Seit 14:30 Uhr Vollbild

Samstag, 21.09.2019
 
Seit 14:30 Uhr Vollbild
Tagesprogramm Mittwoch, 18. September 2019
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Chormusik

Chor.com
Hannover Congress Centrum
Aufzeichnung vom 14.09.2019

„Quo vadis, Deutscher Chorwettbewerb?“
Podiumsdiskussion mit
Ludwig Böhme,Chorleiter
Moritz Puschke, Künstlerischer Leiter Chor.com
Reiner Schuhenn, Juryvorsitz Deutsches Chorfest
Sonja Greiner, European Choral Association - Europa Cantat
Helmut Schubach, Projektleiter Deutscher Chorwettbewerb
Moderation: Haino Rindler

Alle vier Jahre findet der Deutsche Chorwettbewerb statt, der Bundeswettbewerb im Bereich Chor. Im letzten Jahr kamen rund 5.000 Sängerinnen und Sänger in 116 teilnehmenden Chören und Vokalensembles nach Freiburg. In dreizehn Kategorien wurden 54 Preise vergeben. Wettbewerbe müssen mit der Zeit gehen, sich weiterentwickeln, sich international vernetzen. Wo steht der Deutsche Chorwettbewerb? Wie sichert man Qualität? Was sind die Kriterien? Diese und weitere Fragen werden auf einer der zahlreichen Podiumsdiskussionen während der chor.com in Hannover erörtert.

00:55 Chor der Woche

Singschule Koblenz

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

Tonart

Americana
Moderation: Michael Groth

02:00 Nachrichten

03:00 Nachrichten

04:00 Nachrichten

05:00 Uhr

Nachrichten

05:05 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Morgen
Moderation: Stephan Karkowsky

05:30 Nachrichten

05:50 Aus den Feuilletons

06:00 Nachrichten

06:20 Wort zum Tage

Beate Hirt, Mainz
Katholische Kirche

06:30 Nachrichten

07:00 Nachrichten

07:20 Politisches Feuilleton

Wer braucht weibliche Ikonen?
Von Sonja Eismann

07:30 Nachrichten

07:40 Interview

Wie wohnen wir in der Stadt der Zukunft?
Gespräch mit Paul Vogt, Stadtplaner und Architekt

08:00 Nachrichten

08:30 Nachrichten

08:50 Buchkritik

„The Illustrator" von Steven Heller / Julius Wiedemann
Rezensiert von Anne Kohlick

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Im Gespräch

Kulturstaatsministerin Monika Grütters im Gespräch mit Katrin Heise

Sie hat den "schönsten Job der Welt", sagt Monika Grütters über sich. Dass sie einmal als Kulturstaatsministerin die kulturelle Entwicklung in Deutschland würde mitgestalten können, hätte sie nie für möglich gehalten. In der CDU ist sie schon seit Jugendtagen und hält auch in turbulenten Zeiten an ihrer Partei fest.

10:00 Uhr

Nachrichten

10:05 Uhr

Lesart

Das Literaturmagazin
Moderation: Frank Meyer

Klagenfurt Revisited
deutsch-deutsche Verhandlungen auf neutralem Boden
Gespräch mit Thomas Geiger

Schreiben über die Armen
Brasilien unter Bolsonaro
Gespräch mit Luiz Ruffato

Straßenkritik:
"AchtNacht" von Sebastian Fitzek
Von Andi Hörmann

Buchkritik:
"Halt deine Krone fest" von Yannik Haenel
Rezensiert von Dina Netz

„Das Licht, das Schatten leert“
Tina Brenneisen über die Totgeburt
Von Regina Voss

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Tonart

Das Musikmagazin am Vormittag
Moderation: Carstem Beyer

Start Reeperbahn Festival
Gespräch mit Alexander Schulz, Leiter des Reeperbahn-Festivals

Das muss man gehört haben ... oder auch nicht: Klassik
Von Holger Hettinger

"Taxi Galaxi"
Frank Schätzing macht jetzt auch Musik
Von Laf Überland

11:30 Musiktipps

11:45 Rubrik: Folk

Ian & Sylvia
"The Lost Tapes"

12:00 Uhr

Nachrichten

12:05 Uhr

Studio 9 - Der Tag mit ...

Ralph Bollmann, Korrespondent
Moderaton: Korbinian Frenzel

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Länderreport

Moderation: André Hatting

Urteil im Mordprozess an der Tramperin Sophia in Bayrreuth
Gespräch mit Michael Watzke

Flüchtlingsinitiative Jugenheim bietet Lernförderung für alle Kinder an
Von Anke Petermann

Psychologische Beratungsstelle Lingen
Landsleute helfen Geflüchteten
Von Ita Niehaus

14:00 Uhr

Nachrichten

14:05 Uhr

Kompressor

Das Popkulturmagazin
Moderation: Shanli Anwar

"Entnazifizierung" unter der Haut
Szene-Aussteiger und ihre Tatoos
Gespräch mit Jakob Ganslmeier

"Glossar der Immobiliensprache" Guerilla Architects
Von Azadê Peşmen

14:30 Kulturnachrichten

Von Cora Knoblauch

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Tonart

Das Musikmagazin am Nachmittag
Moderation: Andreas Müller

Reeperbahn Festival Tag 1
Gespräch mit Dirk Schneider

Die chinesische Post-Punk-Band "The Hormones"
Von Eva Gutensohn

Newcomer der Woche:
Sequoyah Murray "Before You Begin"
Mutierter R&B aus Atlanta
Von Jessica Hughes

Geister, "Gothic" und Gespenster
Das neue Album der Pixies
Von Mathias Mauersberger

15:30 Musiktipps

15:40 Live Session

Sasami

16:00 Nachrichten

16:30 Kulturnachrichten

Von Cora Knoblauch

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Abend
Moderation: Nicole Dittmer

17:30 Kulturnachrichten

Von Cora Knoblauch

18:00 Nachrichten

18:30 Uhr

Weltzeit

Moderation: Tina Hüttl

Klimaschutz im Kleinen
Mit Bienen, Kompost und Recycling-App
Von Tina Fuchs, Anne Allmelling und Alexander Göbel

Solange die großen Klimaabkommen und CO2 Ziele auf sich warten lassen, heißt es selbst aktiv zu werden und einfach anfangen - mit dem Klimaschutz im Kleinen:
In Utrecht werden Bushaltestellen in grüne Oasen für Bienen verwandelt, im Libanon dank einer Recycling-App endlich Plastik eingesammelt und in Ägypten mit Kompost die Wüste begrünt - diese Weltzeit blickt im Vorfeld der New Yorker Klimakonferenz auf drei lokale Initiativen und ihre Macher, die nicht nur die eigene Umgebung sondern auch die Umwelt verbessern.

19:00 Uhr

Nachrichten

19:05 Uhr

Zeitfragen. Kultur und Geschichte

Magazin

"Man ist miteinander klargekommen"
Ein DDR-Dorf und die Rote Armee
Von Annika Jensen

Neonazi-Prozess in Bückeburg 1979
Das fast vergessene "Stammheim von rechts"
Von Philipp Schnee

19:30 Zeitfragen. Feature

"Vertraue mir!"
Von der Erotik des Hochstapelns
Von Dagmar Just

Ein russischer Mönch regiert als falscher Zar. Ein Berliner Jahrmarktsschausteller als König von Albanien. Ein Wiener Möbelhändler trumpft als Thomas Manns Neffe auf. Ein Bremer Postbote als Oberarzt einer Psychiatrischen Klinik. Eine russische Fabrikarbeiterin als Großfürstin Anastasja. Und im Portfolio einer Frankfurter Mana-gergattin taucht ein Krankenhaus der Hilfsorganisation Cap Anamur als eignes Charity-Projekt und sie selbst als Unesco-Botschafterin auf. Hochstapelei existiert vom kleinen Bluff bis zum großen Coup zu allen Zeiten und auf allen prestigeoffnen Feldern. Mancher Scoop erlangt Kultstatus und wird wie ein Märchen oder Schel-menstück überliefert. Alle Hochstapeleien aber galten als Ausnahmeereignisse. Auch wegen des hohen Risikos, das die Akteure wagen, hatten sie den Seltenheitswert schwarzer Schwäne. In letzter Zeit scheint sich das jedoch zu ändern. Beobachter sprechen bereits vom Hochstapeln als Volkssport und als Epidemie. Zeit also, dieses Phänomen einmal genauer unter die Lupe zu nehmen - bevor es sich als „Betriebsprogramm der modernen Gesellschaft“ durchsetzt.

20:00 Uhr

Nachrichten

20:03 Uhr

Konzert

Chor.com
Neustädter Hof- und Stadtkirche
Aufzeichnung vom 12.09.2019

Die Kunst der Motette

Johann Schelle
"Komm, Jesu, komm"

Johann Sebastian Bach
"Komm, Jesu, komm", Mottete für zwei vierstimmige gemischte Chöre BWV 229
"Singet dem Herrn ein neues Lied", Motette für zwei vierstimmige gemischte Chöre BWV 225

Johannes Brahms
Zwei Motetten für gemischten Chor a cappella op. 74
Drei Fest- und Gedenksprüche für achtstimmigen gemischten Chor op. 109

NDR Chor
Leitung: Klaas Stok

21:30 Uhr

Alte Musik

Universum JSB
Wie Lametta am Tannenbaum
Bachs Choralkantaten-Jahrgang
Von Michael Maul

In seinem zweiten Jahr als Leipziger Thomaskantor verfolgte Bach ein einheitliches Konzept beim Erstellen seiner Kantaten. 1724 nahm er sich im Wochentakt ein berühmtes Kirchenlied vor und verwandelte es in eine Kirchenkantate aus kunstvollen Eingangschören, affektgeladenen Rezitativen, vielgestaltigen Arien und bewegend harmonisierten Schlusschören. Kurz: Er veredelte den Choral mit den Kernelementen seiner Kunst. Die Leipziger liebten diesen Jahrgang, denn hier arbeitete Bach mit bekannten Melodien, hier traf seine große satztechnische Kunst auf vertrautes Material. Zugleich mutete sich Bach beim Erstellen dieses Jahrgangs einiges zu: Woche für Woche legte er ausschließlich neue Choralkantaten auf die Pulte der Thomaner; nie stand er unter größerem Zeitdruck als während jener neun Monate zwischen Juni 1724 und Februar 1725. Warum Bach den Zyklus abbrach, was die Kunst in seinen Choralkantaten ausmacht und was dies alles mit Lametta am Tannenbaum zu tun hat, verrät der Bachforscher Michael Maul im 17. Teil seiner Sendereihe ‚Universum JSB‘.

22:00 Uhr

Nachrichten

22:03 Uhr

Hörspiel

Zeugnis ablegen (3/6)
Die Tagebücher des Victor Klemperer
Dritter Teil: Die Jahre 1937-1938
Von Victor Klemperer
Bearbeitung: Klaus Schlesinger
Regie: Peter Groeger
Mit: Udo Samel
Ton: Peter Kainz
Produktion: DeutschlandRadio Berlin / ORB 1996
Länge: 54'14
(Teil 4 am 25.09.2019)

„Und immer mehr glaube ich, dass Hitler die deutsche Volksseele verkörpert. Dass er wirklich Deutschland bedeutet. Womit ich denn nicht nur äußerlich vaterlandslos geworden bin.“

Teil 3 umfasst die Jahre 1937 bis 1938. Klemperer arbeitet unermüdlich an seinen Studien, ohne jede Hoffnung auf Veröffentlichung. „Und immer mehr glaube ich, dass Hitler die deutsche Volksseele verkörpert. Dass er wirklich Deutschland bedeutet. Und dass er sich deshalb halten, und zu recht halten wird. Womit ich denn nicht nur äußerlich vaterlandslos geworden bin. Und auch wenn die Regierung einmal wechseln sollte, mein innerliches Zugehörigkeitsgefühl ist hin.“

Victor Klemperer (1881-1960), Sohn eines Rabbiners aus Landsberg/Warthe war namhafter Romanist. Seit 1920 war er Professor an der Technischen Hochschule in Dresden, wo er 1935 zwangsentlassen wurde. Von 1945 bis 1960 war er Hochschullehrer in Dresden, Greifswald, Halle und Berlin. Er verfasste zahlreiche Veröffentlichungen zur Geschichte der italienischen und französischen Literatur. Berühmt wurde er mit seiner Abhandlung von „LTI - Notizbuch eines Philologen“ (1947), in der er die Degeneration der deutschen Sprache in der Nazizeit analysiert. Die Tagebücher Victor Klemperers umfassen insgesamt den Zeitraum von der Weimarer Republik bis 1960. Insbesondere die Jahre von 1933 bis zum Ende des Krieges 1945, in denen er als zwangsemeritierter Professor und verfolgter Jude den nationalsozialistischen Alltag beobachtet, zeigen ihn als wichtigen Zeitzeugen. Sie erschienen unter dem Titel „Ich will Zeugnis ablegen bis zum letzten“ 1996 beim Aufbau-Verlag. Die Hörspielfassung von DLR Berlin/ORB mit dem Titel „Zeugnis ablegen“ in der Bearbeitung von Klaus Schlesinger wurde im gleichen Jahr produziert und zum Hörbuch des Jahres gewählt.

Klaus Schlesinger (1937-2001) war Schriftsteller und Journalist. Seit 1971 schrieb er Prosa, Hörspiele, Reportagen und Essays. 1980 Übersiedlung nach West-Berlin, ab 1992 wieder im Ostteil der Stadt. Hörspielfassung der Klemperer-Tagebücher 1933-45 „Zeugnis ablegen“ (DLR/ORB 1996), 1918-32 „Leben sammeln“ (DLR/ORB 1997) und über die DDR-Zeit der Klemperers „Zwischen allen Stühlen“ (DLR/SFB-ORB 1999).

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage
Moderation: Gabi Wuttke

Teamwork:
Theater am Neumarkt Zürich startet
„They shoot horses, don’t they?"
Gespräch mit Christian Gampert

Filme der Woche:
Das innere Leuchten / Ad Astra - Zu den Sternen
Gespräch mit Anke Leweke

Filmreihe "Kinder im Krieg" beim Human Rights Film Festival
Gespräch mit Martina Dase

23 Museumsobjekte nach Namibia
Rückgaben statt Leihgaben
Von Vladimir Balzer

Stadt Dortmund zieht Nelly-Sachs-Preis zurück
Von Michael Köhler

Kulturpresseschau
Von Arno Orzessek

23:30 Kulturnachrichten

Von Oliver Thoma

September 2019
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