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Sonntagsrätsel | Beitrag vom 12.09.2021

Sonntagsrätsel: 2825. AusgabeWas pfeifen Sie denn da?

Moderation: Ralf Bei der Kellen

Illustration von einem dreidimensionalen Muster, bestehend aus aneinandergereihten Fragezeichen. (imago / Westend61)
Fragen über Fragen: Rätseln Sie mit! (imago / Westend61)

In dieser Sendung wird auf Musik gepfiffen – und das ganz wörtlich: das Pfeifen als musikalisches Stilmittel liefert dieser Sendung den roten Faden.

Gesucht wird ein Substantiv mit sieben Buchstaben und zwei Silben.

1. Frage
Obwohl Kunstpfeifer bis ins späte 19. Jahrhundert sehr beliebt waren, fanden sie keinen Eingang in die Partituren der "klassischen" Komponisten. Es gibt so gut wie keine Kompositionen für sie. Allerdings gibt es einiges an Bearbeitungen. In der Sendung zu hören ist einer der wenigen zeitgenössischen Kunstpfeifer, Hans Martin Werner. Er pfeift zur Orgelbegleitung das "Adagio" aus dem Trio für Baryton, Viola und Violoncello A-Dur. Und von wem stammt dieses Werk? Über 100 Sinfonien komponierte dieser produktive Österreicher, darunter auch die "mit dem Paukenschlag". Den gesuchten Buchstaben finden Sie in seinem Familiennamen an zweiter Stelle. In seinem eher unbekannten ersten Vornamen ist es der dritte.

2. Frage
Während der zur ersten Musik gesuchte Komponist auf Spotify noch knapp 750.000 monatliche Hörerinnen und Hörer hat, ist die Hörerschaft des US-Amerikaners Andrew Bird fast doppelt so groß. Was nicht zuletzt daran liegen dürfte, dass er außer Singen und Geige spielen auch hervorragend pfeifen kann. In der Sendung zu hören ist er mit dem Lied "Sisyphus" von 2019. Die zugehörige Frage kommt aus der Literatur: 1942 verfasste ein französischer Philosoph und Schriftsteller den "Der Mythos von Sisyphos" (bzw. "Der Mythos des Sisyphos", wie er seit einer Neuübersetzung aus dem Jahr 2000 heißt). Der dritte Buchstabe aus dem Vornamen dieses Autoren, der auch den Roman "Der Fremde" schrieb, bringt Sie der Lösung einen Schritt näher.  

3. Frage
Zu Musik Nummer drei wird eine Sängerin gesucht, deren Markenzeichen das Pfeifen war. 1948 sang sie das Lied "Ich und Du und ein Haufen Geld dazu". Geboren wurde sie am 11. Juli 1921 im damaligen Batavia, das heute (wieder) Jakarta heißt. Gestorben ist sie am 8. August 2005 in Lübeck. Notiert werden sollen zwei Buchstaben aus ihrem Vornamen – der dritte und der vierte. Wobei Sie letzteren auch an zweiter und fünfter Position in ihrem Künstlernachnamen finden.

4. Frage
Am 12. September 1987 berichtete ein ARD-Sender über die anstehende Titelgeschichte des Magazins "Der Spiegel". Es war der Beginn der später sogenannten "Barschel-Pfeiffer-Affäre". In welchem Bundesland spielte sich dieses Drama ab? Es handelt sich um einen zweiteiligen Namen, den gesuchten Buchstaben finden Sie in beiden Wörtern an vorletzter Position. Musikalisch begleitet wird die Frage von dem US-amerikanischen Kunstpfeifer Fred Lowery mit dem Stück "Whistle-Itis" aus dem Jahr 1940.  

5. Frage
Gemeinsam mit dem Studiogitarristen Steve Cropper schrieb 1967 ein bekannter US-amerikanischer Soulsänger das Lied "Sittin‘ on the Dock of the Bay". Zwei Tage nach Fertigstellung der Aufnahme kam er bei einem Flugzeugabsturz ums Leben. Als das Lied im Januar 1968 erschien, war es die erste posthum veröffentlichte Single, die in den USA auf Platz eins der Billboard-Charts kam. Wer das charakteristische Pfeifen zum Schluss des Liedes beigesteuert hat, ist seit Jahren umstritten. War es Steve Cropper, war es Sam Taylor oder war es gar der Sänger selbst? Unumstritten ist dagegen, dass Sie den lösungsrelevanten Buchstaben an zweiter Position im Vornamen des Sängers finden.

6. Frage
1989 tauchte die gepfiffene Melodie aus Musik Nummer fünf erneut in den Charts auf, nämlich in dem Lied "Eye Know" der Gruppe De La Soul. Das Stück ist komplett aus Teilen anderer Lieder zusammengesetzt. Und wie nennt man diese Technik, wenn man sich ein kleines Stück aus einem anderen Lied leiht und es in ein eigenes Lied einbaut? Der erste Buchstabe aus diesem englischen Begriff ist der letzte des gesuchten Rätselwortes.

Wenn Sie mitmachen möchten, schreiben Sie uns eine E-Mail an sonntagsraetsel@deutschlandfunkkultur.de oder per Post an Deutschlandfunk Kultur – Sonntagsrätsel – Postfach 10819 Berlin oder senden Sie uns ein Fax an die Nummer: 030 – 8503 29 5608.

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