Freitag, 22.03.2019
 

Literatur

Der Schriftsteller Christoph Hein (imago/epd)

Christoph HeinAnekdoten aus dem eigenen Leben

Auf der Leipziger Buchmesse stellt Christoph Hein gleich zwei neue Bücher vor: einen Band über sein Leben und ein Kinderbuch. "Gegenlauschangriff" handelt von der Existenz in einem Staat, der inzwischen Geschichte ist. Das Kinderbuch ist ewig aktuell.

Buchcover "Der gute Sohn" von Jeong Yu-jeong. Im Hintergrund ist ein südkoreanisches Haus zu sehen.  (Hintergrund: picture alliance / Design Pics / Keith Levit; Vordergrund: Unionsverlag)

Jeong Yu-jeong: "Der gute Sohn"Familienhorror aus Fernost

Die südkoreanische Bestseller-Autorin Jeong Yu-jeong zeichnet in ihrem Thriller "Der gute Sohn" das Porträt eines psychopathischen Killers – und entlarvt ein Familienidyll als Ort des stillen Schreckens. Ein großartiger Roman, meint unser Rezensent.

Marko Martin lacht in die Kamera. Das Porträtfoto befindet sich auf einem Hintergrund mit aufgeschlagenen Buchseiten in der Nahaufnahme. (privat)

Das Buch meines LebensPatrick Modiano: "Eine Jugend"

Der Autor Marko Martin fand sich als junger Erwachsener in der gleichen Gemütslage wie im Roman "Eine Jugend" wieder. Voller Neugier, aber auch voller Furcht gegenüber der großen Stadt Paris. Eine Lektüre über das Vergehen der Zeit.

Die russisch-amerikanische Publizistin Masha Gessen (dpa / picture alliance / DPR)

Masha GessenDer ausgeträumte Traum von einem liberalen Russland

Zu Beginn der Leipziger Buchmesse hat die Publizistin Masha Gessen den Buchpreis zur Europäischen Verständigung erhalten. In ihrer Dankesrede sprach sie über Russland, Demokratie und Totalitarismus − und warum ihre politischen Träume nicht wahr wurden.

Der tschechische Schriftsteller und Dramatiker Pavel Kohout; hier bei der Verleihung des Kunstpreises zur deutsch-tschechischen Verständigung im Rathaus in Chemnitz am 22.10. 2014 (picture alliance / dpa / Hendrik Schmidt)

Schriftsteller Pavel Kohout"Die kalte Wut ist mein Benzin"

Einst war er glühender Anhänger Stalins, später wurde Pavel Kohout einer der Wortführer des Prager Frühlings. 1979 ging er ins Exil nach Österreich. Heute repräsentiert der 91-jährige Schriftsteller das Gastland Tschechien auf der Leipziger Buchmesse.

Eine junge Frau mit Brille sitzt vor einer blauen Wand und liest. (Unsplash / Lucrezia Carnelos)

Lakonisch Elegant. Der KulturpodcastLesen wie auf der Buchmesse

Bücher raus, Literatur-Kontrolle! Zur Leipziger Buchmesse feiert das Kulturpodcast-Team die Leselust: Die Vier küren ihr jeweils „besonderes Buch“ und sprechen über das "Profi-Lesen" mit Literatur-Redakteurin Wiebke Porombka, die Mitglied in der Jury für den Leipziger Buchpreis ist.

Cover "Herkunft" von Saša Stanišić, im Hintergrund die Mehmed-Paša-Sokolović-Brücke in Višegrad (Luchterhand Verlag / dpa)

Saša Stanišić: "Herkunft"Die Erfindung des Lebens

Biografie als Zufall: Saša Stanišić macht sich in seinem flirrenden autobiografischen Roman "Herkunft" auf die Suche nach den Spuren der eigenen Vergangenheit. Er zeigt dabei, wie fragil biografische Prägungen sind.

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