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Breitband | Beitrag vom 07.04.2018

Tech-Konzerne im GesundheitswesenApps auf Rezept

Philip Banse im Gespräch mit Vera Linß und Martin Böttcher

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An einem Unterarm wird der Puls gemessen, drumherum liegt weiteres medizinisches Equipment (rawpixel.com auf Unsplash)
Facebook, Amazon, Apple und Google wollen sich nun auch um unsere Gesundheit kümmern. (rawpixel.com auf Unsplash)

Die IT-Giganten greifen nach den Krankenakten: Apple baut Krankenhäuser, Amazon gründet eine Krankenkasse und Google durchleuchtet den Körper. Die Digitalisierung des Gesundheitsmarktes birgt Potential für die Patienten – aber auch Risiken.

Es geht darum, Gesundheitsdaten zu sammeln, automatisiert mit lernenden Maschinen zu analysieren, und dann passende Informationen, Warnungen, Therapien oder Produkte anzubieten. Und im Datensammeln haben Apple, Amazon und Co. ja bereits Übung. Mit eigenen Krankenhäusern und -kassen sollte ihnen das auch nicht weiter schwerfallen.

Vor allem aber geht es um Geld: Im letzten Jahr wurden mehr als eine Milliarde Euro pro Tag für das Gesundheitswesen aufgewendet, insgesamt 374 Milliarden Euro! Eine gewaltige Summe – und das sind nur die Werte für Deutschland.

Jahrelang ist nichts passiert

Facebook, Amazon, Apple und Google – alle großen Tech-Konzerne mischen auf dem milliardenschweren Gesundheitsmarkt mit. In Deutschland ist dort in Sachen Digitalisierung jahrelang nichts passiert. Jetzt aber kommt durch staatliche Vorgaben viel in Bewegung ins System.

Seit Kurzem können beispielsweise Gesundheitsapps von Krankenkassen erstattet werden. Philip Banse erklärt die Risiken, Nebenwirkungen und Potentiale des digitalen Gesundheitswesens.

Breitband

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