Seit 09:05 Uhr Im Gespräch
Montag, 20.09.2021
 
Seit 09:05 Uhr Im Gespräch
Tagesprogramm Mittwoch, 16. Juni 2021
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Chormusik

Chor und Gesellschaft
Aktuelle Gespräche, Hintergründe und Berichte
Moderation: Ruth Jarre

00:55 Chor der Woche

Frauenchor Cantabile
Von Nicolas Hansen

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

Tonart

Americana
Moderation: Michael Groth

02:00 Nachrichten

03:00 Nachrichten

04:00 Nachrichten

05:00 Uhr

Nachrichten

05:05 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Morgen
Moderation: Ute Welty

05:30 Nachrichten

05:50 Aus den Feuilletons

06:00 Nachrichten

06:20 Wort zum Tage

Pfarrer Florian Ihsen, München
Evangelische Kirche

06:30 Nachrichten

07:00 Nachrichten

07:20 Politisches Feuilleton

Ein Jahr Corona-Warn-App
Die große Bevormundung durch Google und Apple
Von Friedhelm Greis

07:30 Nachrichten

07:40 Interview

Die liebende Kommune
Generationenvertrag der Zukunft?
Gespräch mit Hosea Dutschke

08:00 Nachrichten

08:30 Nachrichten

08:50 Buchkritik

"Heimat Natur. Eine Entdeckungsreise..." von Jan Haft
Rezensiert von Johannes Kaiser

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Im Gespräch

Theaterintendant Matthias Brenner im Gespräch mit Annette Riedel

Er wuchs mitten in einem Kino in Meiningen auf, lernte Drechsler in einem Motorradwerk und saß seine Zeit bei der Armee ab. Heute ist der Schauspieler Matthias Brenner Theaterintendant in Halle und mischt sich gern politisch ein. Das hat er auch schon in der DDR getan.

10:00 Uhr

Nachrichten

10:05 Uhr

Lesart

Das Literaturmagazin
Moderation: Johannes Scholl

Muss Literatur politisch sein?
Braucht der Literaturbetrieb Quoten?
Gespräch mit Dr. Thorsten Ahrend, Literaturhaus Leipzig e.V. und Zoë Beck, Krimiautorin

Buchkritik:
"Blütenschatten" von Annalena McAfee
Rezensiert von Ingo Ahrend

Straßenkritik:
"Vor Rehen wird gewarnt" von Vicki Baum
Von Claas Christophersen

Auftakt Bachmann-Wettbewerb Klagenfurt
Die Rede zur Literatur
Gespräch mit Dr. Hubert Winkel

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Tonart

Das Musikmagazin am Vormittag
Moderation: Mascha Drost

"Der Preis gibt mir Freiheit"
Georges Aperghis erhält den Siemens-Musikpreis

"Wahrhaftig sein mit jedem Wort"
Lamont Dozier wird 80
Von Goetz Steeger

Das muss man gehört haben ... oder auch nicht: Jazz
Von Ulrich Habersetzer

11:30 Musiktipps

11:45 Rubrik: Folk

Queer, schwarz, weiblich und stark
"Wary & Strange“ von Amythyst Kiah
Von Kerstin Poppendieck

12:00 Uhr

Nachrichten

12:05 Uhr

Studio 9 - Der Tag mit ...

Tonia Mastrobuoni, La Repubblica
Moderation: Korbinian Frenzel

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Länderreport

Moderation: André Hatting

Anhaltendes Ungewissheit
Wählt Thüringen am 26. September?
Von Henry Bernhard

Bleibende Erinnerungen
Von Dokumenten gesammelt im Corona-Archiv
Von Ludger Fittkau

Tierische Zuwanderer
Vom Luchs, Elch und Wisent in deutschen Wäldern
Von Lutz Reidt

Fliegende Lebensretter
Mit Drohnen auf Rehkitz-Suche
Von Gregor Lischka

14:00 Uhr

Nachrichten

14:05 Uhr

Kompressor

Das Popkulturmagazin
Moderation: Max Oppel

Homosexuelle als innerer Feind
Über Orbans neues "Pädophilie"-Gesetz
Gespräch mit Keno Verseck

Plattform gegen das Kinderkriegen
We are childfree
Gespräch mit Sonja Eismann

Comic "GoGo Monster" von Taiyo Matsumoto
Gespräch mit Christian Gasser

Fundstück 212
The Evolution Control Committee - Star Spangled Bologna
Von Paul Paulun

Berlinale Summer Special
Hygiene-Regeln im Praxistest
Von Christian Berndt

14:30 Kulturnachrichten

Von Gabi Wuttke

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Tonart

Das Musikmagazin am Nachmittag
Moderation: Andreas Müller

Ikonisierung eines getriebenen Radikalen
Heute wäre Tupac Shakur 50 geworden
Gespräch mit Falk Schacht

New Wave Ikone im Remix
Anne Clark und das neue Album „Synaesthesia"
Gespräch mit Juilane Reil

"Berliner Clubs müssen durch Impfen und Tetsts wieder zu Safe-Spaces werden"
Gespräch mit Lutz Leichsenring, Clubcommission

Das muss man gehört haben ... oder auch nicht: Jazz
Von Ulrich Habersetzer

15:30 Musiktipps

15:40 Live Session

Homesession: Paula & Karol

16:00 Nachrichten

16:30 Kulturnachrichten

Von Gabi Wuttke

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Abend
Moderation: Axel Rahmlow

17:30 Kulturnachrichten

Von Gabi Wuttke

18:00 Nachrichten

18:30 Uhr

Weltzeit

Moderation: Margarete Wohlan

Parlamentswahl in Armenien
Zwischen Krieg und Demokratie
Von Gesine Dornblüth und Thomas Franke

Aserbaidschan, Ukraine - und die Türkei im postsowjetischen Raum
Gespräch mit Daria Isachenko vom Centrum für angewandte Türkeistudien (CATS) der Stiftung Wissenschaft und Politik

Nach Jahren der Herrschaft von Oligarchen war Armenien seit 2018 auf Reformkurs. Doch dann kam der Krieg im letzten Herbst, und die Armenier verloren die im ersten Karabachkrieg Anfang der 90er Jahre eroberten Gebiete an Aserbaidschan. Die Folgen: Tausende Geflüchtete, eine Wirtschaftskrise, eine wiedererstarkende Oligarchie und eine permanente Bedrohung durch den Nachbarn Aserbaidschan, flankiert von der Türkei. Die Reformer sind unter Druck. Um das Vertrauen der Menschen wiederzugewinnen, hat Premierminister Nikol Paschinjan vorgezogene Neuwahlen ausgerufen. Was ist von der Wahl zu erwarten?

19:00 Uhr

Nachrichten

19:05 Uhr

Zeitfragen. Kultur und Geschichte

Magazin
Moderation: Philipp Schnee

"Herumgereicht"
Aufarbeitung von Missbrauchsnetzwerken in den 1970er Jahren
Von Anja Nehls

Instrumentalisiert
Die Obsession von Verschwörungstheorien mit Kindesmissbrauch
Gespräch mit Prof. Till Kössler, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

19:30 Zeitfragen. Feature

"Die Spannung ist riesengroß"
Berlin 1991
Von Winfried Sträter

Was wird aus Berlin nach dem Mauerfall? Das war eine offene Frage 1990/91. Sollten Bundestag und Bundesregierung wirklich von Bonn in diese Stadt umziehen?

Mit knapper Mehrheit beschloss der Bundestag am 20. Juni 1991 den Umzug des Regierungssitzes von Bonn nach Berlin. In eine Stadt, die den Mauerfall erst noch verkraften musste. „Welches Hauptstadtflair, besonders in der Normannenstraße im Stadtbezirk Lichtenberg”, spottete der Schriftsteller Stefan Heym damals. Und der Stadtplaner Dieter Hoffmann-Axthelm träumte davon, dass aus dem Palast der Republik und dem früheren Stadtschloss eine Symbiose entstehen könnte, in der historische Epochen baulich miteinander verbunden werden. Berlin 1991, als die Zukunft begann.

20:00 Uhr

Nachrichten

20:03 Uhr

Konzert

Bachfest Leipzig
Thomaskirche
Aufzeichnung vom 13.06.2021

Johann Sebastian Bach
"Gleichwie der Regen und Schnee vom Himmel fällt" BWV 18 (gekürzt)
"Jesus schläft, was soll ich hoffen" BWV 81
"Du sollt Gott, deinen Herren, lieben" BWV 77 (gekürzt)
"Herr, gehe nicht ins Gericht" BWV 105

Ulrich Noethen, Sprecher
Anja Petersen, Sopran
Franziska Markowitsch, Alt
Hildegard Rützel, Alt
Minsub Hong, Tenor
Christian Mücke, Tenor
Shimon Yoshida, Tenor
Matthias Lutze, Bass
Johannes Schendel, Bass
RIAS Kammerchor Berlin
Akademie für Alte Musik Berlin
Leitung: Justin Doyle

21:30 Uhr

Alte Musik

"Comme Scène dans le stile pathétique"
Der Harfenvirtuose Jean-Baptiste Krumpholtz
Von Maximilian Ehrhardt

Ein bedeutender Harfenist im 18. Jahrhundert mit tragischem Ende.

An einer Seitenwand des Berliner Musikinstrumentenmuseums hängt leicht versteckt ein Musikerporträt. Hochkonzentriert schaut der Mann mit markanter Nase auf das Notenpult vor sich, seine Hände - in für die Zeit makelloser Technik - auf der kleinen Harfe, die auf seiner rechten Schulter ruht. Seine Augen wirken schwermütig, sein Gesicht gezeichnet von einem ereignisreichen Leben. Es ist Jean Baptiste Krumpholtz.
1742 in Prag geboren, verbringt er seine Jugend in Paris, der bedeutendsten Harfenmetropole des 18. Jahrhunderts. Dort wird er zum Harfenisten und Komponisten ausgebildet. 1773 in die von Joseph Haydn geleitete Hofkapelle des Fürsten Esterházy aufgenommen, reist er dennoch als Harfenvirtuose kreuz und quer durch Europa. 1777 kehrt er nach Paris zurück, wo er als Lehrer gefragt ist und seine eigenen Kompositionen mit großem Erfolg in den Concerts Spirituels vorträgt.
Krumpholtz’ Privatleben ist allerdings nicht von Glück gesegnet: Nach dem frühzeitigen Tod seiner ersten Ehefrau heiratet er eine junge Schülerin, die nach fünfjähriger Ehe mit ihrem Liebhaber durchbrennt. Ob es sich bei diesem Liebhaber um den berühmten Klaviervirtuosen und Komponisten Jan Ladislav Dussek handelt, ist bis heute ein ungeklärtes Gerücht. Von der Untreue seiner Frau tief gekränkt und durch die Französische Revolution in seinem Lebensunterhalt beeinträchtigt, stürzt sich Jean Baptiste Krumpholtz am 19. Februar 1790 vom Pont Neuf in die Seine.

22:00 Uhr

Nachrichten

22:03 Uhr

Hörspiel

Stille. Nacht. Klirrende Fahnen
Von Joachim Walther
Regie: Albrecht Surkau
Mit: Winfried Glatzeder, Rolf-Peter Kahl, Maximilian Wigger, Ingeborg Westphal, Gundula Köster, Horst Herrmann, Horst Lampe, Ingolf Gorges, Friederike Aust, Tobias Frey
Komposition: Ralf Hoyer, Susanne Stelzenbach
Ton und Technik: Bernd Friebel, Sylvia Milchmeyer
Produktion: DeutschlandRadio Berlin 1995
Länge: 52'35

Das Leben in der DDR macht Heinfried nicht glücklich, aber er passt sich an. Ganz anders als Micha, sein Sohn. Der rebelliert, lebt gefährlich, wird zerrieben. Als er verschwindet, weiß Heinfried, wo er suchen muss.

„Ich hätte dich nicht gehen lassen dürfen. Dich umarmen sollen. Dich halten müssen.” Doch nun ist der Sohn Micha weg - weit weg, wie er es vorher angekündigt hat. Wo ist er? In Heinfried Hauk wächst die Angst, Erinnerungen brechen auf. Wieder einmal muss er anerkennen, dass er der Rolle als Vater nie gewachsen war. Das Leben in der DDR hat ihn müde gemacht, zum Rebellen fühlte er sich nicht berufen. Micha dagegen will sich nicht anpassen, liebt und lebt gefährlich, gibt nichts auf Karriere, schreibt Gedichte an seine Zimmerwände, die sein Vater nun als Hilferufe erkennt. Er sucht und findet Micha schließlich in der Psychiatrie. Eine subtile Deutschstunde über Lebensmöglichkeiten in der DDR.

Joachim Walther (1943-2020), deutscher Schriftsteller und Redakteur. Er schrieb Romane, Erzählungen, Kinderbücher, Hörspiele, darunter „Candide oder Hoffen lernen“ (Rias Berlin/SDR 1982), „Erich Mielke - Ein deutscher Jäger“ (SDR/MDR 1995), „Lautlos und dennoch eine Stimme sagenhaft“ (NDR 1989), „Wachsende Entfernung“ (Rundfunk der DDR 1983/Rias Berlin 1985). 2001 zusammen mit Ines Geipel Initiierung des „Archivs unterdrückter Literatur in der DDR“, aus dem heraus die zehnbändige Reihe „Die verschwiegene Bibliothek“ entstand. Dafür erhielten sie 2011 den Antiquaria-Preis für Buchkultur. Walther war seit 1972 Mitglied des Schriftstellerverbandes der DDR, seit 1990 des Verbands Deutscher Schriftsteller und seit 1991 des PEN-Zentrums der Bundesrepublik Deutschland. Von 1997 bis 2002 war er Vorsitzender des Autorenkreises der Bundesrepublik. Auszeichnungen u.a.: 1991 Hörspielpreis Funkhaus Berlin, 1996 Hörfunkpreis Goldenes Kabel, 2008 Hohenschönhausen-Preis zur Aufarbeitung der kommunistischen Diktatur.
„Stille. Nacht. Klirrende Fahnen“ entstand frei nach J. Walthers Roman: „Risse im Eis“ von 1989.

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage
Moderation: Sigrid Brinkmann

Treffen mit einem "Mörder"
Symbolträchtige Bilder von Biden und Putin
Gespräch mit Prof. Claus Leggewie

"Alles unter Kontrolle"
Oliver Frljić & Co versetzen Gorki in Ausnahmezustand
Gespräch mit Barbara Behrendt

Im Schatten der Nazizeit
Ausstellung zur Geschichte der documenta im DHM
Gespräch mit Carsten Probst

Umstritten
Das Dokumentationszentrum Flucht, Vertreibung, Versöhnung eröffnet
Von Jürgen König

Filme der Woche:
Stillstehen / Zustand und Gelände
Gespräch mit Anke Leweke

23:30 Kulturnachrichten

Von Victoria Eglau

23:50 Kulturpresseschau

Von Arno Orzessek

Juni 2021
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