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Freitag, 19.01.2018

Lesart

Sendung vom 18.01.2018Sendung vom 17.01.2018Sendung vom 16.01.2018
Kunden drängen sich in einem Instanbuler Buchladen. (imago stock&people)

Religiöse Literatur in der TürkeiErleuchtung zwischen zwei Buchdeckeln

"Allah ist mir genug" oder "Zeit für Allah finden" - Bücher mit populär-religiösen Inhalten verkaufen sich in der Türkei glänzend. Der Boom ist symptomatisch für eine Zeit, in der Verlage unter Zensurdruck stehen und die Regierung Religiosität in allen Lebensbereichen propagiert.

Die französische Schriftstellerin und Frauenrechtlerin Simone de Beauvoir (dpa / picture alliance)

Simone de Beauvoir"Sie hatte auch sehr viel Humor"

Simone de Beauvoir sei heute noch aktuell, sagt ihre Biografin Julia Korbik. Vieles von dem, was sie geschrieben hat, könne man als Kommentar zu unserer Zeit verstehen, sagt die Autorin im Gespräch über ihr Buch "Oh Simone".

Sendung vom 15.01.2018
Buchcover Fernando Aramburu: "Patria". Im Hintergrund: Demonstranten mit einem Schild: "Verurteilt Terrorismus, klärt die Morde auf" (Rowohlt / dpa/picture alliance/Villar Lopez)

Fernando Aramburu: "Patria"Zwei Familien, die ETA und ein Mord

Der Kampf der ETA für die Unabhängigkeit entzweit Nachbarn, Freunde und Familien und macht sie zu erbitterten Feinden. - Fernando Aramburu erzählt in "Patria", wie eine Gesellschaft an Gewalt und an ihrem separatistischen Wahn auseinanderbricht.

(picture alliance / Carmen Jaspersen/dpa)

Joachim Król über "Der erste Mensch""Ein ganz anderer Camus"

Vom Analphabeten-Kind zum Literaturnobelpreisträger: Seine beispiellose Lebensgeschichte beschreibt Albert Camus in seinem Roman "Der erste Mensch". Jetzt tourt der Schauspieler Joachim Król mit diesem Text durch Deutschland – mit Musik von l'Orchestre du Soleil.

Sendung vom 13.01.2018Sendung vom 12.01.2018
Buchcover "Über uns" von Eshkol Nevo (dtv / dpa)

Eshkol Nevo: "Über uns"Freudianische Erzählungen

Drei Erzählungen über drei Protagonisten. Der Roman "Über uns" des israelischen Autors Eshkol Nevo ist an das freudianische Strukturmodell der menschlichen Psyche angelehnt. Die Figuren verkörpern jeweils Konflikte um das Ich, Es und Über-Ich - menschenfreundlich und klug erzählt.

Sendung vom 11.01.2018
Die am Abend erleuchteten Büros der Hochhäuser in Frankfurt am Main (Hessen), mit Zoomeffekt fotografiert (picture alliance / Frank Rumpenhorst/dpa)

Aaron Sahr: "Keystroke-Kapitalismus"Geldschöpfung per Knopfdruck

Woher nehmen Banken das Geld für die Kreditvergabe? Auf die Rücklagen von Sparern sind sie dabei nicht angewiesen. Sondern: Die Banken schaffen das Geld aus dem Nichts und verfügen damit über ein Privileg, das dringend auf den Prüfstand gehört, schreibt Aaron Sahr.

Der französische Schriftsteller Georges Perec in einer Aufnahme von 1978 (imago/Leemage)

Wiederentdeckung von Georges PerecDer französische James Joyce

Er schreibt Romane ohne den Buchstaben E und strukturiert seine Werke nach mathematischen Vorgaben: In Frankreich gilt Georges Perec als Meister-Schriftsteller - jetzt wird er in Deutschland wiederentdeckt. Literaturwissenschaftler Jürgen Ritte über seinen virtuosen Umgang mit Buchstaben und Worten.

Sendung vom 10.01.2018Sendung vom 09.01.2018
Lucia Jay von Seldeneck (Text) & Florian Weiß (Illustration): Ich werde über diese Merkwürdigkeiten noch etwas drucken lassen. (Cover: Kunstanstifter-Verlag / Hintergrund: imago)

Kuriose TiergeschichtenVom beinlosen Paradiesvogel

Wie ein Pfeil in einem Storch half, den Vogelzug zu beweisen - das ist nur eine von 30 kuriosen Geschichten, die auf historischen Tiermeldungen beruhen. Ob Mönche, die Seidenraupen schmuggeln oder ein Paradiesvogel ohne Beine, als Leser kommt man aus dem Staunen gar nicht mehr raus.

Sendung vom 08.01.2018
Detlef Grumbach, Geschäftsführer des Männerschwarm-Verlags (Jens Wormstaedt)

25 Jahre Männerschwarm Verlag"Wir sind im Buchhandel kaum noch präsent"

Mit den Comics von Ralf König hatte der Männerschwarm-Verlag in den 1990er-Jahren einen Riesenerfolg. Seitdem ist der Verlag eine feste Größe für Literatur für Schwule, Lesben, Bi- und Transsexuelle. Zum 25-jährigen Bestehen warnt Geschäftsführer Detlef Grumbach vor einem gesellschaftlichen Rollback.

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