Sonntagsrätsel Nr. 3084

    Im Schlaf bewältigt?

    Ein Programmzettel der Uraufführung von Wolfgang Amadeus Mozarts „Die Entführung aus dem Serail“ am 16. Juli 1782 im Hofburgtheater in Wien.
    Wien, 1782 – ein stilles Blatt als Zeuge jenes Abends, da Mozarts „Entführung aus dem Serail“ erstmals ihr Klanggeheimnis offenbarte. © IMAGO / GRANGER Historical Picture Archive
    Moderation: Ralf bei der Kellen |
    Am 30. August 1978 entführte der DDR-Bürger Hans Tiede eine Tupolew Tu-134 der polnischen Fluggesellschaft LOT auf dem Flug von Danzig nach Berlin-Schönefeld – mit einer Spielzeugpistole. Deshalb geht es diesmal um die Entführung.

    Gesucht wird: ein Substantiv mit sechs Buchstaben und zwei Silben

    1. Frage

    In der Kunst vergangener Zeiten wurde die Entführung gerne romantisch verklärt – so auch in der „Entführung aus dem Serail“. In der Sendung zu hören ist der Janitscharenchor mit „Singt dem großen Bassa Lieder“ – eine Lobshymne auf Bassa Selim, der großmütige, zum Islam konvertierte Herrscher, der den zum Tode verurteilten Liebenden schließlich die Freiheit schenkt. Und wer komponierte das Singspiel „Die Entführung aus dem Serail“?

    Bitte notieren Sie: von den sechs Buchstaben seines Familiennamens: den letzten.

    2. Frage

    Der Begriff „Kidnapping“ bezog sich ursprünglich nur auf Kindesentführungen. Im US-amerikanischen Englisch ist das Wort über die Jahre zum Oberbegriff für alle Arten von Entführungen geworden. Eine Kindesentführung ereignet sich – wenn auch unbeabsichtigt– in dem Film „The Kid“ von 1921. 50 Jahre später komponierte der Regisseur und Hauptdarsteller eine Musik für seinen Stummfilm. In der Sendung zu hören ist das Stück „The Kidnap“. Und wie heißt dieser Künstler?

    Er selbst wurde gleich zweimal entführt, beim letzten Mal allerdings postum. Aus seinem Vornamen wird gesucht: der vierte Buchstabe.

    3. Frage

    Postum erschien 1983 auch das Lied „Buffalo Soldier“. Als „Büffelsoldaten“ bezeichnete man die afrikanisch-stämmigen ehemaligen Sklaven, die gegen die amerikanischen Ureinwohner kämpften. Für den Begriff gibt es zwei Erklärungen: die eine besagt, dass die Ureinwohne aufgrund der dem Büffelfell ähnlichen Haarpracht der Soldaten auf diesen Namen verfielen. Die andere besagt, dass die Soldaten ähnlich wild wie ein Büffel gekämpft hätten. Eins ist aber klar: auch ihre Vorfahren wurden entführt.

    Wir suchen: den aus Jamaika stammenden Sänger des Liedes und aus seinem Familiennamen: den zweiten Buchstaben.

    Wenn Sie mitmachen möchten, schreiben Sie uns eine E-Mail an sonntagsraetsel@deutschlandfunkkultur.de oder per Post an Deutschlandfunk Kultur – Sonntagsrätsel – Postfach 10819 Berlin, oder senden Sie uns ein Fax an die Nummer: 030 – 8503 29 5608

    4. Frage

    Wohl in keinem anderen Jahrzehnt waren Flugzeugentführungen so sehr an der Tagesordnung wie in den 1970er Jahren. Um eine solche geht es auch in dem Lied „Guten Tag, Herr Filmproduzent“ vom Album „Votan Wahnwitz“ aus dem Jahr 1975. Wir suchen: den Sänger.

    Aus seinem Vornamen mit drei Buchstaben ist zielführend: der erste.

    5. Frage

    Der zu Musik No. fünf gesuchten Band war nichts heilig, außer vielleicht der Rock’n Roll. 1981 veröffentlichten sie auf dem Album „Pleasant Dreams“ das Lied „The KKK Took My Baby Away“. 1994 coverten die Ärzte das Lied als „Die Wiking-Jugend hat mein Mädchen entführt“.

    Aus dem kollektiven wie fiktiven Familienamen von Johnny, Joey, Dee Dee und Marky notieren Sie bitte: den dritten Buchstaben.

    6. Frage

    Die finale Musik stammt ebenfalls aus New York. Auf der zweiten LP der Band Blondie erschien 1978 das Lied „Kidnapper“. Und wie heißt die Sängerin, deren Haarfarbe der Band den Namen gab?

    Der zweite Buchstabe aus ihrem Familiennamen beschließt den diesmal gesuchten Ratebegriff.
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