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Dienstag, 07.03.2017

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Neue Musik

    Die Kraft der Stille
    Der englische Pianist John Tilbury
    Von Reinhard Kager

    Geschult an der Musik Feldmans, demonstriert Tilbury, dass auch im Leisen, kaum noch Hörbaren ein enormes Kraftpotenzial steckt.

    Als Interpret der Werke Morton Feldmans wurde der britische Pianist John Tilbury immer wieder gefeiert. Aber auch als Improvisationskünstler ist Tilbury von nicht minderem Rang. In jüngster Zeit brachte der in der legendären britischen Improvisationsgruppe AMM bekannt gewordene Pianist einige bemerkenswerte Aufnahmen heraus: 'Uncovered Correspondance' im Duo mit dem Perkussionisten Eddy Prévost, 'enough still not to know' mit dem Gitarristen Keith Rowe, beide frühere Mitglieder von AMM. Geschult an der Musik Feldmans und deren innerer Spannung, demonstriert Tilbury, dass auch im Leisen, kaum noch Hörbaren ein enormes Kraftpotenzial steckt - vorausgesetzt, man beherrscht die Kunst des Dialogs so perfekt wie dieser britische Pianist.

  • 01:00 Uhr

    Nachrichten

  • 01:05 Uhr

    Tonart

    Jazz
    Moderation: Lothar Jänichen

    02:00 Uhr
    Nachrichten
    03:00 Uhr
    Nachrichten
    04:00 Uhr
    Nachrichten
  • 05:00 Uhr

    Nachrichten

  • 05:07 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Morgen
    Moderation: Dieter Kassel

    05:30 Uhr
    Nachrichten
    06:00 Uhr
    Nachrichten
    06:20 Uhr
    Wort zum Tage

    Pastoralreferent Peter Kloss
    Katholische Kirche

    06:30 Uhr
    Nachrichten
    07:00 Uhr
    Nachrichten

    "Die Macht ist weiblich" - Polen im Streit um sexuelle Selbstbestimmung
    Von Beata Bielecka

    07:30 Uhr
    Nachrichten
    07:40 Uhr
    Interview

    Anti-Terror-Übung: Die Macht des Simulierens
    Gespräch mit Prof. Dr. Ortwin Renn, Soziologe, Risikoforscher, wissenschaftlicher Direktor des Potsdamer Institute for Advanced Sustainability Studies (IASS)

    08:00 Uhr
    Nachrichten
    08:30 Uhr
    Nachrichten
  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • "Ich spiele gern trotzige Männer"
    Susanne Führer im Gespräch mit Josef Hader, Kabarettist, Schauspieler, Drehbuchautor, Regisseur

    "Weihnachten gab es bei uns immer Pizza mit Meeresfrüchten", erzählt Josef Hader in seinem Kabarett-Programm "Privat". Im Deutschlandradio Kultur stellt er klar: "Das war gelogen." Josef Hader, Jahrgang 1962, wuchs auf einem österreichischen Bauernhof auf, schon als junger Mann wurde er als Kabarettist so erfolgreich, dass er sein Studium abbrach. Dafür kamen andere Aufgaben hinzu: Schauspieler, Drehbuchautor und - ganz frisch - Regisseur. In dieser Woche läuft "Wilde Maus" in den deutschen Kinos an; Drehbuch, Hauptrolle und Regie: alles Josef Hader.

    Warum er trotzdem kein Egomane à la Orson Welles ist, ob es noch weitere Brenner-Filme geben wird und was ihn als Künstler vom Finanzbeamten unterscheidet - darüber spricht Josef Hader mit Susanne Führer.

  • 10:00 Uhr

    Nachrichten

  • 10:07 Uhr

    Lesart

    Das Literaturmagazin
    Moderation: Andrea Gerk

    Das muss SIE wissen: "Weltgeschichte für junge Leserinnen"
    Gespräch mit den Autorinnen Kerstin Lücker und Ute Daenschel

    "Flut. Das wilde Leben der Gezeiten" von Hugh Aldersey-Williams
    Rezensiert von Frank Kaspar

    Literaturtipps
    Von Julia Eikmann

    Plattform statt Agentur: MyPoolitzer bringt Autoren und Verlage zusammen
    Von Philiip Banse

  • 11:00 Uhr

    Nachrichten

  • 11:07 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Vormittag
    Moderation: Carsten Beyer

    Musikkritiker-Klischees in "Wilde Maus" - überzogen oder gerechtfertigt?
    Gespräch mit Manuel Brug

    Soundscout: The 6th Son Of Anderson Lee aus Bremen
    Von Martin Risel

  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • 12:07 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Mittag
    Moderation: Anke Schaefer

    13:00 Uhr
    Nachrichten
  • Moderation: Heidrun Wimmersberg

    Opelübernahme durch Peugeot - Stimmungsbild aus Rüsselsheim
    Von Ludger Fittgau

    Bochum nach Opel - eine Stadt im ewigen Strukturwandel
    Von Alois Berger

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:07 Uhr

    Kompressor

    Das Kulturmagazin
    Moderation: Max Oppel

    Mandoki, eine Naturkatastrophe?
    Umstrittener Film über Dschinghis-Khan-Sänger
    Gespräch mit Jörg Taszman

    "Wiener Video Rekorder" - Archiv der privaten Erinnerungen
    Gespräch mit der Projektleiterin Gabriele Fröschl

    "Die Dame" von heute
    Springer-Verlag lässt Avantgarde-Magazin auferstehen
    Von Gesa Ufer

    Gestalten! High-Tech-Toiletten
    Von Anette Schneider

    Zocken für den Frieden: jüdische und palästinensische Schüler spielen Minecraft
    Von David Donschen

  • 15:00 Uhr

    Kakadu

    15:05 Uhr
    Kakadu

    u.a. Kinotipp: Boss Baby
    Von Gabriela Grunwald
    Moderation: Patricia Pantel

  • 15:30 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Nachmittag
    Moderation: Andreas Müller

    Pop durch die Jazz-Brille: Der Schwede Sir Was
    Von Vanessa Wohlrath

    Soundscout: The 6th Son Of Anderson Lee aus Bremen
    Von Martin Risel

    "Österreichisch kann sperrig sein": Die Band Granada zu Gast in der Tonart
    Gespräch mit dem Musiker Thomas Petritsch

    16:00 Uhr
    Nachrichten
  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:07 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Abend
    Moderation: Vladimir Balzer und Axel Rahmlow

    18:00 Uhr
    Nachrichten
  • 18:30 Uhr

    Weltzeit

    Dinner for one - Großbritannien vor dem Brexit
    Von Benjamin Dierks

    Moderation: Isabella Kolar

    Die britischen Wähler haben mehrheitlich für den Brexit gestimmt, aber wie der aussehen soll, wurde damit nicht festgelegt. Und nun herrscht vor allem Unsicherheit. Das zeigt sich nicht nur an der Regierung, die den EU-Austritt bis Ende März offiziell machen will, aber nur zögerlich erkennen lässt, wie sie sich diesen vorstellt. Dass niemand wusste, was ein Brexit bedeuten würde, spüren vor allem die einfachen Bürger und die Aktivisten aus der zweiten Reihe. Für kaum einen bringt das Brexit-Votum bisher das, was er oder sie erhofft hatten. Weil es keine gemeinsame Vision gab, hat sich jeder seinen eigenen Brexit gebastelt.

  • 19:00 Uhr

    Nachrichten

  • 19:07 Uhr

    Zeitfragen

    Magazin

    Gründerinnenzentrale in Berlin - Frauen wagen die Selbständigkeit
    Von Eva Marburg und Anna Fastabend

    Frauen in Führungspositionen - Mehr Gelassenheit und Zuversicht
    Von Annina Bachmeier und Katharina Rustler

    Frauen und Technik - "Wir müssen mehr die weibliche Seite repräsentieren"
    Von Ina Hildebrand und Christopher Kammenhuber

    19:30 Uhr
    Zeitfragen

    Kein Auto vor der Tür
    Wege zur lebenswerten Stadt
    Von Manuel Waltz

    Es ist immer noch bedeutendes Statussymbol der Deutschen: das eigene Auto. Doch nicht erst seit dem Abgasskandal wird es zunehmend als Problem wahrgenommen, vor allem in den Innenstädten. Dort ist die Luft nach wie vor schlecht, Straßen durchschneiden die Quartiere, Parkplätze beanspruchen den knappen und wertvollen Raum. Jahrzehnte hat sich Stadtplanung der Idee der autogerechten Stadt untergeordnet. Es bedeutet ein völliges Umdenken, wenn künftig die Bedürfnisse von Fußgängern und Radfahrern im Zentrum der Planungen stehen. Zaghaft hat dieser Prozess bereits begonnen, er wird noch Jahrzehnte dauern. Danach werden sich Städte radikal verändert haben, sie werden entschleunigt und leiser sein, die Luft wird besser werden und das Leben in ihnen wird nicht zuletzt sicherer sein.

  • 20:00 Uhr

    Nachrichten

  • 20:03 Uhr

    Konzert

    Seglerhaus am Wannsee, Berlin
    Aufzeichnung vom 05.03.2017

    Edvard Grieg
    "Morgenstimmung" aus der Schauspielmusik zu "Peer Gynt"

    Giuseppe Verdi
    Zwei Sätze aus dem Streichquartett e-Moll
               
    Richard Wagner
    Trauermusik über Motive aus Carl Maria von Webers Oper "Euryanthe" WWV 73

    Amy Beach
    Pastorale für Bläserquintett op. 151

    Franz Lachner
    Andante und Allegro moderato aus dem Nonett F-Dur

    Johann Strauss (Sohn)
    "An der schönen blauen Donau", Walzer op. 314

    Solisten des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin:
    Ulf-Dieter Schaaff, Flöte
    Thomas Herzog, Oboe
    Peter Pfeifer, Klarinette
    Ingo Klinkhammer, Horn
    Alexander Voigt, Fagott
    Susanne Herzog, Violine
    Franziska Drechsel, Violine
    Carolina Montes, Viola
    Peter Albrecht, Violoncello
    Hermann Stützer, Kontrabass

    Moderation: Olaf Wilhelmer

  • 22:00 Uhr

    Alte Musik

    Heinrich Isaac - Des Kaisers Komponist
    Von Bernhard Schrammek

    Er war bei den mächtigsten Herrschern seiner Zeit beschäftigt: Heinrich Isaac befand sich zunächst in Diensten der Medici in Florenz und reiste danach als Hofkomponist des Kaisers Maximilian durch die Lande. In ganz Europa genoss er großes Ansehen und diente vielen nachfolgenden Komponisten als Vorbild. Isaac schuf eine große Anzahl von Messen und geistlichen Motetten, leistete mit seinen vielen deutschsprachigen Liedkompositionen und Instrumentalsätzen aber auch wichtige Beiträge für eine lebendige weltliche Musiziertradition. Vor 500 Jahren starb er in Florenz.

  • 22:30 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages
    Moderation: Thomas Jaedicke

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    Moderation: Eckard Roelcke

    Abschied aus Frankfurt:
    Susanne Gaensheimer wird Leiterin der Kunstsammlung NRW

    documenta 14 und das EMST in Athen stellen Zusammenarbeit vor
    Von Ludger Fittkau

    Gemeinsame Provenienzforschung: Mosse Erben mit deutschen Institutionen
    Gespräch mit Dr. Meike Hoffmann, Kuratorin d. Kunsthistorisches Instituts

    "Meine Hühner und ich": Isabella Rossellini präsentiert ihr neuestes Werk
    Von Andi Hörmann

    Kulturpresseschau
    Von Hans von Trotha