Seit 20:03 Uhr Konzert
Sonntag, 29.11.2020
 
Seit 20:03 Uhr Konzert
Tagesprogramm Mittwoch, 17. Juni 2020
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Chormusik

Anton Bruckner
Messe e-Moll für gemischten Chor und Bläser (Auszüge)

Igor Strawinsky
Messe für gemischten Chor und Bläser

Rundfunkchor Berlin
Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
Leitung: Gijs Leenaars

Produktion Deutschlandfunk Kultur / Pentatone 2019

Eines der ältesten musikalischen Genres, verbunden mit moderner und visionärer Besetzung: sowohl Anton Bruckner als auch Igor Strawinsky haben eine Messe für gemischten Chor und Bläserensemble geschrieben. Über die Besonderheiten und die Bedeutung dieser beiden Werke im Schaffen der Komponisten sowie im Repertoire eines Profichores gibt der Chefdirigent des Rundfunkchors Berlin Auskunft. Wir stellen die neue CD im Gespräch mit Gijs Leenaars vor.

00:55 Chor der Woche

Popchor Naumburg
Von Nicolas Hansen

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

Tonart

Americana
Moderation: Michael Groth

02:00 Nachrichten

03:00 Nachrichten

04:00 Nachrichten

05:00 Uhr

Nachrichten

05:05 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Morgen
Moderation: Dieter Kassel

05:30 Nachrichten

05:50 Aus den Feuilletons

06:00 Nachrichten

06:20 Wort zum Tage

Evamaria Bohle, Berlin
Evangelische Kirche

06:30 Nachrichten

07:00 Nachrichten

07:20 Politisches Feuilleton

Humboldt-Forum
Kulturelle Vielfalt unter imperialer Last
Von Gesine Palmer

07:30 Nachrichten

07:40 Interview

Worte als Waffen
Wie Sprache Rassismus fördert - oder ihm das Wasser abgräbt
Gespräch mit Sharon Otoo

08:00 Nachrichten

08:30 Nachrichten

08:50 Buchkritik

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Im Gespräch

Afrodeutsche Autorin Marion Kraft im Gespräch mit Ulrike Timm

"Woher kommst du ursprünglich? Darf ich mal deine Haare anfassen?" - Fragen, die wohl jeder Schwarze Mensch in Deutschland kennt. Marion Kraft, Jahrgang 1946, hat das ihr Leben lang erfahren. Ihr Buch "Kinder der Befreiung" gilt als Meilenstein für die Geschichte Schwarzer Deutscher im Nachkriegsdeutschland.

10:00 Uhr

Nachrichten

10:05 Uhr

Lesart

Das Literaturmagazin
Moderation: Joachim Scholl

Klagenfurt mal anders
Vorschau auf den etwas anderen Bachmann Wettbewerb
Von Andrea Gerk

Echos Kammern - neuer Roman
Gespräch mit Iris Hanika

Buchkritik:
"Future History 2050" von Thomas Harding
Rezensiert von Hans von Trotha

Straßenkritik:
"Die Bibel nach Biff" von Christopher Moore
Von Norbert Zeeb

Writing with care
Neue Initiative von Autorinnen
Gespräch mit Daniela Dröscher

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Tonart

Das Musikmagazin am Vormittag
Moderation: Mascha Drost

Universität Freiburg startet ein Musicallexikon im Internet
Gespräch mit Wolfgang Jansen

Uganda trifft Großbritannien
Die Band Nihiloxica-Kaloli im Porträt
Von Florian Fricke

Das muss man gehört haben ... oder auch nicht: Jazz
Von Ulrich Habersetzer

Folk mit deutschen Texten
Alex Behning mit dem Album "Streunen ohne Schnur"
Von Knut Benzner

11:30 Musiktipps

11:45 Rubrik: Folk

12:00 Uhr

Nachrichten

12:05 Uhr

Studio 9 - Der Tag mit ...

Nikolaus Blome, Journalist
Moderation: Anke Schaefer

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Länderreport

Moderation: Heidrun Wimmersberg

25 Jahre "Wrapped Reichstag"
Christos spektakulärste Aktion
Von Anja Nehls

Bürgerprotest
Widerstand gegen Atommüll-Logistikzentrum im Weserberland
Von Ludger Fittkau

Deutsch-schweizerischer Grenzzaun kommt ins Stuttgarter „Haus der Geschichte“
Von Thomas Wagner

Dem Virus schutzlos ausgeliefert
Corona in Flüchtlingsunterkünften
Von Lisa Weiß

14:00 Uhr

Nachrichten

14:05 Uhr

Kompressor

Das Popkulturmagazin
Moderation: Gesa Ufer

Kunst, Crime, Cash
"Art Flipping" und der Fall Inigo Philbrick
Gespräch mit Tobias Timm

Klima spielend schützen
Sinn und Unsinn des Eco-Gamings
Von Sarah Rudolph

14:30 Kulturnachrichten

Von Michael Mellinger

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Tonart

Das Musikmagazin am Nachmittag
Moderation: Martin Böttcher

The Ladies of Too Slow to Disco, Vol 2
Gespräch mit Marcus Liesenfeld

Regisseurin Adele Schmidt über die Doku "Krautrock I": "Frauen hatten es schwer"

Newcomer der Woche:
Jockstrap aus London
Von Jessica Hughes

Das muss man gehört haben ... oder auch nicht: Jazz
Von Ulrich Habersetzer

15:30 Musiktipps

15:40 Live Session

Delush

16:00 Nachrichten

16:30 Kulturnachrichten

Von Michael Mellinger

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Abend
Moderation: Julius Stucke

17:30 Kulturnachrichten

Von Michael Mellinger

18:00 Nachrichten

18:30 Uhr

Weltzeit

Moderation: Ellen Häring

Krisengewinner in Mexiko und Italien
Die Mafia, dein Freund und Helfer
Von Michael Castritius

Die Organisierte Kriminalität bewegt sich in der derzeitigen Krise wie ein Fisch im Wasser. Auch wenn das Kerngeschäft, der Drogenhandel, gerade schwächelt, weil durch die Grenzschließungen viele Wege versperrt sind, finden sich neue Routen und alternative Geschäftszweige, wie der Handel mit medizinischem Material und wirkungslosen Medikamenten. Noch wichtiger aber ist die Festigung der lokalen Machtstrukturen. In Mexiko inszenieren sich die großen Kartelle als Wohltäter und verteilen Lebensmittelpakete. In Italien springt die Mafia dort mit Krediten ein, wo kleine und mittlere Unternehmen vor dem wirtschaftlichen Ruin stehen. Die Korruption von Beamten in strategisch wichtigen Behörden floriert und die Bevölkerung, die von keiner anderen Seite Hilfe erhält, wird zum Komplizen und gerät in ein Abhängigkeitsverhältnis.

19:00 Uhr

Nachrichten

19:05 Uhr

Zeitfragen. Kultur und Geschichte

Magazin

17.Juni 1953
Ein noch immer unterschätzter Aufstand?
Von Isabel Fannrich-Lautenschläger

Ein Alibi-Feiertag?
17. Juni im Spiegel der Gedenkreden aus dem Westen
Von Cornelius Wüllenkemper

19:30 Zeitfragen. Feature

Utopische Momente im Sozialistischen Realismus
Der "deutsch-deutsche Bilderstreit" und die junge Kunstgeneration in Dresden
Von Natalie Kreisz

Der Sozialistische Realismus ist eine der Epochen, die Stadtbilder und Kultur in der DDR geprägt haben. Seit der Staatsgründung 1949 machte die Politik Vorgaben für Kunst und Kultur, zugleich wurde um die künstlerische Umsetzung gerungen. Nach 1990 entbrannte der deutsch-deutsche Bilderstreit, da Kunst aus der DDR von manchen grundsätzlich in Frage gestellt wurde. In Dresden flammte 2017 die Debatte neu auf - mit der Frage, welche Künstlerinnen und Künstler heute die Kunst der DDR repräsentieren: offiziell anerkannte Staatskünstler oder Dissidenten? Wie nehmen junge Künstlerinnen und Künstler heute das kulturelle Erbe der DDR wahr? Bemerkenswert ist für Studierende an der Hochschule für Bildende Kunst Dresden vor allem die Erkenntnis, welche gesellschaftliche Bedeutung Kunst und Künstlern in der DDR beigemessen wurde.

20:00 Uhr

Nachrichten

20:03 Uhr

Konzert

Live aus dem Großen Sendesaal im Haus des Rundfunks Berlin

Joseph Haydn
Sinfonie Nr. 6 D-Dur Hob. I:6 "Le matin"

Knut Nystedt
"Pia memoria", Requiem für neun Blechbläser und Röhrenglocken op. 65

Wolfang Amadeus Mozart
Sinfonie Nr. 1 Es-Dur KV 16

Olivier Messiaen
"Prière du Christ montant vers son Père", aus "L'Ascencion"

Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
Leitung: Cornelius Meister

21:30 Uhr

Alte Musik

Universum JSB
Gute Zeiten für Kantoren
Bachs Werke unter dem Thomasschulrektor Gesner
Von Michael Maul

Johann Matthias Gesner, Rektor der Leipziger Thomasschule von 1730 bis 1734, ist der richtige Mann zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Denn unter ihm entdeckt der Thomaskantor Johann Sebastian Bach die Lust am Komponieren wieder. Und am Parodieren. Ob in der Markus-Passion, dem Weihnachtsoratorium oder in seinen opulenten Huldigungen für den neuen sächsischen Kurfürsten: Überall verzückt „Orpheus“ Bach die Kenner.
Warum seine musikalischen Erträge aus den frühen 1730er-Jahren von einzigartiger Vielfalt sind und weshalb Bach mit beinahe jeder Note zugleich auch ein großes strategisches Ziel im Kampf gegen seine noch immer „wunderliche, der Music wenig ergebene Obrigkeit” verfolgt, verrät der Intendant des Leipziger Bachfests Michael Maul im 21. Teil seiner Sendereihe „Universum JSB”.

22:00 Uhr

Nachrichten

22:03 Uhr

Hörspiel

Berlin, ein Meer des Friedens
Von Einar Schleef
Regie: Robert Matejka
Mit: Angelica Domröse, Otto Sander, Edeltraud Kulikowsky, Anna Momber
Ton: Günter Genz
Produktion: SFB 1985
Länge: 56'00

Berlin (Ost) in den 1970er Jahren. Gut zwanzig Jahre ist die Mauer alt, gut zwanzig Jahre lang wird sie noch stehen. Ein Ehepaar auf der Fernsehcouch. Die Stimmung voller Frust und Aggression. Es wird gesoffen, geprügelt, geschrien und sich wieder versöhnt - bis eine Naturkatastrophe hereinbricht.

Feierabend in Berlin, Hauptstadt der DDR, irgendwann in den 70er-Jahren. 15. Hochhausetage, Mutti und Vati auf der Fernsehcouch. Ablenkung tut gut im sozialistischen Alltag. Samstag „Ein Kessel Buntes“, Sonntag „Bonanza“. Besser, man lässt sich dabei nicht erwischen, aber die Schießerei im Western gefällt: „Die werden mit ihrer Vergangenheit fertig!“ Grundstimmung: wütend, frustriert. Vati, hervorragender Kollektivist der Sozialistischen Arbeit, schlägt die Inneneinrichtung kaputt, außerdem den Kopf seiner Frau an die Mattscheibe. Der Fernseher kaputt. Aber man versöhnt sich wieder, räumt auf und repariert alles. Dann aber steht die wirkliche Katastrophe vor der Tür, das Wasser steigt!

Einar Schleef (1944-2001) war bis 1976 Regisseur und Bühnenbildner in der DDR. Blieb 1976 im Westen. Studierte an der DFFB. War Autor und Theaterregisseur in Westberlin, Westdeutschland und Österreich. Unter vielen Arbeiten: 1980 der Roman „Gertrud“, 2002 das Theaterstück „Nietzsche Trilogie“. Er wurde mit seinen Stücken mehrfach zum Theatertreffen eingeladen und erhielt zahlreiche Preise, u.a. 1995 den Mülheimer Dramatikerpreis, 1989 den Alfred-Döblin-Preis, 1997 den Bremer Literaturpreis, 2001 posthum den Else-Lasker-Schüler-Dramatikerpreis. „Berlin, ein Meer des Friedens“ wurde 1987 unter dem Titel „Berlin A Sea of Peace“ von der BBC London produziert.

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage
Moderation: Marietta Schwarz

Der Philosoph Amarthya Sen bekommt Friedenspreis des Deutschen Buchhandels
Gespräch mit René Aguigah

Klagenfurt
Bachmann-Wettbewerb digital - Eröffnungsrede von Sharon Dodua Otoo
Gespräch mit Jörg Plath

Düsseldorf
Prominenter Protest gegen Entwurf für NS-Denkmal-Umgestaltung
Gespräch mit Ingrid Bachér

Private Boxen & Europa to go
Das Festival #Zivilergehorsam in Hamburg
Von Peter Helling

Filme der Woche:
Krautrock / 365 Tage
Von Jörg Taszman

Kulturpresseschau
Von Ulrike Timm

23:30 Kulturnachrichten

Von Oliver Thoma

Juni 2020
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Am 29. November 1970 lief der erste "Tatort". Ein halbes Jahrhundert später wird die 1146. Folge der populären Krimireihe gezeigt: "In der Familie". Was dazwischen geschah, erzählt die sechsteilige DLF-Kultur-Reihe "Geschichten vom Tatort". Mehr

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