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Sonntag, 19.11.2017

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Literatur

    Open Mike 2017
    25 Jahre und kein bisschen müde
    Von Irene Binal

    Open Mike, der größte Wettbewerb für junge deutschsprachige Literatur, wird 25.

    Forever young? Der Open Mike findet zum 25. Mal in Berlin statt, der größte Wettbewerb für junge deutschsprachige Literatur wird - ja was? Wird er alt, bleibt er jung? Im November werden im Heimathafen Neukölln wieder Autoren und Agenten, Lyriker, Leser und Lektoren, zusammenkommen. Sie hören tagelang Lesungen, diskutieren über sie und küren am Ende Sieger. Die Gewinner dürfen sich freuen. Sie treten in eine Reihe mit Julia Franck, Tilmann Rammstedt oder Nico Bleutge, die beim Open Mike entdeckt wurden und heute etablierte Autoren sind. Inzwischen wird der Wettbewerb, den das Haus für Poesie (die frühere Literaturwerkstatt Berlin) mit Unterstützung der Crespo Foundation organisiert, ergänzt durch eine Schreibwerkstatt und eine Lesereise für die Gewinner. Eines aber ist seit 25 Jahren unverändert: die mit Händen greifbare Spannung, wenn sich die Jungautoren dem großen Publikum stellen.

  • 01:00 Uhr

    Nachrichten

  • 01:05 Uhr

    Tonart

    Chansons und Balladen
    Moderation: Jutta Petermann

    02:00 Uhr
    Nachrichten
    03:00 Uhr
    Nachrichten
  • 04:00 Uhr

    Nachrichten

  • 04:05 Uhr

    Tonart

    Clublounge
    Moderation: Martin Böttcher

    05:00 Uhr
    Nachrichten
    06:00 Uhr
    Nachrichten
  • Sufi-Bewegung

  • 07:00 Uhr

    Nachrichten

  • 07:05 Uhr

    Feiertag

    "Die Wahrheit wird euch frei machen"
    Vom Umgang mit nationaler und persönlicher Schuld
    Von Militärbischof Sigurd Rink
    Evangelische Kirche

  • 07:30 Uhr

    Kakadu

    Erzähltag
    Ich weiß nicht, warum Du weinst ...
    Gedichte vom Traurigsein
    Kinder beschäftigen sich mit Gedichten von Rainer Maria Rilke, Manfred Mai, Arne Rautenberg und Christine Nöstlinger
    Von Karin Hahn
    Gelesen von Ole Lagerpusch
    Ab 6 Jahren
    Produktion: Deutschlandradio Kultur 2016
    Moderation: Susanne Schröder

    Traurigsein ist eine Stimmung, die zum Leben dazugehört und gefühlt werden will.

    „Manchmal will ich nichts hören und sehen, manchmal will ich nur traurig sein …“, so dichtet Manfred Mai. Wenn man selbst traurig ist oder beobachtet, dass andere Menschen sich einsam fühlen, allein sind, enttäuscht sind oder auch wütend vor Traurigkeit, dann gibt es dafür viele Gründe und daraus entsteht Lyrik. Auch für Kinder gehört Traurigkeit zum Leben dazu. Und sie brauchen sich für ihre Traurigkeit nicht zu schämen, denn jeder Mensch ist einmal traurig. Denn sie wissen, jetzt bin ich traurig, aber morgen bin ich bestimmt wieder froh. Alles ums Traurigsein in den Gedichten von Rainer Maria Rilke, Manfred Mai, Arne Rautenberg und Christine Nöstlinger.

  • 08:00 Uhr

    Nachrichten

  • 08:05 Uhr

    Kakadu

    Hörspieltag
    Eine Woche voller Samstage
    Live-Musikhörspiel aus dem ZKM Karlsruhe nach dem Kinderbuch von Paul Maar
    Hörspielbearbeitung: Ulla Illerhaus
    Ab 7 Jahren
    Regie: Hans Helge Ott
    Musik: Bernd Keul und Band
    Geräuschemacher: Max Bauer
    Mit: Paul Maar, Ilona Schulz, Andreas Helgi Schmid, Katja Brügger, Jürgen Uter
    Produktion: SWR/BR/DLFKultur/HR/NDR/RB/RBB/WDR 2017
    Länge: ca. 50'
    Moderation: Susanne Schröder

    Herr Taschenbier hat ziemlich viel Angst. Das ändert sich, als an einem Samstag ein seltsames Wesen bei ihm einzieht. Es hat rote Haare, blaue Punkte im Gesicht und kann sehr frech sein.

    Herr Taschenbier hat ziemlich viel Angst. Er fürchtet sich vor seiner Vermieterin, vor seinem Chef und überhaupt vor allen Leuten, die schimpfen und befehlen - bis ihm an einem Samstag ein seltsames Wesen begegnet: Ein Sams! Es hat rote Haare und blaue Punkte im Gesicht und beschließt kurzerhand, bei ihm einzuziehen. Das Sams ist ziemlich gefräßig und vollkommen furchtlos. Es lässt sich von nichts und niemandem einschüchtern, macht, was es will und ist fürchterlich frech. Herrn Taschenbier ist das anfangs arg peinlich, und er versucht alles mögliche, um das Sams rasch wieder loszuwerden. Aber je länger es bei Herrn Taschenbier bleibt, desto lieber gewinnt er das Sams. Zusammen erleben sie eine wunderbare Woche. Und am Schluss ist der brave, ängstliche Herr Taschenbier wie ausgewechselt: Aus ihm wird eine selbstbewusste Erscheinung. Er lernt, sich zu behaupten.

    Paul Maar, geboren am 1937 in Schweinfurt, studierte Malerei und Kunstgeschichte und ist einer der erfolgreichsten deutschen Kinder- und Jugendbuchautoren. Er schreibt Romane und Gedichte, Drehbücher und Theaterstücke, ist Illustrator und Übersetzer. Und er ist Erfinder vom SAMS und seinen Geschichten, die auch mit großem Erfolg verfilmt worden sind. „Eine Woche voller Samstage“ stand 1974 auf der Auswahlliste für den Deutschen Jugendliteraturpreis, 1996 erhielt Paul Maar den Sonderpreis des Deutschen Jugendliteraturpreises für sein Gesamtwerk. Er lebt in Bamberg.

  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • Das Rätselmagazin
    Männer
    Moderation: Oliver Schwesig
    sonntagmorgen@deutschlandfunkkultur.de

    10:00 Uhr
    Nachrichten
  • 11:00 Uhr

    Nachrichten

  • Spaziergänge mit Prominenten
    Olaf Kosert unterwegs mit dem Filmemacher Rosa von Praunheim durch Berlin

    Für die Schwulenbewegung in der Bundesrepublik war und ist dieser Film bis heute ein Meilenstein: ‚Nicht der Homosexuelle ist pervers, sondern die Situation, in der er lebt‘, 1971 kam der Streifen in die westdeutschen Kinos. Mit seinem Werk gilt Rosa von Praunheim als Wegbereiter der politischen Schwulen- und Lesbenbewegung. Einen Skandal löste der Filmemacher aus, als er 1991 Hape Kerkeling und Alfred Biolek, ohne deren Wissen, als homosexuell outete. Rosa von Praunheim bereut seine Aussage nicht, „beiden hat es ja nicht geschadet”. Über 80 Filme hat er produziert, mehr als 20 liefen auf der Berlinale, ein Rekord. Geboren als Holger Bernhard Bruno Mischwitzky in Riga, blieb seine Heimat immer Berlin. Hier drehte von Praunheim auch mit älteren, vitalen Frauen. So entstanden Filme über Lotti Huber, Evelyn Künnecke oder Charlotte von Mahlsdorf. In diesem Jahr feiert Rosa von Praunheim seinen 75. Geburtstag. Ein Geschenk macht er sich gleich selbst. Am Deutschen Theater inszeniert von Praunheim ‚Jeder Idiot hat eine Oma, nur ich nicht‘, ein autobiografisches Theaterstück. Wie die Vorbereitungen laufen? Auch das will Rosa von Praunheim zeigen, wenn er Deutschlandfunk Kultur durch sein Berlin führt.

  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • 12:05 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages
    Moderation: André Hatting

  • Der Schulhof
    Wo Inklusion aufhört
    Von Elin Rosteck

    Paulina ist 13, mag Pferde und geht in die 8. Klasse. „Ich bin ein ganz normales Mädchen“, sagt sie über sich. Paulina ist gehörlos. Sie geht in eine Regelschule, bekommt viel Unterstützung im Unterricht und kommt prima mit. Aber auf dem Schulhof ist sie ein Sonderling.
    Elias geht auf eine Sonderschule für Hörgeschädigte und ist dort bestens integriert, hat Freunde und bekommt im Unterricht spezielle Angebote. Aber Elias muss auf ein Internat gehen, sieht die ganze Woche über seine Familie nicht. Paulina hingegen lebt mit ihren Eltern und Schwestern zusammen und genießt die Nähe und Geborgenheit. Was ist besser? Die Entscheidungen, die Eltern mit ihren behinderten Kindern treffen müssen, sind schwerwiegend.

  • 13:00 Uhr

    Nachrichten

  • Das Philosophiemagazin
    Moderation: Svenja Flaßpöhler

    Bewusster essen durch Kalorienzählen?
    Von Harald Lemke

    #metoo: Moralischer Totalitarismus?
    Gespräch mit der Autorin Thea Dorn und Georg Diez, Der Spiegel

    Denken als Therapie: Ein Praxisbericht
    Von Ania Mauruschat

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:05 Uhr

    Religionen

    Moderation: Kirsten Dietrich

    Schwerpunkt: Orthodoxie

    Wie fair geht es in kirchlichen Strukturen zu?
    Die Synode der Evangelischen Kirche debattiert über Hate Speech und Vielfalt
    Gespräch mit Anne Françoise Weber

    Deutsch-russischer Kirchendialog in der Krise
    Von Brigitte Lehnhoff

    Orthodoxie und Moderne
    „Auch in der Orthodoxie wird eine Aufklärung kommen“
    Gespräch mit dem Religionswissenschaftler Vasilios Makrides

    Religionsfrieden in Tatarstan
    Von Holger Trocha

    Religion ist Gänsehaut
    100 Jahre „Das Heilige“
    Von Gerald Beyrodt

  • 15:00 Uhr

    Nachrichten

  • Mehr als nur "Der Entertainer"
    Der Komponist Scott Joplin - ein diskografischer Überblick
    Gast: Wolfgang Rathert, Musikwissenschaftler
    Moderation: Olaf Wilhelmer

    16:00 Uhr
    Nachrichten
  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:05 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages mit Sport
    Moderation: André Hatting

  • 17:30 Uhr

    Nachspiel

    Das Sportmagazin
    Moderation: Thomas Jaedicke

    Einwurf:
    Mamma Mia - Italien fährt nicht zur Fußball-WM
    Von Thomas Wheeler

    Von den Kleinen zu den Großen:
    Benevento Calcio in der Serie A
    Gespräch mit Tom Mustroph

    Von den Großen zu Kleinen:
    Eine Reise mit 1860 München in der 4. Liga
    Von Lukas Schöne

    Deutsche Handballfrauen vor ihrer ersten Heim-WM seit 20 Jahren
    Von Gerd Michalek

    18:00 Uhr
    Nachrichten
    18:05 Uhr
    Nachspiel

    Hecheln - Pressen - Schnaufen
    Die Wirkung der Atemgymnastik
    Von Peter Kolakowski

    Die meisten von uns nehmen ihn erst war, wenn uns die Luft wegbleibt. Bei zu intensivem Sporttreiben zum Beispiel oder anderen körperlichen Belastungen wie Treppensteigen. Dass der Atem aber nicht nur zum physiologischen Erhalt des Lebens nötig ist, sondern mit bestimmten Atemtechniken das Wohlbefinden gefördert, Schmerzen gelindert und sogar Krankheiten geheilt werden können, das wissen nur wenige. Mehr noch: Weder in der Sportwissenschaft oder Sportpädagogik, in der Prävention oder Rehabilitation, weder bei Krankenkassen, Ärzten oder Apothekern wird gesundem Atmen bislang ein bedeutender Stellenwert eingeräumt. Eine Lücke im Gesundheitswesen.

  • 18:30 Uhr

    Hörspiel

    Evangelium Pasolini
    Von Arnold Stadler und Oliver Sturm
    Regie: Oliver Sturm
    Mit: Tilo Werner, Udo Schenk, Heinrich Giskes, Hanns-Jörg Krumpholz, Katharina Bach, Monika Dortschy, Arnold Stadler
    Ton: Ursula Potyra, Julia Kümmel
    Produktion: HR/Deutschlandfunk 2016
    Länge: 65'32
    (Wdh. v. 08.10.2016)

    Die Bibel und Pasolini. Die Lebensgeschichte Jesu in filmischer Perspektive.

    Anschließend: Die "Hamburger Rede" von Hans Henny Jahnn (1946), gelesen von Markus Meyer.

    Pier Paolo Pasolini bekannte sich zu Kommunismus und Homosexualität - und verfilmte 1964 das Matthäus-Evangelium. Er zeigt Jesus als bedingungslosen Fürstreiter der einfachen Leute. Über 50 Jahre später lässt sich auch Pasolini als eine solche Figur lesen: als unangepassten Ankläger gegen die Obrigkeit. 1975, in der Nacht zu Allerseelen, fand er gewaltsam und bis heute ungeklärt den Tod. Biografisches, Filmausschnitte, Seheindrücke und Evangelium verschmelzen zu einem akustischen Bild.

    Begründung der Jury zur Wahl von "Evangelium Pasolini" als Hörspiel des Jahres 2016:
    'Die Evangelien gehören zu den Grundtexten der Menschheit. Der Schriftsteller Arnold Stadler hat in seinem Roman "Salvatore" einen neuen Zugang zur Heiligen Schrift des Christentums gefunden. Er legt seine Erfahrung mit Pasolinis berühmtem Film "Das 1. Evangelium nach Matthäus" über seine Deutung. Der Hörspielregisseur Oliver Sturm denkt in seiner Adaption von Stadlers Text diese Verbindung zu Ende, indem er die Leidensgeschichte Christi mit der Ermordung des radikalen italienischen Schriftstellers kurzschließt. In seinem Hörspiel entsteht eine faszinierende Schichtung verschiedener Erzählebenen. Arnold Stadler kommt dabei sowohl als Erzählerfigur wie im Originalton zum Zuge. Oliver Sturms Zugriff auf das Neue Testament in der Bibel-Reihe des Hessischen Rundfunks gelingt eine politische Aktualisierung, die unter die Haut geht.'

    Arnold Stadler, 1954 in Meßkirch geboren, studierte katholische Theologie in München, Rom und Freiburg, anschließend Literaturwissenschaft. Er arbeitet als Schriftsteller, Essayist und Übersetzer. Neben zahlreichen anderen Literaturpreisen erhielt er 1999 den Georg-Büchner-Preis für seine autobiographisch inspirierten Romane wie etwa "Ich war einmal" (1989), "Ein hinreißender Schrotthändler" (1999) oder "Salvatore" (2008). "Evangelium Pasolini" wurde von der Jury der Akademie der Darstellenden Künste zum Hörspiel des Jahres 2016 gewählt.

    Oliver Sturm, geboren 1959, Promotion über Beckett, arbeitete als Lektor, Dramaturg und Redakteur, war wissenschaftlicher Mitarbeiter am Seminar für Deutsche Literatur in Hannover. Seit 1996 ist er freier Hörspiel- und Theaterregisseur, lebt in Berlin. Für die Bibel-Reihe des Hessischen Rundfunks, zu der auch "Evangelium Pasolini" gehört, schrieb und inszenierte er das Hörspiel "King of Kings" (2014) und führte Regie bei Feridun Zaimoglus "Paulus". Zahlreiche weitere Hörspielproduktionen in den letzten Jahren, so z.B. "Jeff Koons" von Rainald Goetz (SWR/NDR 1999), "Immer dein, tuissimus - ein Kapitel aus Dream" von Samuel Beckett (HR 2006), "Kampf im Äther oder Die Unsichtbaren" (HR 2007), "Gnosis oder: Die Moabiter" (HR 2011).

  • 20:00 Uhr

    Nachrichten

  • 20:03 Uhr

    Konzert

    Heinrich Schütz Musikfest
    Dom St. Peter und Paul, Zeitz
    Aufzeichnung vom 14.10.2017

    Singet dem Herrn ein neues Lied
    Protestantische Kirchenmusik im nachreformatorischen Jahrhundert

    Heinrich Schütz
    "Singet dem Herrn ein neues Lied" für vier Stimmen und Basso continuo SWV 194
    aus: Becker-Psalter

    Samuel Scheidt
    "Laudate Dominum" (Psalm 117) für zwei Tenöre, Chor und Instrumentalensemble SSWV 72
    aus: Geistliche Konzerte I (Halle 1622)

    Michael Praetorius
    "Haec est dies quam fecit Dominus“ (Psalm 118, 24- 28) für drei Chöre zu je vier Stimmen
    aus: Musarum Sioniarum Motectae et Psalmi latini (Nürnberg 1607)

    Johann Hermann Schein
    "Venite exultemus Domino" (Psalm 95, 1-5)
    aus: Cymbalum sionium (Cantiones Sacrae, Leipzig, 1615)

    Clemens Thieme
    Missa a 10 für zwei Soprane, Alt, Tenor, Bass, vier Violen, Fagott und Basso continuo
    aus: Düben-Sammlung Uppsala

    Michael Praetorius
    "Venite exultemus Domino“ (Psalm 95, 1-6) für drei Chöre zu je drei Stimmen
    aus: Musarum Sioniarum Motectae et Psalmi latini (Nürnberg 1607)

    Johann Hermann Schein
    "Lobet den Herrn" (Psalm 150) für zwei Soprane, Alt, Tenor, Bass und Basso continuo
    aus: Cymbalum sionium (Cantiones Sacrae, Leipzig, 1615)

    Samuel Scheidt
    "Nun lob, mein Seel, den Herren" (Psalm 150) für zwei Vokal- und zwei Instrumentalchöre (Breslauer Überlieferung) SSWV 555
    aus: Cantiones Sacrae

    Heinrich Schütz
    "Singet dem Herrn ein neues Lied" für zwei Chöre zu je vier Stimmen und Basso continuo SWV 35
    aus: Psalmen Davids (Dresden 1619)

    Gesine Adler, Sopran
    Dorothea Wagner, Sopran
    Friederike Urban, Sopran
    Andrea Pitt, Alt
    Stefan Kunath, Altus
    Falk Hoffmann, Tenor
    Albrecht Sack, Tenor
    Thomas Fröb, Tenor
    Gun-Wook Lee, Bass
    Michael Gransee, Bass
    Mitglieder der Merseburger Hofmusik
    Leitung: Michael Schönheit

  • "Verfemte Künstler, verfolgte Musik“
    Wiederentdeckung jüdischer Komponisten in München
    Von Julia Smilga  

    Der Münchener Künstler Wolfram Kastner entdeckte im Stadtarchiv Münchens mehrere Namen deportierter und emigrierter jüdischer Musiker und zeichnet ihre Biografien nach.

    Berufsverbote, KZ-Haft, Zwangsarbeit, Raub, Deportation, Vertreibung und Mord wirken bis heute nach, denn von vielen Musikern waren weder Fotos noch Tonaufnahmen oder Kompositionen zu finden. Von anderen kannte man zwar die Namen, ihre Kompositionen waren in Deutschland jedoch noch nie zu hören. 106 Biografien hat Kastner nachgezeichnet, Ergebnisse seiner umfangreichen Recherchen in Deutschland, den USA und Israel.

  • 22:30 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages mit Sport
    Moderation: Birgit Kolkmann

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    Moderation: Elena Gorgis

    Simon Verhoevens "Willkommen bei den Hartmanns" auf der Bühne - im Wiener Burgtheater
    Gespräch mit Michael Laages

    Nach dem Hügel jetzt in Wiesbaden: Eric Uwe Laufenbergs Blick auf "Tannhäuser"
    Gespräch mit Natascha Pflaumbaum

    Extra Bodies. Wie der andere Körper in der zeitgenösssichen Kunst benutzt wird
    Von Johannes Halder

    Kulturpresseschau
    Von Ulrike Timm