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Samstag, 02.07.2016

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Lange Nacht

    „White Bicycles“
    Die Lange Nacht über den Schallplattenproduzenten Joe Boyd
    Von Knut Benzner
    Regie: Knut Benzner

    Er war dabei, als Bob Dylan 1965 in Newport auftrat, er war dabei, als Pink Floyd ihren ersten Auftritt im Londoner Undergroundclub UFO hatten, und beim Blues-Revival der 60er-Jahre war er sowieso dabei als Begründer desselben. Joe Boyd, 1942 in Boston, Massachusetts, geboren, hat in Harvard studiert. Durch puren Zufall wurde er Tourmanager und war mit den Blues-Größen jener Zeit unterwegs, mit Muddy Waters, Howlin´ Wolf, Sonny Boy Williamson, Sonny Terry, Brownie McGhee und Big Joe Williams … Boyds eigentliche Arbeit als Schallplattenproduzent begann 1965. Boyd kam nach London, um ein Büro für eine US-amerikanische Schallplattenfirma aufzubauen und wurde schnell zu einem Motor der britischen Folk-Musik. Er produzierte Fairport Convention, die Incredible String Band, Nick Drake und John Martyn - eigentümliche, versponnene, entrückte Musik oft, die so gar nichts mit den gängigen Klängen jener Zeit zu tun hatte. Boyd war zuständig für die Filmmusik von 'Clockwork Orange', er arbeitete mit Nico, mit Billy Bragg, mit R.E.M. und den 10.000 Maniacs. Sein 2007 erschienes Buch 'White Bicycles' ist mehr als eine Autobiografie. Es ist eine musikalische Reise durch die 60er-Jahre, voller Ideale, Enttäuschungen und Anfänge.

    01:00 Uhr
    Nachrichten
    02:00 Uhr
    Nachrichten
  • 03:00 Uhr

    Nachrichten

  • 03:05 Uhr

    Tonart

    Filmmusik
    Alfred Newman
    How The West Was Won
    The M-G-M Studio Orchestra

    David Mansfield
    Heaven’ s Gate

    Jerome Moross
    The Big Country
    Leitung: Tony Bremner
    The Philharmonia Orchestra

    Moderation: Birgit Kahle

    In Zusammenarbeit mit Ken Darby erarbeitete Alfred Newman eine Oscar-nominierte, facettenreiche musikalische Illustrierung für den ersten abendfüllenden Cinerama-Spielfilm „How The West Was Won“, - ein Projekt von Cinerama Inc. und M-G-M. Er mischte hierzu sehr effektiv traditionelle Folksongs mit seinen originären Themen und gab so der epischen Story ihr musikalisches Gesicht. Es geht, in fünf Episoden und inszeniert von drei renommierten Regisseuren, um die Ausdehnung des weißen Mannes von der Ostküste der USA aus bis hin zum Pazifik. - Einen ganz entzückenden kleinen Soundtrack schuf David Mansfield für Michael Ciminos verkanntes Meisterwerk „Heaven’ s Gate“, das ein dunkles Kapitel der „frontier“-Zeit beleuchtet: den brutalen Versuch der Großgrundbesitzer die ungeliebten osteuropäischen Einwanderer zu vertreiben. Diese unkonventionell zustande gekommene, seelenvolle Filmmusik besticht durch Mansfields Arrangements traditionellen Liedgutes. - Jerome Moross schuf für William Wylers klassischen Western „The Big Country“ eine legendäre, breit angelegte Partitur, der es anscheinend mühelos gelingt, die Kontraste und Dichotomien der Filmerzählung miteinander in Einklang zu bringen.

    04:00 Uhr
    Nachrichten
  • 05:00 Uhr

    Nachrichten

  • Rockband mit Guerilla-Schminke
    Ein Porträt der Rolling Stones
    Von Barry Graves
    RIAS 1970
    Vorgestellt von Michael Groth

    Die erfolgreiche Band geriet in die Kritik, nachdem bei einem Konzert in Kalifornien ein Mensch von Sicherheitskräften erstochen wurde.

    Altamont, Kalifornien, 6.12.1969. Während die Rolling Stones spielen, wird ein Besucher von Sicherheitskräften getötet. Die Band gerät in die Kritik. Barry Graves schildert die Mechanismen, die die Rockmusik damals prägten, er betrachtet das Umfeld der Rolling Stones, und er würdigt die Musik einer Band, die bis heute Maßstäbe setzt.

  • 06:00 Uhr

    Nachrichten

  • 06:07 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Morgen
    Moderation: Ute Welty

    06:20 Uhr
    Wort zum Tage

    Pastoralreferentin Ingelore Engbrocks
    Katholische Kirche

    06:30 Uhr
    Nachrichten
    07:00 Uhr
    Nachrichten
    07:30 Uhr
    Nachrichten
    08:00 Uhr
    Nachrichten
    08:20 Uhr
    Frühkritik

    "Marcella" - englische Krimiserie nach schwedischem Rezept (Netflix)
    Von Henrik Efert

    08:30 Uhr
    Nachrichten
  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • Wie kann Europa bürgernäher werden?

    Das "Ja" der Briten zum Austritt aus der Europäischen Union hält die EU in Atem,
    das Ausstiegs-Procedere und die Folgen für die verbliebenen 27 EU-Länder sind überhaupt noch nicht abzusehen. Was sich aber zeigt: Ein Grund für den Brexit ist die Unzufriedenheit der Briten mit der EU. Und nicht nur sie fremdeln mit Brüssel.

    Wir fragen bei "Im Gespräch": "Wie kann die EU bürgernäher werden?".

    Unserer Gäste:
    Der SPD-Europaabgeordnete Jo Leinen. Seine Schlussfolgerung nach dem Brexit: "Die Herzen und nicht nur die Köpfe der Menschen müssen wieder für die Idee eines vereinten Europas zurückgewonnen werden."
    Mit ihm diskutiert die politische Korrespondentin der "taz" Bettina Gaus.
    Moderation: Gisela Steinhauer.
    Hörerinnen und Hörer können sich beteiligen unter der Telefonnummer 00800 2254 2254, per E-Mail unter gespraech@deutschlandradiokultur.de- sowie auf Facebook und Twitter.

    10:00 Uhr
    Nachrichten
  • 11:00 Uhr

    Nachrichten

  • 11:05 Uhr

    Lesart

    Das politische Buch
    Tage der deutschsprachigen Literatur - Live aus Klagenfurt
    Moderation: Sigrid Brinkmann

    Ach, Österreich - aus Sicht eines Literaturkritikers
    Von Armin Thurnher

    Bachmann-Preis 2016 - Der Wettbewerb
    Von Kolja Mensing

    Bachmann-Preis 2016 - Die Jury-Collage
    Von Holger Heimann

    Bachmann-Preis 2016 - Das Streitgespräch

  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • 12:05 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages  
    Moderation: Oliver Thoma

  • Der Wochenrückblick
    Moderation: Kirsten Lemke

  • 13:00 Uhr

    Nachrichten

  • 13:05 Uhr

    Breitband

    Medien und digitale Kultur

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:05 Uhr

    Rang 1

  • 14:30 Uhr

    Vollbild

    Das Filmmagazin
    Moderation: Patrick Wellinski

    "Ferien" - Neue "weibliche" Komödie
    Gespräch mit der Regisseurin Bernadette Knoller

    Vorgespult: "Liebe Halal", "Tangerine L.A." & "Stadtlandliebe"
    Vorgestellt von Christian Berndt

    Olivia di Havilland ist gestern 100 geworden!
    Von Kerstin Gallmeyer

    Oscarsowhite beim Filmfest in München
    Von Noemi Schneider

    90 Minuten - Bei Abpfiff Frieden
    Gespräch mit dem Schauspieler und Regisseur Steve Hudson

    Top Five - Die Arthouse-Charts
    Von Hartwig Tegeler

    15:00 Uhr
    Nachrichten
  • 16:00 Uhr

    Nachrichten

  • 16:05 Uhr

    Echtzeit

    Das Magazin für Lebensart
    Moderation: Mandy Schielke

    Live on tape: Eisschockfitness in der Kryo-Sauna
    Von Jürgen Stratmann

    So cool wie Boateng - was Brillen so angesagt macht
    Von Gesinde Kühne

    Wolkenkratzer oder Bauhaus-Stil? Coolness in Tel Aviv
    Von Torsten Teichmann

    Stilvoll und cool? Oder kühl und am Stil? Handgemachtes Eis am Stil
    Von Magdalena Bienert

    Hundelebensberatung Folge 8: Nicht immer sperren
    Von Tom Heithoff

  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:05 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages mit Sport
    Moderation: Oliver Thoma
    u.a. UEFA Fußball Europameisterschaft™ 2016

  • 17:30 Uhr

    Tacheles

    Wir sind die Lobby des Volkes
    Marc Jongen, AfD-Programmatiker und Philosophie-Dozent, stellt sich den Fragen von Thorsten Jantschek

    Für die AfD läuft es derzeit nicht schlecht. Umfragen sehen die „Alternative für Deutschland“ bundesweit bei 14 Prozent, damit wäre sie drittstärkste politische Kraft. Nach heftigem Ringen haben sich der völkische und der nationalliberale Partei-Flügel kürzlich auf ein Grundsatzprogramm verständigt. Und die Brexit-Entscheidung der Briten ist Wasser auf die Mühlen der Euro-Skeptiker von der AfD. Also politisches Normalgeschäft einer Protestpartei? Ganz so scheint es nicht, weder im Blick auf die Art, wie die AfD Themen wie die Flüchtlingskrise oder die Rolle des Islam in der Gesellschaft besetzt, noch in der Reaktion der anderen Parteien auf die AfD.

    Was will die AfD? Sind wir auf dem Weg zu einem Kulturkampf? Welche Vorstellungen von Nation und Volk vertreten die unterschiedlichen Strömungen der Partei, welches Menschenbild? Gibt es eine gemeinsame Programmatik der AfD oder ist die Partei lediglich ein Sammelbecken für Unzufriedene aller Art? Und welche Macht-Optionen sieht ein AfD-Vordenker?

  • 18:00 Uhr

    Nachrichten

  • 18:05 Uhr

    Feature

    25 Bilder die Sekunde und ein Leben
    Der Animationsfilmer Heinrich Sabl
    Von Barbara Leitner
    Regie: Giuseppe Maio
    Mit: Catherine Stoyan, Steffi Kühnert und Carsten Wilhelm
    Ton: Martin Eichberg
    Produktion: Deutschlandradio Kultur 2015
    Länge: 53'14
    (Wdh. v. 24.06.2015)

    Der Langfilm "Memory Hotel" - eine deutsche Nachkriegsgeschichte.

    Die Digitalisierung der Medien sei für sein Leben entscheidender als der Mauerfall, sagt Heinrich Sabl, ostdeutscher Animationsfilmer. Im Jahr 2000 begann er mit kleinem Budget an seinem Film 'Memory Hotel' zu arbeiten. Puppen und Kulissen, jeder Lidschlag wird von Hand gestellt und analog fotografiert, 25 Bilder pro Sekunde. Nach sieben Jahren will er nur noch einzelne Sequenzen flüssiger gestalten. In der digitalen Produktionslogik wäre das schnell vollbracht, aber Sabl misstraut den Pixel-Fabriken. 2015 ist der Film fertig.

    Barbara Leitner, geboren 1957 in Thüringen, Journalistin, Autorin und Coach. Journalistik-Studium in Leipzig, dann Reporterin beim Auslandsrundfunk der DDR Radio Berlin International, später bei der einstigen DDR-Frauenzeitschrift "Für Dich". Seit 1995 als Journalistin vorwiegend für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk tätig. Lebt in Berlin. Zuletzt: "Alarm aus der Kita" (DLF 2013).

  • 19:00 Uhr

    Nachrichten

  • 19:05 Uhr

    Konzert

    Oper in deutschen Ländern
    Staatstheater Darmstadt
    Aufzeichnung vom 04.06.2016

    Georges Bizet
    "Carmen", Oper in vier Akten
    Libretto: Henri Meilhac und Ludovic Halévy nach einer Novelle von Prosper Mérimée

    Don José - Mickael Spadaccini, Tenor
    Carmen - Tamara Gura, Sopran
    Micaëla - Susanne Serfling, Sopran
    Escamillo - Dmitry Lavrov, Bariton
    Zuniga - Nicolas Legoux, Bass
    Frasquita - Jana Baumeister, Sopran
    Mercédès - Amira Elmadfa, Mezzosopran
    Dancaïro - David Pichlmaier, Bariton
    Moralès - Oleksandr Prytolyuk, Bariton
    Remendado - Minseok Kim, Tenor
    Andrès - Juri Lavrentiev, Tenor
    Chor und Orchester des Staatstheaters Darmstadt
    Leitung: Will Humburg

  • Ernst von Dohnányi
    Klavierwerke

    Sofja Gülbadamova, Klavier

    Produktion: Deutschlandradio Kultur 2014

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    Moderation: Eckhard Roelcke

    Nach dem Viertelfinale Deutschland-Italien
    Von Thomas Wheeler

    Rückblick auf den Bachmann Wettbewerb
    Von Kolja Mensing

    Kulturpresseschau-Wochenrückblick
    Von Adelheid Wedel