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Literatur

Sendung vom 21.05.2017Sendung vom 14.05.2017Sendung vom 07.05.2017
Abakus und Feder auf einer Schulbank in der alten Schule, der Ort Ribbeck wurde durch das Gedicht vom Birnbaum von Fontane bekannt.  (imago)

Auf Punkt und KommaSchnittmengen von Literatur und Mathematik

"Zählen" und "Erzählen" - Rechnen und Schreiben - haben mehr gemeinsam als die Schulweisheit sich mitunter träumen lässt. Verbunden sind die Rechen- und die Dichtkunst durch ein besonderes Spannungsverhältnis von Ordnung, Imagination und Wahrscheinlichkeit.

Sendung vom 30.04.2017
Herausgeber Thomas Geiger, Schriftstellerin Sabine Scholl und Moderator Jörg Plath. (Deutschlandradio / Manuel Czauderna)

Literaturzeitschriften lesenProbebühnen für Texte aller Art

Von "Akzente" bis "Wespennest" reicht die Szene der Literaturzeitschriften: Die Schriftstellerin Sabine Scholl und Thomas Geiger, Herausgeber der "Sprache im technischen Zeitalter", lesen mit Jörg Plath ausgewählte Texte - und präsentieren ihre Favoriten.

Sendung vom 23.04.2017Sendung vom 16.04.2017Sendung vom 09.04.2017
Blick über die Landschaft am ehemaligen Friedrichsgraben, heute Polesskij Kanal, bei Polessk, früher Labiau, am 02.09.2002. Pollesk liegt heute im zu Russland gehörenden Kaliningrader Gebiet - im früheren Ostpreußen. (picture alliance / dpa / Tom Schultze / Transit)

Über den Schriftsteller Johannes BobrowskiDer sarmatische Traum

Anfang der 60er-Jahre pilgerten junge Wilde aus der Gruppe 47 zu Johannes Bobrowski - vor 100 Jahren geboren - in die DDR. Die Heimatregion Bobrowskis - vom früheren Ostpreußen bis zum Baltikum - war für den Schriftsteller ein Sehnsuchtsraum, für den er das alte Wort Sarmatien benutzte.

Sendung vom 02.04.2017Sendung vom 25.03.2017
Zsusza Bánk im Gespräch beim "Bücherfrühling" von Deutschlandradio Kultur (Deutschlandradio / Stefan Fischer)

Zsuzsa Bánk: "Schlafen werden wir später"Lebensgier und Todesangst

Zsusza Bánks Roman "Schlafen werden wir später" besteht aus langen E-Mails, die zwei Freundinnen über Jahre austauschen. Es sei ein Buch über den Willen, nichts zu versäumen und deshalb unbedingt wach zu bleiben, sagte die Frankfurter Autorin beim "Bücherfrühling".

Olga Grjasnowa zu Gast beim "Bücherfrühling" von Deutschlandradio Kultur (Deutschlandradio / Stefan Fischer)

Olga Grjasnowa: "Gott ist nicht schüchtern"Vom Irrsinn und von Grenzen

Für wen gilt Reisefreiheit, für wen nicht? Wer hat die Macht, Grenzen unüberwindbar zu machen? Das ergründet Olga Grjasnowa in dem Roman "Gott ist nicht schüchtern", der fliehenden Syrern auf dem Weg nach Europa folgt. Sie glaubt: "Wir wissen nie, welche Verzweiflung dahinter steckt."

Kathy Zarnegin zu Gast beim "Bücherfrühling" von Deutschlandradio Kultur bei der Leipziger Buchmesse 2017 (Deutschlandradio / Stefan Fischer)

Kathy Zarnegin: "Chaya"Weigerung, eine Exotin zu sein

Wie entfernt man sich möglichst weit von den Werten und Prägungen der Familie? Wie wird man Schriftstellerin in neuer Umgebung und einer anderen Sprache? Kathy Zarnegins Romandebüt "Chaya" steckt voller bissiger Beobachtungen, radikaler Argumente und Ambivalenzen.

Lukas Bärfuss zu Gast beim "Bücherfrühling" von Deutschlandradio Kultur (Deutschlandradio / Stefan Fischer )

Lukas Bärfuss: "Hagard"So unzuverlässig wie ein Wildfang

Das Motiv des Verschwindens ist zentral in dem Roman "Hagard" von Lukas Bärfuss. Der Schweizer meint: "Es gibt in unserer Zeit ein fast unterschwelliges Gefühl, dass von uns und unserer Generation und unserer Kultur eigentlich nicht viel bleiben wird."

Chris Kraus liest aus "Das kalte Blut" auf der Deutschlandradio-Bühne  (Deutschlandradio / Stefan Fischer )

Chris Kraus: "Das kalte Blut"Verbrechen und Täuschung

In dem Roman "Das kalte Blut" erzählt Chris Kraus von der Verstrickung seines Großvaters in die Mordtaten der SS in Osteuropa – und warum dieser Mann in der BRD als Geheimdienstler arbeiten durfte. Kraus war fasziniert von der Frage: "Wie konnte er seine Familie so täuschen?"

Sendung vom 19.03.2017Sendung vom 12.03.2017Sendung vom 05.03.2017Sendung vom 26.02.2017Sendung vom 19.02.2017
(imago/United Archives International)

Carson McCullersDie einsame Jägerin

Sie wäre am 19. Februar 100. Jahre alt geworden: Carson McCullers. Die in den Südstaaten geborene Autorin veröffentlichte mit nur 23 Jahren ihren Welterfolg "Das Herz ist ein einsamer Jäger". Ihre Themen: Rassenhass, Lebenslügen und Einsamkeit.

Sendung vom 12.02.2017Sendung vom 05.02.2017
Die US-Autoren Allen Ginsberg und Jack Kerouac (Walter Bibikow / Danita Delimont / Imago)

"Desolation Angels"Jack Kerouac und die Beat-Autoren

Sie wollten schreiben, wie sich Bebop anhört: hart, fordernd, atemlos. Die US-Amerikaner Jack Kerouac, William S. Burroughs und Allen Ginsberg verkörpern die Beat-Generation der Nachkriegszeit. Abenteuerlustig machten sie sich auf, die Welt aus den Angeln zu heben.

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04.06.2017, 00:05 Uhr Literatur
Die Algon-Queen
Eine unterhaltsame Suche nach den Spuren der legendären Dorothy Parker
Von Pieke Biermann
Produktion: SDR 1987

"Noch ein Martini, und ich lieg unterm Gastgeber." Kaum zu glauben, dass Dorothy Parker nun schon 50 Jahre tot sein soll.
Dorothy Parker, einst die schlagfertigste und eleganteste Dame von New York, war bereits zu Lebzeiten (1893-1967) so legendär wie gefürchtet für ihre spitze Zunge. Sie war der Star der berühmt-berüchtigten Tafelrunde, die sich mittags im Hotel Algonquin traf: der neuen Mediengeneration nach dem Ersten Weltkrieg. Sie schrieb Geschichten, Drehbuchvorlagen für Hollywood-Filme, zog zeitweise nach Los Angeles und verzweifelte an den Reaktionären, die vor, nach und im Zweiten Weltkrieg das Sagen hatten. Sie trank, erst mäßig, am Ende übermäßig. Ein Tribut auch an den Hass kleinerer Geister, die ihr "das Hirn eines Mannes im Körper einer Frau" nachsagten. Größere Geister gaben neidlos zu: "Ihr Werk ragt nicht eben in die Breite, aber das meiste davon ist pures Gold." Pieke Biermann hat Dorothy Parkers Kurzgeschichten übersetzt und erweckt sie in diesem Feature zum Leben. Unter dem Titel, der ihr gebührt: 'Die Algon-Queen'.

Buchkritik

Siddhartha Mukherjee: "Das Gen"Was Gene wirklich machen
Im Vordergrund das Buchcover von "Das Gen", im Hintergrund ein Computerbild, das eine sich auflösende DNA darstellt. (Buchcover: S. Fischer Verlag, Hintergrund: imago/Science Photo Library)

Siddhartha Mukherjee führt den Leser in "Das Gen" anschaulich in die Genetik ein. Der Mediziner und Bestseller-Autor schafft über seine Familiengeschichte einen unterhaltsamen roten Faden. Viele kleine Stories über zufällige Entdeckungen runden das Ganze ab.Mehr

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