Seit 08:05 Uhr Kakadu

Sonntag, 15.12.2019
 
Seit 08:05 Uhr Kakadu
Tagesprogramm Sonntag, 30. April 2017
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Literatur

Literaturzeitschriften lesen
Jörg Plath im Gespräch mit der Schriftstellerin Sabine Scholl und dem Herausgeber Thomas Geiger

Literaturzeitschriften sind Probebühnen für Texte aller Art.

'Akzente', 'Merkur' und 'Sinn und Form' sind seit Jahrzehnten die Leuchttürme der Zeitschriftenszene, 'Schreibheft', 'Wespennest', 'die horen' und 'Literatur und Kritik' sind kaum weniger etabliert. Daneben gibt es trotz der zunehmenden Konkurrenz im Netz eine große Zahl von Zeitschriften, die sich der Literatur in all ihren Formen widmen, oft mit viel Liebe und wenig Geld, dafür schön gestaltet. Sie sind Versuchslabore, Salons, Schaukästen und manchmal auch nur Textfriedhöfe. Sie bieten Blicke auf Schreibtische, in jahrelange Projekte oder überquellende Schubladen, und manches, was sie drucken, wird Jahre später ein Buch. Sabine Scholl, Schriftstellerin, und Thomas Geiger, Herausgeber der 'Sprache im technischen Zeitalter', lesen mit Jörg Plath neue Literaturzeitschriften und präsentieren ihre Favoriten.

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

Tonart

Chansons und Balladen
Moderation: Wolfgang Meyering

02:00 Nachrichten

03:00 Nachrichten

04:00 Uhr

Nachrichten

04:05 Uhr

Tonart

Clublounge
Moderation: Kerstin Poppendieck

05:00 Nachrichten

06:00 Nachrichten

06:55 Uhr

Wort zum Tage

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage (Mormonen)

07:00 Uhr

Nachrichten

07:05 Uhr

Feiertag

Anbieten ohne anbiedern
Die Feier der Lebenswende
Von Andrea Wilke
Katholische Kirche

07:30 Uhr

Kakadu für Frühaufsteher

Erzähltag
Hajo und die Nacht im roten Haus
Von Mara Schindler
Gelesen von Boris Aljinovic
Ab 6 Jahren
Produktion Deutschlandradio Kultur 2012
Moderation: Patricia Pantel

Die Wohnung ist zu klein, seitdem Hajo eine kleine Schwester hat. Doch Hajo will nicht umziehen. Bis er das leerstehende alte rote Haus entdeckt.

Hajos Eltern sind der Ansicht, dass ihre Wohnung zu klein geworden ist, seitdem das Baby da ist. Hajo jedoch will in der alten Wohnung bleiben. Er will nicht umziehen. Dies ändert sich erst, als er sich mit seinem besten Freund in das leerstehende alte rote Haus an der Stadtmauer schleicht. Hier könnte er sich vorstellen in Zukunft zu wohnen. Das Haus hat sogar einen Turm.

08:00 Uhr

Nachrichten

08:05 Uhr

Kakadu

Kakadus Reisen
In den Tierpark Berlin
Moderation: Patricia Pantel
(Wdh. v. 24.04.2016)

Kakadu fliegt in den Tierpark Berlin, den größten Erlebnis-Tierpark Europas. Mehr als 7250 exotische Tiere leben dort in einer abwechslungsreichen, weitläufigen Parklandschaft mit historischem Schloss und vielen Highlights. Am ersten Januar dieses Jahres ist im Tierpark Elefantenbaby Edgar zur Welt gekommen, dem Kakadu natürlich einen Besuch abstatten wird, und Ende Januar bekam Hängebauchschwein Djamila sieben Babys, jedes so groß wie eine menschliche Faust. Einen Falkner haben wir mit seinen Vögeln zu uns auf die Bühne eingeladen und er wird seine Greifvögel im freien Flug bestaunen lassen. Und wer weiß, vielleicht werden sie mit Kakadu um die Wette fliegen!

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Sonntagmorgen

Das Rätselmagazin
Garten
Moderation: Matthias Hanselmann
sonntagmorgen@deutschlandradiokultur.de

10:00 Nachrichten

10:30 Sonntagsrätsel

Moderation: Uwe Wohlmacher
sonntagsraetsel@deutschlandradiokultur.de

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Deutschlandrundfahrt

Der Adel und der Wald
Unterwegs durch Privatwälder in Deutschland
Von Nana Brink

Wie sagte Franz Kafka so schön: "In den Wäldern sind Dinge, über die nachzudenken man jahrelang im Moos liegen könnte." Zum Beispiel über die Tatsache, dass fast die Hälfe des deutschen Waldes in Privatbesitz ist. Die fünf größten Forst-Eigentümer sind alte deutsche Adelsgeschlechter: die Thurn und Taxis, Fürstenbergs, die Hohenzollern und Guttenbergs. Letztere zum Beispiel besitzen 4000 Hektar Wald in der Steiermark und 1000 weitere in Franken. Das Land wird von Generation zu Generation weitergegeben. Und deren jüngster Spross Philipp hat als Vertreter von zwei Millionen Waldbesitzern auch eine eigene Haltung zum grünen Sehnsuchtsort der Deutschen: "Der Wald ist systemrelevanter als jede Bank."
Die Adelsgeschichte und der deutsche Wald - auch eine Geschichte von Besitz und Eigentum. Aber gehört der Wald heute auch noch seinem Besitzer? Oder dient dieser Besitz der Allgemeinheit? Darf jeder jeden Wald betreten? Die 'Deutschlandrundfahrt' spaziert sowohl mit adeligen Waldbesitzern durch ihr Refugium als auch mit einem Waldphilosophen durch den Dschungel der Eigentumsfragen.

11:59 Uhr

Freiheitsglocke

12:00 Uhr

Nachrichten

12:05 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages
Moderation: Moritz Behrendt

12:30 Uhr

Die Reportage

Nicht vor, nicht zurück
Georgien zwischen Russland und Europa
Von Thomas Franke

In Georgiens Hauptstadt Tiflis hat kürzlich ein veganes Restaurant eröffnet. Eine Provokation, fanden die Traditionalisten und bewarfen die Besitzer mit Wurst. Ein Beispiel von vielen, das zeigt, wie das kleine Land im Südkaukasus hin- und hergerissen ist zwischen Tradition und Moderne, zwischen Ost und West. Junge Leute orientieren sich an den Trends westlicher Länder, sprechen mehrere Sprachen, engagieren sich. Andere feinden sie dafür an, lehnen alles ab, was nicht den Klischees der georgischen Tradition entspricht. Ihnen zufolge ist Georgien christlich-orthodox, und Männer haben das Sagen. Armut und soziale Not verstärken die konservativen Trends. Manchmal prallen die Gegensätze aufeinander. Thomas Franke über ein Land im Umbruch.

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Sein und Streit

Das Philosophiemagazin
Ich schöpfe, also bin ich?
Moderation: Svenja Flaßpöhler

Ich? Eine Dichterin kratzt sich am Kopf ...
Von Julia Trompeter

Ich schöpfe, also bin ich? Kreativität und Authentizität
Gespräch mit Josef Früchtl, Professor für Philosophie

Vor 40 Jahren: Die Debatte um die "Nouveaux Philosophes"
Gespräch mit Marko Martin

Drakonische Drastik: Schneller sterben in Arkansas
Warum der Rechtspopulismus mit der Todesstrafe liebäugelt
Kommentar von Arnd Pollmann

Der Tag der Arbeit am morgigen 1. Mai geht zurück auf die Hochzeit des Industriezeitalters. Die heutige Arbeitswelt ist eine ganz andere: An die Stelle körperlich ruinöser Arbeit tritt zunehmend geistige, kreative Arbeit. Die Künstlerexistenz avanciert zum Gesellschaftsmodell - aber wie ist diese Entwicklung zu bewerten? Stimmt es, dass kreative Menschen ihrem Ich besonders nahe sind, sich selbst verwirklichen? Oder ist es Zeit für eine ganz neue Erzählung des Ich? Gespräch mit Josef Früchtl, Professor für Philosophie in Amsterdam und dem Poem "Ich? Eine Denkerin kratzt sich am Kopf" von Julia Trompeter.

14:00 Uhr

Nachrichten

14:05 Uhr

Religionen

Moderation: Philipp Gessler

Religiöse Minderheiten

„Wir müssen den Koran in unseren Wissenskanon einbetten“
Ausschnitte aus der Podiumsdiskussion anlässlich der Vorstellung des Buches „Koran erklärt“, das auf einer einzigartigen Sendereihe des Deutschlandfunks beruht

Gottesdienste zwischen Zapfhahn und Aschenbechern
Aus Mangel an Kirchen nutzten Christen nach dem Krieg in der Diaspora Tanzböden in Wirtshäusern als Hilfskirchen
Von Thomas Senne

Ebenso verfolgt wie die Jesiden
Einst flohen die Hugenotten wegen religiöser Verfolgung aus Frankreich - nun treffen sie auf Jesiden, die auch religiös verfolgt werden
Von Christian Röther

„Wir sind Kinder desselben Gottes“
Die kleine, aber feine protestantische Kirche in Polen
Von Marta Kupiec

Der Pfarrer, der 1.000 Seiten über Scheidungsrituale schrieb
Ein Porträt des Pfarrers Andrea Marco Bianca aus Küsnacht in der Schweiz
Von Dorothee Adrian

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Interpretationen

Ein diskreter Überwältiger
Zum 70. Geburtstag von Philippe Herreweghe
Moderation: Gerald Felber

16:00 Nachrichten

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages mit Sport
Moderation: Moritz Behrendt

17:30 Uhr

Nachspiel

Das Sportmagazin
Moderation: Jörg Degenhardt

Nierenkrank und trotzdem Sport: Die Kinder der Renn-Niere
Von Gerd Michalek

Gespräch mit Gudrun Manuwald-Seemüller,
Vorsitzende Sportvereinigung Organtransplantierte

Mein Verein:
Handball-Bundesliga-Gründungsmitglied GWD Minden
Von Heinz Schindler

Das neuen Buch über Huub Stevens
Gespräch mit Stefan Osterhaus

18:00 Nachrichten

18:05 Nachspiel

Fit fürs Volk
So sportlich sind unsere Spitzenpolitiker
Von Frank Capellan

Die Politik bleibt am Ball, auch außerhalb des Parlaments: Etwa 20 Spiele bestreitet der FC Bundestag im Jahr. Bundestagsabgeordnete treffen sich regelmäßig auf dem Platz, und anders als unter der Kuppel des Reichstages verschwinden auf dem Rasen die Grenzen der Gegnerschaft. Ob Bundestagspräsident Norbert Lammert von der CDU, SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann, Andre Hahn von der Linken oder Stephan Kühn von den Grünen - sie alle und viele andere spielen gemeinsam in einer Mannschaft. Doch nicht nur mit Fußball halten sich unsere Volksvertreter fit. CDU-Generalsekretär Peter Tauber joggt regelmäßig zur Arbeit, ist Marathonläufer nicht nur im Wahlkampf. Justizminister Heiko Maas dagegen begeistert sich für Triathlon. Wie viel Zeit für Sport bleibt neben der Politik? Eine sportliche Spurensuche im Parlamentsviertel.

18:30 Uhr

Hörspiel

Barsach
Von Mudar Alhaggi
Übersetzung: Larissa Bender
Mitarbeit und Regie: Erik Altorfer
Mit: Tilo Nest, Mudar Alhaggi, Steffi Kühnert, Ulrich Voß, Max Urlacher
Komposition: Martin Schütz
Ton: Thomas Monnerjahn
Produktion: Deutschlandradio Kultur 2017
Länge: 73'26
(Ursendung)

Geschichten von Flucht sind so alt wie die Menschheit. Mudar Alhaggi erzählt von der syrischen Odyssee.

Anschließend:
Gedichte von Anne Dorn: Aus dem Band "Jakobsleiter"
Regie: Guiseppe Maio
Mit: Cristin König
Produktion: Deutschlandradio Kultur 2015
Länge: 12'54
(Wdh. vom 22.11.2015)

"Warum wir? Welchen Fehler haben wir gemacht, dass wir so hart bestraft werden?" Nach den ersten Toten in der syrischen Revolution beschäftigen diese Fragen den syrischen Autor Mudar Alhaggi. Ende 2015 flieht er zunächst nach Beirut, dann nach Deutschland und findet sich in einem Flüchtlingsheim in Thüringen wieder. Alhaggi versucht den Erinnerungen zu entfliehen und ist doch umringt von Geschichten vom Schrecken des Krieges, Katastrophen im Meer und dem Trauma der Migration. Er liest B. Travens "Totenschiff" und findet Parallelen zur eigenen Geschichte. Traurig, tragisch und absurd.

Mudar Alhaggi aus Damaskus schreibt Theaterstücke und Essays, lebt inzwischen in Berlin.

20:00 Uhr

Nachrichten

20:03 Uhr

Konzert

Live aus der Philharmonie Berlin

Gustav Mahler
Sinfonie Nr. 7 e-Moll

Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
Leitung: Sir Andrew Davis

Surround Sound - Dolby Digital 5.1

22:00 Uhr

Musikfeuilleton

„Eine der größten Stimmen unserer Zeit“
Der ungarische Opernsänger Mihály Székely
Von Katalin Fischer

Die Metropolitan Opera wollte ihn auf Dauer verpflichten, die Wiener Staatsoper ebenfalls. Doch Mihály Székely (1901-1963) blieb lieber nur ein Gast auf den Bühnen der Welt. London, Wien, Paris, Glyndebourne, Chicago, New York ließen sich von seinem einzigartigen Bass und seinem eindrücklichen Spiel hinreißen. Heute ist der Ungar Mihály Székely fast vergessen. Nur seine Fans kaufen immer noch seine Platten - egal, was sie kosten.

22:30 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages mit Sport
Moderation: Moritz Behrendt

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage
Moderation: Britta Bürger

Neue ukrainische Dramentexte: Auftakt in Heidelberg
Von Michael Laages

Wichtigstes Jazzevent: Ein Abschlussbericht von der Jazzahead Bremen
Von Matthias Wegner

Dreimal Krenek: Operntrio in Frankfurt - u.a. "Der Diktator Schwergewicht"
Gespräch mit Natascha Pflaumbaum

April 2017
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