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Echtzeit | Beitrag vom 18.09.2021

Raus auf die Straße Viel mehr als eine Asphaltstrecke

Moderation: Katja Bigalke

Ein Mensch steht auf einer asphaltierten Straße auf einer blauen und einer grünen Linie (imago images/Shotshop)
Wem gehört die Straße? Das ist eine alte, sich immer wieder neu stellende Frage. (imago images/Shotshop)

Die Straße ist Grundlage unserer Mobilität. Wir ergründen, warum Aktivistinnen in Manhattan neue Straßenschilder kleben, wie das Auto Stadtansichten beeinflusst, womit sich Asphalt ersetzen lässt, und wir gucken auf Streetfood-Alternativen in Singapur.

Raus in den rauen Großstadtalltag treibt es uns heute. Raus auf die Straße. Vor allem aus der Großstadt ist sie kaum wegzudenken und vielleicht deshalb besonders umstritten. Wie soll sie aussehen - diese Grundlage für Mobilität? Wem gehört Sie?

Wir tauchen ein in diesen aufgeladenen Kosmos und lassen uns von dem Architekten und Zeichner Peter Eingartner erklären, warum das Auto gestalterisch unsere Wahrnehmung von Architektur bestimmt oder zumindest beeinflusst. Hat das Auto also vielleicht doch eine Funktion, die über Mobilität hinausgeht? Ein fast schon radikaler Gedanke, den Peter Eingartner liebevoll und humorvoll zugleich aufgreift.

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Auf den Straßen Manhattans sind wir mit Aktivistinnen unterwegs, die alternative Straßenschilder kleben. Schilder mit den Namen von Sklavenhändlern und Sklavenhaltern, die es auch in den vermeintlich guten Nordstaaten bis 1827 noch gab.

Straßen aus Plastik

Dass Straßen nicht automatisch aus Asphalt sein müssen, interessiert uns ebenfalls. Eine Wissenschaftlerin in Nairobi experimentiert mit Pflastersteinen aus Plastik. Das sorgt für eine ganz andere Haptik und hilft dabei, das Plastikproblem in Nairobi in den Griff zu bekommen.

Und kulinarisch soll es auch noch werden. Streetfood, Essen zum Mitnehmen ist in den sauberen Straßen Singapurs nicht zu finden. Wer mal schnell einen Happen für unterwegs sucht, muss sich in sogenannte Hawker-Center begeben. Wer das macht, stillt nicht nur seinen Hunger, sondern befindet sich auch an einem Ort mit Weltkulturerbe-Titel.

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