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Sonntag, 08.09.2019

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • ...man will zur Tür und kriegt das Fenster nicht zu ... und wo ist die Dritte Möglichkeit?
    Von Christoph Ogiermann

    Der Lauf der Geschichte ist vom Entweder-Oder geprägt. Dritte Möglichkeiten haben kaum eine Chance. Der Bremer Komponist Christoph Ogiermann ist damit nicht zufrieden.

  • 01:00 Uhr

    Nachrichten

  • 01:05 Uhr

    Diskurs

    Das Blaue Sofa zum 50. Jubiläum der Universität Bielefeld
    Auf den Spuren von Humboldt und Neil Young
    Thorsten Jantschek, Deutschlandfunk Kultur und Ariane Binder, 3sat-Kulturzeit sprachen mit der
    Soziologin Elena Esposito, den Literaturwissenschaftlern Klaus-Michael Bogdal und Walter Erhart und der Historikerin Angelika Epple.

    Es gibt Bielefeld wirklich. Das beweisen vier Wissenschaftlerinnen der Universität Bielefeld auf dem Blauen Sofa. Sie erklären, warum Neil Young einen Nobelpreis verdient hätte und der Geschichte der Sinti und Roma mehr Anerkennung gebührt.

  • 02:00 Uhr

    Nachrichten

  • 02:05 Uhr

    Tonart

    Chansons und Balladen
    Moderation: Jörg Adamczak

    03:00 Uhr
    Nachrichten
  • 04:00 Uhr

    Nachrichten

  • 04:05 Uhr

    Tonart

    Clublounge
    Moderation: Carsten Rochow

    05:00 Uhr
    Nachrichten
    06:00 Uhr
    Nachrichten
  • 07:00 Uhr

    Nachrichten

  • Die Bürgerbewegung "Demokratie jetzt"
    Gespräch mit Konrad Weiß
    Von Pfarrerin Angelika Obert aus Berlin
    Evangelische Kirche

  • 07:30 Uhr

    Kakadu

    Erzählung
    Meine Mama kann nicht lesen
    Von Jenny Reinhardt
    Gelesen von Inga Busch
    Ab 6 Jahre
    Produktion Deutschlandradio Kultur 2013
    Moderation: Tim Wiese

    Erst als Mathilde in die Schule kommt und lesen lernt, bemerkt sie, dass ihre Mama weder lesen noch schreiben kann. Sie beschließt: Das muss sich ändern.

    Mathilde verstand zunächst nicht, warum ihre Mutter sich so freute, dass sie in der ersten Klasse beim Lesen lernen so schnell solche Fortschritte machte. Bis sie begreift, dass ihre Mutter selbst nicht lesen und schreiben kann. Doch dass Mathilde ihrer Mutter nun alles vorlesen soll, ist ihrer Meinung nach nicht der richtige Ausweg. Mama muss selbst lesen und schreiben können. Doch das geht nicht so leicht, wie Mathilde sich das vorstellt. Mama fällt das Lernen viel schwerer als ihr. Und dann ist da ja auch noch Ludwig, der neue Freund ihrer Mutter, der von all diesen Problemen nichts weiß.

  • 08:00 Uhr

    Nachrichten

  • 08:05 Uhr

    Kakadu

    Kinderhörspiel
    Flummi-Bruder
    Von Judith Ryuters
    Ab 7 Jahre
    Regie: Wolfgang Rindfleisch
    Komposition: Frank Merfort
    Mit: Tino Mewes, Yunis Bickel, Jakob Abbas, Pauline Kröger, Winnie Böwe, Steffi Kühnert, Shorty Scheumann, Nele Rosetz, Wolfgang Condrus
    Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2017
    Länge: 40'57''
    (Wdh. v. 01.10.2017)
    Moderation: Tim Wiese

    Endlich weiß Baltus, warum sein kleiner Bruder so nervt: Er ist nicht von hier! Also bringt Baltus ihn zurück.

    Baltus hat einen kleinen Bruder, der ständig nervt, immer laut ist und nie macht, was man ihm sagt. Und endlich weiß Baltus, warum das so ist. Felix kommt aus einer anderen Welt, man muss ihn nur zurückbringen und dann ist alles für alle gut. In einem alten Abrisshaus weht durch einen Spalt ein ganz merkwürdiger Wind. Felix ist ganz verzaubert davon, und schwupps gleiten die beide Brüder hindurch und kommen ins Land der Fliobaren. Nur Felix stellt sich dumm an, er erkennt einfach nichts hier, und schon streiten die beiden wieder. Felix rennt wütend weg und den Aufpassern in diesem Land genau in die Arme. Noch ehe Baltus helfen kann, schleppen sie Felix auf eine Burg. So hatte sich Baltus den Ausflug nicht gedacht. Er setzt alles daran, seinen kleinen Bruder zu befreien.

    Judith Ruyters, geboren 1970, aufgewachsen in Ratingen/NRW, Studium der Germanistik und Anglistik, danach freie Redakteurin und Lektorin für verschiedenen Rundfunkstationen, seit 2006 zahlreiche Hörspielbearbeitungen.

  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • 09:05 Uhr

    Kakadu

    Magazin
    Moderation: Tim Wiese
    08 00 22 54 22 54

    u.a. von der Internationalen Funkausstellung in Berlin (IFA)

  • Moderation: Ralf Bei der Kellen
    sonntagsraetsel@deutschlandfunkkultur.de

  • 10:00 Uhr

    Nachrichten

  • 10:05 Uhr

    Plus Eins

  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • 12:05 Uhr

    Studio 9

  • Der Schulweg
    Kleine Schritte, große Ziele
    Von Linda Staude, Andreas Boueke, Christine Westerhaus, Kerstin Zilm, u.a.
    (Wdh. v. 24.06.2018)

    Aufregend, beschwerlich, langweilig, gefährlich - der Schulweg ist für manche Kinder eine tägliche Herausforderung, für andere hingegen nur eine bequeme Fahrt auf dem Rücksitz von Papas Auto. Der Schulweg zeigt, wie unterschiedlich die Lebenswelten ungefähr gleichaltriger Kinder sind, je nachdem, wo sie zufällig geboren werden. Ob Kinder gute oder schlechte Bildungschancen haben, hängt auch vom Schulweg ab. Ist er zu lang oder zu gefährlich, bleibt der Schulbesuch oft auf wenige Jahre beschränkt. Die Kinder, die ihren Schulweg nur durch die Scheiben des Autos kennen, kommen sicher und ohne Schürfwunden an. Aber sie verpassen ein großartiges Gefühl: der Stolz, selbst einen Teil des Lebens gemeistert zu haben.

  • 13:00 Uhr

    Nachrichten

  • Das Philosophiemagazin
    Moderation: Simone Rosa Miller

    u.a.:
    Banane mit Strohhut: Vermenschlichung - Lösung oder Problem?

    Philosophische Orte: Francis Hutcheson im nordirischen Killyleagh

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:05 Uhr

    Religionen

    Moderation: Anne Françoise Weber

    Schwerpunkt: Religion und Nation

    Martin Niemöller: Kirchenmann, Nationalist, Pazifist
    Eine neue Biografie über den Mitgründer der Bekennenden Kirche fördert unbekannte Seiten der protestantischen Ikone zutage
    Gespräch mit dem Autor Benjamin Ziemann

    Rückkehr der früheren Staatsfeinde
    Lange hatten Christen in der Türkei einen schweren Stand. Doch Staatspräsident Erdogan und seine AKP zeigen sich ihnen gegenüber toleranter als die früher regierenden Kemalisten.
    Von Susanne Güsten

    Die polnische Herkunft politisiert
    Zwar will die katholische Kirche Weltkirche sein - aber nationale Kontexte spielen eine Rolle, auch in Litauen, wo viele polnischstämmige Menschen leben.
    Von Berthold Forssman und Martin Sander

  • 15:00 Uhr

    Nachrichten

  • Eine Frau mit vielen Gesichtern
    Clara Schumann und ihr Klavierkonzert
    Gast: Ragna Schirmer, Pianistin
    Moderation: Beatrice Schwartner

    16:00 Uhr
    Nachrichten
  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:05 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages
    Moderation: Birgit Kolkmann

  • 17:30 Uhr

    Nachspiel

    Das Sportmagazin

    18:00 Uhr
    Nachrichten
    18:05 Uhr
    Nachspiel

    Begehrte Tortur
    Paris-Brest-Paris - der älteste Radmarathon Europas
    Von Fritz Schütte

    Alle vier Jahre treffen sich tausende Radsportenthusiasten im Sommer in Paris. Sie fahren nach Brest und zurück, über 1.200 km, am Stück. Zu bewältigen in weniger als 90 Stunden: Reiner Paffrath fährt zum sechsten Mal mit. „Wenn der Hintern weh tut, hast du sicher etwas falsch gemacht“, sagt er. Paris-Brest-Paris, das älteste Radrennen der Welt. Bei der Premiere 1891 saß der Sieger fast drei Tage ununterbrochen im Sattel. Der Streckenrekord von 36 Stunden und 55 Minuten aus dem Jahre 1951 wird wahrscheinlich nie mehr unterboten, denn das Rennen ist aus dem Kalender der Profis gestrichen. Amateure jedoch halten an dem Klassiker fest. Alle Teilnehmer müssen nachweisen, dass sie innerhalb eines Jahres 200, 300, 400 und 600 Kilometer hintereinander gefahren sind. „Ich glaube, es gilt fürs Leben allgemein, dass man einfach sagt: ‚ich schaffe das‘“, sagt Paris-Brest-Paris Veteran Claus Czycholl aus Hamburg.

  • 18:30 Uhr

    Hörspiel

    Nadja Étoilée
    Von André Breton
    Übersetzung: Friedhelm Kemp
    Bearbeitung: André Almuro
    Regie: Jean-Jacques Vierne, Marcel Wall
    Mit: Brigitte Horney, Heinz Klingenberg, Walter Andreas Schwarz, Erik Schumann, Ursula Langrock, Edith Heerdegen, Robert Rathke, Hanns Bernhardt, Ernst Ehlert, Wilhelm Kürten, Friedrich von Bülow, Henriette Peters
    Komposition: Maurice Jarre
    Ton: Franz Wagner
    Produktion: SWF / NDR 1959
    Länge: 71'48

    André Bretons experimenteller Roman „Nadja“: Die Begegnung mit einer jungen Frau, deren Schönheit und geheimnisvolle Aura faszinieren. Für den Surrealisten bleibt sie Verkörperung seiner Sehnsucht, unantastbar.

    Anschließend:
    Auszug aus „‚Ich suche das Gold der Zeit‘ - Lange Nacht über André Breton
    Von Manfred Brauschulte
    Bearbeitung: Beate Dürrschnabel
    Regie: Stefan Hilsbecher
    Mit: Peter Fricke, Hans-Peter Bögel, Achim Hall und Caroline Junghanns
    Produktion: Deutschlandradio Kultur 2016
    Länge: 13'06

    André Bretons „Nadja Étoilée“, eine Mischung aus Traktat, Tagebuch und Erzählung, erschien im Jahre 1928. Assoziativ verknüpft Breton eigene Erlebnisse, die alle mit einer jungen Frau verbunden sind: Nadja, die von einer Aura des Seltsamen und Poetischen umgeben ist.
    Das Hörspiel vereinigt die wesentlichen Szenen des gleichnamigen Buches, sowie einige Verse Baudelaires, Zitate aus anderen Schriften Bretons und eine Litanei zur Verherrlichung des weiblichen Körpers aus der Gedichtsammlung „Le revolver à cheveux blancs“.

    André Breton (1896-1966), französischer Dichter, verfasste 1924 das „Manifeste du surréalisme“, in dem er die „écriture automatique“ als experimentelle Technik zur Produktion von Bildern und Texten definierte.

  • 20:00 Uhr

    Nachrichten

  • 20:03 Uhr

    Konzert

    Musikfest Berlin
    Live aus der Philharmonie Berlin

    Peter Eötvös
    "Alhambra“, Konzert für Violine und Orchester Nr. 3 (Deutsche Erstaufführung)

    ca. 20.30 Konzertpause

    Iannis Xenakis
    "Shaar" für großes Streichorchester

    Edgard Varèse
    "Amériques“ (1. Fassung 1918-22)

    Isabelle Faust, Violine
    Berliner Philharmoniker
    Leitung: Peter Eötvös

    Dolby Digital 5.0

  • 22:00 Uhr

    Nachrichten

  • 22:03 Uhr

    Literatur

    Der nordamerikanische Alptraum
    Die Grenze in der mexikanischen Literatur
    Von Tini von Poser

    Sie schreiben über Waffen- und Drogenhandel. Über Menschenhandel, Korruption und Organhandel. Über Menschen, die ihr Land verlassen und in den USA ihr Glück suchen. Sie schreiben über furchtbare Erlebnisse auf dieser Reise und den kulturellen Schock, den das ersehnte Ausland nicht selten auslöst. Die meisten Romane und Sachbücher mexikanischer Schriftstellerinnen und Schriftsteller behandeln in irgendeiner Form die Grenze zu den USA und die Beziehung zum nördlichen Nachbarn. Einige können über die Provokationen des US-amerikanischen Präsidenten Donald Trump nur lachen, andere erfüllen sie mit Schmerz, zumal jene, deren Verwandte oder Freunde in den USA leben. Die mexikanischen Autoren wollen Brücken bauen statt Mauern. Sie wollen Dialog statt Abschottung. Und zwar mit Literatur, Musik und allen Künsten, die Mexiko zu bieten hat.

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    Moderation: Eckhard Roelcke

    „Ausweitung der Kampfzone“ nach Houellebecq am Deutschen Theater Berlin
    Gespräch mit André Mumot

    Im westukrainischen Czernowitz findet zum 10. Mal das Literaturfestival statt
    Von Sabine Adler

    "Macht des Schicksals"
    Frank Castorf inszeniert an der Deutschen Oper Verdi
    Gespräch mit Jürgen Liebing

    Stiller Chronist
    Der litauische Fotograf Antanas Sutkus
    Von Johannes Halder

    Umstritten
    Ausstellung über Design im Dritten Reich in 's Hertogenbosch
    Von Werner Bloch

    Kulturpresseschau
    Von Adelheid Wedel