Sonntagsrätsel Nr. 3085

    Unempfindlich?

    32:45 Minuten
    Ein Bild auf dem der Dichter und Philosoph Christoph August Tiedge zu sehen ist.
    Christoph August Tiedge – Dichter der Hoffnung, deren Worte Beethoven in einen feierlichen Klang verwandelte, als öffne sich darin ein Tor zu Trost, Nacht und Ewigkeit. © IMAGO / Artokoloro
    Moderation: Ralf bei der Kellen |
    Am 6. September 1946 hielt US-Außenminister James F. Byrnes in Stuttgart die sog. „Hoffnungsrede“. Sie eröffnete die Möglichkeit eines wiedervereinten Deutschlands. Und da man die Hoffnung ja nie aufgeben soll, steht sie diesmal im Mittelpunkt.

    Gesucht wird: ein Adjektiv mit sechs Buchstaben und zwei Silben

    1. Frage

    1943 komponierte Hanns Eisler das Lied „An die Hoffnung“ (in der Sendung gespielt vom Ensemble Argus). Der Dichter des Textes wurde 1770 in Lauffen am Neckar geboren und verbrachte den Großteil seiner zweiten Lebenshälfte in einem Turm in Tübingen. „Hälfte des Lebens“ ist dann auch der Titel eines seiner Gedichte; sein berühmtestes Werk dürfte aber der Roman „Hyperion“ sein.

    Den Lösungsbuchstaben finden Sie in seinem bekannten Vornamen an zweiter und an sechster Position; in seinem Familiennamen ist es ebenfalls: der sechste.

    2. Frage

    Auch Musik No. zwei trägt den Titel „An die Hoffnung“. Der Text stammt von Christoph August Tiedge, die Musik schrieb Ludwig van Beethoven. Und der wurde 1770 in welcher Stadt geboren?

    Von ihren vier Buchstaben ist zielführend: der zweite.

    3. Frage

    2001 veröffentlichten Jaques und Paula Morelenbaum mit Ryuichi Sakamoto ihre Version des Liedes „Esperança Perdida“, also: verlorene Hoffnung. Wir suchen: den Mann, der es 1956 geschrieben hatte. Neben Heitor Villa-Lobos dürfte er der bekannteste brasilianische Komponist sein. Von ihm stammt auch der Evergreen „The Girl From Ipanema“.

    Bitte finden und notieren Sie: den mittleren Buchstaben aus seinem Familiennamen.

    Wenn Sie mitmachen möchten, schreiben Sie uns eine E-Mail an sonntagsraetsel@deutschlandfunkkultur.de oder per Post an Deutschlandfunk Kultur – Sonntagsrätsel – Postfach 10819 Berlin, oder senden Sie uns ein Fax an die Nummer: 030 – 8503 29 5608

    4. Frage

    Im Juli 1940 löste der „État français“, also der „Französische Staat“ die Dritte Republik ab. Die auch als „Vichy Regime“ bekannte Regierung kollaborierte mit Nazi-Deutschland. Deren Chef Philippe Pétain ließ die Parole der französischen Revolution „Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit“ durch den Wahlspruch „Arbeit, Familie, Vaterland“ ersetzen. Mitten in dieser dunklen Zeit nahm Charles Trenet 1941 das Lied „Espoir“, also „Hoffnung“ auf. Und welcher General war damals die große Hoffnung Frankreichs? Er wurde später erster Präsident der fünften Republik.

    Aus dem letzten Wort seines Namens soll gefunden und aufgeschrieben werden: der dritte Buchstabe.

    5. Frage

    Die Inspiration zu Musik No. fünf stammt von Woody Guthrie. 2020 veröffentlichten die Ookee Dokee Brothers das Lied „Hope Machine“. Seine Gitarren verzierte Guthrie oft mit einem Spruch aus vier Wörtern.

    Bitte notieren Sie: denjenigen Buchstaben, der am häufigsten – nämlich fünf Mal – in ihm vorkommt.

    6. Frage

    Zweimal schon war die Hoffnung das Oberthema des Rätsels. Jedes Mal schlossen wir mit dem Lied „Hoffnungsmaschine“ der Gruppe Erdmöbel. Diesmal tun wir das mit der deutsch-persisch-englischen Version „Hoping Machine“, bei der die Künstlerin Niloufar Taghizadeh mitsingt. Und was sind im christlichen Verständnis Glaube, Liebe und Hoffnung?

    Der erste Buchstabe aus diesem Begriff ist der letzte des diesmal gesuchten Ratewortes.
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