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Dienstag, 23.01.2018

Literatur

Sendung vom 21.01.2018

Carolin Emcke zu #MeToo"Es will doch niemand das Flirten untersagen"

Die Publizistin und Philosophin Carolin Emcke blickt am 21.10.2016 während einer Pressekonferenz auf der Buchmesse in Frankfurt am Main (Hessen) in die Runde. Am 23.10.2016 wird sie in der Frankfurter Paulskirche mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet. (picture alliance/dpa - Arne Dedert)

Aus Sicht Carolin Emckes geht es in der MeToo-Debatte weniger um sexuelle Identitäten, denn um Machtverhältnisse. Die Philosophin und Reporterin, die sich in vielen Artikeln mit Gewalt und Begehren beschäftigt hat, sieht keinerlei lustfeindlichen Tendenzen in der Bewegung.

Sendung vom 14.01.2018Sendung vom 07.01.2018Sendung vom 01.01.2018
Weiblicher Roboter mit dem Spiegelbild einer Frau. (imago stock&people)

Eliza, die digitale Assistentin"Ich bin da, um Dir zu helfen"

Digitale Helferlein verändern unseren Alltag: Der Berliner Schriftsteller Ulrich Woelk hat sich von der schönen neuen und überraschend beseelten Welt der sprechenden Assistenten inspirieren lassen – und für den Deutschlandfunk Kultur ein Hörstück verfasst.

Sendung vom 31.12.2017Sendung vom 24.12.2017
Eine Marmorbüste von Homer im Antikenmuseum in Basel, am 13. März 2008.    (picture alliance / dpa / Georgios Kefalas)

Gedehnte ZeitGeschichten vom Warten

Warten ist in der Regel lästig, Wünsche wollen jetzt gleich erfüllt werden. Fünf Jahre seines Lebens verbringt ein Bundesbürger im Durchschnitt mit Warten: an Kassen oder Schaltern, im Auto, vor geschlossenen Türen oder schlaflos im Bett.

Sendung vom 17.12.2017
Tippen auf einer alten Schreibmaschine (imago / Busse )

Schriftsteller und ihre PseudonymeDie Lizenz zur Lüge

"Pseudonyme sind wie kleine Menschen. Es ist gefährlich, Namen zu erfinden – ein Name lebt", schrieb Kurt Tucholsky, der unter anderem als Peter Panter, Theobald Tiger und Ignaz Wrobel Texte veröffentlichte. Wozu dieses Versteckspiel vieler Autoren hinter Pseudonymen?

Sendung vom 10.12.2017
Der Religionsphilosoph Klaus Heinrich bei einer Veranstaltung in der Akademie der Künste in Berlin am 31.10.2008 ( imago / Christian Thiel)

Gegenwart lesenAusflüge in die Unendlichkeit

Religionsphilosoph und Mitbegründer der Freien Universität Berlin Klaus Heinrich spricht über die "Selbstaufklärung" der Menschheit als Gattung und die "selbstzerstörerischen" Prozesse, die ihr entgegenstehen. Er blickt zurück auf die Verdrängung der deutschen Vergangenheit nach 1945 - und plädiert für einen Neustart der Universität als Instanz gesellschaftlicher Selbstverständigung.

Sendung vom 03.12.2017
Das bewegte Meer vom Strand aus fotografiert unter wolkigem Himmel mit Abendröte. Im Vordergrund schwarzer Fels. (Sergey Malgavko / Sputnik / dpa)

Gedichte im GesprächVom Meer, von Gott und dem Jahreskreis

Die aktuelle Dichtung gilt als lebendig und innovativ. Doch was ist eigentlich ein gutes Gedicht? - fragen Gregor Dotzauer von "Tagesspiegel", Kritikerin Insa Wilke und Jan Bürger vom Deutschen Literaturarchiv Marbach - und stellen lyrische Neuerscheinungen vor.

Sendung vom 25.11.2017
Zeitgenössisches Porträt des irisch-englischen Schriftstellers Jonathan Swift (1667-1745) (picture alliance / dpa)

350. Geburtstag von Jonathan SwiftDer schärfste Satiriker seiner Zeit

"Gullivers Reisen" machten Jonathan Swift bekannt. Ursprünglich war das Jugendbuch allerdings eine Abrechnung mit der englischen Gesellschaft. Manche von Swifts Satiren erregten solches Aufsehen, dass die englische Regierung ein Kopfgeld auf ihn aussetzte. Porträt eines leidenschaflichen Aufklärers.

Sendung vom 19.11.2017
Die Gewinner des 25. "Open Mike"-Wettbewerbs: Mariusz Hoffmann (v.l.n.r.), Ronya Othmann, Baba Lussi, Ralph Tharayil. (Imago)

Open Mike 201725 Jahre und kein bisschen müde

Zum 25. Mal hat der Open Mike, der größte Wettbewerb für junge deutschsprachige Literatur, stattgefunden. Zwei Tage lang las im Berliner Heimathafen Neukölln der Nachwuchs vor großem Publikum. Was dort passierte, hören Sie hier.

Sendung vom 12.11.2017Sendung vom 05.11.2017Sendung vom 29.10.2017
Undatiertes Porträt des Schriftstellers Franz Kafka. (picture-alliance / dpa / CTK)

Schüchternheit und Literatur Zaudern, zagen, Worte wagen

Die Romantik prägte das Bild des schüchternen, empfindsamen Dichtertypus, der sich fremd und untauglich fühlt in der Realität. Angetrieben von der Sehnsucht nach Einheit und Ganzheit erschafft er ein Reich der Poesie. Ist Schüchterheit ein Motor der Literatur?

Sendung vom 22.10.2017Sendung vom 15.10.2017Sendung vom 14.10.2017
Die Schriftstellerin Tanja Kinkel beim Bücherherbst-Gespräch auf der Frankfurter Buchmesse (Deutschlandradio / David Kohlruss)

Tanja Kinkel beim Bücherherbst 2017"Grimm + Droste = Krimi"

Tanja Kinkel schreibt Historische Romane mit exotischen Kulissen. Ihr neuer Roman "Grimms Morde" spielt allerdings im unglamourösen Kassel des 19. Jahrhunderts. Im Gespräch erklärt sie unter anderem, welche Parallelen sie zwischen dem Vormärz und der Gegenwart sieht.

Der Schriftsteller und Journalist Dietmar Dath (dpa/Picture Alliance/Erwin Elsner)

Frankfurter BuchmesseBücherherbst 2017

Im "Bücherherbst" stellt die Literaturredaktion von Deutschlandfunk Kultur ihre Favoriten in Lesungen und Gesprächen vor - drei Stunden Literatur, live von der Frankfurter Buchmesse mit neun Autoren und Autorinnen.

Sendung vom 08.10.2017
Ein streitendes Paar steht auf einer Wippe. (imago / Ikon Images)

Sachbücher im GesprächReden wir über Werte

Eine liberale Gesellschaft lebt vom Streit, aber gerade das Streiten fällt zunehmend schwer. Kontroversen und Debatten gelingen seltener. Stattdessen beherrschen Bekenntnisse und moralische Zensur die öffentliche Szene. Woran liegt das, und wie wäre dem zu begegnen?

Sendung vom 01.10.2017
Ein Iraker auf dem freitäglichen Buch-Markt im Zentrum von Bagdad (2014) (dpa / picture alliance / EPA/ALI ABBAS )

Spurensuche in Bagdad Unterwegs mit Autor Najem Wali

Der Schriftsteller Najem Wali lebt in Berlin, doch er studierte in Bagdad im Irak. Er hat sich auf die Suche gemacht nach dem herrlichen und legendären Bagdad, das es einmal gab. Und Najem Wali erzählt vom heutigen Bagdad, in der die Gewalt fast zwingend Teil der Erzählung wird.

Sendung vom 24.09.2017Sendung vom 17.09.2017Sendung vom 10.09.2017
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28.01.2018, 00:05 Uhr Literatur
Ein Streifzug durch Erdgeschichten in der Literatur
Mutter Erde, Vater Land
Von Jörg Magenau
(Wdh. v. 08.07.2012)

Vier Elemente kennt die Kosmologie: Erde, Feuer, Luft und Wasser. Mit Mutter Erde fängt alles an.
Erde ist, mit den ersten Sätzen der ‚Genesis‘ beginnend, der Urgrund der Geschichte. Erde ist mit Feuer, Luft und Wasser eines der vier kosmologischen Elemente. In der Mythologie steht Erde für Fruchtbarkeit und Leben, aber auch für den Tod. Seit Menschen das Land kultivierten, Ackerbau betrieben und sesshaft wurden, entwickelten sie eine besondere Beziehung zur Erde als Heimat. Sie unterwarfen nicht nur die Natur ihren Zwecken, sondern teilten die Erde auf und machten daraus Grundbesitz.

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