Gesucht wird: ein Substantiv mit sechs Buchstaben und zwei Silben
Nr. 3093: Zuerst das Leben!?!
31:19 Minuten

Am 1. November 1874 fanden die ersten Bestattungen auf dem neu eingerichteten Wiener Zentralfriedhof statt. An Allerheiligen besuchen wir daher in dieser Rätselausgabe den am dichtesten besiedelten Friedhof Europas.
1. Frage
Anfangs war der neue Friedhof eher unbeliebt, da er sich weit außerhalb des Stadtzentrums befand. Um ihn attraktiver zu machen, bettete man kurzerhand ein paar Prominente wie z.B. Ludwig van Beethoven und Franz Schubert dorthin um. Die Feierlichkeiten zum 100. Geburtstag inspirierten 1974 den Texter Joesi Prokopetz zu dem Lied „Es lebe der Zentralfriedhof“. Im Jahr darauf erschien dann ein Album mit diesem Titel. Wir suchen: den Sänger. Sein größter Hit ist das Lied „Schifoan“, außerdem übersetzte er Bob Dylan ins Wienerische.
Aus dem Familiennamen dieser Gründerfigur des Austropop ist zielführend: der dritte Buchstabe.
Aus dem Familiennamen dieser Gründerfigur des Austropop ist zielführend: der dritte Buchstabe.
2. Frage
Der zu Musik No. zwei gesuchte Schauspieler, Schriftsteller und Kabarettist verbat sich 1967 in dem Lied „Waun e schdeam soit“ bzw. „Bitte Für Den Fall Meines Ablebens“ auf dem Album „Schwarze Lieder“ ein Ehrengrab auf dem Zentralfriedhof. Und genau das bekam er dann. (Übrigens gewährte man diese Bitte auch dem Texter des Liedes H.C. Artmann nicht.) Bekannt wurde er als „Der Herr Karl“; seine letzte Rolle war die des Cellerars Remigio in der Verfilmung von „Der Name der Rose“.
Rätselrelevant ist: der sechste Buchstabe aus seinem Familiennamen.
Rätselrelevant ist: der sechste Buchstabe aus seinem Familiennamen.
3. Frage
Ein Ehrengrab der Stadt Wien bekam auch der Sänger des Liedes „Eine Hand ist keine Faust“ aus dem Jahr 1975. Auf der Bestattungsstelle No. 46 in Gruppe 33 G steht ein ca. sechs Tonnen schwerer weißer Flügel aus Laaser Marmor, in dem seine Urne ruht.
Wir suchen: aus dem Vornamen, der auf dem Flügel steht: den letzten Buchstaben.
Wir suchen: aus dem Vornamen, der auf dem Flügel steht: den letzten Buchstaben.
Wenn Sie mitmachen möchten, schreiben Sie uns eine E-Mail an sonntagsraetsel@deutschlandfunkkultur.de oder per Post an Deutschlandfunk Kultur – Sonntagsrätsel – Postfach 10819 Berlin, oder senden Sie uns ein Fax an die Nummer: 030 – 8503 29 5608
4. Frage
Der Komponist von Musik No. vier (das „Allegro Assai“ aus der Serenade in F-Dur von ca. 1773) wurde nach seinem Tod am 7. Mai 1825 zunächst auf dem Matzleinsdorfer Friedhof beigesetzt; später gehörte er zu den ersten Promis, die man exhumierte und in ein Ehrengrab auf dem Zentralfriedhof (Gruppe 0, Reihe 1, Nummer 54) umbettete. Er unterrichtete Beethoven, Liszt und Schubert, später sogar den Sohn seines angeblichen Erzrivalen Mozart. Von Alexander Puschkin bis zu Miloš Forman beteiligten sich viele an einer Art Rufmordkampagne gegen ihn.
Gesucht wird: aus dem Vornamen dieses Komponisten: der dritte Buchstabe.
Gesucht wird: aus dem Vornamen dieses Komponisten: der dritte Buchstabe.
5. Frage
Nie wieder in seiner Geburtsstadt zurück wollte nach 1945 ein junger Pianist. 1948 machte er seiner Frau zuliebe auf der Reise von Haifa nach London einen Zwischenstopp in Wien – und blieb bis zu seinem Tod. Er war der Doyen des Wiener Nachkriegskabaretts; mit dem Lied „Der Papa wird’s schon richten“ schrieb er (zusammen mit dem zu Frage No. zwei gesuchten Künstler) Kabarettgeschichte. 2007 setzte man ihn neben Arthur Schnitzler und Friedrich Torberg in der alten israelitischen Abteilung des Zentralfriedhofs bei. In der Sendung zu hören ist er mit dem Kabarettchanson „Nitsch in Graz“.
Gesucht wird: aus seinem Familiennamen: der dritte Buchstabe.
Gesucht wird: aus seinem Familiennamen: der dritte Buchstabe.
6. Frage
Die berühmteste auf dem Zentralfriedhof begrabenen Frau dürfte Hedwig Kiesler sein. Unter dem Namen Hedy Lamarr wurde die gebürtige Wienerin zum Hollywood-Star. Darüber hinaus war sie aber auch als Erfinderin tätig. So erhielt sie 1942 ein Patent auf eine Funkfernsteuerung für Torpedos. In der Sendung zu hören ist die Gruppe The Bobs mit dem Lied „Hedy Lamarr spreads it around“. Und wie nennt man es, wenn ein Musikstück nur durch Stimmen erzeugt wird?
Der gesuchte Begriff stammt aus dem Italienischen und besteht aus zwei Wörtern; der dritte oder der vierte Buchstabe vom zweiten Wort beschließt den diesmal zu erratenden Begriff.
Der gesuchte Begriff stammt aus dem Italienischen und besteht aus zwei Wörtern; der dritte oder der vierte Buchstabe vom zweiten Wort beschließt den diesmal zu erratenden Begriff.






