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Freitag, 06.06.2014

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Klangkunst

    Kurzstrecke 26
    Zusammenstellung: Esther Schelander, Barbara Gerland, Ingo Kottkamp
    Produktion: Autorenprod./DKultur 2014
    Länge: 54’30

    In der aktuellen Ausgabe der Kurzstrecke präsentieren wir unter anderem:
    Dream Machine Beirut
    Von Magda Mayas
    Porträt der experimentellen Musikszene im Libanon.

    Die Titelgeschichte
    Von Claudia Weber
    Ansagen werden zu einer atemberaubenden Geschichte.

    Partition pour maison ronde
    Von Marie Guérin
    Seit 50 Jahren gibt es das runde Funkhaus von Radio France.

    Außerdem: Neues aus der Wurfsendung mit Julia Tieke
    (Wiederholung vom 26.05.2014)

    Kurz und ungewöhnlich: Autorenproduktionen zwischen Feature, Hörspiel und Klangkunst.

  • 01:00 Uhr

    Nachrichten

  • 01:05 Uhr

    2254

    Nachtgespräche am Telefon
    0 08 00.22 54 22 54
    70 Jahre D-Day - welches historische Ereignis hat Sie am meisten beeindruckt?
    Moderation: Joachim Scholl

  • 02:00 Uhr

    Nachrichten

  • 02:05 Uhr

    Tonart

    Club
    Moderation: Martin Böttcher

    Ziemlich genau ein halbes Jahr ist es her, da musste die amerikanische Stadt Detroit offiziell ihren Bankrott erklären. Detroit war nicht nur Hauptquartier der US-Autoindustrie, sondern über Jahrzehnte hin auch wichtig für die amerikanische Popmusik. Martin Böttcher war gerade in Detroit und hat dort einiges über die Wechselwirkungen zwischen Musik und wirtschaftlicher Entwicklung erfahren. Heute Nacht hat er die Musik zum Thema: Songs aus Detroit oder mit Detroit-Bezug. Der ein oder andere Motown-Soul-Song wird da ebenso erklingen wie Eminem, Detroits bekanntester Hip-Hoppe. Vor allem aber spielen die oft düsteren Klänge von Techno eine Rolle, denndieses einflussreiche Genre wurde vor gut einem Vierteljahrhundert in Detroit erfunden. In Detroit selbst spricht man auch vom „Hi-Tech Soul“, bei dem leblosen, elektronischen Instrumenten seelenvolle Musik entlockt wird.

    03:00 Uhr
    Nachrichten
    04:00 Uhr
    Nachrichten
  • 05:00 Uhr

    Nachrichten

  • 05:05 Uhr

    Ortszeit

    Themen des Tages

    06:00 Uhr
    Nachrichten
    07:00 Uhr
    Nachrichten
    08:00 Uhr
    Nachrichten
  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • 09:55 Uhr
    Kalenderblatt

    Vor 70 Jahren: Die alliierten Truppen gegen das nationalsozialistische Deutschland landen in der Normandie

    10:00 Uhr
    Nachrichten
    10:42 Uhr
    Radiofeuilleton

    Bruno Böhmer Camacho Trio "The Colombian Project"

    11:00 Uhr
    Nachrichten
    11:42 Uhr
    Radiofeuilleton

    Morrissey "Vauxhall and I" (20th Anniversary Definitive Master)

  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • 12:07 Uhr

    Ortszeit

  • 13:00 Uhr

    Nachrichten

  • ''Wir haben Euch zu Tätern gemacht'
    Zehn Jahre nach dem Nagelbombenanschlag in der Kölner Keupstraße
    Von Barbara Schmidt-Mattern

    Der 09. Juni 2004. Eine Nagelbombe explodiert in der Kölner Keupstraße. 22 Menschen werden verletzt. Einen Tag später zitieren Zeitungen einen Oberstaatsanwalt: ein "allgemeindeliktischer Hintergrund" werde in Erwägung gezogen. Kein Terror, kein Fremdenhass - das ist lange die Linie der Ermittlungen. Jahrelang. Schlauer ist man erst, als der Nationalsozialistische Untergrund 2011 auffliegt. Bis dahin macht man die Opfer zu Tätern - so formulierte es kürzlich Kölns Oberbürgermeister.

  • 13:30 Uhr

    Kakadu

    Quasseltag für Kinder
    Moderation: Johannes Nichelmann

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:07 Uhr

    20 Jahre Deutschlandradio
    "Europa ist ein Abenteuer, ein sehr schöner Traum, für den man aber viel tun muss"
    Gespräch mit Stanislaw Mucha, Filmemacher
    (Wdh. v. 02.01.2012)

    14:20 Uhr
    Radiofeuilleton

    Vor 50 Jahren: Erste USA-Tournee der Rolling Stones

    15:00 Uhr
    Nachrichten
    16:00 Uhr
    Nachrichten
    16:33 Uhr
    Buchkritik

    Buchempfehlung Juni
    Robert Byron: Der Weg nach Oxiana
    Andere Bibliothek Berlin, 2014

  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:07 Uhr

    Ortszeit

    Themen des Tages

  • 18:00 Uhr

    Nachrichten

  • Nachruf zum Tod Channa Marons
    Eine der berühmtesten Schauspielerinnen Israels starb am 30. Mai 2014.

    Buchvorstellung
    Andrea Sinn: „Jüdische Politik und Presse in der frühen Bundesrepublik“

    Jüdisches Museum Wien
    Neue Dauerausstellung: Unsere Stadt!

    Zum Schabbat
    Traditionelles Jismechu
    Voci Angeli Musica Antiqua aus New York
    Leitung: Mary Jane Newman

    Moderation: Miron Tenenberg

    Nachruf zum Tod Channa Marons
    Sie starb am 30. Mai und war eine der berühmtesten Schauspielerinnen Israels. Channa Maron wurde 90 Jahre alt, wovon sie 83 Jahre auf der Bühne stand. Sie überlebte schwer verletzt einen palästinensischen Terroranschlag und setzte sich dennoch aktiv für eine Versöhnung ein. Die große Mimin blieb bis ins hohe Alter eine strittige Persönlichkeit. Ein Nachruf mit O-Tönen aus einem vor zehn Jahren geführten Interview.

    Buchvorstellung
    Düsseldorf war lange Zeit Sitz des jüdischen Lebens in Deutschland. Von hier aus haben sich in den Anfängen der Bundesrepublik Karl Marx, Herausgeber der heutigen „Jüdischen Allgemeinen“, und Hendrik van Dam, Generalsekretär des Zentralrats der Juden, für jüdische Interessen eingesetzt. Nun ist ein Buch von Andrea Sinn erschienen, das diese Anfangszeit beleuchtet: „Jüdische Politik und Presse in der frühen Bundesrepublik“ nimmt sowohl die beiden Männer Marx und van Dam als auch deren Institutionen in den Blick.

    Jüdisches Museum Wien
    Das weltweit erste jüdische Museum wurde in Wien gegründet. Das verwundert nicht, besaß Wien bis 1938 die größte jüdische Community im deutschsprachigen Raum. Die neue Dauerausstellung im Jüdischen Museum Wien heißt „Unsere Stadt!“. Sie widmet sich der jahrhundertelangen Geschichte der jüdischen Gemeinde Wiens. Schwerpunkt der Schau sind die Jahre nach 1945, in denen trotz Anfeindungen aus Politik und Bevölkerung wieder eine jüdische Gemeinde in Wien aufgebaut wurde.

  • 18:30 Uhr

    Da Capo

  • 19:00 Uhr

    Nachrichten

  • 19:07 Uhr

    Wortwechsel

    Präsidentschafts-„Wahl“ im Bürgerkrieg -Diktator Assad bleibt an der Macht
    Es diskutieren:
    Kristin Helberg, freie Journalistin
    Michael Lüders, Publizist
    Aktham Suliman, freier Journalist (Syrien)
    Moderation: Monika van Bebber  

    Syrien hat „gewählt“ - und natürlich war dies eine Farce. Rund 16 Millionen Syrer waren wahlberechtigt. Theoretisch. Praktisch kontrolliert die Regierung nicht einmal mehr die Hälfte des Staatsgebietes. Dennoch zeigt sich Präsident Assad als strahlender Sieger. Und er setzt den Vernichtungskrieg gegen das eigene Volk fort. Täglich sterben ungezählte Menschen zwischen den Fronten des Militärs und der islamistischen Gruppen, die von „Befreiung“ sprechen und einen Gottesstaat meinen. Der Strom der Flüchtlinge wächst. 6,5 Millionen Syrer sind vertrieben, 2,8 sind ins Ausland geflohen, 40.000 sind in Deutschland. Bei einem Besuch in einem Flüchtlingslager im Libanon sprach sich Außenminister Frank-Walter Steinmeier dafür aus, sehr viel mehr Flüchtlinge aus Syrien aufzunehmen. Bedeutet die „Wahl“ Assads den Abschied jeder Hoffnung auf ein baldiges Ende des Blutvergießens? Sind die Versuche der internationalen Gemeinschaft, in Syrien zu vermitteln, endgültig gescheitert? Wohin sollen die Flüchtlinge? Trägt Europa, trägt Deutschland, hier eine besondere Verantwortung?

  • 20:00 Uhr

    Nachrichten

  • 20:03 Uhr

    Konzert

    Tage Alter Musik Regensburg
    Live aus der Dreieinigkeitskirche

    Johann Sebastian Bach
    Hohe Messe h-Moll BWV 232

    Hana Blažíková, Sopran
    Kamila Mazalová, Alt
    Václav Èížek, Tenor
    Tobias Berndt, Bass
    Collegium Vocale 1704 & Collegium 1704
    Leitung: Václav Luks

    Die 'h-Moll-Messe' nimmt in J. S. Bachs Gesamtwerk eine Sonderstellung ein. Der Thomaskantor zeigt mit seiner Vertonung des lateinischen 'Ordinarium Missae' das ganze Spektrum seines kompositorischen Könnens. Insgesamt arbeitete er mehr als zwei Jahrzehnte an diesem Werk und es scheint, als habe Bach seine kompositorische Meisterschaft am Ende seines Lebens an diesem Werk zusammenfassend dokumentieren wollen. Mit der Aufführung dieses 'opus summum' von J. S. Bach im Eröffnungskonzert der 30. Tage Alter Musik Regensburg erfährt das Festival einen glanzvollen Auftakt.
    Ausführende sind das Prager Vokalensemble Collegium Vocale 1704 und das Prager Barockorchester Collegium 1704 unter ihrem Gründer und Leiter Václav Luks. Beide Ensembles zählen sicherlich zu den gegenwärtig aufregendsten Ensembles der Alten Musik. Konzert- und CD-Kritiken attestieren beiden Ensembles immer wieder einen brillanten Klang, glühende Leidenschaft, unbändige Spielfreude, Spontaneität und stilsichere Präzision.

  • 22:30 Uhr

    Ortszeit

    Themen des Tages

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    u.a.
    Gastarbeiter im Maxim-Gorki-Theater
    Fassbinders„Angst essen Seele auf“ - Inszeniert aus heutiger Sicht von Hakan Savas Mican

    Trotz Finanzkrisen: Die Händelfestspiele Halle beginnen mit "Arminio"

    Centrum Modernes Griechenland eröffnet heute mit einem Festakt an der FU Berlin

    Die kritische Kamera
    Cottbus, Kunstmuseum Dieselkraftwerk (6.6. bis 17.8.)