Seit 13:05 Uhr Länderreport
Freitag, 22.01.2021
 
Seit 13:05 Uhr Länderreport
Tagesprogramm Sonntag, 20. Dezember 2020
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Stunde 1 Labor

Tschechien und seine Deutschen - Was ist geblieben?
Von Jonas Lüth

Bei einem Ausflug ins geliebte Wochenendhaus der tschechischen Großeltern erfährt unser Autor durch einen Besuch auf dem alten Friedhof, dass hier einmal Menschen mit deutschen Namen gelebt haben. Bisher war Tschechien immer Tschechien und Deutschland immer Deutschland für ihn gewesen. Mit einer klaren sprachlichen und politischen Grenze. Über die Vertreibung der deutschsprachigen Minderheit aus den böhmischen Ländern wurde weder in seiner tschechischen Familie noch in Berlin viel gesprochen. Auch nicht darüber, dass es einmal überhaupt nicht besonders war, eine deutsch-tschechische Familie zu haben. Jonas Lüth, der auf tschechisch Jonáš heißt, hat sich auf die Reise begeben, um zu verstehen, wie das moderne Tschechien auf seine turbulente Geschichte blickt. Dadurch hat er das Land, dass er so gut zu kennen schien, noch einmal neu entdeckt.“

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

Diskurs

Was von Preußen übrig bleibt

Es diskutieren:
- Prof. Dr. Dörte Schmidt, Musikwissenschaftlerin Universität der Künste, Sprecherin Zentrum Preußen - Berlin
der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften
- Prof. Dr. Christoph Markschies, Theologe und Historiker, Präsident der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften
- Prof. Dr. Barbara Stollberg-Rilinger, Historikerin, Rektorin des Wissenschaftskollegs zu Berlin
Moderation: Hans Dieter Heimendahl, Deutschlandfunk Kultur

Aufzeichnung vom 18.12.2020, Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften

Staatlicher Kulturbesitz wird infrage gestellt. Das Humboldt-Forum ist im Stadtschlossnachbau in Berlins Mitte eröffnet worden. Doch die Frage ist offen, wem das koloniale Erbe des ehemaligen Preußens gehört und wie mit ihm zu verfahren ist.

02:00 Uhr

Nachrichten

02:05 Uhr

Tonart

Chansons und Balladen
Moderation: Dirk Schneider

03:00 Nachrichten

04:00 Uhr

Nachrichten

04:05 Uhr

Tonart

Clublounge
Moderation: Carsten Rochow

05:00 Nachrichten

06:00 Nachrichten

06:55 Uhr

Wort zum Tage

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage

07:00 Uhr

Nachrichten

07:05 Uhr

Feiertag

"Vom Himmel hoch..."
Alte und neue Lieder zur Weihnachtszeit
Von Pastor Fritz Baltruweit, Hannover
Evangelische Kirche

07:30 Uhr

Kakadu für Frühaufsteher

Ein Nachtbesuch im Advent
Eine Geschichte von Martin Klein
Gelesen von Julischka Eichel
Ab 6 Jahre
Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2020
(Ursendung)
Moderation: Ulrike Jährling

Für Hassan sind Weihnachtsmann und Christkind eine Person. Denn es ist doch egal, wer die Weihnachtsgeschenke bringt. Oder etwa nicht?

Früher hat sich Hassan gefragt, wieso die Erwachsenen eigentlich zwei Märchenfiguren brauchen, um einen Job zu erledigen. Benötigte es wirklich die Legenden von Weihnachstmann und Christkind, um die Herkunft der Geschenke unterm Weihnachtsbaum zu erklären, noch dazu wo die beiden Figuren doch so verschieden waren? Es hat eine Weile gedauert, doch dann fand er die Lösung. Es gab zwei Elternteile, beide waren für die Geschenke zuständig und daher brauchte es auch zwei unterschiedliche Erklärungen für die Herkunft dieser Geschenke. Eltern mochten es, sich beim Geschenkeüberbringen zu tarnen und es brachte ihnen Freude, wenn die Kinder auf den Weihnachtsmann- und Christkind-Schwindel reinfielen. Doch dann bekam Hassan überraschend eines Abends im Advent Besuch.

08:00 Uhr

Nachrichten

08:05 Uhr

Kakadu

Kinderhörspiel
Max und Mozart
Von Liese Haug
Ab 8 Jahre
Regie: Götz Naleppa
Komposition: Wolfgang Amadeus Mozart
Mit: Lukas Huthmann, Kevin Arand, Lili Zahavi, Gerd Wameling, Maria Hartmann, Martin Seifert, Otto Mellies, Rosina Lampen u. a.
Produktion: Deutschlandradio Kultur 2006
Länge: 50'48
Moderation: Ulrike Jährling

Zwei Stunden vor der Premiere ''Die Zauberflöte'' ist einer der drei Sängerknaben spurlos verschwunden.

In zwei Stunden ist die Premiere der „Zauberflöte” von W. A. Mozart. Aber einer der drei Knaben ist verschwunden. Es ist Max, der sich nach einem Riesenkrach auf der Generalprobe in einer Kiste oben im Kostümfundus versteckt hat. Er will nicht auftreten. Das ist seine Rache an den zwei anderen Knaben. Der eine Knabe ist ein Mädchen und genau das ist das Problem. Seit Viola die Rolle des dritten Knaben für den verunglückten Timm übernommen hat, gibt es nur noch Sticheleien, Streit und Verrat. Vor allem Martin, der Knaben Numero zwei, ist ein gemeiner Verräter. Und noch vor ein paar Tagen waren Max und Martin beste Freunde.

Liese Haug, geboren 1954 in Berlin, lebt und arbeitet als freie Autorin in München.

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Kakadu

Magazin
Moderation: Ulrike Jährling
08 00 22 54 22 54

09:30 Uhr

Sonntagsrätsel

Moderation: Ralf Bei der Kellen
sonntagsraetsel@deutschlandfunkkultur.de

10:00 Uhr

Nachrichten

10:05 Uhr

Plus Eins

11:00 Nachrichten

11:59 Uhr

Freiheitsglocke

12:00 Uhr

Nachrichten

12:05 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages
Moderation: Oliver Thoma

12:30 Uhr

Die Reportage

Wenig Bares für Rares
Mein Teppich im Auktionshaus
Von Eberhard Schade

40 Jahre lang lag ein alter Teppich auf dem Speicher der Schwiegermutter unseres Autors. Dann soll der ihn höchstbietend verkaufen. Aber wie? Eberhard Schade geht nichtsahnend ins Auktionshaus und taucht in eine für ihn bis dato unbekannte Welt ein: Händler, Sammler und manchmal fast süchtige Käuferinnen und Käufer von Schmuck, Möbeln und Münzen. Aber wer interessiert sich für einen alten Afghanen?

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Sein und Streit

Das Philosophiemagazin
Moderation: Catherina Newmark

Philosoph über Politik und Empfindlichkeit
Sensibilität ist kein Luxus
Gespräch mit Burkhard Liebsch

Philosophischer Weihnachtskommentar
Gnadenbringend
Von David Lauer

Adventskalender 2020:
"Das letzte Jahr" von Martin Gross
Von Marcel Beyer

14:00 Uhr

Nachrichten

14:05 Uhr

Religionen

Christen, Heiden, Rechtsextreme
Der Glaubenskampf um die Externsteine
Von Christian Röther

Paganes Ringheiligtum Pömmelte
Das Stonehenge von Sachsen-Anhalt
Von Gunnar Lammert-Türk

Germanisches Neuheidentum
Julfest oder Weihnachten?
Von Kirsten Dietrich

Geschichte der Mission
Wie die Deutschen Christen wurden
Gespräch mit dem Theologen und Kirchenhistoriker Klaus Fitschen

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Interpretationen

"Schwingt freudig euch empor"
Adventskantaten von Johann Sebastian Bach
Moderation: Ulrike Timm

16:00 Nachrichten

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages
Moderation: Oliver Thoma

17:30 Uhr

Nachspiel

Das Sportmagazin
Moderation: Thorsten Jabs

Auf dem Sprung in die NHL
Das 18jährige Talent Tim Stützle
Von Martin Hyun

Fußball ohne Fans
Wie lange geht das gut?
Gespräch mit Christoph Biermann

Gefangen in der Dauerkrise
Konflikte in der DFB-Führung verhindern Reformen
Von Stefan Osterhaus

18:00 Nachrichten

18:05 Nachspiel

Das Abenteuer vor der Haustür suchen
Corona stellt Bergsteiger vor neue Herausforderungen
Von Ernst Vogt

Das Jahr 2020 war sowohl für Hobby- als auch für Profi-Bergsteiger ein Jahr der Herausforderungen. Die Unternehmungen waren auf die Alpen, die Sächsische Schweiz und die Mittelgebirge begrenzt; Trekkings und Expeditionen mussten verschoben werden. Was die Extremkletterer besonders schmerzte, war die Absage aller Vorträge. So musste zum Beispiel Alexander Huber, der jüngere der „Huberbuam“, 53 Vorträge ausfallen lassen. Ähnlich erging es allen anderen Profikletterern, die in der Regel als Kulturschaffende auf der Bühne ihren Lebensunterhalt verdienen. Beim Bergsteigen mussten sich die Profis ihre Herausforderungen vor der Haustür suchen; Expeditionen in ferne Länder waren nicht möglich. Allerdings räumt Alexander Huber ein: „Der alpine Raum ist so großartig, dass ich das nicht als Einschränkung empfunden habe.“ Vier Erstbegehungen sind ihm dabei gelungen. Bei den Hobbybergsteigern kam es zu einem Ansturm auf die Alpen; die Zahl der Wander-Einsteiger schnellte in die Höhe. Doch die Alpenvereinshütten konnten aufgrund der Abstands- und Hygienevorschriften im Durchschnitt nur ein Drittel ihrer Übernachtungsplätze belegen. Verbotenes Wildcampen in Naturparks und Naturschutzgebieten war die Folge.

18:30 Uhr

Hörspiel

Hafen
Von Mishka Lavigne
Aus dem kanadischen Französisch von Frank Weigand
Regie: Anouschka Trocker
Mit: Tanja Schleiff und Nico Holonics
Musik: Bo Wiget
Produktion: SR / Deutschlandfunk Kultur 2018
Länge: 85'59

Ironisch-lakonisch wird hier von einem dramatischen Bewältigungs- und Selbstfindungsprozess zweier Menschen erzählt. Ein Hörspiel über Verluste und Leerstellen im Leben und über den Prozess, sich diesen zu stellen.

Drei Ereignisse zur selben Zeit: Elsies Mutter, die berühmte Schriftstellerin Gabrielle Sauriol, verunglückt tödlich bei einem Autounfall. Matt, der auf den Spuren seiner Vergangenheit in Sarajevo war, kehrt zurück in eine einsame Wohnung nach Ottawa. Außerdem hat sich ein riesiges Loch aufgetan, in der Straße, in der Elsie wohnt. Auf seinem Grund: ein leeres Auto. Der Ingenieur, der die Reparaturarbeiten der Straße leitet, ist Matt. Im abgestürzten Auto findet er ein Buch: „Hafen“ von Gabrielle Sauriol.
„Metaphorisch geschickt inszeniert die Autorin diesen Prozess über das surreale Mittel eines Kraters, der sich unvermittelt in Elsies Straße aufgetan hat. Das intelligent konstruierte Hörspiel überzeugt durch eine Sprache, die bei aller Dramatik stets unprätentiös-realitätsnah bleibt und deren Inszenierung oft mit Gegenschnittvarianten arbeitet: figurales Ich, Dialoge, Off-Kommentare, Spiel mit Hintergrundgeräuschen zur Verdopplung, harte Gegenschnitte zur Verstärkung von Selbst- und Fremdwahrnehmung. Die musikalischen Interpunktionen von Bo Wiget beeindrucken einerseits durch ihre idiomatische Selbstständigkeit und unterstützen andererseits die Erzählhandlung in markanter Weise. Die herausragende schauspielerische Qualität der beiden Sprecher hebt zudem dieses Hörspiel auf ein außerordentlich hohes Niveau.“ (Begründung der Jury für die Auszeichnung als Hörspiel des Monats, März 2019)

Mishka Lavigne, geboren 1984 in Kanada, lebt in Ottawa-Gatineau. Sie schreibt Theaterstücke und übersetzt. Eigene Stücke u.a. „Cineìma“ (2015) und „Vigile“ (2017). Mit „Albumen“ hat sie außerdem ein erstes Stück auf Englisch geschrieben. „Havre“ (Hafen) wurde im Auftrag des SR ins Deutsche übersetzt und vom Centre des auteurs dramatiques CEAD und dem Conseil des arts et des lettres du Queìbec CALQ gefördert.

20:00 Uhr

Nachrichten

20:03 Uhr

Konzert

Bachkirche Arnstadt
Aufzeichnung vom 19.12.2020

Johann Sebastian Bach
Weihnachtsoratorium BWV 248
Kantaten 1-3

Ensemble Polyharmonique:
Joowon Chung, Magdalene Harer - Sopran
Susanne Langner, Alexander Schneider - Alt
Johannes Gaubitz, Sören Richter -Tenor
Matthias Lutze, Cornelius Uhle - Bass

Thüringer Bach Collegium
Leitung: Gernot Süßmuth

Bei diesem einzigartigen Musikprojekt treten die Gesangssolisten aus dem achtköpfigen Ensemble Polyharmonique hervor, wie zu Zeiten Johann Sebastian Bachs. Dazu passend wird das achtzehnköpfige Thüringer Bach Collegium ebenfalls in einer kammermusikalischen Besetzung spielen und die Orchesterstimmen solistisch präsentieren.
Diese Form des Musizierens ermöglicht eine Aufführung, die durch besondere Transparenz und Durchhörbarkeit überzeugen wird.
Das Ensemble Polyharmonique gehört zu den international führenden Formationen für das Repertoire der Vokalmusik des 17-und 18.Jahrhunderts.
Es wird gemeinsam mit dem neugegründeten und seit knapp zwei Jahren auf der ganzen Welt für Furore sorgenden Thüringer Bach Collegium eine Darbietung des Weihnachtsoratoriums präsentieren, in der sich die Bach Stadt Leipzig und das Bachland Thüringen gemeinsam einem der bedeutendsten Werke widmen.
Durch die historisch informierte Aufführungspraxis und die kammermusikalische Besetzung ist eine größtmögliche Perfektion und Werktreue möglich.

22:00 Uhr

Nachrichten

22:03 Uhr

Literatur

Ausflüge in die Unendlichkeit
Der Religionsphilosoph Klaus Heinrich im Gespräch mit René Aguigah
(Wdh. v. 10.12.2017)

Der Berliner Religionsphilosoph Klaus Heinrich (1927-2020) hat diejenigen, die seine Vorlesungen und Vorträge gehört haben, in den Bann gezogen. Er galt als eine prägende Figur in der intellektuellen Landschaft Westberlins. Ende November ist Klaus Heinrich verstorben. Wir wiederholen ein Gespräch mit ihm aus dem Jahr 2017.

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage
Moderation: Vladimir Balzer

Test für Solidarität
Wie gerecht ist die weltweite Verteilung der Impfstoffe?
Gespräch mit Prof. Dr. Armin von Bogdandy

Kultur gerechter behandeln
Persönliche Anmerkungen von Thomas Pigor

Gescheiterte Museumspädagogik
Peenemünder Schüler und die V2-Waffe
Gespräch mit Sascha Löschner

Auch Bertolt Brecht war in Kalifornien
Spurensuche in Santa Monica
Von Kerstin Zilm

Schweizer Großautor
Thomas Hürlimann wird 70 Jahre alt
Von Tobias Wenzel

Roboter mit Gefühl
Musiktheater über Künstliche Intelligenz
Von Laf Überland

Was mir heilig ist
Die Schauspielerin Thelma Buabeng
Von Matthias Dell

23:30 Kulturnachrichten

Von Thomas Jaedicke

23:50 Kulturpresseschau

Von Arno Orzessek

Dezember 2020
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