Nachrichten

  • 01:05 Uhr

    Tonart

    Filmmusik
    Moderation: Vincent Neumann

    02:00 Uhr  
    Nachrichten
    03:00 Uhr  
    Nachrichten
    04:00 Uhr  
    Nachrichten
  • 05:00 Uhr

    Nachrichten

  • 05:05 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Morgen
    Mit Buchkritik
    Moderation: Dieter Kassel

    06:00 Uhr  
    Nachrichten
    06:20 Uhr   Wort zum Tage

    Pfarrerin Corinna Zisselsberger, Berlin
    Evangelische Kirche

    06:30 Uhr  
    Nachrichten
    07:00 Uhr  
    Nachrichten
    07:30 Uhr  
    Nachrichten
    08:00 Uhr  
    Nachrichten
    08:30 Uhr  
    Nachrichten
  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • Dokumentarfilmer Franz Xaver Gernstl im Gespräch mit Ulrike Timm

  • 10:00 Uhr

    Nachrichten

  • 10:05 Uhr

    Lesart

    Das Literaturmagazin
    Moderation: Joachim Scholl

    "Dear Britain" - Annette Ditterts Suche nach der britischen Seele
    Gespräch mit Anette Dittert

    Literaturtipps - Müssen heute oder Freitag gesendet werden
    Von Julia Eikmann

    Buchhandlung Zeitlos aus Saarbrücken
    Gespräch mit Thomas Adebahr

  • 11:00 Uhr

    Nachrichten

  • 11:05 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Vormittag
    Moderation: Mathias Mauersberger

    Sarah Nemtsov "Wir" als Uraufführung in Dortmund

    ESC: Erstes und zweites Halbfinale
    Von Jan Borree

    Album der Woche: Lykke Li mit "The Afterparty"

    Neues Album von Dua Saleh "Of Earth and Wires"
    Von Benedict Weskott

  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • Prof. Dr. Maja Göpel
    Moderation: Korbinian Frenzel

  • 13:00 Uhr

    Nachrichten

  • Moderation: Heidrun Wimmersberg

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:05 Uhr

    Kompressor

    Das Popkulturmagazin
    Moderation: Boussa Thiam

    DDR-Apparate als Musikinstrument - Album von Hainbach und Ah! Kosmos
    Gespräch mit Stefan Goetsch

    Aidskrise im geteilten Deutschland - Neue ZDF-Doku-Serie
    Gespräch mit Johannes Nichelmann

    Real Catladies - Vom Leben mit Katzen im Theater Oberhausen
    Gespräch mit Julia Roesler

  • 15:00 Uhr

    Nachrichten

  • 15:05 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Nachmittag
    Moderation: Andreas Müller

    ESC: Erstes und zweites Halbfinale
    Von Jan Borree

    ESC für Gehörlose: Sign Performances zu den Wettbewerbssongs
    Gespräch mit Sophie Block

    Das Hören der Anderen: Heute erscheint das neue Diffus-Printmagazin
    Gespräch mit Torben Hodan

    Newcomer der Woche Molly Mogul

    16:00 Uhr  
    Nachrichten
  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:05 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Abend
    Moderation: Nicole Dittmer

    18:00 Uhr  
    Nachrichten
  • 18:30 Uhr

    Weltzeit

    Moderation: Andre Zantow

    Kurden im Irak
    Das Verhältnis zu US-Partnern wandelt sich
    Von Azade Pesmen

    Nach dem Angriff der USA und Israels auf den Iran gab es Spekulationen, ob kurdische Milizen aus dem benachbarten Irak einen Bodenangriff zur Unterstützung leisten könnten. In den kurdischen Gebieten, in der Stadt Erbil, gibt es auch einen Luftwaffenstützpunkt der USA. Auf die Region wurden auch Raketen abgefeuert, unklar ist, ob von Iranischen Revolutionsgarden oder pro-iranischen Milizen im Irak. Die Region ordnet sich nach dem Krieg gegen den Iran und dem Regimesturz in Syrien neu. Die Kurden suchen nach ihrer Rolle im Irak, zueinander und zu den USA.

  • 19:00 Uhr

    Nachrichten

  • 19:05 Uhr

    Zeitfragen

    Kultur und Geschichte - Magazin
    Moderation: Lydia Heller

    "Deutschen-Liebchen“ (1/2) - Rache an Frauen nach dem Zweiten Weltkrieg
    Von Sarah Tekath

    "Deutschen-Liebchen“ (2/2) - Frauenkörper als nationales Eigentum
    Von Sarah Tekath

  • Umweltschutz von rechts
    Naturverbundenheit als ideologische Waffe
    Von Michaela Vieser

    Wie rechte Akteure Umweltschutz und Umweltbewusstsein für ihr völkisches Weltbild instrumentalisieren.

    „SS-Männern der oberen Ränge leuchteten die Augen, und die Stimme brach, wenn sie an ein Leben auf dem Lande dachten“, schreibt der Historiker David Schoenbaum: Adolf Hitler war Vegetarier, Heinrich Himmler ein vermeintlicher Öko-Bauer, Fritz Todt begrünte die Autobahn. Im Nationalsozialismus wurde Naturverbundenheit zur ideologischen Waffe, und das erste Reichsnaturschutzgesetz, 1935 von den Nationalsozialisten entworfen, bildete die Grundlage für den deutschen Naturschutz bis 1976. Erst dann wurde der ästhetische Aspekt des Naturschutzes, der immer schon anfällig für rechte Ideologien war, durch die Ökologie als Leitwissenschaft abgelöst. Durch die Studentenbewegung aus Amerika nach Deutschland getragen, wird diese Strömung seither als linke Bewegung wahrgenommen. Rechte Akteure dagegen diffamieren Klimaschutz als „globalistisch“ und glorifizieren Heimatschutz als authentisch, bodenständig und „volksnah“.
    Wie lässt sich Naturschutz als progressives Anliegen verteidigen, um Klimakrise, Wasserknappheit und Artensterben zu bewältigen - Herausforderungen, die alle zugleich geopolitische Implikationen haben? Und: Mit welcher Sprache und welchen Polemiken unterwandern und instrumentalisieren rechte Akteure den Naturschutz heute wieder, um auszugrenzen und völkische Weltbilder zu etablieren?

  • 20:00 Uhr

    Konzert

    Begegnungen mit dem Dichterkomponisten Gerhard Rühm (2/5)
    Die Wiener Gruppe und der Berliner Kreis
    Von Carolin Naujocks und Florian Neuner

    Am bekanntesten ist Gerhard Rühm sicher als Autor mediale Grenzen überschreitender Poesie und als Mitbegründer der legendären Wiener Gruppe.

    Teil 3 am 20.05.2026

    Mit Ausschnitten aus folgenden Stücken:

    Gerhard Rühm / Konrad Bayer
    marie, die liebster wartet schon
    Gerhard Rühm, Stimme und Klavier

    Wiener Dialektgedichte:
    „I sog eich“
    „I woass ned.“
    Gerhard Rühm, Stimme

    Wiener Lieder
    heid is d richriche nebe
    Gerhard Rühm, Stimme und Klavier

    H. C. Artmann:
    Med ana schwoazzn dintn
    dar.: „waun s d a bech hosd“

    wiener lautgedichte
    rede an österreich
    Gerhard Rühm, Stimme

    zwei klavierstücke (1954)
    Gerhard Rühm, Klavier

    glaubensbekenntnis
    Gerhard Rühm, Stimme

    Konrad Bayer/Gerhard Rühm
    „bissen brot“ (1958)
    Gerhard Rühm, Stimme

    Chansons
    „liebling, du hast mich heute ausgelacht“ (1957)
    „come again“ (1954)
    „marianne, deine kunst“ (195(9
    Gerhard Rühm, Stimme und Klavier

    Konrad Bayer/Gerhard Rühm
    „der schweißfuß“ (operette, 1959/62)
    Gerhard Rühm, Stimme, Klavier, Cembalo
    Inga Artmann-Weber, Stimme

    selten gehörte musik
    3. Berliner dichterworkshop
    Dieter Roth, Gerhard Rühm, Oswald Wiener

    selten gehörte musik
    romenthal quartett
    Günter Brus, Hermann Nitsch, Dieter Roth, Gerhard Rühm

  • 22:00 Uhr

    Nachrichten

  • 22:05 Uhr

    Hörspiel

    Die Zeremonie
    Von Cécile Wajsbrot
    Übersetzung aus dem Französischen von Hans Thill
    Regie: Christiane Ohaus
    Mit: Imogen Kogge, Christian Gaul, Pierre Clement, Tony de Maeyer, Christine Oesterlein und Cécile Wajsbrot
    Ton und Technik: Thomas Monnerjahn und Susanne Beyer
    Deutschlandradio Kultur/RB 2011
    Länge: 53'51

    Jedes Jahr geht es nach Beaune-la-Rolande. Fast 30 Jahre lang immer wieder, um nicht zu vergessen: Von diesem französischen Konzentrationslager ging es nach Auschwitz, und auch der Großvater war dort.

    Jedes Jahr fuhr sie mit der Mutter und der Großmutter nach Beaune-la-Rolande. Hier war ab 1941 ein Durchgangslager für Juden auf dem Weg nach Auschwitz. Für den Großvater war es die letzte Station auf französischem Boden. Am 14. Mai 1941 kam von der französischen Polizei die Vorladung zur Feststellung der Identität, wie es hieß. Dann mussten die Frauen für ihre Männer einen Koffer packen. So hat es die Großmutter erzählt. Aber wie es genau war, weiß die Enkelin nicht.

    Cécile Wajsbrot, 1954 in Paris geboren, Schriftstellerin. 2014 Eugen-Helmlé-Übersetzerpreis, 2016 Prix de l’ Académie de Berlin. Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung und der Akademie der Künste. 2024 Ehrendoktorin der Universität Duisburg-Essen. Sie lebt in Berlin und Paris.

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    Moderation: Charlotte Oelschlegel

    Neue Produktion von Toshiki Okada in Hannvoer: "Sliding away"
    Gespräch mit Michael Laages

    Historikerin Anne Applebaum hält in Wien „Eine Rede an Europa“
    Gespräch mit Martin Thomas Pesl

    Filme der Woche:
    Palästina 36 / Andor Hirsch
    Gespräch mit Jörg Taszman

    Verleihung deutscher Podcast Award
    Gespräch mit Moritz Metz