Seit 18:05 Uhr Feature
Samstag, 28.11.2020
 
Seit 18:05 Uhr Feature
Tagesprogramm Samstag, 14. Mai 2016
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Lange Nacht

„Du bist die Welt für mich“
Eine Lange Nacht über Joseph Schmidt und Richard Tauber
Von Andreas Kloner
Regie: Nikolaus Scholz
(Wdh. v. 21./22.12.2013)

Am 22. Januar 1935 absolvieren Richard Tauber und Joseph Schmidt bei einem Faschingskonzert der Wiener Philharmoniker im großen Musikvereinssaal in Wien ihren wohl berühmtesten gemeinsamen Auftritt. Ihre große Sängerkarriere in Deutschland ist wegen der politischen Vorgänge bereits zu Ende gegangen, ihre Werke stehen seit zwei Jahren auf dem Index. Vor der Machtergreifung Hitlers waren die beiden Sänger unerreichbare Superstars. Richard Tauber, unehelicher Sohn eines Schauspielers und einer Operetten-Soubrette, eroberte sich schon in seinen jungen Jahren die größten Opernbühnen und später mit den eigens für ihn geschriebenen 'Tauber-Liedern' die Herzen des Publikums. Eine Unzahl an Plattenaufnahmen verstärkten diese Popularität. Dem 13 Jahre jüngeren Josef Schmidt blieb wegen seines allzu kleinen Wuchses eine Karriere als Kantor in der Synagoge zu Czernowitz und als Sänger auf der großen Bühne verschlossen. Das junge Medium Radio kannte derartige Vorurteile nicht und ermöglichte dem Sänger eine beispiellose Karriere. Gemeinsam ist Richard Tauber und Joseph Schmidt die bis heute anhaltende Popularität, die sie auch bei einer jüngeren Fangemeinde genießen. In der 'Langen Nacht' werden zwei Sänger wieder zu hören und zu entdecken sein, deren Repertoire nicht nur aus 'Dein ist mein ganzes Herz' und 'Ein Lied geht um die Welt' bestand. Es soll auch an den exzellenten Komponisten, Instrumentalisten und Dirigenten Richard Tauber erinnert werden; ebenso an die religiösen Gesänge in deutscher, hebräischer und aramäischer Sprache, die in der Interpretation von Joseph Schmidt dem Hörer regelrecht durch Mark, Bein und Herz gehen.

01:00 Nachrichten

02:00 Nachrichten

03:00 Uhr

Nachrichten

03:05 Uhr

Tonart

Filmmusik
Moderation: Vincent Neumann

Zwischen Jazz und Filmmusik, zwischen "Passport" und "Das Boot - Klaus Doldinger wird 80

04:00 Nachrichten

05:00 Uhr

Nachrichten

05:05 Uhr

Aus den Archiven

Beat im Sozialismus
Die neue Popmusik in der DDR
Von Hans-Günter Goldbeck-Löwe
RIAS 1973
Vorgestellt von Michael Groth

In einer Sendung des RIAS-Jugendfunks vom 29.3.1973 beschreibt Hans-Günter Goldbeck-Löwe eine 'neue Popmusik in der DDR', eine Musik, die vorsichtig einen eigenen Weg sucht, dabei aber eingezwängt blieb angesichts der Forderungen der sozialistischen Kulturpolitik. Zu Wort kommen der Sänger Michael Amft und der Schlagertexter Jens Gerlach; die Songs liefern u.a. die Puhdys, die Roten Gitarren und Frank Schöbel.

06:00 Uhr

Nachrichten

06:07 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Morgen
Moderation: Ute Welty

06:20 Wort zum Tage

Ulrike Greim
Evangelische Kirche

06:30 Nachrichten

06:40 Aus den Feuilletons

07:00 Nachrichten

07:20 Kommentar der Woche

Ausgelaugt - Die Angst der europ. Sozialdemokraten vor der Bedeutungslosigkeit
Von Dr. Gregor Meyer

07:30 Nachrichten

07:40 Interview

Das Ende der Lager? Über den neuen Koalitions-Pragmatismus
Gespräch mit Prof. Dr. Uwe Jun, Professor für "Regierungslehre" an der Universität Trier

08:00 Nachrichten

08:20 Frühkritik

Wie bringt man deutsche Filme nach Cannes?
Von Susanne Burg

08:30 Nachrichten

08:50 Buchkritik

"Atlas der unentdeckten Länder" von Dennis Gastmann
Rezensiert von Marko Martin

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Im Gespräch

Live mit Hörern
Die große Vogelschau
Matthias Hanselmann im Gespräch mit Lars Lachmann, Referent für Ornithologie und Vogelschutz beim NABU Bundesverband

0 08 00.22 54 22 54
gespraech@deutschlandradiokultur.de

10:00 Nachrichten

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Lesart

Das politische Buch
Moderation: Ernst Rommeney

Gespräch mit Marc Friedrich
über
Matthias Weik und Marc Friedrich
Kapitalfehler
Wie unser Wohlstand vernichtet wird und
warum wir ein neues Wirtschaftsdenken brauchen
Eichborn Verlag Köln

James K. Galbraith
Wachstum neu denken
Was die Wirtschaft aus den
Krisen lernen muss
Aus dem Englischen von Peter Stäuber
Rotpunkt Verlag Zürich
Rezensiert von Volker Finthammer

Gespräch mit Jörg Sommer
über
Michael Müller, Jörg Sommer (Hg.)
Unter 2 Grad?
Was der Weltklimavertrag wirklich bringt
Hirzel Verlag Stuttgart

Hans Kundnani
German Power
Das Paradox der deutschen Stärke
Aus dem Englischen von Andreas Wirthensohn
C.H. Beck Verlag München
und
Sabine Bode
Kriegsspuren
Die deutsche Krankheit German Angst
Klett-Cotta Verlag Stuttgart
Rezensiert von Erik von Grawert-May

12:00 Uhr

Nachrichten

12:05 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages  

12:30 Uhr

Schlaglichter

Der Wochenrückblick

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Breitband

Medien und digitale Kultur

14:00 Uhr

Nachrichten

14:05 Uhr

Rang 1

Das Theatermagazin
Moderation: Susanne Burkhardt

14:30 Uhr

Vollbild

Das Filmmagazin
Moderation: Patrick Wellinski

Vorgespult: "Petting Zoo", "The Witch" und ""M. Chocolat"
Vorgestellt von Christian Berndt

DEFA: 17.Mai.1946 gegründet - Was bleibt?
Von Andreas Kötzing

Heimkino: HBOs "Silicon Valley" (2. Staffel)
Von Anja Reinhardt

Wieder Max Frisch - Schlöndorff dreht "Return to Montauk" in NYC
Von Kai Clement

Top Five - Die Mainstream-Charts
Von Hartwig Tegeler

15:00 Nachrichten

16:00 Uhr

Nachrichten

16:05 Uhr

Echtzeit

Das Magazin für Lebensart
Gegen den Strom
Moderation: Mandy Schielke

Eröffnungskolumne "Gegen den Strom"
Von David Tschöpe

Live on Tape: Wider den Entspannungswahn!
Von Jürgen Stratmann

Totgesagte leben länger
Von Julia Macher

Be a little Turkish!
Von Cara Wuchold

Intro Serie "Hundelebensberatung"
von Tom Heithoff

Mandy Schielke im Gespräch mit Tom Heithoff zu "Hundelebensberatung"

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages mit Sport

17:30 Uhr

Tacheles

Flüchtlinge und Integration - Schaffen wir das?
Aydan Özoguz, Staatsministerin für Migration, Flüchtlinge und Integration, stellt sich den Fragen von Peter Lange.

Obwohl in den letzten Wochen weniger Schutzsuchende nach Deutschland gekommen sind, erhitzt die Flüchtlingsfrage weiterhin die politischen Gemüter. Es geht um europäische und nationale Werte, um Toleranz und Überfremdungsängste, aber auch um die ganz praktischen Fragen der Integration: Unterbringung, Spracherwerb, die Eingliederung ins Schul- und Berufsleben. Und es geht um Parteipolitik.

Wie ist die aktuelle Flüchtlingssituation in Deutschland? Wo hakt es bei der Integration - was soll und kann ein Integrationsgesetz leisten? Was bedeutet „Fremdheit“, politisch, aber auch psychologisch? Und welche Rolle spielt dabei Religion? Schaffen wir das mit den Flüchtlingen - der Staat, die Parteien, die Gesellschaft?

18:00 Uhr

Nachrichten

18:05 Uhr

Feature

Durch Osteuropa
Kollektivbild mit Dame - Frauen in Osteuropa
Von: Katja Artsiomenka
Regie: Hannah Georgi
Mit: Justine Hauer, Jele Brückner u.a.
Ton: Werner Jäger
Produktion: WDR 2014
Länge: 54’30

Aktivistin, Arbeiterin, Mutter, Russian Beauty - die Frau in der Sowjetunion. Die Autorin hat nach neuen Rollenbildern Heute gesucht.

Aktivistin, Arbeiterin, Mutter, Russian Beauty. Die Frau in der Sowjetunion - wenn sie 35 wurde, nannte man sie Tante oder Pferd. Diese Zeiten sind vorbei. Frauen wie Pussy Riot oder Femen schlagen diesseits und jenseits des Ural neue Töne an. Die Autorin hat nach neuen Rollenbildern gesucht: im Uni-Seminar der ersten Miss Russland, bei einer Moskauer Salonlöwin, im Büro einer Heiratsvermittlerin, bei der Ehefrau eines ermordeten Kameramannes und auf dem Majdan in Kiew.

Katja Artsiomenka, 1983 in Minsk geboren, hat Journalistik studiert. und arbeitet als freie Journalistin beim WDR.

19:00 Uhr

Nachrichten

19:05 Uhr

Oper

Oper Bonn
Aufzeichnungen vom 28.03. und 08.04.2016

Astor Piazzolla
"Maria de Buenos Aires"
Tango Operita in zwei Teilen
Libretto: Horacio Ferrer

El Duende - Daniel Bonilla-Torres
María - Luciana Mancini
Cantor - Johannes Mertes
Lothar Hensel, Bandoneon
Beethoven Orchester Bonn
Leitung: Christopher Sprenger

Nacht in Buenos Aires, ein Geist beschwört Maria herbei… Maria, deren Sprache der Tango ist! "Tango ist der Glaube, dass der Kampf ein Fest sein kann!", schrieb Jorge Luis Borges - das trifft den 'Geist' dieser Oper.

Tango ist ein Tanz der Einsamkeit und der Not und des Kampfes gegen diese Not. Tango war zunächst den Arbeits- und Mittellosen in den heruntergekommenen Vierteln von Buenos Aires vorbehalten, war ihr Tanz. Piazzollas kleine Tango-Oper 'María de Buenos Aires' entstand 1968, als der Tango längst salonfähig war. Sie erzählt die Geschichte vom Leben und Tod Marías, die glücksuchend aus einem Vorort nach Buenos Aires kam und inmitten von Bettlern, Zuhältern und Obdachlosen sterbend zur mythischen Gestalt wurde.

Astor Piazzolla, der bedeutendste und international bekannteste Vertreter des tango nuevo, schrieb 1968 zusammen mit dem uruguayischen Dichter Horacio Ferrer für den argentinischen Hörfunk diese wohl weltweit erste Tango-Oper. Nach Gidon Kremers überaus erfolgreicher Europa-Tournee mit einer eigens für ihn geschaffenen Bearbeitung und dem großen Zuspruch, den die Musik weltweit fand, darf man 'Maria de Buenos Aires' als einen weiteren Beitrag der Bonner Reihe mit Werken der "populären Moderne" sehen. Darüber hinaus selbstverständlich trifft das Stück den ohnedies unvermindert tangoaffektierten Nerv der Zeit…

21:30 Uhr

Die besondere Aufnahme

Philharmonie Ludwigshafen
Studiokonzert vom 05.03.2016

Wolfgang Rihm
"Gesungene Zeit", Musik für Violine und Orchester
"Coll'arco", Vierte Musik für Violine und Orchester

Tianwa Yang, Violine
Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz
Leitung: Darrell Ang

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage
Moderation: Britta Bürger

Cannes: "Toni Erdmann" von Maren Ade im Wettbewerb
Gespräch mit Anke Leweke

Was liest Du? Niederlande
Von Kerstin Schweighöfer

Ein Lied für Europa - ESC-Finale in Stockholm
Von Claus Kruesken

700. Geburtstag Karls IV. - Bayerisch-tschechische Landesausstellung in Prag
Von Stefan Heinlein

Kulturpresseschau-Wochenrückblick
Von Tobias Wenzel

Mai 2016
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Lieder von Benjamin Britten"Hee-haw, hippety hop"
Tea on the Beach: Vor einem Rettungsboot posieren der Choreograph John Cranno, der Tenor Peter Pears und der Komponist Benjamin Britten (v.l.n.r.), undatierte Fotografie aus Aldeburgh (imago / ZUMA / Keystone)

Benjamin Britten war ein Meister der modernen englischen Kunstmusik, hatte aber auch eine Vorliebe für Volkskunst. Viele Folksongs hat er bearbeitet und dabei Stücke voller Witz, Hintersinn und Melancholie geschaffen.Mehr

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