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Sonntag, 19.11.2017

Literatur

Sendung vom 19.11.2017

Open Mike 201725 Jahre und kein bisschen müde

Die Gewinner des 25. "Open Mike"-Wettbewerbs: Mariusz Hoffmann (v.l.n.r.), Ronya Othmann, Baba Lussi, Ralph Tharayil. (Imago)

Zum 25. Mal hat der Open Mike, der größte Wettbewerb für junge deutschsprachige Literatur, stattgefunden. Zwei Tage lang las im Berliner Heimathafen Neukölln der Nachwuchs vor großem Publikum. Was dort passierte, gibt es hier.

Sendung vom 12.11.2017Sendung vom 05.11.2017Sendung vom 29.10.2017
Undatiertes Porträt des Schriftstellers Franz Kafka. (picture-alliance / dpa / CTK)

Schüchternheit und Literatur Zaudern, zagen, Worte wagen

Die Romantik prägte das Bild des schüchternen, empfindsamen Dichtertypus, der sich fremd und untauglich fühlt in der Realität. Angetrieben von der Sehnsucht nach Einheit und Ganzheit erschafft er ein Reich der Poesie. Ist Schüchterheit ein Motor der Literatur?

Sendung vom 22.10.2017Sendung vom 15.10.2017Sendung vom 14.10.2017
Die Schriftstellerin Tanja Kinkel beim Bücherherbst-Gespräch auf der Frankfurter Buchmesse (Deutschlandradio / David Kohlruss)

Tanja Kinkel beim Bücherherbst 2017"Grimm + Droste = Krimi"

Tanja Kinkel schreibt Historische Romane mit exotischen Kulissen. Ihr neuer Roman "Grimms Morde" spielt allerdings im unglamourösen Kassel des 19. Jahrhunderts. Im Gespräch erklärt sie unter anderem, welche Parallelen sie zwischen dem Vormärz und der Gegenwart sieht.

Der Schriftsteller und Journalist Dietmar Dath (dpa/Picture Alliance/Erwin Elsner)

Frankfurter BuchmesseBücherherbst 2017

Im "Bücherherbst" stellt die Literaturredaktion von Deutschlandfunk Kultur ihre Favoriten in Lesungen und Gesprächen vor - drei Stunden Literatur, live von der Frankfurter Buchmesse mit neun Autoren und Autorinnen.

Sendung vom 08.10.2017
Ein streitendes Paar steht auf einer Wippe. (imago / Ikon Images)

Sachbücher im GesprächReden wir über Werte

Eine liberale Gesellschaft lebt vom Streit, aber gerade das Streiten fällt zunehmend schwer. Kontroversen und Debatten gelingen seltener. Stattdessen beherrschen Bekenntnisse und moralische Zensur die öffentliche Szene. Woran liegt das, und wie wäre dem zu begegnen?

Sendung vom 01.10.2017
Ein Iraker auf dem freitäglichen Buch-Markt im Zentrum von Bagdad (2014) (dpa / picture alliance / EPA/ALI ABBAS )

Spurensuche in Bagdad Unterwegs mit Autor Najem Wali

Der Schriftsteller Najem Wali lebt in Berlin, doch er studierte in Bagdad im Irak. Er hat sich auf die Suche gemacht nach dem herrlichen und legendären Bagdad, das es einmal gab. Und Najem Wali erzählt vom heutigen Bagdad, in der die Gewalt fast zwingend Teil der Erzählung wird.

Sendung vom 24.09.2017Sendung vom 17.09.2017Sendung vom 10.09.2017Sendung vom 03.09.2017
Der Literaturkritiker Ijoma Mangold bei einer Debatte (imago/MAVERICKS)

Gegenwart lesenDas schwarze und das deutsche Krokodil

In "Das deutsche Krokodil" erzählt der Literaturkritiker Ijoma Mangold seinen Werdegang und seine Geschichte als Sohn eines Nigerianers und einer Schlesierin. Es geht um Irritationen der Integration, um Scham und Selbstbewusstsein. Ein Buch über die deutsche Gegenwart.

Sendung vom 27.08.2017
Schreibmaschine, Block und Buch - das Handwerkszeug von Dichtern und Schriftstellern (Dustin Lee / unsplash.com)

Fünf Lyriker über Macht und DichtungWenn ich Poet Laureate wär...

In der englischsprachigen Welt kennt man den "Poet Laureate", der bedeutende Ereignisse lyrisch begleitet. Ein literarisches Amt, das Dichtern in Deutschland selten zuteil wird. Fünf Lyrikerinnen und Lyriker stellen sich vor, wie es wäre, dieses Amt einmal zu bekleiden.

Sendung vom 13.08.2017Sendung vom 06.08.2017Sendung vom 30.07.2017
Blick von Taormina - einem malerischen Ort an der Ostküste Siziliens - auf eine Meeresbucht. (picture alliance / dpa / Reinhard Kaufhold)

SizilienLiteraturbetrieb in flirrender Hitze

Im 19. Jahrhundert gründeten sich Verlage, Literaturzirkel und Zeitschriften auf Sizilien - der Auftakt zur Entstehung einer einflussreichen Literaturszene. Eine Entwicklung, die bis heute anhält.

Sendung vom 23.07.2017Sendung vom 16.07.2017Sendung vom 09.07.2017
Ein Bach fließt durch eine mit Moos bewachsene Waldlandschaft. (imago/All Canada Photos)

200 Jahre Nature WritingDie Natur als Quelle von Poesie

1972 zog sich die damals 27 Jahre alte US-amerikanische Autorin Annie Dillard völlig in die Natur zurück. In den Wäldern der Blue Ridge Mountains in Virginia übte sie sich im Betrachten der Natur - und schrieb darüber ein Buch, das den Pulitzer-Preis bekam.

Sendung vom 02.07.2017Sendung vom 25.06.2017
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26.11.2017, 01:05 Uhr Literatur
Der Satiriker Jonathan Swift
Gezeichnet: ‚A Dissenter’
Von Markus Metz und Georg Seeßlen
Jonathan Swift war einer der begabtesten und schärfsten Satiriker seiner Zeit. Sein Roman ‚Gullivers Reisen‘, erschienen 1726, gilt als Klassiker der Jugendliteratur, ist in seiner ursprünglichen Form aber eine beißende Satire auf die englische Gesellschaft. Swifts Leben als Emporkömmling, sein gescheitertes politisches Engagement und seine prekären ökonomischen Umstände schärften seinen Blick auf die sozialen Strukturen im englisch regierten Irland. In seiner bekanntesten Satire ‚A Modest Proposal‘ schlägt Swift vor, irische Babys zur Beseitigung von Überbevölkerung, Armut und Kriminalität als Nahrungsmittel zu nutzen. Manche seiner Satiren, die er unter Pseudonymen wie ‚A Dissenter‘ veröffentlichte, erregten solches Aufsehen, dass die englische Regierung eine Belohnung aussetzte, um des Verfassers habhaft zu werden. Zum 350. Geburtstag verschlägt es Swift in unsere Gegenwart, in der ein leidenschaftlicher Aufklärer wie er wichtiger ist denn je.

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