Seit 14:30 Uhr Vollbild

Samstag, 24.08.2019
 
Seit 14:30 Uhr Vollbild
Tagesprogramm Sonntag, 7. Juli 2019
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Stunde 1 Labor

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

Diskurs

"Netzfeminismus" von Annekathrin Kohout
Podiumsgespräch:
Annekathrin Kohout, Herausgeberin und Autorin
Kathrin Weßling, Autorin, Social Media Specialist und Online Journalistin
Moderation: René Aguigah
Aufzeichnung vom 04.06.2019, Sudhaus Berlin

02:00 Uhr

Nachrichten

02:05 Uhr

Tonart

Chansons und Balladen
Moderation: Jürgen Liebing

03:00 Nachrichten

04:00 Uhr

Nachrichten

04:05 Uhr

Tonart

Clublounge
Moderation: Carsten Rochow

05:00 Nachrichten

06:00 Nachrichten

06:55 Uhr

Wort zum Tage

Sufi Bewegung

07:00 Uhr

Nachrichten

07:05 Uhr

Feiertag

Das Herz Europas brennt
Der Brand der Notre Dame und die Folgen
Von Gunnar Lammert-Türk aus Berlin
Katholische Kirche

07:30 Uhr

Kakadu für Frühaufsteher

Erzählung
Ich bin ein echtes Sommerkind
Von Sigrid Zeevaert
Gelesen von Laura Maire
Ab 7 Jahre
Produktion: Deutschlandradio Kultur 2013
Moderation: Tim Wiese

In den Sommerferien umziehen zu müssen ist gemein, da will man ins Freibad, anstatt Kisten zu packen. Doch ein Umzug ist auch ein abenteuerlicher Neuanfang.

Weil der Vater einen neuen Job in einer anderen Stadt gefunden hat, muss die Familie umziehen. Nun heißt es für die drei Kinder Abschied nehmen, die Kisten packen, um woanders neu anzufangen. Aber warum sollte die neue Nachbarin Lena nicht eine ebenso gute Freundin werden, wie es Luisa bisher war. Der Sommer ist noch lange nicht vorbei.

08:00 Uhr

Nachrichten

08:05 Uhr

Kakadu

Kinderhörspiel
Der kleine dicke Ritter (1/4)
Von Robert Bolt
Übersetzung aus dem Englischen von Marianne de Barde
Ab 6 Jahre
Regie: Walter Wippersberg
Mit Sunnyi Melles, Michael Habeck, Rolf Boysen, Karl Lieffen, Reinhard Glemnitz, Horst Sachtleben, Tobias Lelle u.a.
Produktion: BR / WDR / DeutschlandRadio Berlin 1996
(Teil 2 am 14.07.2019)
Moderation: Tim Wiese

Er ist mutig, klug und voller Zuversicht: Sir Oblong-Fitz-Oblong, der kleine dicke Ritter mit dem großen Herzen. Er wagt es, ganz allein gegen den bösen Baron Bolligru zu kämpfen.

Die Geschichte beginnt vor sehr langer Zeit, als es noch böse, Feuer speiende Drachen gab im Ostwesten. Hier lebt ein Herzog mit seinen Rittern in einem großen Schloss. Sie waren hierher gekommen, um den Junker zu verjagen und die Drachen zu töten, die die Bauern terrorisierten. Nur Sir Oblong Fitz Oblong, ein nicht mehr ganz junger, kleiner und dicker Ritter bringt die Drachen ins Schloss, da er es nicht über sich bringt, sie zu erlegen. Als es Zeit ist, weiter zu ziehen, hat der Hofstaat nicht die geringste Lust dazu. Nur Oblong Fitz Oblong drängt zum Aufbruch, weswegen der Oberhofmarschall Sir Juniper zu einer List greift. Er erzählt dem Herzog, dass er seine Lieblingsspeise, gefüllte Dohlen, nicht auftischen kann, solange der Tierfreund Oblong im Schloss sei. Der Herzog entsendet den kleinen, dicken Ritter daher auf die Bolligru-Insel, um die Kirche wieder aufzubauen, die der böse Baron, der alle Tiere jagt, dort in Brand steckte, und um den mit dem Baron verbündeten, gefährlichen, zweischwänzigen, schwarzen Drachen zu erlegen.

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Kakadu

Magazin
Moderation: Tim Wiese
08 00 22 54 22 54

09:30 Uhr

Sonntagmorgen

Das Rätselmagazin
Moderation: Oliver Schwesig
sonntagmorgen@deutschlandfunkkultur.de

10:00 Nachrichten

10:30 Sonntagsrätsel

Moderation: Ralf Bei der Kellen
sonntagsraetsel@deutschlandfunkkultur.de

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Deutschlandrundfahrt

Ich bau mir mein kunterbuntes Land
Ein Echt-Virtueller-Ort in Niedersachsen
Von Maximilian Klein
(Wdhl. v. 02.04.2017)

Ideengeber Fynn Kliemann gründet zusammen mit Gleichgesinnten ein eigenes Reich: Kliemannsland zwischen Hamburg und Hannover- anarchistisch und kreativ wie Pipi Langstrumpf. Es soll ein realer und virtueller Ort werden.

Niedersachsen. Unendliche Ebene. Viel Acker. Viel Land zwischen Hamburg und Hannover. Irgendwo in diesem wunderschönen nordischen Nichts entsteht etwas Neues. Auf zwei Hektar Land mit einer Scheune darauf. Kliemannsland. Benannt nach dem Ideengeber und Gründer Fynn Kliemann. Youtuber. Mitte Zwanzig. Anarchistisch und kreativ, wie Pipi Langstrumpf - idealistisch, anpackend, größenwahnsinnig. Kliemann ist ein kleiner Star auf der Videoplattform mit großen Ambitionen. In seinem Land sollen sich Verrückte, Aussteiger, Künstler und Suchende ansiedeln. Die ersten Pioniere pilgern bereits hin und helfen mit aufzubauen. In diesem Land wird kein Nagel ohne eine Kamera in die Wand geschlagen, kein Pflaster ohne einen Facebookpost aufgelegt. Ein Ort, den es real und virtuell geben soll. Doch was macht einen Ort zu einem Ort? Was sagen die Nachbarn? Und warum braucht ein junger Mann heute sein eigenes Land? Die Deutschlandrundfahrt reist an einen Ort voller Ambitionen, Träume und Digitalkameras.

11:59 Uhr

Freiheitsglocke

12:00 Uhr

Nachrichten

12:05 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages
Moderation: Gabi Wuttke

12:30 Uhr

Die Reportage

Moderation: Susanne Arlt

Taliban im Kopf
Die gescheiterte Mission Afghanistan
Von Marc Thörner

Die Taliban bekämpfen, moderne Gesetze einführen, mehr Bildung für Frauen und Mädchen, Korruption bekämpfen - so lauteten die Versprechen der westlichen Staaten. Sie schickten vor bald 20 Jahren Truppen, Berater und Entwicklungshelfer in ein Land, in dem die Scharia herrscht. Auch Deutschland investierte viel Geld in Schulen und Unis und schult bis heute Beamte, Richter und Anwälte. Doch was hat sich seitdem konkret für die Menschen, insbesondere für die Frauen, geändert? Kaum etwas, meint unser Reporter. In Mazar-e-Sharif hat er sich mit alten Dschihadisten getroffen, die damals wie heute an der Macht sind. Er hat mit einem Richter gesprochen, der Urteile fällt im Namen der Scharia. Und er hat Frauen getroffen, die im Gefängnis sitzen, nur weil sie sich mit einem fremden Mann verbredet haben.

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Sein und Streit

Das Philosophiemagazin
Moderation: Simone Rosa Miller

Rackete, Thunberg, Ocasio-Cotez
Neue Heldinnen hat das Land
Von Arnd Pollmann

Antike Denkerinnen
Philosophie ganz ohne Bart
Gespräch mit Catherine Newmark, Philosophin

14:00 Uhr

Nachrichten

14:05 Uhr

Religionen

Moderation: Kirsten Dietrich

Was tun mit leeren Klöstern?
Der Kloster-Makler
Von Michael Hollenbach

Fromm, gebildet und politisch
Die Benediktineräbtissin Máire Hickey
Von Dorothea Brummerloh

Schutz für jüdische Schülerinnen
Das Erfurter Ursulinenkloster in der NS-Zeit
Gespräch mit Andrea Wittkampf, Archivarin

Religiosität in Konzentrationslagern
Glauben im Angesicht der Vernichtung
Von Gunnar Lammert-Türk

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Interpretationen

Musik zwischen den Zeiten
Hans Pfitzners Klavierkonzert
Gast: Markus Becker, Pianist
Moderation: Michael Dasche

16:00 Nachrichten

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages
Moderation: Gabi Wuttke

17:30 Uhr

Nachspiel

Das Sportmagazin
Moderation: Thomas Wheeler

Spitzensport in Paderborn
Der TuS Sennelager greift in der Tennis-Bundesliga an
Von Heinz Schindler

"Die Tour de France als Arena"
Ein Bildband von Tino Pohlmann
Gespräch mit Stefan Osterhaus

Rückenwind aus dem Akku
Besser auf dem Pedelec als gar keine Bewegung
Von Dieter Jandt

18:00 Nachrichten

18:05 Nachspiel

Kommt ein Vogel geflogen
Ist Brieftaubensport Kulturerbe oder Tierquälerei?
Von Felicitas Boeselager

Adrenalin, Mitfiebern, Daumendrücken - das alles gehört für echte Fans dazu, wenn sie ihre Sportart im Fernsehen oder im Stadion verfolgen. Brieftaubenzüchter erleben diesen Kick auch, allerdings alleine vor ihrem PC, wenn sie die GPS-Signale ihrer Tauben beobachten. Fliegt sie noch eine Kurve, oder landet sie gleich im Heimatschlag? Wer den Taubensport betreibt, muss zwar nicht sportlich sein, braucht aber viel Ausdauer für die Pflege und das Training der Vögel. Urlaub und Freizeit sind für echte Taubenzüchter nicht drin. Vielleicht gibt es deshalb kaum noch Nachwuchs? Viele Züchter glauben, dass ihre Sportart bald ausstirbt. Vielleicht liegt das am Rentner-Image des Hobbys, vielleicht aber auch an der zunehmenden Kritik von Tierschützern, in deren Augen sind die Wettbewerbe Tierquälerei. Das lassen sich passionierte Taubenzüchter aber nicht vorwerfen.

18:30 Uhr

Hörspiel

George Grosz: Hirnzirkus - Gedankenflüge
Nach Briefen, Texten und Gesängen des Malers
Bearbeitung: Michael Farin
Regie und Komposition: Klaus Buhlert
Mit: Bernhard Schütz
Ton: Alexander Brennecke
Produktion: DeutschlandRadio Berlin 2004
Länge: 80'54
(Wdh. v. 13.02.2005)

George Grosz (1893-1959), verließ mit Vierzig Deutschland in Richtung New York. Aus dem Exil schrieb er viele amüsante Briefe - bittere und traurige auch.

Anschließend:
Auszug aus „Aus der Lebensgeschichte Elias Canettis - Die Fackel im Ohr“, gelesen von Dieter Borsche
Produktion: RIAS Berlin 1980
Länge: 6‘42

George Grosz (1893- 1959), der große Maler und Zeichner, Karikaturist und Texter der Weimarer Republik, nannte sich selbst Gedankenjongleur und Gehirnsaltospringer - aber auch den traurigsten Menschen in Europa. Er war Mitbegründer der Berliner DADA-Bewegung. Der Karl-May-Fan hatte einen großen Traum: Amerika. „Paris: scheiße ich drauf. Berlin, na schön (Heimat, Sprache! Vergleich wie nirgend anderswo, mag gehen). Rom: Saunest. Petersburg: ekelhaft. Moskau: Proletendorf! New York: die Stadt!!!!!!!!“ Im Januar 1933 emigrierte er nach New York. „Ich ging wegen Hitler. Er ist nämlich auch ein Maler … und da schien mir Deutschland für uns beide einfach zu klein.“ Grosz vermisst Berlin. Er wird zu einem fleißigen Briefeschreiber und porträtiert die Gesellschaft mit spitzer Feder. Kleine Sprachkunstwerke entstehen.

Michael Farin, geboren 1953 in Rothenburg/Wümme 1953, Germanist, Autor, Kurator, Herausgeber mit eigenem Verlag. Viele Hörspielbearbeitungen literarischer Stoffe, u.a. "POEsPYM" von E. A. Poe (DKultur 2008), "Der Erlkönig" von Michel Tournier (DKultur 2010), "Wintersoldat" (DKultur 2014). Farins Bearbeitung von "Metropolis" von Thea von Harbou (BR 2001) wurde zum Hörspiel des Jahres gewählt. Zuletzt: "Zutiefst da drüben" von Joris-Karl Huysmans (BR 2018).

20:00 Uhr

Nachrichten

20:03 Uhr

Konzert

14. Rolandseckfestival
Arp-Museum Bahnhof Rolandseck
Aufzeichnung vom 04.07.2019

Jeremy Menuhin
Fantasy für zwei Klaviere
Jeremy Menuhin und Mookie Lee Menuhin, Klavier

Max Bruch
"Kol Nidrei" für Violoncello und Klavier op. 47
Kyril Zlotnikov, Violoncello
Myriam Farid, Klavier

César Franck
Klavierquintett f-Moll
Enrico Pace, Klavier
Friedemann Eichhorn, Violine
Liza Ferschtman, Violine
Kyoungmin Park, Viola
Andrei Ioniţă, Violoncello

Antonín Dvořák
"Slawische Tänze“ für Klavier zu vier Händen (Auswahl)
Diana Ketler, Klavier
Myriam Farid, Klavier

George Enescu
Streichoktett C-Dur op. 7
Mihaela Martin, Violine
Stephen Waarts, Violine
Razvan Popovici, Viola
Kyril Zlotnikov, Violoncello
Akademisten der Barenboim-Said-Akademie

22:00 Uhr

Nachrichten

22:03 Uhr

Literatur

Widerspenstige Anmut
Das italo-slawische Triest
Von Maike Albath

Eine Kreuzung aus Wien, Ljubljana und Zagreb, dazu ein Meer, dessen Wellen an der Piazza lecken - in Triest verschmelzen der Süden, der Osten und der Norden.

Triest wirkt wie eine Kreuzung aus Wien, Ljubljana und Zagreb - mit einem Meer neben den Boulevards. Slawische, romanische und österreichische Einflüsse überlagern sich auch in der Literatur. Fulvio Tomizza (1935- 1999) kam aus Istrien nach Triest, machte den Verlust der nun zu Jugoslawien gehörenden Dörfer im Hinterland zum Stoff seiner großen Romane und gab Italien einen Teil seiner verdrängten Geschichte zurück. Während Marko Kravos, Jahrgang 1943, die slowenische Lyrik der Grenzstadt prägte und der hochbetagte Romancier Boris Pahor vom Widerstand der Slowenen erzählte, schildert die 1964 in Argentinien geborene Triestinerin Cecilia Prenz, wie sie mit ihrer Familie zuerst Zuflucht in Belgrad fand. Ihr Vater, der Dichter und Romancier Octavio Prenz, war auch dort bald nicht mehr erwünscht und suchte nach einem Ort, wo Süden, Osten und Norden miteinander verschmolzen. Triest, am Rande Italiens gelegen, bildet mit seinen multikulturellen Schichtungen einen Kern Europas.

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage
Moderation: Marietta Schwarz

Tschüss Tsipras?
Parlamentswahlen Griechenland
Gespräch mit Alexis Alatsis, Regisseur und Kulturmanager

Abschlussbericht Rudolstadt-Festival
Von Jan Tengeler

"Webstuhl-Kanate" in Schlesien
Klangkunst in der polnischen Provinz
Von Cora Knoblauch

Sigalit Landau. Salt Years.
Austellung in Salzburg
Von Philip Artelt

Outsider-Art?
Erwin Hapke
Gespräch mit Matthias Burchhardt, Universität Köln

Kulturpresseschau
Von Paul Stänner

Juli 2019
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