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Mittwoch, 25.11.2020
 
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Literatur

Sendung vom 22.11.2020Sendung vom 15.11.2020
Ein Mikrofon vor einem Vorhang (picture alliance/dpa-Zentralbild/Britta Pedersen)

28. Open Mike 2020Kollekte für den literarischen Nachwuchs

Der Open Mike, die wichtigste Bühne für den literarischen Nachwuchs, fand erstmals im Netz statt. Die Wettbewerbslesungen wurden gestreamt, die Party fiel aus, die Aufregung nicht. Zwei Tage im November mit Maske und zeitverzögertem Jubel.

Sendung vom 08.11.2020
Illustration von fliegenden Vögeln. (unsplash / birmingham museums trust)

Vögel in der LiteraturWo du mich küsst, weiß nur die Amsel

Wer nicht wie sie zu fliegen vermag, muss eben vom Flug erzählen. Wer nicht wie sie zu singen vermag, kann doch den Gesang besingen. Und wer keine Federn hat, darf zu fremden Kielen greifen, zu ihren nämlich. Prosa und Poesie haben eine besondere Beziehung zu Vögeln.

Sendung vom 01.11.2020Sendung vom 25.10.2020Sendung vom 18.10.2020
Illustration von einem Mann, der an beiden Seiten seines Gesichts zwei Bücher lächelnd gegen sich drückt.   (imago stock&people/ Simon Ducroquet )

Erfolgsmodell Literaturinstitut Zwischen Handwerk und Genie

Inspiration ist schön, macht aber viel Arbeit, hätte Karl Valentin das Studium an Schreibschulen zusammengefasst. An vielen Orten kann heute literarisches Schreiben erlernt werden, und die Kritik an der vermeintlichen „Institutsprosa“ ist fast verstummt.

Sendung vom 11.10.2020Sendung vom 04.10.2020
Historische Fotografie der polnischen Roma-Lyrikerin Bronisława Wajs, bekannt als Papusza, auf einer Bühne.  (picture alliance / PAP / Zbigniew Staszyszyn )

Texte von Sinti und RomaAufbruch aus dem Verborgenen

Literatur über "Zigeuner" gibt es zuhauf, viel mehr als über Sinti und Roma. Literatur von der größten ethnischen Minderheit Europas aber gibt es kaum. Erst seit dem Holocaust nimmt die Zahl ihrer Texte zu. Sinti und Roma schreiben zurück.

Sendung vom 27.09.2020
Schwarzweißporträt der Schriftstellerin Anna Seghers, die freundlich lacht. (picture-alliance / dpa / ADN_zentralbild)

Schreiben auf der Flucht, 1940 und heuteTransit Marseille

Marseille ist eine Stadt der Passage. 1940 flohen Menschen vor Hitler hierher, um Europa zu verlassen. Davon erzählt Anna Seghers' "Transit". Heute leben andere Flüchtlinge in Marseille. Wieder sind Schriftstellerinnen und Schriftsteller unter ihnen.

Sendung vom 20.09.2020Sendung vom 13.09.2020
Ausschnitt aus einer Schokoladenwerbung mit dem Philosophen Immanuel Kant. (imago images / Kollektion Kharbine-Tapabor)

Das Denken dekolonisierenRassismus bei Immanuel Kant

Wie sind die Rassismen im Werk Immanuel Kants einzuordnen? Der Philosoph der Aufklärung gilt als Vordenker universeller Menschenrechte. Doch über Schriften, in denen er von der Überlegenheit weißer Europäer spricht, ist der Streit wieder aufgeflammt.

Sendung vom 06.09.2020Sendung vom 30.08.2020
Collage mit unterschiedlichen Motiven vom Denken und Reden.  (imago/ Donna Grethen)

LyriksommerPoetische Welten jenseits der Sprache

Übersetzen ist eine einsame Tätigkeit? Beim VERSschmuggel eigentlich nicht: Da treffen deutsche Lyrikerinnen auf Kollegen, assistiert von einem „Sprachmittler“. Dieses Jahr allerdings digital. Das Virus verhindert die Geselligkeit.

Sendung vom 23.08.2020Sendung vom 16.08.2020
Eine historische Schreibmaschine in die ein weißes Blatt eingespannt ist. (Unsplash / Florian Klauer)

Lyrik lesenAuf einer Seite die ganze Welt

Lyrik beglückt oder verstört, seit Menschen ihre Gedanken und Gefühle in Worte fassen. Drei Kritiker diskutieren mit einer Moderatorin über neue Lyrikbände - und merken bei der Planung: In der Coronakrise verschieben Verlage gern Gedichtbände.

Sendung vom 09.08.2020Sendung vom 02.08.2020
Profilporträt von Walt Whitman, der einen Schmetterling hält. (Getty Images / Corbis / Library of Congress)

Poesie und FotografieDie Gefährtin der Lyriker

Annette Droste-Hülshoff und Walt Whitman ließen sich gern ablichten. In ihrem Werk spielte das neue Medium aber keine Rolle. Erst später kamen sich die Künste näher. Heute nutzen manche Lyriker die Fotografie für eine Annäherung auf dem Weg zum Wort.

Sendung vom 26.07.2020Sendung vom 19.07.2020
Signierte Postkarte mit einem Foto von von Melli Beese (1886-1925) in einem Flugzeug sitzend mit dem Hinweis "Frl. Beese auf Rumpler-Taube" (picture alliance / Bernd Oertwig/SCHROEWIG)

Frauen in der Weimarer RepublikGegen die Norm

Zwei starke Frauen: Die erste Pilotin Deutschlands steckt hinter der Hauptfigur im Roman "Nelly B's Herz" von Aris Fioretos. Christina von Braun geht im Buch „Stille Post“ dem Leben ihrer Großmutter nach, die in der Weimarer Republik Karriere machte.

Sendung vom 12.07.2020Sendung vom 05.07.2020
Kleine Welle am Strand (Jan-Martin Altgeld)

Flüsse, Seen und Meere in der LiteraturWasserzeichen

Am Wasser beginnt das Erzählen. Es lohnt sich, die Flüsse, Seen und Meere der Literatur zu befahren und mit den Dichtern ins Wasser zu steigen. Ein nasser Ausflug mit Ernst Jünger, Durs Grünbein, Terézia Mora und Uwe Johnson.

Sendung vom 28.06.2020
Schwarzweiss Fotografie von Sue Lyon in der Lolita-Verfilmung von Stanley Kubrick aus dem Jahr 1962. (Getty Images / Corbis / John Springer Collection)

Verteidigung einer ObsessionDer Lolita-Komplex

Der Skandal gehört zur Kunst im 20. Jahrhundert wie die Sahne zur Torte. Der Bestseller „Lolita“ ist solch ein Tabubruch: Ein 37-Jähriger liebt eine Zwölfjährige. Das regte auf und wurde bewundert. Und heute - Machwerk oder Meisterwerk?

Sendung vom 21.06.2020Sendung vom 14.06.2020Sendung vom 07.06.2020
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29.11.2020, 22:03 Uhr Literatur
Vom wunderlichen Hang zu 1.000 Seiten plus
Die ganze Welt in einem Buch
Von Florian Felix Weyh

Mit Shakespeare rufen viele: Lasst dicke Bücher um mich sein! Warum nur?
Jeder mag den dicken Roman. Autoren, weil sie endlich alles sagen können; Leser, weil ihr Vergnügen lange währt; Verlage, weil sich damit etwas verdienen lässt. Keiner mag die schwere Schwarte: Kritiker, weil sich die Lektüre hinzieht; Lektoren, weil sie den Überblick verlieren; Buchhändler, weil der Platz knapp wird. Ob mit elitärer Feder oder als leichte Unterhaltungsliteratur geschrieben - dicke Romane sind eine Konstante der Literaturgeschichte. Wie passen sie in unsere durchgetaktete Welt? Welche praktischen, ästhetischen und ökonomischen Probleme bergen diese 1.000 und mehr Seiten umfassenden Projekte? Ein dicker Roman ist jedenfalls nicht einfach eine überdehnte Geschichte; er ist ein Werk, dessen Schöpfer glaubt, es könne ohne Substanzverlust nicht kürzer sein. Irren die Autoren? Strafen die Leser sie mit Verweigerung? Zumindest verlängert ein achtgebietender Umfang die Verweildauer des Buches im Regal: Ob „Mann ohne Eigenschaften“ oder „Krieg und Frieden“ - in den Regalen schubst Dickes das Dünne regelmäßig vom Brett: Weil man es noch nicht gelesen hat, doch irgendwann ganz sicher lesen will.

Buchkritik

Robert Moor: „Wo wir gehen"Wandernd die Welt erkennen
Das Buchcover "Wo wir gehen" von Robert Moor ist vor einem grafischen Hintergrund zu sehen. (Insel Verlag / Deutschlandradio)

Robert Moor wandert leidenschaftlich gern. Der über 3000 Kilometer lange Appalachian Trail gab dem US-Autor den Anstoß für „Wo wir gehen“: Ein großes Buch über die Suche nach Wegen und über die Antworten, die man unterwegs findet.Mehr

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