Seit 18:30 Uhr Hörspiel
 
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Seit 18:30 Uhr Hörspiel
 
 

Programm: Vor- und Rückschau

Seit 18:30 Uhr

Hörspielaufnehmen

Spielregeln
Der Sturm - Theater als Reise zum Menschen
Eine akustische Performance 
Manuskript und Regie: Evelyn Dörr
Mit: Dieter Mann, Lilith Stangenberg, Miriam Goldschmidt, Barbara Schnitzler, Evelyn Dörr, Lars Rudolph, Jürgen Holtz
Im Originalton: Antonin Artaud, Peter Brook, Ludwik Flaszen, Jerzy Grotowski, Ryszard Cieslak, Yoshi Oida, Kaiser Hirohito, Harry S. Truman, Glenda Jackson
Ton: Kaspar Wollheim und Vencke Decker
Produktion: RBB 2016
Länge: 54'30

In den 1960er-Jahren verschaffen sich Theatermacher Raum für ihre Utopien. Die Suche nach neuen Theaterformen findet nicht mehr allein auf der Bühne statt.

Anschließend:
Die Angst des Künstlers vor dem Auftritt (Ausschnitt)
Von Ulrich Eickhoff
Produktion: DKultur 2005
Länge: 26'12
(Wdh. v. 22.06.2005)

Wer bin ich? Woher komme ich? Was ist das Leben? Das waren Fragen, mit denen sich die Theateravantgarde der 1960er-Jahre auseinandersetzte, denn für sie war das Theater eine Reise zum Menschen. Ausgehend von einer performativen Ausdeutung von Shakespeares "Der Sturm" reflektiert die Autorin Theateransätze von Peter Brook und Jerzy Grotowski: ihre Schauspielmethoden, ihre Utopien und Visionen vor dem Hintergrund von Krieg und Atombombenangst.

Mit Dank an das "Théâtre des Bouffes du Nord" in Paris und Peter Brook, das "Odin Teatret" und Eugenio Barba in Dänemark, das "Theaterinstitut Jerzy Grotowsky" in Wrocław. Dank den Filmemachern Mercedes Gregory und Andre Gregory, Richard Schechner von der "Tisch School of the Arts" in New York, Peter Gössner vom "Uzume Theater" in Tokyo, dem Alexander Verlag Berlin, Jens Tiedjen und Georg Knobloch vom Segelsportzentrum der Berliner Humboldt Universität.

Evelyn Dörr, 1964 in Leipzig geboren, promovierte Theaterwissenschaftlerin, arbeitet und lebt als Autorin und Regisseurin in Berlin und in der Uckermark.

Tagesprogramm Sonntag, 20. August 2017
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Literatur

Lyriksommer
Jossif Brodskij: Winterabend in Jalta
Eine Sendung von Jürgen Vietig
(Wdh. v. 15.06.1981)

Eine historische Lesung - Joseph Brodsky in Berlin

Vor 30 Jahren erhielt Joseph Brodsky, 1940 in Leningrad geboren und seit 1977 US-amerikanischer Staatsbürger, den Nobelpreis für Literatur. Brodsky veröffentlichte in der Sowjetunion seit 1960 eigene Gedichte und Übersetzungen. 1964 wurde er wegen „Parasitentums” zu fünfjähriger Zwangsarbeit verurteilt, 1972 ausgebürgert. Zeitlebens Individualist, vertraute Brodsky nicht der Zukunft oder politischen Massenbewegungen, sondern der Dichtung. Sprache verkörperte für ihn das Gedächtnis der Menschheit und Poesie „als höchste Form der Sprache” die „Bestimmung unserer Gattung”. Als Joseph Brodsky 1981 in der Berliner DAAD Galerie seine Gedichte vortrug, gab er auch Auskunft über sein Leben und seine Poetik. Eine historische Lesung.

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

Tonart

Chansons und Balladen
Moderation: Jutta Petermann

02:00 Nachrichten

03:00 Nachrichten

04:00 Uhr

Nachrichten

04:05 Uhr

Tonart

Clublounge
Moderation: Martin Böttcher

05:00 Nachrichten

06:00 Nachrichten

06:55 Uhr

Wort zum Tage

Alt-Katholische Kirche

07:00 Uhr

Nachrichten

07:05 Uhr

Feiertag

An die Himmelspforte klopfen?
Religion in der Popmusik
Von Renardo Schlegelmilch
Katholische Kirche

07:30 Uhr

Kakadu für Frühaufsteher

Erzähltag
Der Tag am Meer
Von Rusalka Reh
Gelesen von Bettina Kurth
Ab 6 Jahren
Produktion: Deutschlandradio Kultur 2014
Moderation:Tim Wiese

Einen speziellen Tag im vergangenen Sommer wird Mia nie vergessen. Ganz allein war sie am Strand und dann war da plötzlich dieser Delfin.

Schon oft hat Mia versucht, den anderen Kindern von ihrem Erlebnis am Strand zu berichten. Doch sie glauben ihr nicht und so hat Mia aufgehört davon zu erzählen. Von nun an behält sie die Erinnerung an diesen Sommertag für sich, wie einen Opal in der Seele. Der Tag, als sie allein zum Strand gegangen war, um Muscheln zu sammeln. Mia liebte es am Strand zu sein. Stundenlang konnte sie einfach so im Wind stehen und über das Meer sehen. Dann wurde alles so weit, so endlos und schön. Und dann war da dieser Delfin.

08:00 Uhr

Nachrichten

08:05 Uhr

Kakadu

Hörspieltag
20 000 Meilen unter dem Meer
Von Holger Teschke
Nach dem Roman von Jules Verne
Ab 9 Jahren
Regie: Götz Naleppa
Komposition: Frieder Butzmann
Mit: Matthias Habich, Stefan Kaminski, Holger Teschke, Martin Engler, Otto Mellies, Luise Malcharowitz, Lukas Nöllemeyer, Janus Torp, Götz Naleppa
Produktion: Deutschlandradio Kultur 2008
Länge: 44'46
Moderation: Tim Wiese

Ein Tiefseeforscher und sein Assistent verfolgen ein Meeresungeheuer und landen dabei auf einem geheimnisvollen Unterseeboot.

Auf der Jagd nach einem Meeresungeheuer, das Schiffe auf allen Ozeanen angreift, geraten der Tiefseeforscher Professor Aronnax, sein Assistent Conseil und der Harpunier Ned Land an Bord eines geheimnisvollen Unterseeboots. Die Nautilus, die Kapitän Nemo kommandiert, wird zum Gefängnis der drei Freunde. Wer das U-Boot einmal betreten hat, darf es nie wieder verlassen. Professor Aronnax und Conseil sind fasziniert von den Wundern des Unterwasserreichs. Aber Ned Land erträgt die Gefangenschaft nicht und sucht nach einer Möglichkeit zur Flucht. Er entdeckt ein Mädchen an Bord, es ist die Tochter des Kapitäns, vielleicht wird sie ihm helfen.

Holger Teschke, geboren 1958 in Bergen/Rügen, arbeitet als Autor und Regisseur, unterrichtet an der Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch" in Berlin, schreibt Theaterstücke, Hörspiele, Prosa, Essays und Gedichte.

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Sonntagmorgen

Das Rätselmagazin
Moskitos
Moderation: Oliver Schwesig
sonntagmorgen@deutschlandfunkkultur.de

10:00 Nachrichten

10:30 Sonntagsrätsel

Moderation: Ralf Bei der Kellen
sonntagsraetsel@deutschlandfunkkultur.de

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Deutschlandrundfahrt

Eine Stadt wird zum Grabbeltisch
Bad Münstereifel in Nordrhein-Westfalen
Von Maximilian Klein

830 gegründet. Im Stadtkern wohnen 6000 Menschen. Fachwerkhäuser. Ein Kloster. Ehemaliger Wallfahrtsort. Dann Kurort. Heino besaß hier einmal ein Restaurant. Das ist lange her. Die Gäste der Stadt wurden über die Jahrzehnte weniger. Die Jungen zogen weg, die Alten blieben. Wie vielen Provinzen drohte auch Bad Münstereifel die Bedeutungslosigkeit. Dann gründete sich die City Outlet Bad Münstereifel GmbH. Sie kaufte in der Innenstadt die Ladenflächen auf. Bäcker. Kaffeehaus. Schreibwarenladen. Sie mussten weichen für einen Shoppingpalast. Ein Outletcenter. Billige Klamotten und Duftwässerchen mit berühmtem Namen. Mittlerweile ist aus dem Outletcenter die Innenstadt geworden. Statt Gläubige und Kurgäste sollen nun Tagestouristen und Shoppingpilger den Ort retten. Doch es gibt Streit. Eine Bürgerinitiative wehrt sich gegen den Ausverkauf. Kann das Projekt die Stadt retten? Oder wird der Ort zur Kulisse für den Ausverkauf von Jeans und Stöckelschuhen?

11:59 Uhr

Freiheitsglocke

12:00 Uhr

Nachrichten

12:05 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages
Moderation: André Hatting

12:30 Uhr

Die Reportage

Schaffe, schaffe, Zukunft bauen
Flüchtlinge aus Gambia im schwäbischen Oberzell
Von Ellen Häring

Oberzell ist ein kleines Dorf in der Bodenseeregion mit rund 2000 Einwohnern. Über die Verteilungsquote von Flüchtlingen sind 24 Gambier dazu gekommen.
Einer ist verschwunden, ein anderer wurde abgeschoben und von den übrigen sind inzwischen 19 in Vollbeschäftigung, sozialversicherungspflichtig. Darunter sind Männer ohne Berufsausbildung, sogar Analphabeten haben einen Job gefunden. Damit ist Oberzell Spitzenreiter bei der beruflichen Integration von Zuwanderern. Wie machen die Schwaben das?

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Sein und Streit

Das Philosophiemagazin
Moderation: André Hatting

Der tückische Hinweis am Pool - Wer hat hier Vorurteile?
Von Arno Orzessek

"Der bestirnte Himmel über mir" - Philosophie der Astrophysik
Gespräch mit Sibylle Anderl

Über dies und das im astronomischen Sinne
Von Lene Morgenstern

Philosophie des Surfens
Von Nele Rößler

14:00 Uhr

Nachrichten

14:05 Uhr

Religionen

Neuer Räume für Spiritualität und Kirche
Moderation: Philipp Gessler

Die AfD nimmt das Christentum in Geiselhaft
Gespräch mit dem Publizisten Wolfgang Thielmann zu seinem Buch „Alternative für Christen? Die AfD und ihr gespaltenes Verhältnis zur Religion“

Als Trauerzeichen eine Kerzenwacht online
Welche Formen Spiritualität und Religion in Computerspielen annehmen kann
Von Tobias Nowak

Es reicht. Was mich angeht.
Die Wittenberg Summer School, ein Projekt von 13 Begabtenförderwerken, geht am Wochenende zu Ende
Von Gerd Brendel

Der Kirchencharakter soll erhalten bleiben
In Göttingen soll die ehrwürdige alte St. Johannis Kirche in eine „Bürgerkirche“ verwandelt werden - offen für fast alle Nutzer
Von Christian Röther

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Interpretationen

Joachim Kaiser zum Gedenken (3/3)
Durch und durch polnisch
Das Klavierkonzert Nr. 2 von Frédéric Chopin
Moderation: Joachim Kaiser
(Wdh. v. 04.05.2008)

Joachim Kaiser war eine prägende Stimme der "Interpretationen". Zu Ehren des verstorbenen Kritikers wiederholen wir drei frühe Sendungen der Reihe.

16:00 Nachrichten

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages mit Sport
Moderation: André Hatting

17:30 Uhr

Nachspiel

Das Sportmagazin
Moderation: Jörg Degenhardt

Kicken nach Gehör - die Blindenfußballer beim FC St. Pauli
Von Fritz Schütte

Stiefkinder - warum der DFB den Blindenfußball vernachlässigt
Gespräch mit Ronny Blaschke

Zum Start in die Fußball-Bundesliga-Saison:
Porträt Guido Buchwald (VfB)
Von Jörn Pissowotzki

Ex-NBA Star Ray Allan und sein Engagement für die Opfer des Holocaust
Von Kerstin Zilm

18:00 Nachrichten

18:05 Nachspiel

Murmeln murmeln
Eine runde Sache
Von Matthias Baxmann

Mit hartem Training bereiten sich die Sportler des 1. MC Erzgebirge auf die nächste Weltmeisterschaft im Murmeln vor, um sich ihren Titel von 2015 zurückzuholen. Die WM findet immer zu Ostern im englischen Flecken Tinsley Green statt. Gespielt wird nach den Regeln des englischen Ringspiels, bei dem die Murmeln mit dem Finger aus dem Spielfeld gekickt werden müssen. Bei Deutschen Meisterschaften hingegen wird unter strenger Aufsicht des Deutschen Murmelrates nach den Bestimmungen des Lochklickerns gebuckert. Ob Duxer, Glaser, Klicker oder Wetzel, so verschieden ihre Namen, so zahlreich sind die Möglichkeiten, mit ihnen um die Wette zu dotzen, tuppen oder schnippen. Die Murmelregeln aus der Steinzeit sind unbekannt, doch aus ihnen müssen sich nach und nach unsere heutigen Sportarten wie Billard, Boule und Golf entwickelt haben.

18:30 Uhr

Hörspielaufnehmen

Spielregeln
Der Sturm - Theater als Reise zum Menschen
Eine akustische Performance 
Manuskript und Regie: Evelyn Dörr
Mit: Dieter Mann, Lilith Stangenberg, Miriam Goldschmidt, Barbara Schnitzler, Evelyn Dörr, Lars Rudolph, Jürgen Holtz
Im Originalton: Antonin Artaud, Peter Brook, Ludwik Flaszen, Jerzy Grotowski, Ryszard Cieslak, Yoshi Oida, Kaiser Hirohito, Harry S. Truman, Glenda Jackson
Ton: Kaspar Wollheim und Vencke Decker
Produktion: RBB 2016
Länge: 54'30

In den 1960er-Jahren verschaffen sich Theatermacher Raum für ihre Utopien. Die Suche nach neuen Theaterformen findet nicht mehr allein auf der Bühne statt.

Anschließend:
Die Angst des Künstlers vor dem Auftritt (Ausschnitt)
Von Ulrich Eickhoff
Produktion: DKultur 2005
Länge: 26'12
(Wdh. v. 22.06.2005)

Wer bin ich? Woher komme ich? Was ist das Leben? Das waren Fragen, mit denen sich die Theateravantgarde der 1960er-Jahre auseinandersetzte, denn für sie war das Theater eine Reise zum Menschen. Ausgehend von einer performativen Ausdeutung von Shakespeares "Der Sturm" reflektiert die Autorin Theateransätze von Peter Brook und Jerzy Grotowski: ihre Schauspielmethoden, ihre Utopien und Visionen vor dem Hintergrund von Krieg und Atombombenangst.

Mit Dank an das "Théâtre des Bouffes du Nord" in Paris und Peter Brook, das "Odin Teatret" und Eugenio Barba in Dänemark, das "Theaterinstitut Jerzy Grotowsky" in Wrocław. Dank den Filmemachern Mercedes Gregory und Andre Gregory, Richard Schechner von der "Tisch School of the Arts" in New York, Peter Gössner vom "Uzume Theater" in Tokyo, dem Alexander Verlag Berlin, Jens Tiedjen und Georg Knobloch vom Segelsportzentrum der Berliner Humboldt Universität.

Evelyn Dörr, 1964 in Leipzig geboren, promovierte Theaterwissenschaftlerin, arbeitet und lebt als Autorin und Regisseurin in Berlin und in der Uckermark.

20:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

20:03 Uhr

Konzertaufnehmen

387. Wartburgkonzert
Palas der Wartburg, Eisenach
Aufzeichnung vom 12.08.2017

"Französischer Geist und deutsche Romantik“

Gabriel Fauré
Trio für Klavier, Klarinette und Violoncello d-Moll op. 120

Maurice Ravel
"Pavane pour une infante défunte", bearbeitet für Violoncello und Klavier

Olivier Messiaen
Thème et variations für Violine und Klavier

Claude Debussy
Première Rhapsodie für Klarinette und Klavier

Johannes Brahms
Sonate für Viola und Klavier Es-Dur op. 120 Nr. 2

Robert Schumann
Klavierquartett Es-Dur op. 47

Berlin Quintett:
Máté Szücs, Viola
Shirley Brill, Klarinette
Marlene Ito, Violine
Andreas Timm, Violoncello
Michèle Gurdal, Klavier

22:00 Uhr

Musikfeuilletonaufnehmen

"Gelebter Fado"
Mit dem Eselskarren unterwegs in Portugal
Von Katalin Fischer
(Wdh. v. 05.08.2012)

22:30 Uhr

Studio 9 kompaktaufnehmen

Themen des Tages mit Sport
Moderation: Oliver Thoma

23:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

23:05 Uhr

Fazitaufnehmen

Kultur vom Tage
Moderation: Eckhard Roelcke
u.a. Lyriksommer

Theaterliebling Simon Stone nimmt sich Salzburg Aribert Reimans Oper "Lear" vor
Gespräch mit Franziska Stürz

Ultimative Objekte im Museumsshop #6: eine Brosche aus dem Tenement-Museum New York
Von Georg Schwarte

Parteien und ihr Kulturprogramm: AfD
Von Christoph Richter

Der Börneplatz-Konflikt 1987 revisited
Von Ludger Fittkau

Kulturpresseschau
Von Arno Orzessek

August 2017
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