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Montag, 14.11.2016

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Freispiel

    Ich dachte, in Europa stirbt man nie
    Hörspiel von Sarah Schreier
    Regie: Alfred Behrens
    Ton: Peter Avar
    Produktion: RBB 2015
    Länge: 52'24

    Sechs Flüchtlinge berichten, warum sie ihr Land verlassen mussten und mit welchen Verlusten und Traumata sie zu kämpfen haben.

    Sechs Menschen, zwei Frauen und vier Männer. Sie kommen aus Syrien, Afghanistan, Serbien, Angola und Nigeria. Sie wollen anonym bleiben. Sie sind aus verschiedenen Gründen geflohen, haben Asyl beantragt, sind geduldet oder illegal in Deutschland. Ihr Zustand ist der permanente Transit, zwischen gestern und morgen, zwischen dem, was sie verlassen haben und dem, was sie erwartet. In einem Hörspielstudio erzählen sich die sechs ein Wochenende lang ihre Geschichten - anhand von persönlichen Dingen, die jeder mitgebracht hat.

    Sarah Schreier, 1980 in Jena geboren, Autorin, Filmemacherin. Studium an der Bauhaus-Universität Weimar. Sie nahm am Qualifizierungsprogramm "Professional Media Master Class" des Werkleitz-Zentrums für Medienkunst teil und unterrichtete an der Universität Erfurt das Fach Video-Kunst. Sarah Schreier lebt in Weimar. "Ich dachte, in Europa, stirbt man nie" war Hörspiel des Monats Januar 2016.

  • 01:00 Uhr

    Nachrichten

  • 01:05 Uhr

    Tonart

    Klassik
    Moderation: Philipp Quiring

    02:00 Uhr
    Nachrichten
    03:00 Uhr
    Nachrichten
    04:00 Uhr
    Nachrichten
  • 05:00 Uhr

    Nachrichten

  • 05:07 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Morgen
    Moderation: Dieter Kassel

    05:30 Uhr
    Nachrichten
    05:50 Uhr
    Kalenderblatt

    Vor 300 Jahren: Der Universalgelehrte Gottfried Wilhelm Leibniz gestorben

    06:00 Uhr
    Nachrichten
    06:20 Uhr
    Wort zum Tage

    Pastoralreferentin Maria-Anna Immerz
    Katholische Kirche

    06:30 Uhr
    Nachrichten
    07:00 Uhr
    Nachrichten
    07:30 Uhr
    Nachrichten
    08:00 Uhr
    Nachrichten
    08:30 Uhr
    Nachrichten
    08:50 Uhr
    Buchkritik

    Wolf Biermann: "Warte nicht auf bessre Zeiten"
    Rezensiert von Rolf Schneider

  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • Faszination altes Ägypten
    Susanne Führer im Gespräch mit Jan Assmann, Ägyptologe

    Als Kind buddelte er in den Trümmern der zerstörten Stadt Lübeck erste archäologische Fundstücke aus. Aus dem Spiel wurde eine Berufung: Statt Musiker zu werden, wurde er Archäologe, lernte ägyptische Hieroglyphen sowie zwei altägyptische Sprachen. Seit 50 Jahren ist Jan Assmann von der polytheistischen Götterwelt Altägyptens umgeben. In den letzten Jahren galt seine besondere Aufmerksamkeit dem Alten Testament und der Figur des Mose, der die Israeliten aus Ägypten führte. Ihn beschäftigt die Frage nach der Entstehung des Monotheismus sowie dem Zusammenhang zwischen Gewaltbereitschaft und dem Absolutheitsanspruch einer Religion, die sich auf nur einen Gott bezieht.

  • 10:00 Uhr

    Nachrichten

  • 10:07 Uhr

    Lesart

    Das Literaturmagazin
    Moderation: Joachim Scholl

    Literaturdebüt im Deutschlandradio: die Open Mike-Gewinner
    Gespräch mit der Organisatorin Jutta Büchter

    "Ostwind" - vom Film zum Buch
    Von Regina Voss

    "Eiskalter Süden" von Nicola Lagioia
    Rezensiert von Maike Albath

    Straßenkritik:
    "Der Hase mit den Bernsteinaugen" v. Edmund de Waal
    Von Norbert Zeeb

    Hörbuch: "Atlas der abgelegenen Inseln" von Judith Schalansky
    Vorgestellt von Georg Gruber

  • 11:00 Uhr

    Nachrichten

  • 11:07 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Vormittag
    Moderation: Vincent Neumann

    Zum Tod von Leon Russell

    Sir John Eliot Gardiners neues Buch: "Bach. Musik für die Himmelsburg"
    Von Gerald Felber

    11:35 Uhr
    Tonart

    Der Österreicher Wolfgang Muthspiel trifft vier amerikanische Jazzhelden
    Von Johannes Kaiser

  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • 12:07 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Mittag
    Moderation: André Hatting

    13:00 Uhr
    Nachrichten
  • Alle Augen aufs Kind - Wie Qualität in der Kita gelingen kann
    Von Benjamin Dierks

    Der mühsame Kampf um einen Kitaplatz
    Von Anne Demmer

    Alle Augen aufs Kind - Wie Qualität in der Kita gelingen kann
    In deutschen Kitas gibt es keine einheitlichen Qualitätsstandards. Obwohl eine Vereinheitlichung seit langem angestrebt wird, sind die Standards je nach Bundesland und Kommune unterschiedlich. Wie gut Kinder in ihrer Kita betreut werden, hängt daher nach wie vor vom Wohnort ab. Das gilt zum Beispiel auch für Berlin wie für Bayern.

    Der mühsame Kampf um einen Kitaplatz
    Seit drei Jahren gibt es den Rechtsanspruch auf einen Kita-Platz, doch die Realität sieht für viele Eltern anders aus: Sie suchen verzweifelt nach einer Betreuungsmöglichkeit für ihren Nachwuchs. Mittlerweile macht ein findiges Start-Up in Berlin mit diesem Problem ein Geschäft - und vermittelt gegen Geld Kitaplätze.

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:07 Uhr

    Kompressor

    Das Kulturmagazin
    Moderation: Timo Grampes

    Frage des Tages
    Joe-Biden-Witze - ein therapeutisches Lachen?
    Gespräch mit Stephan Porombka, Texttheoretiker

    Was bedeutet Trumps Wahlsieg für kulturellen Protest?
    Gespräch mit Chris Tedjasukmana, Film- und Medienwissenschaftler an der FU Berlin und Mitherausgeber der Zeitschrift Montage AV

    Fundstück 14
    Thai Elephant Orchestra - Thung Kwian Sunrise
    Von Paul Paulun

    "Mon Bataclan"
    Fred Dewildes Comic über den Anschlag am 13. Nov. 2015
    Rezensiert von Stephanie Lob

    Top Five - Wie weiterleben nach dem Desaster?
    Von Noemi Schneider

  • 15:00 Uhr

    Kakadu

    15:05 Uhr
    Infotag

    Kalenderblatt: 15 Jahre Welttoilettentag
    Von Annette Bäßler

    Die Geruchsorgel Smeller 2.0
    Von Elmar Krämer

    Ein Brett mit vier Rollen und die große Freiheit - Skateboarder
    Von Jana Bach

    Moderation: Tim Wiese

    Ein Brett mit vier Rollen und die große Freiheit - Skateboarder
    Die ersten Skateboarder fuhren noch barfuß auf ihren Brettern. Seitdem hat die Szene einige Hochs und Tiefs auf dem Weg zum Freizeit- und Profisport erlebt, gewachsen ist eine ganze Skateboard-Industrie. Von akrobatischen Sprüngen in Halfpipes über Freestyle bis zum Messen im Hindernisparcours: Erprobt wird sich in diversen neuen und alten Disziplinen. Allein einen Trick zu lernen, erfordert viel Geduld, Geschick und Mut. Verloren haben die Skateboard-Kids von heute dadurch nichts von der berühmten Lässigkeit von einst - im Gegenteil.

  • 15:30 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Nachmittag
    Moderation: Dirk Schneider

    Recording in progress
    Songwriter Hans Unstern im Berliner Hebbel am Ufer (HAU)
    Von Christoph Reimann

    Erstes Album von A Tribe called Quest nach 18 Jahren und Tod von Phife Dawg
    Gespräch mit Fabian Wolff

    Zwei Brüder fauchen sich an: OASIS-Doku "Supersonic"
    Von Matthias Koeppinghoff

    16:00 Uhr
    Nachrichten
  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:07 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Abend
    Moderation: Nicole Dittmer

    18:00 Uhr
    Nachrichten
  • 18:30 Uhr

    Weltzeit

    Moderation: Panajotis Gavrilis

    Massengräber unterm Rollrasen
    Suche nach den Opfern des Tito-Regimes
    Von Manfred Götzke und Leila Knüppel

    Tiranas soziales Zentrumund die "Neue Linke"auf dem Balkan
    Von Nina Scholz

    Massengräber unterm Rollrasen - Suche nach den Opfern des Tito-Regimes
    25 Jahre nach dem Zerfall Jugoslawiens ist die Verehrung für den ehemaligen jugoslawischen Staatspräsidenten Tito in Serbien ungebrochen. Trotz der grausamen Kriege, wächst die Sehnsucht nach alten Zeiten. Belgrad wird zur Hauptstadt der Jugo-Nostalgie, sogar bei jungen Leuten. Dass der Diktator Tausende Menschen ohne Gerichtsurteil erschießen ließ und zahlreiche Regimegegner in Lager schickte, ist in Serbien selten Thema.

    Tiranas soziales Zentrumund die "Neue Linke"auf dem Balkan
    In einem Land, in dem Nationalismus weit verbreitet ist, beschäftigen sich junge Menschen der sogenannten "Neuen Linken" mit Themen wie Sexismus und der Akzeptanz von queeren Menschen.

  • 19:00 Uhr

    Nachrichten

  • 19:07 Uhr

    Zeitfragen

    Magazin

    Kurze Sätze, einfache Wörter
    Teilhabe durch leichte Sprache
    Von Bastian Brandau

    "Leichte Sprache ist seichte Sprache"
    Störenfried Konrad Paul Liessmann
    Von Klaus Prömpers

    Zum besseren Verständnis
    Leichte Nachrichtensprache für Kinder
    Von Susann El Kassar

    19:30 Uhr
    Zeitfragen

    Mehr als "backe, backe Kuchen"
    Über die Relevanz von Elternblogs
    Von Ulrike Jährling und Timo Grampes

    Rezepte für schnellen Käsekuchen? Elternblogs können mehr! Mit Verve blogt eine alleinerziehende arbeitende Mutter und stellt Forderungen an die Politik. Selbstbewusst schreibt ein Vater über seine zwei Töchter, die drei Mütter haben. Viele Elternblogs verhandeln gesellschaftliche Realitäten, für die es noch keine politischen Antworten gibt. Längst ist die Bloggerszene vernetzt, und in den Kommentarfunktionen lebt der gesellschaftliche Diskurs. Wer wie blogt und wer liest, welche Kraft Elternblogs entfalten können und inwiefern sie auch politisch relevant sind, haben Ulrike Jährling und Timo Grampes recherchiert.

  • 20:00 Uhr

    Nachrichten

  • 20:03 Uhr

    In Concert

    Jazzfest Berlin
    Haus der Berliner Festspiele
    Aufzeichnung vom 3.11.2016

    Oddarrang:
    Ilmari Pohjola, Posaune
    Osmo Ikonen, Violoncello
    Lasse Sakara, Gitarre
    Lasse Lindgren, Bass
    Olavi Louhivuori, Schlagzeug

    Moderation: Matthias Wegner

  • Inselgrab
    Nach dem Roman von Johan Theorin
    Übersetzung: Kerstin Schöps und Susanne Dahmann
    Hörspielbearbeitung: Andrea Czesienski
    Regie: Götz Naleppa
    Komposition: Werner Cee
    Mit: Matthias Habich, Otto Mellies, Janus Torp, Ulrike Krumbiegel, Harald Schrott, Margarita Breitkreiz, Kai Maertens und Nicolai Despot
    Ton: Thomas Monnerjahn
    Produktion: Deutschlandradio Kultur 2016
    Länge: 58'42
    (Ursendung)

    Aron kehrt zurück. Nach Öland. Auf die mythische Insel. Seine traurige Geschichte im Gepäck. Und einen Racheplan.

    Ein Klopfen weckt Gerlof Davidsson in der Nacht. Aufgeregt erzählt ihm der 13-jährige Jonas von einem Geisterschiff voll sterbender Seeleute und einem verrückten alten Mann mit einer Axt. Auf Öland ist Hauptsaison, die Gäste sind gekommen, um Mittsommer zu feiern. Doch einer ist zurückgekehrt, um eine Schuld zu begleichen. Gerlof ahnt, wer der Rückkehrer ist und an wem er sich rächen will.

    Johan Theorin, geboren 1963 in Göteborg, verbringt seine Sommer auf der mythischen Insel Öland. Hier hat seine Familie über Generationen gelebt und hier spielen seine Kriminalromane. "Inselgrab" ist der vierte Roman des Öland-Quartetts, dessen Teile jeweils in einer Jahreszeit spielen. Deutschlandradio Kultur produzierte auch: "Öland" (2009), "Nebelsturm" (2011) und "Blutstein" (2012).

  • 22:30 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages
    Moderation: Moritz Behrendt

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    Moderation: Andrea Gerk

    "Worte bewegen"
    Deutschland als Gastland auf der Buchmesse Istanbul
    Gespräch mit dem Dramatiker Moritz Rinke

    Siri Hustvedt übernimmt die Tübinger Poetikdozentur
    Gespräch mit der amerikanischen Schriftstellerin

    Schrecken in Bildern
    Eine Graphic Novel erzählt vom Bataclan-Horror
    Von Stephanie Lob

    Er reitet noch immer in den Sonnenuntergang
    Lucky Luke wird 70
    Gespräch mit Andreas Platthaus

    Kulturnachrichten
    Von Judith Velminski

    Kulturpresseschau
    Von Adelheid Wedel