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Sonntag, 24.06.2018
 
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Literatur

Sendung vom 17.06.2018Sendung vom 10.06.2018
Autor Harry Mulisch (imago/Leemage)

Überlegungen zu EuropaDer prophetische Autorengipfel 1988

1988 dachten 50 Schriftsteller aus aller Welt, darunter Harry Mulisch und Adolf Muschg, im Schatten der Berliner Mauer über ein vereintes Europa nach. Mitte Juni treffen sich wieder zahlreiche Autoren in Berlin. Vorab senden wir noch einmal Auszüge des Europäischen Autorengipfels vor 30 Jahren.

Sendung vom 03.06.2018Sendung vom 27.05.2018Sendung vom 20.05.2018Sendung vom 13.05.2018
Eine Frau sitzt am Strand von Jaffa.

Israelische Autoren und ihr LandDie Utopie hat ihren Glanz verloren

"Wir sind nicht weiter gekommen. Wir haben kein neues Israel aus der alten jüdischen Welt erschaffen können", sagt Lizzie Doron. Auch andere israelische Schriftsteller blicken enttäuscht auf das, was 70 Jahre nach Staatsgründung aus dem Traum vom neuen Israel geworden ist.

Sendung vom 06.05.2018Sendung vom 29.04.2018Sendung vom 22.04.2018Sendung vom 15.04.2018
"Brain Poetry" heißt ein literarisches Kunstprojekt, mit dem ein Besucher am 07.10.2014 im Pavillon des Gastlandes Finnland auf der Buchmesse in Frankfurt am Mai nur mit seinen Gehirnströmen ein Gedicht erzeugt. (dpa / Boris Roessler)

Lyrik lesen Gedichte voller Widerhaken mit Langzeitwirkung

Gedichte können alles. Sie sind spielerisch, grüblerisch, öffnen Räume und Perspektiven, führen ins Unbekannte, machen Vertrautes fremd – oder umgekehrt. Eine Kritikerin, zwei Kritiker, drei Neuerscheinungen - und drei Empfehlungen.

Sendung vom 08.04.2018
Der Buchladen "Schwarze Risse" in Berlin Kreuzberg (Mai 2016).   (imago / Steinach)

Linker BuchhandelTotgesagte leben länger

Nach der Studentenrevolte 1968 entstanden viele linke Buchhandlungen. Sie verstanden sich als Avantgarde der Republik und waren damit gar nicht so weit entfernt vom Standesbewusstsein ihrer bürgerlichen Kollegen, die stolz waren, es mit einer geistigen Ware zu tun zu haben.

Sendung vom 25.03.2018Sendung vom 11.03.2018Sendung vom 04.03.2018Sendung vom 25.02.2018Sendung vom 18.02.2018
Dieses Gemälde aus dem 17. Jahrhundert zeigt, wie Apoll Marsyas häutet (Active Museum). (imago stock&people)

Der Marsyas-MythosDer Musikwettstreit zwischen Apoll und Marsyas

Marsyas spielte so lustvoll auf der Doppelflöte, dass er den Gott Apoll zum Wettstreit herausforderte und besiegte. Dafür ließ ihn Apoll bei lebendigem Leib häuten. Der Marsyas-Mythos dient bis heute als Parabel über das Verhältnis von Schönem und Hässlichem, Ohnmacht und Macht.

Sendung vom 11.02.2018
Die argentinische Schriftstellerin Selva Almada (imago stock&people)

Schriftstellerinnen aus LateinamerikaMikrokosmen und Computerviren

Lateinamerikas Literatur boomt. Doch anders als in den 60ern und 70ern, als García Márquez, Mario Vargas Llosa und Julio Cortázar Erfolge feierten, liest man heute Frauen: Schriftstellerinnen wie Selva Almada, Esther Andradi, Samanta Schweblin und Pola Oloixara.

Sendung vom 04.02.2018Sendung vom 28.01.2018Sendung vom 21.01.2018
Die Publizistin und Philosophin Carolin Emcke blickt am 21.10.2016 während einer Pressekonferenz auf der Buchmesse in Frankfurt am Main (Hessen) in die Runde. Am 23.10.2016 wird sie in der Frankfurter Paulskirche mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet. (picture alliance/dpa - Arne Dedert)

Carolin Emcke zu #MeToo"Es will doch niemand das Flirten untersagen"

Aus Sicht Carolin Emckes geht es in der MeToo-Debatte weniger um sexuelle Identitäten, denn um Machtverhältnisse. Die Philosophin und Reporterin, die sich in vielen Artikeln mit Gewalt und Begehren beschäftigt hat, sieht keinerlei lustfeindlichen Tendenzen in der Bewegung.

Sendung vom 14.01.2018Sendung vom 07.01.2018Sendung vom 01.01.2018
Weiblicher Roboter mit dem Spiegelbild einer Frau. (imago stock&people)

Eliza, die digitale Assistentin"Ich bin da, um Dir zu helfen"

Digitale Helferlein verändern unseren Alltag: Der Berliner Schriftsteller Ulrich Woelk hat sich von der schönen neuen und überraschend beseelten Welt der sprechenden Assistenten inspirieren lassen – und für den Deutschlandfunk Kultur ein Hörstück verfasst.

Sendung vom 31.12.2017Sendung vom 24.12.2017
Eine Marmorbüste von Homer im Antikenmuseum in Basel, am 13. März 2008.    (picture alliance / dpa / Georgios Kefalas)

Gedehnte ZeitGeschichten vom Warten

Warten ist in der Regel lästig, Wünsche wollen jetzt gleich erfüllt werden. Fünf Jahre seines Lebens verbringt ein Bundesbürger im Durchschnitt mit Warten: an Kassen oder Schaltern, im Auto, vor geschlossenen Türen oder schlaflos im Bett.

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Gast: N.N.
Moderation: René Aguigah

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Über Bücher und DebattenDas Ende der politischen Korrektheit?
Der Eintrag zu "Political Correctness" im Duden, aufgenommen am 09.09.2017 in Berlin. (dpa / Franz-Peter Tschauner)

"Ist das noch Kunst oder schon AfD?" Das fragte sich die Kulturkritik angesichts Oskar Roehlers Roman "Selbstverfickung" oder Monika Marons "Munin oder Chaos im Kopf". Gibt es eine Diktatur der Political Correctness? Was geschieht, wenn Romane oder Äußerungen von Autoren als anstößig gelten?Mehr

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