Seit 05:05 Uhr Studio 9
Donnerstag, 26.11.2020
 
Seit 05:05 Uhr Studio 9
Tagesprogramm Freitag, 23. Oktober 2020
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Klangkunst

I can fly
Von Vicki Bennett
Mastering: Mark Gergis
Mit Stimmen und Aufnahmen von: Akāshamitra, Atau Tanaka, Ariadne, Austin Rich, Beth Arzy, Cameron Hamilton, Casper Carey, Cecilia Hae-Jin Lee, Dan Bodah, David Cox, Drew Daniel, Eric Kilkenny, Falco Carey, Gaylord Fields, Hearty White, Henry Löwengard, Iain Chambers, Jeff Carey, Jem Finer, Katja Seltmann, Kevin Hamilton, Kim Farrier, Kira O’ Reilly, Leanne Bryan, Leech Ernowetz, Leon Clowes, Mark Gergis, Mark Heath, Mark Leahy, Melissa Healing, Michael Newman, Molly Hankwitz, Nicola Battista, Peter Jaeger, Peter Knight, Rahne Alexander, Richard Lindsay, Robert Worby, Runa Kirby Torbo, Seth Horvitz, Sharon Gal, Simon Faulkner, Simon Hamilton, Steven Ball, Tim Maloney, Tom Comitta, Vicki Bennett, Will Edmondes und Yvonne Szymczak
Produktion: WDR 2020
Länge: 44'06

Ikarus, Vampire, Mary Poppins - Geschichten vom Fliegen sind so vielfältig wie archetypisch. Das Hörstück verbindet O-Töne zum Thema „Fliegen“ mit den Klangumgebungen von Superhelden und Disneyfiguren.

Anschließend:
Will we miss the planes
Von Peter Cusack
Produktion: Deutschlandradio Kultur 2012
Länge: 9'44

Geschichten vom Fliegen ziehen sich in unterschiedlichen Variationen durch die gesamte Menschheitsgeschichte - von Ikarus über Graf Dracula bis hin zu Mary Poppins. Für ihre Komposition startete die Musikerin Vicki Bennett aka „People like Us“ einen Online-Aufruf zum Thema Fliegen. 55 Menschen sandten Sprachaufnahmen ein.
„Eines Tages ging ich mit meinem Schirm hinaus in den Regen und sprang vom oberen Rand der Treppen hinab. Ich sprang und sprang und sprang. Aber ganz egal, wie oft ich es versuchte, ich schaffte es nicht, dass der Schirm mich hob und ich davonflog.“
Bennett, die in ihren Kompositionen häufig mit Fundstücken arbeitet, verbindet diese O-Töne mit den Klangumgebungen von Superhelden und Disneyfiguren. Sie fragt sich: Wie sehr ist unser Menschsein geprägt von der Erfahrung, mit dem Boden verhaftet zu sein?

Vicki Bennett arbeitet als Medienkünstlerin und Radiomacherin in England. Unter dem Alias „People Like Us“ nutzt sie seit den frühen 1990er-Jahren Found Footage aus Filmen, Musikstücken und Radiowerken, manipuliert diese Fragmente und setzt sie neu zusammen. Bennett gilt als Vorreiterin der Sampling-Kultur und verhandelte früh Fragen zu Autorschaft, Kreativität und Originalität. Jahrelang hatte sie eine eigene Radiosendung, „Do or DIY“, bei dem unabhängigen Radiosender WFMU in New Jersey.

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

Tonart

Weltmusik
Moderation: Wolfgang Meyering

02:00 Nachrichten

03:00 Nachrichten

04:00 Nachrichten

05:00 Uhr

Nachrichten

05:05 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Morgen
Moderation: Dieter Kassel

05:30 Nachrichten

05:50 Aus den Feuilletons

Von Hans von Trotha

06:00 Nachrichten

06:20 Wort zum Tage

Pfarrerin Melitta Müller-Hansen, München
Evangelische Kirche

06:30 Nachrichten

07:00 Nachrichten

07:20 Politisches Feuilleton

Aktivismus im Netz: Proteste werden kommerzialisiert
Von Adrian Lobe

07:30 Nachrichten

07:40 Alltag anders

Musikunterricht
Von Matthias Baxmann und Matthias Eckoldt

Für Spaniens Schüler ist es Pflicht, ein Instrument zu lernen. Die Geige ist in Singapur das Instrument der Wahl. Chinesische Schüler singen jeden Morgen die Nationalhymne.

07:50 Interview

Nährboden des Terrors?
Deutschlands Umgang mit dem Islamismus
Dr. Michael Kiefer, Islamwissenschaftler, Universität Osnabrück

08:00 Nachrichten

08:20 Neue Krimis

"Kalmann" von Joachim B. Schmidt
Rezension von Thomas Wörtche

08:30 Nachrichten

08:50 Buchkritik

"Mein Bruder heisst Jessica" von John Boyne
Rezension von Sylvia Schwab

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Im Gespräch

Architekt und Stadtplaner Matthias Sauerbruch im Gespräch mit Ulrike Timm

Als Jugendlicher wollte Matthias Sauerbruch keinesfalls im kreativen Bereich arbeiten, geriet dann in ein Architekturstudium und in die auch städtebaulich aufregenden Berliner Wendejahre. Heute beschäftigt den Architekten die Stadt der Zukunft.

10:00 Uhr

Nachrichten

10:05 Uhr

Lesart

Das Literaturmagazin
Moderation: Joachim Scholl

Zum Tod von Schriftsteller Guntram Vesper
Gespräch mit dem Verleger Klaus Schöffling

Neuer Aufschlag
Andrea Petkovic punktet statt im Tennis mit Erzählungen
Gespräch mit der Autorin

Buchkritik:
"Der Prinz" von Mario Cruz
Rezension von Dirk Fuhrig

Straßenkritik:
"Eine kurze Geschichte der Zeit" von Stephen Hawkins
Von Andi Hörmann

Ihre Buchhändlerin empfiehlt...
Gespräch mit Melanie Fischer, Buchhandlung Rupprecht, Bad Reichenhall

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Tonart

Das Musikmagazin am Vormittag
Moderation: Mascha Drost

Liebeserklärung an den Rock 'n' Roll
Bruce Springsteen-Album "Letter to you"
Gespräch mit Helmut Heimann

Das muss man gehört haben ... oder auch nicht: Pop
Von Oliver Schwesig

Zurückgespult - Die Woche in der Musik
Von Ina Plodroch

11:30 Musiktipps

11:45 Unsere roc-Ensembles

Großvater und Enkel: Fedor Rudin spielt Edison Denissow
Gespräch mit dem Violinisten Fedor Rudin

12:00 Uhr

Nachrichten

12:05 Uhr

Studio 9 - Der Tag mit ...

Brigitte Fehrle, Autorin
Moderation: Anke Schaefer

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Länderreport

Moderation: André Hatting

Keine Quote
Auch das Brandenburger Verfassungsgericht kippt Paritätsgesetz
Gespräch mit Christoph D. Richter

Erst Messe-, nun Bootsbauer
Corona macht erfinderisch
Von Johannes Kulms

Vor dem 6. Jahrestag
Jetzt macht auch die CDU in Sachsen gegen Pegida mobil
Von Alexander Moritz

Online-Petition in Bayern
"Abstand heißt Einsamkeit" für mehr Kontakt in Altenheimen
Von Michael Watzke

14:00 Uhr

Nachrichten

14:05 Uhr

Kompressor

Das Popkulturmagazin
Moderation: Gesa Ufer

Beuys-Aktion der "Frankfurter Hauptschule"
Raubkunst oder kann das weg?
Gespräch mit Matthias Dell

Angetacktertes Hasenfell
Realitycheck für Netflix-Serie "Barbaren"
Gespräch mit Karl Banghard, Leiter des Archäologischen Freilichtmuseums Oerlinghausen

Fluctoplasma
Hamburgs Festival für eine diverse Stadtgesellschaft
Von Dirk Schneider

"Schulmädchen-Report" wird 50
Sexuelle Befreiung oder Altherren-Schmuddel?
Gespräch mit Christoph Draxtra, Filmhistoriker

14:30 Kulturnachrichten

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Tonart

Das Musikmagazin am Nachmittag
Moderation: Martin Böttcher

Die Ärzte veröffentlichen ihr neues Album "Hell"
Gespräch mit Bela B. und Farin Urlaub

Das muss man gehört haben ... oder auch nicht: Pop
Von Oliver Schwesig

"Royal Tea"
Joe Bonamassa verneigt sich vor dem Blues der 60- und 70er-Jahre

Zurückgespult - Die Woche in der Musik
Von Ina Plodroch

15:30 Musiktipps

15:40 Live Session

Loma

16:00 Nachrichten

16:30 Kulturnachrichten

Von Bettina Ritter

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Abend
Moderation: Julius Stucke

17:30 Kulturnachrichten

Von Bettina Ritter

18:00 Uhr

Nachrichten

18:05 Uhr

Wortwechsel

Zukunft der Innenstädte - Niedergang oder Neuanfang?

Darüber diskutieren:
- Prof. Uwe Schneidewind, designierter Oberbürgermeister von Wuppertal, zuvor Präsident des Wuppertal Instituts für Klima, Umwelt, Energie
- Silvio Witt, parteiunabhängiger Politiker, Satiriker und Oberbürgermeister von Neubrandenburg
- Julia Erdmann, Architektin und Stadtplanerin
- Prof. Marcus Menzl, Stadtsoziologe, Technische Universität Lübeck
Moderation: Monika van Bebber

Den Einkaufsmeilen der Städte fehlt der Umsatz. Inzwischen hat vielerorts das Ladensterben ein bedrohliches Ausmaß angenommen. Die Pandemie ist dabei nur ein Teil des Problems. Die Cities müssen nicht weniger als sich neu erfinden.

19:00 Uhr

Nachrichten

19:05 Uhr

Aus der jüdischen Welt mit "Shabbat"

Studieren und Wohnen am Gleis 17
Von Thomas Klatt

Jüdische Musiktradition
Von Lissy Kaufmann

19:30 Uhr

Zeitfragen. Literatur

„Hoffnung brauch ich keine“
Die Lyrikerin Elke Erb
Von Andrea Marggraf
(Wdh. v. 19.02.2013)

Am 31.10.2020 wird Elke Erb mit dem Georg-Büchner-Preis ausgezeichnet.

Beim Schreiben legt sie Wert auf Präzision. Die Dinge müssen nur benannt werden, meint die Lyrikerin Elke Erb. Dieses Benennen schult sie zunächst beim Übersetzen von Texten. 1975 erscheint ihr erster Prosaband. Danach mehrere Lyrikbände, zuletzt, im vergangenen Jahr der Band: „Gedichtverdacht”. Viele Preise krönen ihren Weg. U.a. der Erich-Fried-Preis, der Preis der Literaturhäuser, der Ernst-Jandl-Preis für Lyrik und jetzt der renommierteste Literaturpreis, der in Deutschland vergeben wird: der Georg-Büchner-Preis. Andrea Marggraf hat diese Meisterin des Wortes, anlässlich ihres 75. Geburtstages, getroffen.

20:00 Uhr

Nachrichten

20:03 Uhr

Konzert

Festsaal Ingolstadt
Aufzeichnung vom 15.10.2020

Jenő Takács
American Rhapsody

Rhapsody (Ungarische Weisen) für Violine und Streichorchester

Serenade nach Alt-Grazer Kontratänzen

Passacaglia

Konzert für Klavier, Streichorchester und Schlagzeug

Oliver Triendl, Klavier
Nina Karmon, Violine
Georgisches Kammerorchester Ingolstadt
Leitung: Even-Alexis Christ

Seine Tonsprache sei an keine bestimmte Richtung gebunden. „Ihre österreichisch-ungarische Abstammung verleugnet sie allerdings nicht.” So beschrieb Jenõ Takács (1902- 2005) seine Musik. Unter Ruben Gazarian stellen der Pianist Oliver Triendl und die Geigerin Nina Karmon den Weltreisenden vor. Als gebürtiger Ungar zieht Takács zunächst nach Wien, um Klavier und Komposition zu studieren. Vor den Nazis flieht er nach Ungarn zurück, wo er Béla Bartók kennenlernt. Als auch in Ungarn die braunen Kräfte stärker werden, verlässt er seine Heimat, um sich in Kairo niederzulassen. Hier unterrichtet er am Konservatorium und hilft bei der Organisation einer internationalen Tagung für arabische Musik, die auch von Bartók besucht wird. Zu dieser Zeit gilt Takács als arabischer Bartók, weil er - wie sein Landsmann - Volksmusiken aufzeichnet und zugleich die Rhythmik schärft. Auf Kairo folgt Manila, wo Takács die Musik der indigenen Bevölkerung sammelt - eine ethnologische Pionier arbeit, die am Kulturhistorischen Museum in Wien dokumentiert ist. Als eine Rückkehr nach Ungarn wegen des Kommunismus unmöglich wird, geht Takács nach Amerika, bis er 1970 ins burgenländische Siegendorf übersiedelt. Neben Bartók pflegte Takács Freundschaften mit Alban Berg, Paul Hindemith, Zoltán Kodály, Ernst von Dohnányi und György Ligeti. Alle diese Einflüsse äußern sich in seinem Schaffen, wie die Werkschau in Ingolstadt eindrücklich zeigt.

22:00 Uhr

Nachrichten

22:03 Uhr

Musikfeuilleton

Eine Komponistin tritt aus dem Schatten
Die italienische Reise der Fanny Hensel
Von Katalin Fischer

Fanny Hensel war eine begabte und gut ausgebildete Musikerin. Ihr Lebensweg ist eng mit dem ihres Bruders Felix Mendelssohn Bartholdy verknüpft. Doch in ihren Kompositionen hat sie ganz eigene Pfade beschritten.

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage
Moderation: Johannes Nichelmann

Neue Wendung?
200 Millionen - Klage der Mondrian-Erben gegen die Stadt Krefeld
Gespräch mit Stefan Koldehoff

Bühnen in Bayern in ihrer Existenz bedroht
Offener Brief an Markus Söder
Gespräch mit Andreas Beck, Intendant Münchner Residenztheater

Normale Menschen sind besonders
Stephan Balkenhol im Lehmbruckmuseum, Duisburg
Gespräch mit Michael Köhler

Eskalation noch nicht beendet
Studenten demonstrieren weiter in Budapest
Gespräch mit Wilhelm Droste, Publizist und Autor

Sterben in Oberhausen
Ein immersives Schlingensief-Spektakel
Von Michael Laages

23:30 Kulturnachrichten

Von Frederick Wyrwich

23:50 Kulturpresseschau

Von Tobias Wenzel

Oktober 2020
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