Seit 01:05 Uhr Tonart

Freitag, 14.12.2018
 
Seit 01:05 Uhr Tonart
Tagesprogramm Samstag, 8. September 2018
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Lange Nacht

Ein ungemeiner Drang nach Erkenntnis
Die Lange Nacht über das Internat Pforta
Von Tobias Barth, Lorenz Hoffmann und Hartmut Schade
Regie: Tobias Barth
(Wdh. v. 04./05.03.2017)

Silentium, Refektorium, Ludorium - wem diese Begriffe leicht über die Lippen gehen, ist Portenser, Schüler in der Landesschule Pforta. Keine gewöhnliche Schule: Seit 1543 werden hier ‚würdige und bedürftige Knaben‘ in ‚Künsten und Sprachen unterweiset‘ . Mädchen dürfen erst seit 1949 hier lernen. Das Besondere: Von der 9. Klasse an können Mädchen und Jungen nach Pforta, lassen ihren alten Freundeskreis hinter sich und treffen auf andere lernbegeisterte Teens. Sie verbringen Tage und Nächte miteinander, was sie oft mehr prägt als der Schulunterricht. Viermal wurde im 20. Jahrhundert fast die gesamte Lehrerschaft ausgetauscht. Wie konnte aus einem humanistischen Elitegymnasium eine Nationalpolitische Erziehungsanstalt (NAPOLA) werden, wie daraus eine Internatsschule mit Sonderstatus und Schülerselbstverwaltung zu DDR-Zeiten? Das Internat in der Nähe von Naumburg (Sachsen-Anhalt) beschreiben die Schüler heute als Zentrum kreativer Energie. Pfortas berühmtester Schüler, Friedrich Nietzsche, schreibt 1859 ins Tagebuch: „Mich hat jetzt ein ungemeiner Drang nach Erkenntnis ergriffen.“ 1543 gründete der sächsische Kurfürst Moritz Pforta, damit es seinem Lande ‚an gelahrten Leute nicht mangle‘ und schuf damit einen Schultyp, der Kriege und Revolutionen, Monarchien und Diktaturen überdauerte. Kluge Köpfe brauchten sie alle, und an dem Selbstbewusstsein einer traditionsreichen Institution scheiterten viele modische Unterrichtsneuheiten. Die ‚Lange Nacht‘ erzählt vom Internatsleben, von berühmten und weniger berühmten Schülern und Lehrern, spürt dem Geist Pfortas nach. Der sorgt bis heute dafür, dass Absolventen stolz in ihren Lebenslauf ‚al.port‘ schreiben - Alumnus portensis.

01:00 Nachrichten

02:00 Nachrichten

03:00 Uhr

Nachrichten

03:05 Uhr

Tonart

Filmmusik
Moderation: Vincent Neumann

Heute im Fokus: der Dokumentarfilm "It must schwing! The Blue Note Story" - wie zwei Deutsche die Jazzwelt veränderten

04:00 Nachrichten

05:00 Uhr

Nachrichten

05:05 Uhr

Aus den Archiven

Chaplin in Berlin
Der Pressekrieg um den Filmstar im März 1931
Von Herbert Hansen
Deutschlandfunk 1987
Vorgestellt von Michael Groth

Charlie Chaplin zu Gast - ein Superstar, dem das Kinopublikum der Hauptstadt huldigte. Da Chaplin sich auch zu sozialen und gesellschaftlichen Fragen äußerte, geriet er in Berlin bald zwischen alle Stühle.

06:00 Uhr

Nachrichten

06:05 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Morgen
Moderation: Ute Welty

06:20 Wort zum Tage

Pfarrer Hans-Peter Weigel
Katholische Kirche

06:30 Nachrichten

06:40 Aus den Feuilletons

07:00 Nachrichten

07:30 Nachrichten

07:40 Interview

Das Auge trügt? Die Verantwortung der Medien zur Verifizierung von Videos
Gespräch mit Wolfgang Wichmann, Redakteur beim NDR und Redakteur für faktenfinder.tagesschau.de

08:00 Nachrichten

08:30 Nachrichten

08:50 Buchkritik

"Der Hundertjährige, der zurückkam, um die Welt..." von J. Jonasson
Rezensiert von Irene Binal

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Im Gespräch

Live mit Hörern
Lehrlinge verzweifelt gesucht - Was tun gegen den Azubi-Mangel?
Moderation: Klaus Pokatzky

0800 2254 2254
gespraech@deutschlandfunkkultur.de
sowie Facebook und Twitter

Deutschland paradox: In manchen Regionen müssen wir wochenlang auf einen Handwerkertermin warten, gleichzeitig mangelt es den Betrieben an Lehrlingen. Anfang des Ausbildungsjahres gab es noch 30.000 offene Ausbildungsplätze im Handwerk; in mehr als jedem dritten Betrieb bleiben Ausbildungsplätze unbesetzt, fast jede zehnte Firma bekommt überhaupt keine Bewerbung mehr.

10:00 Nachrichten

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Lesart

Das politische Buch
Moderation: Maike Albath

Die hohe Kunst des Alterns, Kleine Philosophie des guten Lebens
Gespräch mit Dr. Otfried Höffe, Publizist und Philosoph

kurz und kritisch:
Lynda Gratton, Andrew Scott: "Morgen werden wir 100"
Von Shelly Kupferberg

Buchkritik:
David Suzuki, Wayne Grady "Der Baum. Eine Lebensgeschichte"
Rezensiert von Heike Tauch

Marianne Gronemeyer: "Die Grenze Was uns verbindet, indem es trennt"
Gespräch mit der Autorin

12:00 Uhr

Nachrichten

12:05 Uhr

Studio 9 - Der Tag mit ...

Gregor Mayntz, Journalist und Vorsitzender der Bundespressekonferenz
Moderation: Miriam Rossius

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Breitband

Medien und digitale Kultur

Was macht Google in 20 Jahren?
Gespräch mit Cory Doctorow

Protestieren und konsumieren: Die Dominanz von Google in Deutschland
Von Matthias Finger

Goliathwatch will gegen Diskriminierung durch Google kämpfen
Von Carina Fron

14:00 Uhr

Nachrichten

14:05 Uhr

Rang 1

Das Theatermagazin
Moderation: Susanne Burkhardt

14:30 Uhr

Vollbild

Das Filmmagazin
Live von den 75. Internationalen Filmfestspielen Venedig
Moderation: Patrick Wellinski

15:00 Nachrichten

16:00 Uhr

Nachrichten

16:05 Uhr

Echtzeit

Das Magazin für Lebensart

Alles wird nass - Schauern, Regengüsse, Wolkenbrüche
Von Martin Böttcher

Der Geruch des Regens - warum lieben wir den Duft von Sommerregen?
Von Mandy Schielke

Der Wolkenkucker - Sven Plöger über Bilder am Himmel

Stadt wird Schwamm - Berlin wappnet sich für den Klimawandel
Von Jürgen Stratmann

Wasserdicht, praktisch, schön - Plastikkleidung erobert die Mode
Von Katja Bigalke

Serie Analoge Meditationen (3): Ein Regal abstauben
Von Julie Bäuning

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages
Moderation: Miriam Rossius

17:30 Uhr

Tacheles

Zehn Jahre nach der Finanzmarkt-Krise
Droht ein erneuter Absturz der Weltwirtschaft?
Adam Tooze, britischer Wirtschaftshistoriker, stellt sich den Fragen von Gerhard Schröder

Vor zehn Jahren brach die Investment-Bank Lehman Brothers zusammen und stürzte die Weltwirtschaft in die größte Krise seit Jahrzehnten. Und diese Krise ist noch nicht beendet, sagt der britische Wirtschaftshistoriker Adam Tooze. Eine durchgreifende Regulierung der Banken sei ausgeblieben, die Risiken eines erneuten Absturzes groß. Und das könnte gefährlich werden für die westlichen Demokratien. Die rechtspopulistischen Kräfte in Europa und den USA würden weiter erstarken, warnt der britische Historiker.

18:00 Uhr

Nachrichten

18:05 Uhr

Feature

Die Anklägerin
Fatou Bensouda und der Internationale Strafgerichtshof
Von Beate Ziegs
Regie: die Autorin
Mit: Meriam Abbas, Heidrun Bartholomäus, Corinna Kirchhoff, Viktor Neumann und Tom Vogt
Ton: Alexander Brennecke
Produktion: WDR/NDR 2017
Länge: 54'10

Porträt der Chefanklägerin des Internationalen Strafgerichtshofs.

„Jedes Opfer, dem Gerechtigkeit widerfährt, verändert die Welt”, sagt Fatou Bensouda. Als Teenager verbrachte die Gambierin ihre Nachmittage im Gerichtssaal, später studierte sie Jura in Nigeria. Heute ist sie die erste afrikanische Chefanklägerin des Internationalen Strafgerichtshofs in Den Haag. Bensouda ermittelt leise, aber beharrlich und verfolgt unbeirrt die Verantwortlichen für die grausamsten Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Doch wie effektiv kann die Arbeit des Internationalen Strafgerichtshofs wirklich sein?

Beate Ziegs, geboren 1952 in Iserlohn, lebt seit 1974 in Berlin. Sie arbeitet als Autorin und Regisseurin überwiegend für den Hörfunk. Zuletzt für Deutschlandradio Kultur: "Auschwitz ohne Ende. Hintergrund und Bedeutung der vermutlich letzten Prozesse gegen Nazi-Verbrecher"(2016).

19:00 Uhr

Nachrichten

19:05 Uhr

Oper

Weimarhalle
Aufzeichnung vom 19.08.2018

Franz Liszt
"Huldigungsmarsch" Seiner Königlichen Hoheit, dem Großherzog zu Sachsen-Weimar, Carl Alexander

"Sardanapalo“, Opernfragment
(Bearbeitung und Orchestrierung nach Skizzen Franz Liszts von David Trippett, Uraufführung des 1. Akts)

"Eine Sinfonie zu Dantes Divina Commedia“ für Orchester und Knabenchor

Joyce El-Khoury, Sopran
Airam Hernández, Tenor
Oleksandr Pushniak, Bariton
Damen des Opernchores des Deutschen Nationaltheaters Weimar
Knabenchor der Jenaer Philharmonie
Staatskapelle Weimar
Leitung: Kirill Karabits

22:00 Uhr

Die besondere Aufnahme

Sándor Veress
Sonate für Violine solo

Béla Bartók
Sonate für Violine solo

Nurit Stark, Violine

Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2018

Die Sonate für Violine solo von Béla Bartók, entstanden 1944, also ein Jahr vor Bartóks Tod, gehört zu den anspruchsvollsten Werken für Solovioline überhaupt. Gewidmet hat sie der Komponist dem Auftraggeber Yehudi Menuhin. Die Sonate verweist kompositorisch in zwei Richtungen: Einerseits gibt es zahlreiche Bezüge zu den Solosonaten und -partiten von Johann Sebastian Bach, andererseits öffnet das Werk mit seinen Neuerungen in der Spieltechnik (u.a. mit vierteltönigen Passagen im letzten Satz) eine Tür in die Zukunft.
Der in Ungarn geborene Komponist Sándor Veress war Schüler Bartóks und gehört zu den weniger bekannten, deshalb aber nicht weniger wichtigen Komponisten des 20. Jahrhunderts. Seine Violinsolosonate schrieb er im selben Jahr 1935, in dem er Assistent Bartóks an der Ungarischen Akademie der Wissenschaften in Budapest wurde und sich in dieser Funktion vermehrt der Volksmusikforschung widmete.

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage
Moderation: Marietta Schwarz

Die Löwen sind vergeben. Das war das 75. Filmfestival in Venedig
Gepräch mit Anke Leweke und Patrick Wellinski

Affective Affinities:
Die Biennale in São Paulo hinterfragt das Kuratorenmodell
Von Ingo Arend

Stunde Null:
Deutsche Archäologen bilden syrische Archäologen aus
Von Susanne Güsten

Kulturpresseschau - Wochenrückblick
Von Arno Orzessek

September 2018
MO DI MI DO FR SA SO
27 28 29 30 31 1 2
3 4 5 6 7 8 9
10 11 12 13 14 15 16
17 18 19 20 21 22 23
24 25 26 27 28 29 30

Unsere Empfehlung heute

Schwanger per SamenspendeDie Entscheidung
Ein positiver Schwangerschaftstest (imago)

"Sind Sie sicher?" "Nein. Ist irgendjemand auf diesem Stuhl sich je sicher gewesen?" Kicki wird 39. Sie hat eine Entscheidung getroffen: Per Samenspende will sie schwanger werden. Ihre Beziehung ist zerbrochen und sie will nicht warten, bis es zu spät ist.Mehr

weitere Beiträge

Radiorecorder

Aufnehmen statt Herunterladen

(SXC - Samir Admane)

Wer möchte nicht gern von den Sendezeiten im Radio unabhängig sein? Der Deutschlandradio-Recorder macht es möglich! Radio wann immer Sie wollen, wo immer Sie wollen - kostenlos und kinderleicht. Schneiden Sie Ihre Lieblingssendungen als MP3-Datei mit, indem Sie einfach in unserer Programmvorschau auf den roten aufnehmen-Knopf rechts neben der gewünschten Sendung klicken.

Installation und Bedienung des Deutschlandradio-Recorders

Wurfsendung

Wurfsendung (Deutschlandradio)

Wurfsendungen werfen wir werktäglich sechsmal, an Samstagen und Sonntagen dreimal ins Programm. Viele einzelne Sendungen eines Tages können Sie auf der Wurfsendungsseite direkt nachhören.
Mehr

Interview

weitere Beiträge

Fazit

weitere Beiträge

Entdecken Sie Deutschlandfunk Kultur