Sonntagsrätsel Ausgabe Nr. 2896

    Wo wohnt die deutsch-französische Freundschaft?

    33:12 Minuten
    Ein schwarz weißes Foto vom 22. Januar 1963 : Zwei Männer sitzen nebeneinander an einem Tisch und unterzeichnen jeweils ein Dokument. Hinter ihnen stehen sehr viele Männer in Anzügen.
    Der französische Präsident Charles de Gaulle und der deutsche Bundesklanzer Konrad Adenauer unterzeichnen am 22. Januar 1963 in Paris den Elysée-Vertrag. © imago images / ZUMA / Keystone
    Moderation: Ralf bei der Kellen · 22.01.2023
    Am 22. Januar 1963, also vor genau 60 Jahren, unterschrieben Konrad Adenauer und Charles de Gaulle im Élysée-Palast den deutsch-französischen Freundschaftsvertrag. Deshalb geht es in dieser Rätselausgabe um deutsch-französische Musikbeziehungen.

    Gesucht wird: ein Eigenname mit sechs Buchstaben.

    1. Frage

    Den Auftakt macht ein Ausschnitt aus der von Joan Sutherland gesungenen Arie „Ah, je ris de me voir si belle“ (auch bekannt als „Ha, welch Glück, mich zu sehen so schön“, die Erkennungsmelodie der Opernsängerin Bianca Castafiore aus den Tim & Struppi-Comics). Das Lied stammt aus der Oper „Faust“, die 1859 uraufgeführt wurde. Vertont hatte dieses deutscheste aller Dramen ein französischer Komponist. Von ihm stammt auch die Oper „Roméo et Juliette“. Geboren wurde er am 17. Juni 1818 in Paris, gestorben ist er am 18. Oktober 1893 in Saint-Cloud.
    Der dritte Buchstabe aus seinem ersten oder seinem eher unbekannten zweiten Vornamen macht den Auftakt zum diesmal gesuchten Ratebegriff.

    2. Frage

    Musik Nummer zwei ist eine Aufnahme von 1964: „Lass‘ die Leute doch reden“, die deutsche Version des Del Shannon-Hits „Keep Searchin‘“. Die Begleitband sind die Rattles aus Hamburg, der Sänger stammt aus Frankreich. Genau wie Elvis leistete auch dieser Rocker seinen Wehrdienst in Deutschland, nämlich im badischen Offenburg. In erster Ehe war der gesuchte Mann mit der Sängerin Sylvie Vartan verehelicht.
    Rätselrelevant ist der zweite oder der vorletzte Buchstabe aus seinem Künstlernachnamen.

    3. Frage

    2017 veröffentlichte die Liedermacherin Joana ein Album mit dem Titel: „Plaisir d'amour – aber nicht nur...“. Darauf befinden sich auch einige Stücke, die die deutsch-französischen Beziehungen thematisieren – z.B. das Lied „Né en 17 à Leidenstadt“, also „Geboren 1917 in Leidenstadt“. Geschrieben hat es ein 1951 in Paris geborener französischer Sänger und Komponist, der hier darüber nachdenkt, was wohl gewesen wäre, wenn er 1917 in Deutschland das Licht der Welt erblickt hätte. Und das nicht ohne Grund, denn seine Mutter war Jüdin und stammte aus München. Den Ortsnamen „Leidenstadt“ hat sich der Komponist übrigens ausgedacht. Und wie heißt dieser Franzose deutsch-polnischer Abkunft?
    Sein Vorname ist ein Doppelname; den gesuchten Buchstaben finden Sie im zweiten Teil des Namens an dritter Position.

    Wenn Sie mitmachen möchten, schreiben Sie uns eine E-Mail an sonntagsraetsel@deutschlandfunkkultur.de oder per Post an Deutschlandfunk Kultur – Sonntagsrätsel – Postfach 10819 Berlin, oder senden Sie uns ein Fax an die Nummer: 030 – 8503 29 5608.

    4. Frage

    Musik Nummer vier stammt von dem französischen Chansonnier schlechthin – Georges Brassens. 1964 sang er das Lied „Les deux oncles“ über seine beiden (imaginären) Onkel, von denen einer für die Deutschen, der andere für die Engländer schwärmt. Und wer war zur Zeit der Unterzeichnung des Élysée-Vertrags Präsident der USA? Ihm passte das Abkommen übrigens so gar nicht.
    Der dritte Buchstabe aus seinem ersten Vornamen bringt Sie der Lösung einen Schritt näher.

    5. Frage

    Französisch gesungen wurde in den 1960er- und 1970er-Jahren nicht nur in der BRD. 1974 nahm ein Sänger und Schauspieler in der DDR das Chanson „Parlez-moi d’amour“ auf. Angehörigen der Generation 40+ ist er mit Sicherheit bekannt. Und wer sang dieses Lied für die von Günther Fischer arrangierte LP „Greens“?
    Den benötigten Buchstaben finden Sie im Vornamen dieses damals noch in der DDR beheimateten Schauspielers an vorletzter Stelle.

    6. Frage

    2018 schrieb Till Lindemann einen Text für die französische Sängerin Zaz. Der Pianist Thierry Faure übersetzte ihn ins Französische und komponierte die Musik dazu. Unter dem Titel „Le jardin des larmes“, also: „Der Garten der Tränen“ nahmen Lindemann und Zaz das Lied als deutsch-französisches Duett auf. Gesucht wird die Gruppe, deren Sänger Lindemann im Hauptberuf ist.
    Der letzte Buchstabe aus ihrem Namen ist auch der letzte des gesuchten Ratebegriffs.

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