Seit 01:05 Uhr Tonart

Montag, 09.12.2019
 
Seit 01:05 Uhr Tonart
Tagesprogramm Samstag, 26. August 2017
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Lange Nacht

Die Söhne der Großen Bärin
Eine Lange Nacht der Blutsbrüderschaft
Von Sabine Weber und Mirko Heinemann
Regie: Rita Höhne
(Wdh. v. 27./28.09.2008)

„Wenn man doch ein Indianer wäre, gleich bereit, und auf dem rennenden Pferde …“ seufzte Franz Kafka sehnsuchtsvoll. Und Heiner Müller konstatierte gar: „Deutscher sein heißt auch Indianer sein.“ Deutsche und Indianer - das ist eine nur auf den ersten Blick ungewöhnliche Liaison. Unzählige Deutsche reisten in das Land der indianischen Völker, sei es in der Fantasie auf den Spuren der Schriftsteller Karl May und Liselotte Welskopf-Henrich, sei es ins real existierende Amerika als Auswanderer, Forscher, Künstler oder Draufgänger. Und einige Indianer kamen auch nach Deutschland: als Teilnehmer von Völkerschauen und Zirkusvorstellungen, als amerikanische GIs oder einfach, um hier zu leben. Zahllos sind die Geschichten von Verbindungen zwischen Elbe und Rio Grande. Diese ‚Lange Nacht‘ folgt den Fährten und erkundet das Faszinosum vom Indianer-Sein. Und beantwortet die Frage was es mit der Blutsbrüderschaft zwischen Indianern und Deutschen auf sich hat.

01:00 Nachrichten

02:00 Nachrichten

03:00 Uhr

Nachrichten

03:05 Uhr

Tonart

Filmmusik
Moderation: Andreas Müller

04:00 Nachrichten

05:00 Uhr

Nachrichten

05:05 Uhr

Aus den Archiven

Botschafter der schwarzen Seele
John Lee Hooker zum 100. Geburtstag
Von Stefan Schmidt
RIAS Berlin 1984
Vorgestellt von Michael Groth

John Lee Hooker wurde am 22. August 1917 in Clarksdale im amerikanischen Bundesstaat Mississippi geboren. Der Gitarrist und Sänger gilt als Wegbereiter des elektrisch verstärkten Blues, der indes nie die einfachen Wurzeln seiner ländlichen Heimat verleugnete. Er verstarb am 21. Juni 2001 in Kalifornien.

06:00 Uhr

Nachrichten

06:07 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Morgen
Moderation: Ute Welty

06:20 Wort zum Tage

Pfarrer Hans-Peter Weigel
Katholische Kirche

06:30 Nachrichten

06:40 Aus den Feuilletons

07:00 Nachrichten

07:20 Kommentar der Woche

Terrorismus in Europa
Wir brauchen eine europäische Integrationsstrategie
Von Gerwald Herter

07:30 Nachrichten

07:40 Interview

Bundesweite "Bat Night": Die Fledermaus in der Mythologie
Gespräch mit Dr. Klaus Richarz, promov. Biologe und Buchautor

08:00 Nachrichten

08:20 Frühkritik

Rufus Wainwright singt Judy Garland in der Elbphilharmonie
Von Juliane Reil

08:30 Nachrichten

08:50 Buchkritik

"Schlafende Sonne" von Thomas Lehr
Rezensiert von Helmut Böttiger

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Im Gespräch

Politik ja, Parteien…? Politisches Engagement heute
Gäste: Diana Kinnert, CDU-Mitglied und Autorin und Linda Neddermann, Campaignerin bei Campact e.V.
Moderation: Klaus Pokatzky

In vier Wochen ist Bundestagswahl; 42 Parteien treten an mit insgesamt 4828 Kandidatinnen und Kandidaten. Der Wahlkampf dümpelt eher so dahin, dennoch kommt es auf jede Stimme an - auch auf die der jüngeren Wähler. Zwar sind mehr als ein Drittel der 61,5 Millionen Wahlberechtigten über 60 Jahre und nur 15 Prozent unter 30. Die Jungen werden dennoch immer intensiver umworben. Denn die Parteien vergreisen: Das Durchschnittsalter der Parteimitglieder liegt bei Ende 50; auch die Politiker könnten locker die Eltern oder Großeltern der jungen Wähler sein.

Wie attraktiv ist das für Jüngere?
Wo bleibt die Generation, deren Stammtisch nicht die Eckkneipe ist, sondern der Chat auf Facebook, WhatsApp & Co?
Wie engagieren sie sich politisch - in Parteien oder lieber in Nichtregierungsorganisationen?
Und wie kann man Alt und Jung zusammenbringen, den Polit-Stammtisch und Internet-Kampagnen?


Hörerinnen und Hörer können sich beteiligen.
Telefon: 0800 2254 2254
E-Mail unter: gespraech@deutschlandfunkkultur.de
Facebook und Twitter

10:00 Nachrichten

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Lesart

Das politische Buch
u.a. Lyriksommer
Moderation: Christian Rabhansl

Susanne Dohrn:
"Das Ende der Natur"
Gespräch mit der Autorin

Buchkritik:
"Das Ozeanbuch" von Esther Gonstalla
Rezensiert von Eva Hepper

Buchkritik:
"Fischmafia" von Eskil Engdal und Kjetil Saeter
Rezensiert von Johannes Kaier

Harald Welzer: "Die nachhaltige Republik"
Gespräch mit dem Autor

12:00 Uhr

Nachrichten

12:05 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages  
Moderation: Elke Durak

12:30 Uhr

Schlaglichter

Der Wochenrückblick
Moderation: Jenny Genzmer

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Breitband

Medien und digitale Kultur
Moderation: Vera Linß und Marcus Richter

Kann man im Netz streiten?
Von Jan Kablitzer

Inszenierte Meinungsplätze
Experimente bei SZ, Zeit und 1Live
Von Matthias Finger

Rückblick auf Gamescom
Von Marcus Richter

14:00 Uhr

Nachrichten

14:05 Uhr

Rang 1

Das Theatermagazin
Moderation: Susanne Burkhardt

14:30 Uhr

Vollbild

Das Filmmagazin
Moderation: Susanne Burg

Von Raves und Roadmovies: Sven Regeners "Magical Mystery" im Kino
Gespräch mit Sven Regener und Arne Feldhusen

Vorgespult: David Lynch
"The Art Life", "Als Paul über das Meer kam" und "Haus ohne Dach"
Vorgestellt von Christian Berndt

Eine rechte Demagogin auf Stimmenfang in Nordfrankreich: "Das ist unser Land!"
Gespräch mit Lucas Bevlaux, Schauspieler, Drehbuchautor und Filmregisseur

50 Jahre Farbfernsehen, 20 Jahre Netflix: Wie das Kino mit Umbrüchen umgeht
Von Andreas Kötzing

Neonträume im Regen: das Kino des Tsai Ming Liang
Von Patrick Wellinski

Liebe, Mythos, Tragödie: die Faszination des Künstlerpaars Claudel-Rodin
Von Anke Leweke

15:00 Nachrichten

16:00 Uhr

Nachrichten

16:05 Uhr

Echtzeit

Das Magazin für Lebensart
Moderation: Tanja Runow

Und nachmittags nach Rockaway!
Von Udo Schmidt

Kokosreis am Strand oder einsam an der Pazifikküste
Von Victor Coco

Knoblauch, Pasternak und der KGB - Flucht auf die Datscha
Von Gesine Dornblüth

Abkühlung im Büdchen
Von Yesim Alioglou

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages mit Sport
Moderation: Elke Durak

17:30 Uhr

Tacheles

Ist Antisemitismus wieder hoffähig geworden?
Deirdre Berger, Direktorin des American Jewish Committee in Berlin, stellt sich den Fragen von Marcus Pindur

Vergangene Woche wurde in Frankfurt am Main eine großangelegte Studie veröffentlicht, die sich mit Antisemitismus in Deutschland befasst, und zwar aus der Sicht deutscher Juden, die zu ihren Erfahrungen befragt wurden. Dabei stellte sich heraus, dass drei Viertel aller Befragten Judenfeindlichkeit als großes Problem wahrnehmen. 62 % gaben an, in den vergangenen 12 Monaten Antisemitismus in Form versteckter Andeutungen erlebt zu haben, 29 % gaben an, beleidigt oder belästigt worden zu sein, 3 % erklärten, sogar körperlich angegriffen worden zu sein.

Wie kann man Antisemitismus wirksam bekämpfen? Muss es gezielte Aufklärung etwa bei arabisch-stämmigen Flüchtlingen geben? Wie kann man Lehrern dabei Hilfestellung geben? Was hat die Welle des Rechtspopulismus von Trump bis zur AfD mit Antisemitismus zu tun?

18:00 Uhr

Nachrichten

18:05 Uhr

Feature

Zwei Waisenkinder und ihr erstes Kind
Von Stefan Kolbe und Chris Wright
Regie: die Autoren
Sprecher: Chris Wright
Ton: Holger König
Produktion: MDR 2017
Länge: 28'50

Ein Stück über die Möglichkeit der Erfindung von Liebe.

Anschließend:
Gespräch mit den Autoren über ihre Arbeit an dem Stück

Ein Stück über die Möglichkeit der Erfindung von Liebe. Im Mittelpunkt ein neugeborenes Kind. Drum herum zwei Eltern, die selbst noch in ihrer Kindheit gefangen sind - Sarah und Daniel. Beide sind in Kinderheimen aufgewachsen (‚Kleinstheim‘, siehe Feature vom 19.08.17), beide Halbwaisen. Sie haben keine selbstverständlichen Vorbilder und nur eine vage Vorstellung von Familie. In diese Situation fällt nun ihre Tochter Marie hinein. Sie ist Hoffnung und größte Belastungsprobe zugleich.

Stefan Kolbe, 1972 in Halle an der Saale geboren. Zeitungsvolontariat. Kamerastudium an der HFF Konrad Wolf Potsdam-Babelsberg. Filmemacher, Autor, Produzent, Kameramann, Fotograf. Lebt in Berlin und in der Uckermark.

Chris Wright, 1972 in Radcliffe, England, geboren. Studium der Germanistik und Romanistik in Cambridge und Leipzig. Schnittstudium an der HFF Konrad Wolf Potsdam-Babelsberg. Filmemacher, Autor, Schnittmeister, Dozent, Redakteur. Lebt in Berlin.

19:00 Uhr

Nachrichten

19:05 Uhr

Oper

Basilika Notre-Dame, Beaune (Frankreich)
Aufzeichnung vom 21.07.2017

Alessandro Scarlatti
"Mitridate", Opera seria in fünf Akten
Libretto: Girolamo Count Frigimelica Roberti

Anthea Pichanick, Alt - Mitridate
Thomas Dolié, Bariton - Farnace
Mary Ellen Nesi, Mezzosopran - Stratonica
Lucile Richardot, Mezzosopran - Antigono
Blandine Staskiewicz, Sopran - Laodice
Anna Kasyan, Sopran - Nicomede
Leandro Marziotte, Countertenor - Pelopida
Les Accents
Leitung: Thibault Noally

22:06 Uhr

Die besondere Aufnahme

Philharmonie Ludwigshafen
Studiokonzert vom 05.01.2017

George Antheil
"A Jazz Symphonie" (Fassung 1925)

"Archipelago", Rumba für Orchester

"Capitol of the world", Ballettmusik nach Hemingway

Frank Dupree, Klavier
Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz
Leitung: Karl-Heinz Steffens

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage
u.a. Lyriksommer
Moderation: Sigrid Brinkmann

Anne Teresa De Keersmaker u.a. tanzen in Gladbeck Bachs "Cellosuiten"
Gespräch mit Wiebke Hüster

Wütende Abstraktionen: Jean Fautrier im Kunstmuseum Winterthur
Von Christian Gambert

Deconstructing the border. Künstler sezten sich mit Grenzen auseinander
Von Jochen Stöckmann

L'école d'écriture Les Mots / Die Schreibschule „Die Wörter“
Von Jürgen König

Kulturpresseschau- Wochenrückblick
Von Tobias Wenzel

August 2017
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"German Zero"Wie ein Bürgerrat das Klima retten will
Berber sitzt im Wuestensand, Marokko, Merzouga. (imago images / blickwinkel / M. Woike)

Das Klimapaket der Bundesregierung reicht nicht, um einen entscheidenden Beitrag zur Klimawende zu leisten, sagen Kritiker. Die Bürgerinitiative "German Zero" will ein Gesetz einbringen, dass der Politik höhere Ziele setzt, das Klima zu schützen.Mehr

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Fazit

Ersan Mondtags "Die Verdammten" in KölnUnter Untoten
Eine lange Tafel, an deren beiden Enden zwei Frauen sitzen. Eine Frau sitzt auf dem Tisch. Im Hintergrund ist ein überdimensioniertes Foto eines Babys zu sehen. Dahinter ist eine Treppe zu sehen, auf deren oberen Ende ein Mann sitzt. Über allem liegt eine Schicht weiße Federn. (Birgit Hupfeld / Schauspiel Köln)

Ersan Mondtag inszeniert Luchino Viscontis „Die Verdammten“ am Schauspiel Köln. Das Stück über eine deutsche Industriellenfamilie, die sich mit den aufstrebenden Nationalsozialisten einlässt, lässt für unseren Kritiker Michael Laages Fragen offen.Mehr

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