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Montag, 22.10.2018

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Klangkunst

    Schall und Klang
    Von Christina Kubisch
    Mit den Stimmen von Hermann Scherchen und Kathrin Röggla
    Musiker und Musikerin:
    Eckehard Güther, AKS Synthesizer
    Christina Kubisch, elektromagnetische und elektronische Klänge sowie field recordings
    Ton: Eckehard Güther
    Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2017 / Studio für Elektroakustische Musik der Akademie der Künste / Studio Hoppegarten 2017
    Länge: 48'31
    (Wdh. v. 05.10.2018)

    In den 1950ern experimentierte der Dirigent Hermann Scherchen mit der Räumlichkeit von Klängen.

    In der Mitte des letzten Jahrhunderts zog der Dirigent Hermann Scherchen in das Tessiner Dorf Gravesano. Dort baute er ein experimentelles Tonstudio und schuf so einen Begegnungsort für Wissenschaftler, Elektroakustikerinnen und Musikerinnen aus aller Welt. Über die Weihnachtsfeiertage 1956 befasste er sich intensiv mit der Positionierung von Mikrofonen. Christina Kubisch transformiert die Aufnahmen dieser Studie - erst unmerklich, dann entschieden - und reflektiert so ein weiteres Mal die Verbindung von Klang und Raum.

    Christina Kubisch, geboren 1948 in Bremen, zählt zur ersten Generation der Klangkünstler in Deutschland. Studium der Malerei, Musik und Elektronik. Ab 1980 vermehrt Klanginstallationen, Klangskulpturen sowie elektroakustische Kompositionen und Hörspiele. Lehrtätigkeit als Professorin für audiovisuelle Kunst von 1994 bis 2013 an der Kunsthochschule Saarbrücken. Christina Kubisch ist Mitglied der Akademie der Künste Berlin. 2016 wurde sie zusammen mit Peter Kutin und Florian Kindlinger für das Stück "Desert Bloom" (WDR 2015) mit dem Karl-Sczuka-Preis ausgezeichnet.

  • 01:00 Uhr

    Nachrichten

  • 01:05 Uhr

    Tonart

    Klassik
    Moderation: Ulrike Klobes

    02:00 Uhr
    Nachrichten
    03:00 Uhr
    Nachrichten
    04:00 Uhr
    Nachrichten
  • 05:00 Uhr

    Nachrichten

  • 05:05 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Morgen
    Moderation: Ute Welty

    u.a. Kalenderblatt
    Vor 200 Jahren: Der Pädagoge Joachim Heinrich Campe gestorben

    05:30 Uhr
    Nachrichten
    06:00 Uhr
    Nachrichten
    06:20 Uhr
    Wort zum Tage

    Pfarrer Eberhard Hadem
    Evangelische Kirche

    06:30 Uhr
    Nachrichten
    07:00 Uhr
    Nachrichten
    07:30 Uhr
    Nachrichten
    07:40 Uhr
    Interview

    "Ich bin Sachbuchautor mit Leidenschaft für Belletristik" - Illies wird Verleger
    Gespräch mit dem Autor Florian Illies

    08:00 Uhr
    Nachrichten
    08:30 Uhr
    Nachrichten
  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • Der Sternenjäger
    Ulrike Timm im Gespräch mit Gernot Meiser, Fotograf und Astronom

    Der unendliche Sternenhimmel hat es Gernot Meiser angetan. Seit er als Kind die erste Mondlandung verfolgte, hat den Saarländer das Weltall nicht mehr losgelassen. Mit seiner mobilen Sternwarte reist er gemeinsam mit seiner Frau um die Welt, um einzigartige Himmelsphänomene zu fotografieren und in ihren Shows zu präsentieren. Bei ihren Sternen-Safaris haben sie bereits über 30 Sonnen- und Mondfinsternisse miterlebt - von Kolumbien über Afrika, von Sibirien bis Indonesien.

  • 10:00 Uhr

    Nachrichten

  • 10:05 Uhr

    Lesart

    Das Literaturmagazin
    Moderation: Joachim Scholl

    'Die Überwindung der Schwerkraft'
    Ein Roman, der tröstet und die Leere füllt
    Gespräch mit dem Autor Heinz Helle

    "in deinem kopf beredt"
    Porträt der sorbischen Dichterin Roza Domascyna
    Von Mirco Schwanitz

    Buchkritik:
    'Kein Roman' von Jenny Erpenbeck
    Rezensiert von Verena Auffermann

    Straßenkritik:
    "Kind 44" von Julian Sieverlin

    Hörbuch:
    "Brüder" von Hilary Mantel
    Vorgestellt von Hartwig Tegeler

  • 11:00 Uhr

    Nachrichten

  • 11:05 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Vormittag
    Moderation: Mascha Drost

    Nachlese Jazztage Leipzig
    Von Matthias Wegner

    Das muss man gehört haben...oder auch nicht: Retro
    Von Uwe Wohlmacher

  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • Ralf Füchs, Direktor Zentrum Liberale Moderne
    Moderation: Anke Schaefer

  • 13:00 Uhr

    Nachrichten

  • Moderation: André Hatting

    Kreuzpflicht und kein Blind Date
    Die AfD im hessischen Wahlkampf
    Von Ludger Fittkau

    Drogen und Schutzgeld
    Die Macht der arabischen Clans in Berlin
    Von Manfred Götzke

    Parallelen und Unterschiede zwischen arabischen Clans und italienischer Mafia
    Gespräch mit Sandro Mattioli, Journalist und Autor

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:05 Uhr

    Kompressor

    Das Kulturmagazin
    Moderation: Shanli Anwar

    Copy Art - Fotokopierer wird 80
    Gespräch mit Klaus Urbons, u.a. Fotograf, Autor

    Digitales Puppenspiel
    Neuer Studiengang an der Ernst Busch Schauspielschule in Berlin
    Gespräch mit Friedrich Kirschner, Professor für Digitale Medien im Puppenspiel, Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch

    Top Five:
    "Widerstände sind etwas Gutes" - Günter Rohrbach zum 90. Geburtstag
    Kolumne von Hartwig Tegeler

    Coming-of-Age eines Transmädchens
    Wie realistisch ist der Film "Girl"?
    Gespräch mit Linus Giese

  • 15:00 Uhr

    Kakadu

    15:05 Uhr
    Infotag

    Moderation: Tim Wiese

    Kalenderblatt:
    50 Jahre Schlümpfe
    Von Brigitte Jünger

    Wenn mein bester Freund wegzieht
    Von Dana Sindermann

  • 15:30 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Nachmittag
    Moderation: Andreas Müller

    Studiogast: Farao
    Norwegische Musikerin mit Liebe zu analogen Instrumenten
    Gespräch mit Kari Jahnsen

    "Ich mag es nicht zu predigen" - Richard Ashcroft und sein Album 'Natural Rebel'
    Von Marcel Anders

    Akustisches Kriegsgebiet - Yoko Onos neue Platte Warzone in Zeiten von Trump
    Von Georg Schwarte

    Soundscout:
    Ripe & Ruin aus Hamburg
    Von Martin Risel

    Das muss man gehört haben ... oder auch nicht: Retro
    Von Uwe Wohlmacher

    Wochenvorschau
    Von Matthias Wegner

    16:00 Uhr
    Nachrichten
  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:05 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Abend
    Moderation: Axel Rahmlow

    18:00 Uhr
    Nachrichten
  • 18:30 Uhr

    Weltzeit

    Moderation: Katja Bigalke

    „Mit Frieden ist alles möglich“
    Eritrea nach dem Ende des Krieges
    Von Linda Staude

    Die ganze Welt staunte, als die afrikanischen Nachbarstaaten Äthiopien und Eritrea kürzlich nach Jahrzehnten der Feindschaft Frieden schlossen und im September die Grenze zwischen beiden Ländern geöffnet wurde. Ein Hoffnungsschimmer in einer von Krisen schwer gezeichneten Region. Zwar fliehen nach wie vor viele Menschen aus dem heruntergewirtschafteten Land unter der Diktatur von Issaias Afwerki. Aber es gibt auch viele Menschen, die bleiben und die Hoffnung haben auf einen Aufschwung und das Ende des faktisch unbegrenzten Nationaldienstes.

  • 19:00 Uhr

    Nachrichten

  • 19:05 Uhr

    Zeitfragen

    Magazin

    Alex vom Alex - oder: Leben auf der Platte
    Von Bettina Conradi

    Stricherszene: Minderjährige Prostituierte im Tiergarten
    Von Carmen Gräf

    19:30 Uhr
    Zeitfragen

    Stau, Stress, verlorene Lebenszeit?
    Pendlerrepublik Deutschland
    Von Georg Gruber
    (Wdh. v. 21.11.2016)

    Alltag ist, wenn Deutschland pendelt. Millionen Menschen nehmen das jeden Tag auf sich - trotz Dauerstress, Termindrucks und möglicher Folgen für die Familie.

    Jeden Morgen das gleiche Bild: Stockender Verkehr und Stau auf den Straßen nicht nur in die großen Ballungszentren Frankfurt, Hamburg, Berlin und München. Millionen Pendler sind täglich auf den Straßen - und Schienen der Bundesrepublik unterwegs auf dem Weg zur Arbeit und abends wieder zurück nach Hause. Dazu kommen Tausende, die so weit entfernt von der Familie arbeiten, dass sie sich am Sonntagabend oder Montagmorgen für die ganze Woche verabschieden und ihre Kinder nur am Wochenende sehen. Warum gehört Pendeln heute zum Alltag so vieler Menschen in Deutschland - trotz verlorener Lebenszeit im Stau, Verdruss über verpasste Zuganschlüsse, Termindruck, Dauerstress und der negativen Folgen für Gesundheit, Familiengefüge und Beziehungen? Unterwegs im Land der Pendler.

  • 20:00 Uhr

    Nachrichten

  • 20:03 Uhr

    In Concert

    28. Rudolstadt-Festival
    Heine-Park
    Aufzeichnung vom 07.07.2018

    Graham Nash
    Die Folkrock-Ikone mit neuem Soloalbum unterwegs
    Moderation: Holger Beythien

    Er schrieb eine Autobiographie und veröffentlichte 2016 ein neues Album: Der heute 76jährige Musiker und Songwriter Graham Nash, der sich inzwischen auch als Fotograf einen Namen gemacht hat, steht nach wie vor im Rampenlicht der Öffentlichkeit - nicht nur auf den Konzertbühnen der Welt, sondern auch mit seinem zivilgesellschaftlichen Engagement.

    „Die Leute sollen eines wissen: Ich will Musik für sie machen. Und das ist kein Job für mich, das ist mein Leben.“ So Graham Nash in einem Interview mit unserem Sender am Rande seines Rudolstadt-Auftritts, der getrost zu den (vielen!) Höhepunkten des diesjährigen Rudolstadt-Festivals gezählt werden darf. Und das nicht nur, weil Graham Nash als lebende Folk- und Rockmusik-Legende seinen alten, unvergessenen Songs wie "Teach your children“, „Our House“, „Chicago" oder „Military Madness" immer wieder neue Facetten abgewinnen kann. Sondern auch, weil er mit den neuen Songs seines aktuellen Albums „This Path Tonight“ einmal mehr unter Beweis stellte, dass die so genannten „Alten“ mit ihrer hohen musikalischen Professionalität noch lange nicht zum „alten Eisen“ gehören. Bei aller Abgeklärtheit stehen sie immer noch voll hinter ihrer Musik, ganz einfach deshalb, weil sie nie den Boden unter den Füßen verloren haben. Er sei kein Star, erzählte er uns. „Ich bin einfach ein ganz normaler Mensch, der nur etwas Besonderes mit meiner Zeit angefangen hat. Und das seit über 60 Jahren.“

  • Kein Orpheus für die Unterwelt
    Von George Baxt
    Bearbeitung und Regie: Robert Matejka
    Mit: Christian Brückner, Uta Hallant, Maria Axt, Martin Hirthe, Christa Rossenbach, Dieter Ranspach, Joachim Pukaß, Sibylle Gilles, Barbara Schöne, Helmut Krauss, Andreas Mannkopf und Micaela Pfeiffer
    Ton: Erika Reichenbach
    Produktion: RIAS Berlin 1974
    Länge: 53'23
    (Wdh. v. 15.04.1974)

    Der 17-jährige Tippy verschwindet, und Detektiv van Larsen taucht ab in die Gangster- und Drogenszene Manhattans.

    Detektiv Max van Larsen vom Vermisstendezernat erhält den Auftrag, den 17-jährigen Sohn eines Kunstauktionators zu finden, der seinen Vater, kurz bevor er verschwand, noch um eine stattliche Summe Geld anpumpte. Das Bild, das die Freunde des Verschwundenen von ihm zeichnen, wird immer zwiespältiger. Der Fall konfrontiert Larsen mit Mafia-Geschäften, Drogenhandel, Kunstfälschungen und Mord.

    George Baxt (1923-2003), amerikanischer Schriftsteller, schrieb Theaterstücke, Hörspiele und Drehbücher. "A Parade of Cockeyed Creatures" (deutsch: "Kein Orpheus für die Unterwelt") wurde von der Mystery Writers' Guild of America für den besten Thriller des Jahres 1967 nominiert. Baxt lebte seit 1968 in London, zuletzt in New York.

  • 22:30 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages
    Moderation: Kirsten Lemke

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    Moderation: Vladimir Balzer

    Uneins: der Bauhaus-Verbund Dessau, Weimar, Berlin hat ein Problem
    Gerspräch mit Klaus Lederer, Die Linke, Kultursenator von Berlin

    Museum für Benin-Skulpturen in Nigeria
    Streit um geraubte Kunstwerke gelöst?
    Gespräch mit dem Kolonialismusexperte Prof. Dr. Jürgen Zimmerer

    Versteigerung der Sammlung Bernd Schultz zugunsten des ExilMuseums
    Gespräch mit dem Mitbegründer und Mehrheitsgesellschafter des Berliner Auktionshauses Grisebach Bernd Schultz

    Ruhrtriennale nach BDS-Streit (Boycott, Divestment and Sanctions) mit Doppelspitze
    Gespräch mit Stefan Keim

    "Wir müssen verhandeln"
    Gespräch mit dem mexikanischen Star-Autor Guillermo Arriaga

    Kulturpresseschau
    Von Arno Orzessek