Seit 01:05 Uhr Tonart

Dienstag, 11.12.2018
 
Seit 01:05 Uhr Tonart
Tagesprogramm Mittwoch, 19. November 2014
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Feature

Zurück in Ekel
Von Jens Dücker
Regie: Friederike Wigger
Mit: Winnie Böwe
Ton: Elke Kellermann
Produktion: NDR 2014
Länge: 54‘28

Ekel ist ein Dorf in Schleswig-Holstein. Nach einem Unfall kehrt der Autor als Schwerbehinderter dorthin zurück. Wie wird er aufgenommen?

Ekel ist ein Weiler mit rund 40 Einwohnern in der Mitte Schleswig-Holsteins. Zwei Kilometer entfernt fließt die Sorge. Hier hat der Autor Jens Dücker Mitte der 90er-Jahre seinen Traum von selbstbestimmtem Leben und Autonomie verwirklicht. Er kaufte einen Resthof, den er restaurierte und mit Frau und zwei Kindern bewohnte. Bis ihn ein Unfall zum Schwerbehinderten machte. Jetzt zieht er nach sechs Jahren mit neuer Frau und einem dritten Kind zurück nach Ekel. Ein Schritt in die Vergangenheit auf der Suche nach Normalität. Wie wird er aufgenommen?

Jens Dücker, geboren 1966 in Rendsburg, Autor für Radio-Feature und Filmemacher. Sein Unfall ereignete sich bei Dreharbeiten in der Antarktis zu einem Arte-Dreiteiler und dem Kino-Kurzfilm "Die Eis-WG". Zuletzt: "Das halbe Hirn" (NDR 2010) und "Sowas überlebt man doch - Ein Unfall mit Liebesgeschichte" (SWR 2013).

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

Tonart

Americana
Moderation: Uwe Wohlmacher

02:00 Nachrichten

03:00 Nachrichten

04:00 Nachrichten

05:00 Uhr

Nachrichten

05:07 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Morgen
Moderation: Dieter Kassel

05:30 Nachrichten

05:50 Kalenderblatt

Vor 30 Jahren: Der Hamburger "Chaos Computer Club" hackt sich erstmals in das Bildschirmtext-System

06:00 Nachrichten

06:23 Wort zum Tage

Pfarrer Ulrich Lüke
Katholische Kirche

06:30 Nachrichten

06:40 Aus den Feuilletons

07:00 Nachrichten

07:20 Politisches Feuilleton

"Wir sind wieder wer - aber wer nochmal?"
Von  Christian Schüle

07:30 Nachrichten

07:40 Interview

Was bringt der Kabinettsbeschluss für Afganistan?
Gespräch mit Thomas Ruttig, Co-Director, Afghanistan Analysts Network (AAN)

08:00 Nachrichten

08:20 Frühkritik

"Das Ende der Geduld" nach einem Buch von Kirsten Heisig (heute ARD, 20.15 Uhr)
Von Michael Meyer

08:30 Nachrichten

08:50 N/A

"Wilhelm Brasse - Der Fotograf von Auschwitz" von Luca Crippa und Maurizio Onnis
Rezenisert von Pieke Biermann

09:00 Uhr

Nachrichten

09:07 Uhr

Im Gespräch

Wie fühlen Sie sich nach sechzig Stunden paddeln?
Ulrike Timm im Gespräch mit Birgit Fischer, Kanutin

10:00 Uhr

Nachrichten

10:07 Uhr

Lesart

Das Literaturmagazin
Moderation: Jörg Magenau

u.a.
Hanser-Verlagsleiter Jo Lendle über die Zukunft des Verlegens

Originalton: Anmerkungen zu Virginia Woolf
Von Inger-Maria Mahlke

"Des Nachts gehn wir im Kreis" von Daniel Alarcón
Rezenisert von Carsten Hueck

Straßenkritik: "6 Uhr 41" von Jean-Philippe Blondel
Von Norbert Zeeb

Verhinderte Aufarbeitung: SINN UND FORM wegen Text über die Securitate zensiert
Von Jochen Stöckmann

11:00 Uhr

Nachrichten

11:07 Uhr

Tonart

Das Musikmagazin am Vormittag
Moderation: Oliver Schwesig

u.a.
Unterwegs in Ghana: Gospelmusik überall
Von Thorsten Bednarz

11:30 Chor der Woche

11:35 Folk

"Uferlose Vielfalt" - Das neue Catch-Pop String-Strong-Album "II"
Von Carsten Beyer

12:00 Uhr

Nachrichten

12:07 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Mittag
Moderation: Nana Brink und Korbinian Frenzel

13:00 Nachrichten

13:30 Uhr

Länderreport

Nein zum Dschihad - Strategien gegen Salafismus

Beratungsstelle gegen Salafismus in Frankfurt am Main
Von Ludger Fittkau

Junge Muslime zur Debatte über IS-Kämpfer aus Deutschland
Von Barbara Schmidt-Mattern

Rund 1200 Salafisten leben laut dem dortigen Innenminister in Hessen - eine Zahl mit schnell steigender Tendenz. Die meisten der Islamisten leben im Rhein-Main-Gebiet. Dutzende Jugendliche und junge Erwachsene - zunehmend auch Frauen - ziehen von hier aus in den Dschihad nach Syrien oder in den Irak. Um da gegenzusteuern, ist in Frankfurt am Main vor kurzem ist die bundesweit erste Beratungsstelle gegen Salafismus eröffnet worden. Das Land Hessen finanziert sie mit mehreren hunderttausend Euro. Vier hauptberufliche Mitarbeiter versuchen nun Jugendliche davon abzuhalten, nach Syrien oder in den Irak auszureisen und dort in den Dschihad zu ziehen. Ludger Fittkau hat sich umgeschaut, wie die Beratungsstelle arbeitet. Barbara Schmidt-Mattern war bei einem Jugendtreff in einer Moschee in Leverkusen und hat sich umgehört, wie junge Muslime über Gleichaltrige denken, die für den Islamischen Staat in Syrien oder im Irak kämpfen.

14:00 Uhr

Nachrichten

14:07 Uhr

Kompressor

Das Kulturmagazin
Moderation: Timo Grampes

u.a.
Frage des Tages: Ist X die Lösung? - Die Debatte um ProfX/genderneutrale Sprache
Gespräch mit Prof. Dr. phil. Lann Hornscheidt, Professorin für Gender Studies und Sprachanalyse, HU Berlin

Street Pong in Hildesheim
Von Alexander Budde

Hildesheim schaltet die weltweit erste Street-Pong-Ampel frei
Gespräch mit Sandro Engel, Erfinder

"Adaptive Musik" - Computerspielkomposition beim Soundtrack Cologne-Kongress
Von Tobias Nowak

"Happiness Institute" - ein Brausekonzern und sein Glücks-Professor
Von Peter Kessen

14:30 Kulturnachrichten

15:00 Uhr

Kakadu

15:00 Nachrichten für Kinder

15:05 Musiktag

"Ich singe gerne was ich spiele"
Kinder befragen die Sängerin Anja Harteros
Von Kristina Dumas
Moderation: Paulus Müller

Was haben Elisabeth, Mimi, Marschallin, Amelia, Desdemona und Leonora gemeinsam? Sie sind Opernfiguren, die alle von Anja Harteros gesungen werden. Anja Harteros ist ein Star, eine Operndiva. Viele Wochen haben Kristina Dumas, Charlotte, Helene, Swenja und Jakob gewartet, um Anja Harteros in der Staatsoper in München treffen zu können, denn Opernsänger haben wenig Zeit. Sie reisen unentwegt in der Welt herum und singen in den schönsten Opernhäusern wie New York, Berlin, Mailand, Paris und München. Als es dann so weit war, waren alle ganz aufgeregt. Anja Harteros nahm sich viel Zeit und beantwortete geduldig die vielen Fragen. Wie wird man Opernsängerin? Was ist das Schönste und was das Schrecklichste an dem Beruf? Und wie lernt man 300 Seiten Text auswendig? In einem Porträt stellen wir Euch Anja Harteros vor.

15:30 Uhr

Tonart

Das Musikmagazin am Nachmittag
Moderation: Olga Hochweis

u.a.
Ein Festival im Umbruch - das TFF Rudolstadt als frühes Ost-West-Projekt
Von Wolfgang Meyering

Udo Jürgens und die DDR
Gespräch mit Michael Wech, Filmemacher und Autor

16:00 Nachrichten

17:00 Uhr

Nachrichten

17:07 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Abend
Moderation: Birgit Kolkmann und Klaus Pokatzky

17:20 Kommentar

17:30 Kulturnachrichten

18:00 Nachrichten

18:30 Uhr

Weltzeit

Religion statt Drogen - Islamisten auf dem Balkan
Von Stephan Oszváth

Was tun? - Argentinien diskutiert über neue KonzeptezurDrogenpolitik
Seit Jahren sind Rauschgifthandel und Drogenkriminalität ein ständiges Thema in Argentiniens Medien. Jetzt werden neue Ansätze der Drogentherapie diskutiert.
Von Victoria Eglau

Ein bisschen Stoff muss sein - Die Grenzen der Toleranz an der Copacabana
Von Julio Segador

Moderration: Angelika Windloff

19:00 Uhr

Nachrichten

19:07 Uhr

Zeitfragen. Kultur und Geschichte

Magazin
Moderation: Eva Hepper

u.a.
Friedhofsunruhe in Hamburg: SS und ihre Opfer gemeinsam begraben
Von Anette Schneider

Schüler im Schützengraben - Geschichtsvermittlung auf belgischen Schlachtfeldern
Von Christiane Habermalz

Der Blick von oben - wie die Malerei die Vogelperspektive entdeckte
Von Thomas Senne

19:30 Zeitfragen. Feature

Das Deutsche Kaiserreich und der Dschihad
Warum die erste deutsche Moschee 1915 in Wünsdorf gebaut wurde
Von Julia Tieke

Eine deutsche Kriegslist: Muslime in Gefangenenlagern sollten gegen britische und französische Kolonialherren aufbegehren.

Muslimische Kriegsgefangene erfuhren im Ersten Weltkrieg in zwei Lagern südlich von Berlin eine relativ gute Behandlung. Nach dem Motto „der Feind meines Feindes ist mein Freund“ wollte man die so genannten Kolonialsoldaten der englischen, französischen und russischen Armee zum Überlaufen bewegen.
Insbesondere das Halbmondlager in Wünsdorf entstand als eine Art Vorzeige-Camp. Zwar diente die Moschee, die im Sommer 1915 eingeweiht wurde, auch religiösen Zwecken, propagierte jedoch als bildmächtiges Postkartenmotiv vor allem die vermeintliche Islamfreundlichkeit der Deutschen.
Die Kriegsgefangenen liefen nur in geringer Anzahl über. Um so mehr wurden sie zu Forschungsobjekten, etwa für Sprachwissenschaftler, die Tonaufnahmen anfertigten. Manche dieser bis heute erhaltenen Stimmen eröffnen ganz persönliche Perspektiven, etwa im Lied eines Tunesiers: „Ich freute mich, dass mich die Deutschen fortholten, und dachte, ich käme nun nach Hause. Sie schlossen mich aber ein. Nun sitze ich verlassen hier!“

20:00 Uhr

Nachrichten

20:03 Uhr

Konzert

61. International Rostrum of Composers (1/2)
YLE Finnischer Rundfunk, Helsinki
06. - 09.05.2014
(Teil 2 am 26.11.2014)

Federico Gardella (Italien)
"Mano d’erba" für Orchester (2011)
Orchestra Sinfonica Nazionale della Rai
Leitung: Pietro Mianiti

Yannis Kyriakides (Niederlande)
"Words and Songs without Words" für Violoncello, Projektion und Elektronik (2012)
Larissa Groeneveld, Violoncello

Ed Bennett (Irland)
"Freefalling" für Orchester (2013)
RTE National Symphony Orchestra
Leitung: Gavin Moloney

Bajzelj Tomaz (Slowenien)
"Turbulenca sence" für Horn und Ensemble (2013)
Boštjan Lipovšek, Horn
Franci Krevh, Schlagzeug
Matevž Bajde, Schlagzeug
Slowind Bläserquintett
Matjaž Porovne, Violine
Igor Mitrovic, Violoncello
Leitung: Steven Loy

Joanna Wozny (Österreich)
"stairs" für Flöte, Klavier, Akkordeon, Violine, Viola und Violoncello (2013)
Trio Amos:
Sylvie Lacroix, Flöte
Michael Moser, Violoncello
Krassimir Sterev, Akkordeon
Ivana Pristasová, Violine
Andrew Jezek, Viola
Hsin-Huei Huang, Klavier

Felipe Perez Santiago (Mexiko)
"Red Antisocial" für Flöte und Elektronik (2011)
Alejandro Fernando Armaya, Flöte

Kai-Young Chan (China/Hongkong)
"Shimmers the Shivery Moon" für Flöte, Klarinette, Violine, Violoncello und Klavier (2013)
Niles Watson, Flöte
Allison Herz, Klarinette
Guillaume Combet, Violine
Michal Schmidt, Violoncello
Ashley Hsu, Klavier

21:30 Uhr

Hörspiel

Der Himmel ist blau, die Erde ist weiß oder: Die Mappe des Lehrers
Von Hiromi Kawakami
Aus dem Japanischen von Ursula Gräfe und Kimiko Nakayama-Ziegler
Bearbeitung und Regie: Heike Tauch
Mit: Fritzi Haberlandt, Wolfgang Condrus, Felix Goeser, Thomas Wodianka, Janus Torp, Thomas Schumacher
Musik: Yu - Chun Hunang
Ton: Jean Szymczak
Produktion: Deutschlandradio Kultur 2014
Länge: 56’02
(Ursendung)

Der alte Japanischlehrer mit der schwarzen Ledermappe und Tsukiko, seine ehemalige Schülerin, begegnen sich öfter in einer Kneipe, sie teilen die Vorliebe für gutes japanisches Essen.

Tsukiko, Einzelgängerin Ende 30, trifft eines Abends in einer Kneipe auf ihren ehemaligen Japanischlehrer. Der Alte mit der schwarzen Ledermappe fällt ihr auf, weil er, so wie sie, eine Vorliebe für gutes japanisches Essen hat. Die beiden begegnen sich von nun an öfter, stets zufällig. Sie essen gemeinsam, trinken Unmengen Bier und Sake, doch jeder schenkt sich selbst ein, sie zahlen getrennt. Allmählich kommt es zu kleinen Verabredungen, und eines Tages wird Tsukiko bewusst, dass sie sich in den alten Lehrer, den sie nur "den Sensei" nennt, verliebt hat.

Hiromi Kawakami, geboren 1958 in Tokio, studierte Naturwissenschaften und unterrichtete Biologie, bevor 1994 ihr erster Roman erschien. Ihre Bücher wurden mit zahlreichen japanischen Literaturpreisen ausgezeichnet, sie zählt zu den beliebtesten Autoren Japans. "Der Himmel ist blau, die Erde ist weiß" erschien 2000 in Japan. Es ist Kawakamis erster ins Deutsche übersetzte Roman (2008).

22:30 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages
Moderation: Jörg Degenhardt

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage
Moderation: Gabi Wuttke

u.a.
Frankfurt DAM: Internationaler Hochhaus Preis 2014
Von Volkhard App

Filme der Woche: "Höhere Gewalt" und "My Old Lady"
Vorgestellt von Hannelore Heider

Deutschland will Gesetz gegen Handel mit Kulturgütern aus Raubgrabungen auf den Weg bringen
Von Christiane Habermalz

Kulturpresseschau
Von Gregor Sander

23:30 Kulturnachrichten

November 2014
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