Seit 17:00 Uhr Nachrichten
Dienstag, 24.11.2020
 
Seit 17:00 Uhr Nachrichten
Tagesprogramm Mittwoch, 13. Juli 2016
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Feature

Die literarischen Häutungen des Vladimir Sorokin
Von Thomas Franke
Regie: der Autor
Mit: Ina Gercke, Matthias Horn, Tilmar Kuhn, Ilka Teichmüller, Thomas Franke
Ton: Hermann Leppich
Produktion: SWR 2015
Länge: 53'57

Vor allem im Westen gilt Sorokin als wichtigster russischer Gegenwartsautor.

Eine Mauer trennt Russland vom Westen. Das Land ist zugleich hypermodern und archaisch, überall trifft man auf chinesische Einflüsse. So sieht das Szenario des jüngsten Romans von Vladimir Sorokin aus. Einst Teil des sowjetischen Undergrounds, ist Sorokin zum wichtigsten Gegenwartsautor Russlands geworden. Vor allem im Westen ist er beliebt.

Thomas Franke, geboren 1967, Politologie-Studium in Hamburg, seit 1989 freier Journalist. Lebt seit 2012 in Russland. Zuletzt: "Sex in Russland" (DLF 2014).

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

Tonart

Americana
Moderation: Christian Graf

02:00 Nachrichten

03:00 Nachrichten

04:00 Nachrichten

05:00 Uhr

Nachrichten

05:07 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Morgen
Moderation: Nana Brink

05:30 Nachrichten

05:50 Kalenderblatt

Vor 175 Jahren: Der österreichische Architekt Otto Wagner geboren

06:00 Nachrichten

06:20 Wort zum Tage

Gemeindereferentin Monika Wiedemann
Katholische Kirche

06:30 Nachrichten

06:40 Aus den Feuilletons

07:00 Nachrichten

07:20 Politisches Feuilleton

Nach Fußball-EM
Ein Lob dem Sportverein
Von Dieter Bub

07:30 Nachrichten

07:40 Interview

Fluchtgründe: Was Afrikaner außer Landes treibt
Gespräch mit Winnie Adukule, ugandische Juristin und Autorin

08:00 Nachrichten

08:20 Frühkritik

Konzert Beyoncé
Tourauftakt gestern in Düsseldorf
Gespräch mit Ina Plodroch

08:30 Nachrichten

08:50 Buchkritik

"Facebook-Gesellschaft" von Roberto Simanowski
Rezensiert von Vera Linz

09:00 Uhr

Nachrichten

09:07 Uhr

Im Gespräch

Selbstironie schützt vor Wehleidigkeit
Klaus Pokatzky im Gespräch mit Karsten Krampitz, Historiker, Schriftsteller, Experte für Kirche in der DDR, Initiator von Obdachlosenzeitungen, ehem. Stadtschreiber von Klagenfurt

Einst gewann er mit seiner Novelle über einen Pfarrer, der sich in der DDR auf spektakuläre Weise das Leben nahm, den Publikumspreis des Bachmannwettbewerbs, wurde Stadtschreiber in Klagenfurt und machte mit Diebstahl und Rezension des Gästebuchs der Jörg Haider-Ausstellung Schlagzeilen. Außerdem war der Schriftsteller und Historiker Karsten Krampitz gemeinsam mit Peter Wawerzinek Initiator der satirischen "Wewelsflether Trinkerklappe", engagierte sich mit vollem Ernst jahrelang für Obdachlosenzeitschriften in Berlin und wäre um ein Haar Kandidat für den Vorsitz der Linkspartei geworden.

Nun hat Karsten Krampitz wieder mit einem Buch für Wirbel gesorgt. In "1976" legt er seine These dar, dass dies das Schicksaljahr der DDR war. Die Biermann-Ausbürgerung, Havemanns Hausarrest, Tote an der Mauer, ein Parteitag: Am Ende führten, so Krampitz, die Ereignisse und Weichenstellungen des Jahres 1976 dazu, dass die DDR 13 Jahre später nicht mehr zu retten war und die Mauer fiel. Krampitz' Buch hat alte ideologische Gräben wieder geöffnet, ehemals Oppositionelle wie Vera Lengsfeld oder DDR-Regierungsmitglieder wie Egon Krenz meldeten sich - nicht immer wohl erzogen - zu Wort.

Wie der Blick zurück auf DDR und die eigene Biografie humorvoll und frei von Wehleidigkeit gelingt, das ist Thema "Im Gespräch" mit dem Romanautor und Wissenschaftler Karsten Krampitz.

10:00 Uhr

Nachrichten

10:07 Uhr

Lesart

Das Literaturmagazin
Moderation: Joachim Scholl

Allein, alleiner: Aus dem Leben einer Alleinerziehenden
Gespräch mit Christine Finke, Journalistin

US-Themenwoche im Deutschlandradio Kultur
Edith Wharton: "Dämmerschlaf"
Von Christian Rabhansl

"Blau ist die Nacht" von Eoin McNamee
Rezensiert von Thomas Jaedicke

Urlaubsbücher "Wieder beste Freunde" von Katja Reider
Von Julia Riedhammer

Familienverlag schluckt Branchenriesen
Herder übernimmt Mehrheit an Thalia
Gespräch mit Rüdiger Wischenbart

Barbara Vinken ...liest ein Bild
Die Leopardenpumps von Premierministerin Theresa May

11:00 Uhr

Nachrichten

11:07 Uhr

Tonart

Das Musikmagazin am Vormittag
Moderation: Carsten Beyer

Welt-Kulturerbe unter dem Hammer
Manuskript von J. S. Bach bei Christie's
Von Claus Fischer

11:30 Chor der Woche

Stimmwerk

Der Chor Stimmwerk aus München ist offen für alle Menschen, gleich welchen Alters und welcher musikalischer Vorbildung. Die 20 Sängerinnen und Sänger singen hauptsächlich Werke der Renaissance und des Frühbarrocks. Doch gelegentlich weichen sie von ihrem gewählten Schwerpunkt ab und singen auch schon einmal anlässlich einer Ausstellungseröffnung alte Arbeiterlieder. Im Zentrum ihrer Proben, die alle zwei Wochen stattfinden, steht bei dem Ensemble die Liebe zur Musik und zur Geselligkeit.

11:35 Folk

"New Manchester Music"
Das Projekt "The Breath" von Stuart McCallum
Von Wolfgang Meyering

12:00 Uhr

Nachrichten

12:07 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Mittag
Moderation: Anke Schaefer und Christopher Ricke

13:00 Nachrichten

13:30 Uhr

Länderreport

Wenn die Dorfsparkasse schließt
Von Susanne Lettenbauer
Moderation: Katja Bigalke

Was tun, wenn es keine Bankfiliale mehr im Ort gibt? Keinen Supermarkt? Keine Post? Vielen bayerischen Kommunen in Oberfranken, der Oberpfalz und Unterfranken geht es so. Dort ziehen besonders viele Menschen weg. Und deswegen schließen die Geschäfte, weshalb noch mehr Menschen wegziehen. Ein Teufelskreis. Über 220 Sparkassenfilialen sollen in diesem Jahr geschlossen werden, nach fast genauso vielen im vergangene Jahr. Bereits 2015 demonstrierten die Bürger gegen den Abbau der Geldautomaten und ersatzlose Schließung der örtlichen Bankfiliale. Um die Kunden dennoch zu versorgen, werden derzeit verschiedene Möglichkeiten gesucht, die Versorgungslücken abzufedern. Kostenlose Bustickets zum nächsten Bankberater, postalische Zustellung der Geldscheine, Einrichtung von Haltestellen für die mobile Sparkasse, den "Zaster-Laster". Seit neuestem werden auch Bargeldkuriere eingesetzt.

14:00 Uhr

Nachrichten

14:07 Uhr

Kompressor

Das Kulturmagazin
Moderation: Gesa Ufer

Frage des Tages:
Wofür steht das "k" in "Edeka"?
Gespräch mit Georg Schwedt, Kulturhistoriker

Architektur des Konsums: Eine Ausstellung über Malls
Von Tobias Krone

Mukbang! Korea zwischen Social Eating und FoodPorn
Von Ralf Bei der Kellen

Peinlichkeit als dramaturgischer Kunstgriff im Film
Maren Ades Film "Toni Erdmann"
Von Anke Leweke

Vorgespult:
Deutschland-Selbstporträt, Atomic Falafel und Independence Day
Von Christian Berndt

14:30 Kulturnachrichten

15:00 Uhr

Kakadu

15:00 Nachrichten für Kinder

15:05 Musiktag

u.a.
Maschinenrattern im Konzertsaal
Von Corinna Thaon
Moderation: Ulrike Jährling

Können die Geräusche einer Fabrikmaschine Musik sein? Warum nicht, sagten Komponisten vor 100 Jahren und ließen es zum Entsetzen des Publikums mal richtig krachen. Sie wollten eine ganz neue Musik schreiben, eine, die zum lauten Alltag der Menschen in der Großstadt passt. Hört man nicht ständig Geräusche? So sollte es auch in der Musik rattern, rauschen und stampfen.

15:30 Uhr

Tonart

Das Musikmagazin am Nachmittag
Moderation: Martin Böttcher

Musik und Wahlkampf (3)
I like Ike, Kennedy and me...Geschichte der Wahlkampfsongs

Die Popmusik- Szene Chinas im Rahmen des Tech Open Air Festivals
Gespräch mit Philipp Grefer, Gründer von FakeMusicMedia

David Camerons Abgangsgesang inspiriert das Netz
Von Martin Böttcher

16:00 Nachrichten

17:00 Uhr

Nachrichten

17:07 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Abend
Moderation: Vladimir Balzer und Axel Rahmlow

17:30 Kulturnachrichten

18:00 Nachrichten

18:30 Uhr

Weltzeit

Marktplatz der Ideen
Think Tanks in den USA
Von Nana Brink

Jung, reich und schräg
Miami, wo die Trends gemacht werden.
Von Marina Buttler

Moderation: Angelika Windloff

Jung, reich und schräg - Miami, wo die Trends gemacht werden
Miami atmet und lebt moderne Kunst. Nachts machen sich die Sprayer an die Arbeit, nicht irgendwelche, sondern die bekanntesten der Szene. Tagsüber streifen Tausende auf der Suche nach dem Besonderen durch die Stadt, das sie nicht zuletzt im Künstlerviertel Wynwood mit seinen zahlreichen Museen und Galerien finden.

19:00 Uhr

Nachrichten

19:07 Uhr

Zeitfragen. Kultur und Geschichte

Magazin
Moderation: Eva Hepper

Wie eine Demokratie überwältigt wird - Spanien vor 80 Jahren
Von Wolfgang Martin Hamdorf

Wie schwer wiegt das Erbe der Diktatur?
Spanien und die Demokratie heute
Von Hans-Günter Kellner

Die Entstehung des Fundamentalismus in den USA
Von Arndt Peltner

19:30 Zeitfragen. Feature

"The Fundamentals: the Testimony to the Truth"
Die Entstehung des Fundamentalismus in den USA
Von Arndt Peltner

Reaktion auf den Modernisierungsschock: 1910 taucht der Begriff "fundamentals" in christlichen Schriften in den USA auf, die Geburtsstunde des Fundamentalismus.

20:00 Uhr

Nachrichten

20:03 Uhr

Konzert

Beethovenhalle Bonn
Aufzeichnung vom 25.06.2016

John Foulds
Three Mantras from "Avatara" op. 61

Wim Henderickx
"Raga I" für Schlagzeug und Orchester

Arnould Massart
"Best of Bollywood" (Uraufführung)

Ravi Shankar
Concerto for Sitar and Orchestra No. 2 "Raga Mala - A Garland of Ragas"

Gert François, Schlagzeug
Anoushka Shankar, Sitar
Beethoven Orchester Bonn
Leitung: Stefan Blunier

21:30 Uhr

Hörspiel

Im Westen nichts Neues (2/2)
Hörspiel nach dem gleichnamigen Roman
Von Erich Maria Remarque
Bearbeitung: Matthias Eckoldt
Regie: Christiane Ohaus
Mit: Patrick Güldenberg, Janusz Kocaj, Sebastian Urzendowsky, Tino Mewes, Matti Krause, Ole Lagerpusch, Konstantin Graudus, Peter Jordan, Bernhard Schütz, Barbara Philipp, Horst Mendroch, Lisa Hrdina, Verena von Behr und Lars Rudolph
Komposition: Michael Riessler
Ton: Andreas Meinetsberger
Produktion: RB 2014
Länge: 54'23

Was Krieg wirklich bedeutet.

Paul Bäumer kann den ersten Heimaturlaub antreten. Er findet sich im normalen Leben nicht mehr zurecht. Fast erleichtert kehrt er zu seinen Kriegskameraden zurück. Bäumer stirbt kurz vor Kriegsende: "Er fiel im Oktober 1918, an einem Tag, der so ruhig und still war an der ganzen Front, dass der Heeresbericht sich nur auf den Satz beschränkte, im Westen sei nichts Neues zu melden."

Erich Maria Remarque lebte seit 1929 im Ausland, zunächst in der Schweiz, 1939 siedelte er in die USA über. Nationalsozialisten störten 1930 die deutsche Uraufführung des in Hollywood produzierten Films 'Im Westen nichts Neues', 1933 wurden seine Bücher öffentlich verbrannt, 1938 wurde ihm die deutsche Staatsbürgerschaft entzogen. 1946 erlangte Remarque einen zweiten Welterfolg mit seinem Roman 'Arc de Triomphe' (Hörspiel DLR 1996). Er starb 1970 in Locarno.

22:30 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages
Moderation: Moritz Behrendt

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage
Moderation: Susanne Burkhardt

Filme der Woche: "Toni Erdmann" & "Unterwegs mit Jaqueline"
Vorgestellt von Hans-Ulrich Pönack

Museum "Weimarer Republik" in Weimar beschlossen
Von Henry Bernhard

Kulturpresseschau
Von Ulrike Timm

23:30 Kulturnachrichten

Juli 2016
MO DI MI DO FR SA SO
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