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Sonntag, 26.11.2023

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Studio LCB

    Wilhelm Raabe-Literaturpreis 2023
    Festakt, Lesung und Gespräch mit der Preisträgerin Judith Hermann
    Aufzeichnung v. 04./05.11.2023 aus dem Kleinen Haus des Braunschweiger Staatstheaters

    Der Wilhelm Raabe-Literaturpreis wird vom Deutschlandfunk und der Stadt Braunschweig vergeben.
     

    Der Wilhelm Raabe-Literaturpreis zählt zu den renommiertesten Auszeichnungen für deutschsprachige Literatur. Im Jahr 2023 erhält ihn die Schriftstellerin Judith Hermann für „Wir hätten uns alles gesagt“. Das mit dem Wilhelm Raabe-Literaturpreis geehrte Buch verdichtet das literarische Schaffen eines Vierteljahrhunderts. Zugleich öffnet und verwandelt es das Werk der 1970 geborenen Schriftstellerin, die 1998 mit ihrem Debüt „Sommerhaus, später“ bekannt wurde, auf faszinierende und unvermutete Weise. 

    01:00 Uhr  
    Nachrichten
  • 02:00 Uhr

    Nachrichten

  • 02:05 Uhr

    Klassik-Pop-et cetera

    Der Pianist Gottlieb Wallisch
    (Wdh. v. Deutschlandfunk)

    Schon als Kind war Gottlieb Wallisch von Musik umgeben. Die Bratschenklänge seines Vaters und das Klavierspiel seiner Mutter begleiteten den Alltag - und beim Mittagessen wurde lebhaft über Komponisten und Orchesterwerke debattiert.
    Geboren wurde Gottlieb Wallisch 1978 in Wien. Obwohl er nicht mehr dort wohnt, ist er der Stadt sehr eng verbunden: Hier debütierte er mit zwölf Jahren im goldenen Saal des Wiener Musikvereins. Und hier studierte er Klavier, gefolgt von Studienjahren in Paris und Berlin. Als Konzertpianist hat sich Gottlieb Wallisch früh einen Namen gemacht, er reist mit namhaften Orchestern, Dirigenten und renommierten Kammermusikpartnern um die ganze Welt. Neben seiner Karriere auf der Bühne ist er aber auch als Professor tätig, lange Jahre in Genf und seit 2016 an der Universität der Künste in Berlin. Er gibt regelmäßig Meisterkurse.
    Eine besondere Vorliebe hat Gottlieb Wallisch für unbekannte Klaviermusik des 20. Jahrhunderts: Wie ein Schatzgräber fördert er die verschollenen Werke zutage und haucht ihnen neues Leben ein.

  • 03:00 Uhr

    Nachrichten

  • 03:05 Uhr

    Tonart

    Urban
    Moderation: Christoph Reimann

    04:00 Uhr  
    Nachrichten
    05:00 Uhr  
    Nachrichten
    06:00 Uhr  
    Nachrichten
  • 07:00 Uhr

    Nachrichten

  • 07:05 Uhr

    Feiertag

    Von Trüffeln, Entdeckungen und Erfahrungen
    Zehn Jahre neues Gesangbuch "Gotteslob"
    Von Thomas Kroll, Berlin
    Katholische Kirche

  • Warum schlafen wir?
    Von Regina Voss
    Moderation: Fabian Schmitz

    Diese Frage kennt ihr alle und habt sie euren Eltern sicher schon mal gestellt: „Warum muss ich abends immer so früh ins Bett?!“ Generelle Antwort: weil guter und ausreichend Schlaf wichtig ist! Hä? Warum denn eigentlich? Und was heißt das denn: guter Schlaf? In unserem Kinderpodcast schauen wir uns mal genauer an, was im Körper so passiert, wenn wir schlafen, und warum manche Menschen das Schlafen lieben und brauchen, andere wiederum mit nur wenigen Stunden Schlaf gut auskommen können - Stichwort Eulen und Lerchen. Außerdem erzählen uns Kinder, was dicke Socken an den Füßen oder heiße Milch mit Honig bewirken können, also welche Schlafrituale sie UNBEDINGT brauchen und einfordern, um schlafen zu können!

  • 08:00 Uhr

    Nachrichten

  • 08:05 Uhr

    Kakadu

    Kinderhörspiel
    "Schwimmen gehen"
    Von Beate Dölling
    Gelesen von Rosario Bona
    Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2013

    "Eine gute Laune der Natur"
    Von Frauke Angel
    Gelesen von Adam Nümm
    Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2016
    Moderation: Fabian Schmitz

    Deutschland gilt als reich. Dennoch ist jedes fünfte Kind von Armut betroffen. Zwei Geschichten von Kindern, die wissen, was es heißt arm zu sein.

    Vin hat auf der Straße einen Tisch gefunden. Seine Mutter und seine Schwester sagen, dass für das neue Möbel in der Wohnung kein Platz ist. Doch Vin behält den Tisch trotzdem. Ein Tisch ist auch eine Chance. Man kann sich an einem Tisch verabreden, gemeinsam schwimmen zu gehen.

    In der Schule gibt es einen Jungen, der hat rote Haare mit Locken, keine Eltern, aber eine Idee. Er hat früher in einem anderen Land gelebt, bis der Krieg kam, mit Bomben und Feuer.

  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • 09:05 Uhr

    Kakadu

    Magazin
    Moderation: Fabian Schmitz
    08 00 22 54 22 54

  • Moderation: Ralf Bei der Kellen
    sonntagsraetsel@deutschlandfunkkultur.de

  • 10:00 Uhr

    Nachrichten

  • 10:05 Uhr

    Plus Eins

    Moderation: Sonja Koppitz

    TV-Pfarrer Alexander Höner
    Langer Abschied vom eigenen Vater

    In "Das Wort zum Sonntag" spricht Alexander Höner vor Millionen Menschen. Trotzdem fehlen ihm in seinem Beruf manchmal die Worte. Bis heute fragt er sich, warum sein Vater so früh und leidvoll sterben musste - und wenn er Trauernden auf Beerdigungen Trost spenden soll, muss er manchmal auch selber weinen.


    Wanda kämpft mit 17 im Warschauer Aufstand
    “Ich wollte lernen, wie man schießt”
    Von Sophie Rebmann

    Wanda Traczyk Stawska wächst im Zweiten Weltkrieg unter deutscher Besatzung in Warschau auf. Die junge Polin will kämpfen. Doch sie ist zu jung - und ein Mädchen. Dann bricht der Warschauer Aufstand aus. Wanda bekommt eine Waffe und lernt, zu schießen.

    11:00 Uhr  
    Nachrichten
  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • Themen des Tages
    Moderation: Thomas Jaedicke

  • Emmies Rückkehr
    Zuflucht im ehemaligen KZ
    Von Lena von Holt

    Eigentlich hat die 84-Jährige Holocaust-Überlebende Emmie Arbel längst zurück nach Israel fliegen sollen, aber nach dem Terroranschlag der Hamas blieb ihr keine Wahl als in Deutschland zu bleiben. Seitdem hat sie Sicherheit gefunden, im Land der Täter und ausgerechnet an dem Ort, von dem sie vor über 80 Jahren nur fliehen wollte: dem ehemaligen KZ Ravensbrück.

  • 13:00 Uhr

    Nachrichten

  • Das Philosophiemagazin
    Moderation: Catherine Newmark

    Philosophin über Zustimmung: Was ist eigentlich guter Sex?
    Gespräch mit Manon Garcia

    Wochenkommentar: Recht auf Reparatur: Zwischen Marxismus und Murxismus
    Von Arnd Pollmann

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:05 Uhr

    Religionen

    Moderation: Julia Ley

    Leben mit dem Tod - Begleiten, Bestatten, Trauern, Gedenken

    Mit Herzblut und Gottvertrauen - Ein Hundehospiz in NRW
    Von Karin Lamsfuß

    Männer trauern anders? Wie ein Trauerbegleiter Männer zum Reden bringt
    Gespräch mit Thomas Achenbach

    Friedhof der Namenlosen - Ruhestätte für Flussopfer in Wien
    Von Alexander Musik

    Auferstehung aus der Asche - Warum die Feuerbestattung wieder beliebt wurde
    Von Gunnar Lammert-Türk

  • 15:00 Uhr

    Nachrichten

  • "Ich möchte ergriffen werden"
    Lieder von Henri Duparc
    Gast: Michael Stegemann, Musikwissenschaftler
    Moderation: Olaf Wilhelmer

    Wenige haben so wenig komponiert: Mit gerade einmal 16 Liedern ist Henri Duparc in die Geschichte eingegangen. Seine "Mélodies" gehören zum Erlesensten, das die Musik um 1900 zu bieten hat.

    Der eine stirbt früh und hinterlässt ein Riesenwerk, der andere wird 85 Jahre alt und schenkt der Welt nur ein gutes Dutzend Lieder. Henri Duparc (1848-1933) gehört in die zweite Kategorie - sein legendär übersichtliches Gesamtwerk ging allerdings einem Nervenleiden voran, das ihn für den größten Teil seines Lebens vom Komponieren abhielt.
    Aber Qualität setzt sich durch, auch wenn sie in keinem Verhältnis zur Quantität steht: Kaum jemand hat in den Jahren vor 1900 so schöne und bis ins letzte Detail ausgefeilte Lieder komponiert wie Duparc. Nach seinem Lehrer César Franck sowie Camille Saint-Saëns, neben Jules Massenet und noch vor den französischen Jahrhundertkomponisten Claude Debussy und Maurice Ravel schuf Henri Duparc eine ganz eigene Liedkunst, zutiefst literarisch und sensibel. Seine Musik ist für das Publikum das, was Charles Baudelaire über eines der von Duparc vertonten Gedichte schrieb: Eine „Invitation au voyage” - eine Einladung zur Reise in das Reich der absoluten Schönheit.

    16:00 Uhr  
    Nachrichten
  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • Themen des Tages
    Moderation: Thomas Jaedicke

  • 17:30 Uhr

    Nachspiel

    Das Sportmagazin
    Moderation: Bettina Ritter

    Der TuS Mützenich: Fußball, Nachkriegszeit und Exklave
    Von Heinz Schindler

    Der Videoassistent beim Fußball: Fluch oder Segen?
    Von Stefan Osterhaus

    18:00 Uhr  
    Nachrichten
    18:05 Uhr   Nachspiel. Feature

    Sportstadt Krefeld
    Viel mehr als Eishockey und Fußball
    Von Thomas Wheeler und Martin Hyun

    Denkt man an Sportstädte im Rheinland fallen einem sofort Köln und Düsseldorf mit ihren erfolgreichen Fußball- und Eishockeyvereinen ein. Beide Sportarten haben aber auch in Krefeld eine lange und wechselvolle Tradition. Die Krefelder Pinguine, 2003 zum letzten Mal Deutscher Meister, spielen seit einem guten Jahr in der 2. Liga. Die Fußballer vom KFC Uerdingen, Nachfolger des früheren Bundesligisten Bayer 05 Uerdingen, 1985 DFB-Pokalsieger, sind seit einer Saison sogar nur noch fünftklassig. Aber es gibt auch erstklassigen Sport in Krefeld. Die Männer des Crefelder Hockey- und Tennisklubs vertreten die 235.000-Einwohner-Stadt bereits seit Jahren in der Bundesliga, 2008 gewannen sie den Europapokal der Landesmeister. Krefeld bietet aber nicht nur Spitzensport. In puncto Breitensport ist es die Stadt mit den meisten Sportabzeichen in Nordrhein-Westfalen. Und das jetzt bereits das siebente Jahr in Folge.

  • 18:30 Uhr

    Hörspiel

    ARD-Hörspieltage 2023, Karlsruhe
    Vogel Igel Stachelschwein. Ein Spiel in Weimar Nord
    Von Mara May und Jūratė Braginaitė
    Regie: die Autorinnen
    Mit: Lea Ostrovskiy, Mara May und Jūratė Braginaitė
    Komposition: Tommy Neuwirth
    Produktion: mdr 2022
    Länge: 52‘59

    Das diesjährige Gewinnerstück der ARD Hörspieltage „Vogel, Igel, Stachelschwein“ von Mara May und Jūratė Braginaitė verhandelt mit den Bewohnerinnen und Bewohnern von Weimar Nord spielerisch wichtige Lebensfragen.

  • 20:00 Uhr

    Nachrichten

  • 20:03 Uhr

    Konzert

    Philharmonie Berlin
    Aufzeichnung vom 23.11.2023

    Anna Clyne
    „Color Field“ für Orchester

    Peter Tschaikowsky
    Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 35

    Dmitrij Schostakowitsch
    Sinfonie Nr. 10 e-Moll op. 93

    Vadim Gluzman, Violine
    Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
    Leitung: Santtu-Matias Rouvali

  • 22:00 Uhr

    Nachrichten

  • 22:03 Uhr

    Literatur

    Mit ins Grab genommen
    Zeitreise zu den letzten Tagen des Edgar Allan Poe
    Von Jan Wilm

    Die Todesumstände des Mannes, der die Detektivgeschichte erfand, sind eine sorgfältige Ermittlung wert. Und eine Zeitreise.

    Die Aufklärung mysteriöser Todesfälle durch Sherlock Holmes, Miss Marple und ihre zahlreichen Nachfolger wäre unmöglich ohne Edgar Allan Poe. Die Umstände, unter denen der Erfinder der Detektivgeschichte mit nur 40 Jahren aus dem Leben schied, harren allerdings noch der Aufklärung, ebenso die Todesursache. War Poe krank, hat er den Freitod gewählt, wurde er gar ermordet? Die überfälligen Ermittlungen nimmt ein Autor unserer Zeit auf, der durch die Zeiten fällt und im US-amerikanischen Baltimore des Jahres 1849 landet. Er begegnet Freunden und Bekannten Poes, liest dessen Werke und sucht für das Leben des Autors entscheidende Orte auf. Schließlich stellt sich gar der Geist des Gruseldichters ein. Das Verhör kreist verständlicherweise um letzte Fragen. Letzte Sicherheit ist jedoch ein Ziel, das den Genuss an Ermittlungen und Lektüren zu verringern droht.

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    Moderation: Marietta Schwarz

    Kanzlerfotograf, aber nicht Kanzlerin-Fotograf: Zum Tod von Konrad R. Müller
    Gespräch mit Felix Hoffmann

    Aufbruch in der Einkaufsmeile - kommt die Bibliothek in der Friedrichstraße?
    Gespräch mit Stefan Rettich

    Droht neuer Streik? US-Schauspieler hadern mit dem KI-Deal
    Von Katharina Wilhelm

    Morgen 75. Geburtstag von Isa Genzken
    Gespräch mit Lisa Botti

    "Wir waren die ersten vor Ort" Arte Doku über den Angriff auf Rave in Israel
    Gespräch mit Reinhardt Beetz

    Kritische Befragung? Große Ausstellung zu Immanuel Kant in der Kunsthalle Bonn
    Von Felicitas Boeselager